Neue Variante einer Erpressungsmail

Ich hatte hier im Blog ja häufiger Erpresser-Mails vorgestellt und gewarnt, zu zahlen. Blog-Leser Tom B. hat mir nun eine neue Variante zugesandt (danke dafür), die ich, auch wegen des nicht so schlechten deutschen Texts, hier vorstelle.


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Laut Tom gibt es bei der Kripo in Rosenheim allein über 2000 Anzeigen aus Bayern wegen dieser Erpressungsmail. Und bei allen Meldungen gab es keine Malware oder irgendwelche Videos. Nur der Versuch Geld zu erpressen. Hier der Text der Erpressungsmail.


Von: Claire Richard <Yoni.Cordier@oxonstrongminds.com>
Gesendet: Montag, 4. Februar 2019 09:26
An: B., Thomas <tb@mxxx.com>
Betreff: Konto

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An dieser Stelle natürlich der Hinweis: Keinesfalls auf diese Erpressung eingehen, sondern die Mail löschen.


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5 Antworten zu Neue Variante einer Erpressungsmail


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  2. Thomas F. sagt:

    Ich finde den Text überhaupt nicht überzeugend.

    1) Man muss sich Pornos auf der genannten Seite angeschaut haben und man muss dabei die Webcam so ausgerichtet gehabt haben, dass “interessante” Aufnahmen möglich waren. Das wird bei den wenigsten Personen der Fall sein.
    2) Obwohl meine “Geräte” gehackt wurden, werden keinerlei persönlichen Daten in der EMail genannt. Als Erpresser will ich doch, dass mein Opfer mir glaubt. Also schicke ich seine Passwörter mit, Screenshots und spreche ihn vor allem mit seinem Namen an.

    Vor allem Punkt 2 beweist zu 100%, dass es ein Fake ist.

  3. Matthias Gutowsky sagt:

    Das ist nichts neues. Derartige Mails sind mir schon vor mindestens einem halben Jahr untergekommen.

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  5. Wolfgang sagt:

    Und falls es ihm bei meinem Linux-System gelingen sollte, meine Kamera wirklich zu hacken, so sieht er nur die gelb-roten Buchrücken eines gewissen G. Born… :-)
    (Weil nämlich die Kamera auf mein Bücherregal gerichtet ist, und nur bei Bedarf umgedreht wird. = Noch ein Vorteil eines Desktop-Systems; “Laptopianer” müssen halt abkleben.)

  6. John Doe sagt:

    Nun ja – man kann auch einen Laptop aus dem Business-Bereich kaufen, da sind solche Features wie Kamera usw. im Bios deaktivierbar. Dann kann der Hacker viel erzählen/schreiben.
    Persönlich grinse ich immer, wenn ich solche Mails erhalte: bei meinem Mitschlepp-Lappi ist die Kamera deaktiviert und an der “Spielekiste” (ein MSI-Laptop) habe ich das Kamerakabel am Mainboard abgezogen. Dürfte ziemlich schwer sein, darüber dann Bilder und/oder Videos anzufertigen…
    Allerdings freue ich mich auch immer über die tollen Mails mit Anhängen und Links zu bunten (nachgemachten) Webseiten. Wenn es keine personifizierten Links sind, schaue ich gerne mit ‘ner Linux-Kiste mal drauf. Man muss denen doch mal ‘ne Chance geben :-)

  7. Blupp sagt:

    Diese Mail kam hier bereits im Dez.18 rein und wurde vom Spamfilter korrekt behandelt – grins

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