Microsoft Office 2019: Preise zum 1.10.2018 angehoben

Microsoft scheint die (empfohlenen) Verkaufspreise für das frisch erschienene Microsoft Office 2019 um 9 – 10 % angehoben zu haben. Ein Schritt der wohl angekündigt war.


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Anfang Oktober 2018 hat Microsoft Office 2019 freigegeben (siehe Office 2019 Allgemein freigegeben (2. Oktober 2018)). Damals hatte ich auch einige Preise für die Kaufversionen dieser Office-Variante in Deutschland bekannt gegeben. Es war etwas schwierig mit den Preisen, da mir nichts offizielles von Microsoft vorlag.

Preisankündigung im Juli 2018 angekündigt

Aber bereits Ende Juli 2018 gab es diesen Artikel von Greg Keizer bei ComputerWorld. Aussage: Microsoft plant für Oktober 2018 die Preise für Microsoft Office 2019 gegenüber den früheren Versionen (Office 2016) um ca. 10 % anzuheben. Das Ganze wurde auf der Microsoft Partner Webseite im Artikel Announcing price adjustments for on-premises and cloud products angekündigt. Microsoft schrieb dort:

Pricing adjustments coming on October pricelists

On October 1, 2018, we will adjust pricing for our licensing programs and make price adjustments to on-premises and cloud products. These changes will highlight the benefits of our pricing for a cloud-first world, help us move from program-centric to a customer-centric pricing structure, and create more consistency and transparency across our purchasing channels.

  • Office 2019 commercial prices will increase 10 percent over current on-premises pricing
  • The price increase will include Office client, Enterprise CAL, Core CAL, and server products

Die letzte Preisanpassung für Office fand im Jahr 2010 statt. Zusammen mit der auf 7 Jahre reduzierten Supportzeit für Office 2019 sah es Keizer so aus, als ob das Produkt für Kunden gegenüber einem Office 365-Mietmodell unattraktiver gemacht werden soll.

Preis im Oktober 2019 angestiegen

Laut diesem ComputerWorld-Artikel von Greg Keizer sind die Office 2019-Preise im Oktober 2018 angehoben worden. Ich habe nur die nachfolgend genannten US-Preise verfügbar (deutsche Preise finden sich in meinem Artikel hier).

  • Office 2019 Home & Student: Dort bleibt der Preis gleich (149,99 US $) – ich denke, das ist auch der Konkurrenz durch LibreOffice, FreeOffice und ähnlichen Paketen geschuldet.
  • Office 2019 Home & Business: Der ‘Listenpreis’ steigt um 9 % auf 249,99 US $.
  • Office 2019 Professional: Microsoft hat den Listenpreis um 10 % auf 439,99 US $ angehoben.

Die Frage stellt sich aber, ob Microsoft diese Listenpreise bei seinen Kunden durchsetzen kann. Im Handel werden diese Lizenzen meist günstiger abgegeben. Bei Volumenlizenzkunden, die direkt bei Microsoft kaufen, stehen die erhöhten Preise zwar in der Preisliste. Ob diese durchsetzbar sind, hängt dann von den Verhandlungen mit Microsoft ab. Interessant wäre in diesem Kontext, wie die Wechselgeschichten in München (weg von LiMux auf Windows/Office-Clients) und in der Finanzverwaltung Schleswig-Holsteins im Detail ausgestaltet werden. Setzen die auf Office 365 oder werden On-Premise-Lösungen genommen und welche Preise gelten? Aber das werden wir wohl ehrer nicht erfahren.


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8 Antworten zu Microsoft Office 2019: Preise zum 1.10.2018 angehoben

  1. Andreas K. sagt:

    Wir haben für Office 2010 Pro OL je 390,- € gezahlt.
    zu Limux und den niedersächsischen Finanzämtern: Leider wird unser Land von innen demontiert.

    • Bernard sagt:

      Die Demontage wird durch Friedrich Merz und BlackRock noch viel massiver erfolgen.

      Und die tumbe Masse wird trotzdem jubeln. Ihr ist es egal, dass durch derartige Heuschrecken die Milliardäre noch reicher werden. Der Blick auf die Realeinkommen interessiert nicht (mehr).

      Ich sehe es ja in meinem Umfeld, wie schwer es ist, die Leute für OpenOffice/LibreOffice zu begeistern. Dabei bieten diese Pakete alles, was eine Privatperson benötigt.

      (Schön wäre ein LibreOffice mit der Oberfläche von OpenOffice… )

      P.S. Merz ist Vorsitzender des „Netzwerks Atlantik-Brücke“. Damit ist klar, wessen Interessen er durchsetzen wird.

      • tadaa sagt:

        begeister sie doch für softmaker office. Das ist kompatibler, als libre/open-off. Dazu hat es alles, ist schnell(er), sieht gut aus. etc. pp.
        Und die v2016 gibbet aktuell für lau!

        ps: libre/open-off muss man schon sehr mögen, sich dafür nicht zu erwärmen ist nicht schwer. Sondern vorprogrammiert. Weil unnötig verquast, dazu in etlichen Bereichen immer mal wieder in- oder wenig kompatibel zum Quasi-Standard.
        Sowas kann man sich schönlügen, allein es ändert nichts daran, dass es so nie hochkommen wird. Es sei denn man nähme sich ein Beispiel an zB. softmaker. Die es insgesamt besser machen.

        • Uwe Bieser sagt:

          Was Open oder Libre Office angeht, habe ich es auch längst bleiben lassen. Textmaker ist erstaunlich gut. Am Excel-Pendant muss Softmaker hingegen noch ordentlich feilen.

          • tadaa sagt:

            najaa, wenn man nicht komplexere Excel-Tabellen, die in MS-excel erstellt wurden, weiter bearbeiten muss, ist das softmaker-Pendant aber sowas von absolut ausreichend! Und komplexere Tabellen bearbeitet Otto-Normal-Nutzer idR nicht.
            :)

      • Roland Moser Normalverbraucher :-) sagt:

        Ich finde libre office 3. Welt Müll.
        Ich habe es nur, weil mein Office xp small business auf win 10 nicht mehr richtig läuft und deswegen will ich MS kein Geld mehr geben.

  2. Rene sagt:

    Das sind wohl die Preise, die dann die Microsoft Partner zahlen müssen, wenn sie nicht große Volumenpakete kaufen.
    Und dann wundert sich MS, wenn im Web auf einmal die Key´s verscherbelt werden?

    Das ist ja schon fast eine Aufforderung für Hick und Hack.

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