Windows 10: Insider Preview Build 18312

Microsoft hat zum Jahresbeginn die zweite Windows 10 Insider Preview Build  18312 im Fast Ring freigegeben. Es handelt sich um den 19H1-Entwicklungszweig, der im Frühjahr 2019 als Produkt erscheinen soll.


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Die Ankündigung samt Beschreibung der Neuerungen findet sich im Windows Blog. Es sind einige Neuerungen, die Microsoft für die neue Build aufführt.

Reservierung von Festplattenspeicher

In 19H1 wird Windows 10 einige Änderungen an der Verwaltung von Festplattenspeicher vornehmen. Bereits bei der Installation werden 7 GByte vom Windows-Laufwerk für Update freigehalten. Durch den reservierten Speicherplatz wird etwas Speicherplatz für Updates, Anwendungen, temporäre Dateien und System-Caches reserviert.

Microsoft erhofft sich dadurch, dass kritische Betriebssystemfunktionen immer Zugriff auf den Festplattenspeicher haben. Mit reserviertem Speicherplatz sind Updates, Apps, temporäre Dateien und Caches weniger anfällig für fehlenden freien Speicherplatz und sollten wie erwartet weiterarbeiten.

Reservierter Speicher wird automatisch auf PCs eingeführt, die mit 19H1 vorinstalliert sind, oder auf PCs, auf denen 19H1 sauber installiert war. Für Windows Insider, die dieses Feature jetzt ausprobieren möchten – enthält diese Build die entsprechenden Optionen. Für weitere Details über reservierten Speicherplatz, der im 1. Halbjahr 2019 kommt, lesen Sie diesen Blogbeitrag.

Weitere Hinweise zu zusätzlichen Neuerungen, Fixes und bekannten Problemen finden Sie im Windows Blog. Die Kollegen von deskmodder.de haben hier ein paar deutschsprachige Hinweise dazu veröffentlicht.


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1 Antwort zu Windows 10: Insider Preview Build 18312

  1. Andres Müller sagt:

    FLS Slot Limit wird eeeeendlich ausgebaut..
    https://blogs.windows.com/windowsexperience/2019/01/09/announcing-windows-10-insider-preview-build-18312/

    sehr wichtig ist die angebliche (teilweise) Behebung der seit Jahren vorhandenen Schwäche von Windows, wenn es um die Verwaltung so genannter Plugin geht. Man findet diese meistens in Form einer DLL für Grafik und Sound- Programme, aber auch von anderen Anwendungen.
    Ich lese von einem Microsoft Mitarbeiter mit dem Namen Pete Brown:

    “Die meisten so genannten DAWs (Digital Audio Workstation) verwenden zwischen 20 und 40 FLS-Slots. Plugins verwenden normalerweise 1 bis 45 Slots selbst (wobei die meisten <4 sind).

    Es gehe nicht darum, 128 Plugins zu laden, sondern um Plugins, die die verbleibenden Slots belegen, nachdem einer DAW die Slots zugewiesen wurden.

    Die VC-Laufzeit ordnet einen Slot (die gesamte statische Verknüpfung) zu, der Code kann jedoch FLS-Slots für andere, völlig legitime andere Gründe zuordnen.

    Oder das Plug-In verfügt in seinen zahlreichen Unterkomponenten möglicherweise über eine ganze Reihe statisch verknüpfter Laufzeiten, die Zeit beanspruchen und Speicherplatz verbrauchen, indem er mit vielen Kopien desselben Laufzeitcodes gefüllt wird. Sie wissen nicht in welchem Fall, es sei denn, Sie dekompilieren den Plugin-Code."

    "Wenn die DAW beispielsweise 30 Slots verwendet und Sie auch die Plugin "Analog Lab 3" und "Neutron" geladen haben, landen Sie bei 85 der insgesamt 128 Slots. Es ist nicht schwer, dieses Limit auf diese Weise zu erreichen.

    Beachten Sie, dass das Einfrieren oder Deaktivieren von Tracks diese Anzahl nicht ändert. Es geht um den in den Prozess geladenen Code. Beachten Sie außerdem, dass das Hinzufügen und Entfernen mehrerer Plug-Ins in einer Sitzung auch Slots beanspruchen kann, da die Slots offenbar nicht immer in den Pool zurückkehren. Ich weiß nicht warum, und ich habe es nicht untersucht.

    Die Grenze ist pro Prozess und nicht maschinenweit. Lösungen, die Plugins in einem separaten Prozess hosten, erhalten ihre eigenen 128 Steckplätze.

    Das Limit selbst geht auf Windows Vista zurück und hat sich seitdem nicht geändert. Benutzer, die Windows 7 verwenden, haben bestätigt, dass die Steckplatzanzahl der von Windows 10 entspricht.

    Das Update selbst wird, wenn alles gut geht, in der ersten Hälfte dieses Kalenderjahres in der 19H1-Version von Windows 10 enthalten sein."

    Diese Schwachstelle mit den begrenzten Plugin- Slots findet sich meiner Wissens seit vielen Jahren unter allen Windows Release. Das der zitierte Manager von Microsoft offenbar nicht weiss warum bereits alleine die Verwendung von Plugin (einfügen, entfernen ) in der DAW zu Speicherproblemen wegen der Slot führen kann, ist schon sehr merkwürdig. Man darf gespannt sein ob es Microsoft gelingt endlich dieses Problem wenn nicht aus der Welt zu schaffen, so doch stark zu reduzieren.

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