DSGVO und die Microsoft-Cloud

ParagraphSie schaut es eigentlich aus, wenn Unternehmen Daten in der Cloud eines US-Unternehmens wie Microsoft speichern? Darf man das und was gilt bezüglich der DSGVO? Martin Geuß hat sich dieser Frage in einem Artikel in Form eines ‘Experteninverviews’ aus der Office-Akademie mit eingebundenem Video angenommen.


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Ich hatte dies bereits gestern bei Dr. Windows gesehen, bin aber auch nochmals von Blog-Leser Rudi darauf angesprochen worden. Persönlich mag ich solche langen Interview-Videos nicht, da sie Zeit- und Aufmerksamkeitsfresser sind (und allem widersprechen, was ich in Sachen Konzeption von Schulungsvideos mal gelernt habe). Keine Chance, den Inhalt durch Überfliegen zu erfassen und zu entscheiden ‘muss ich tiefer lesen’.

Aber das Ganze ist kein Schulungsvideo, zudem: manche Leute lieben Videos, weil sie diese als eingängiger empfinden, und ich denke, das Thema dürfte einige Blog-Leser/-innen tangieren.

Recht
(Quelle: Pexels CC0 Lizenz)

Expertenfragen an eine Rechtsanwältin

Es handelt sich bei dem nachfolgenden Video um ein Interview von Thomas Maier mit der Rechtsanwältin Sabine Schenk, welches im Rahmen der Office-Akademie erstellt wurde. Die Anwaltskanzlei Schenk Datenschutz Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist eine bundesweit und international tätige Kanzlei für die Bereiche IT-Recht und gewerblicher Rechtsschutz. Im Video dreht sich alles um die Frage wie Unternehmen die DSGVO in Punkto Cloud (weitgehend) rechtssicher umsetzen können. Aus dem Video hier mal einige Punkte formuliert, die angesprochen werden sollen (die Fragen finden sich auf Folie 8 des Slideshares).

  • Man erfährt, ob sich Microsoft Office an die DSGVO halten muss (ad hoc: Ja, es ging – noch – keine Lex-Microsoft-Office)
  • Welche fünf Schritte soll ein Unternehmen zur DSGVO-Umsetzung in Bezug auf die Cloud unternehmen?
  • Wo liegen die Fehlerquellen und was wird leicht bei der Umsetzung übersehen? Interessant sind auch Erfahrungen und eine Art Best Practice?
  • Und die spannendste aller Fragen ist, ob es Branchen oder Unternehmen gibt, die nicht in die Microsoft EU-Cloud gehen und dort Daten speichern dürfen? 

Wer die DSGVO kennt wird diese Frage ad hoc mit Ja beantworten können. Denn die Daten meines Arztes, einer Suchtberatung, alles was ethnische Herkunft, Religion oder politische Ansichten betrifft, ist für die Cloud tabu. Da könnte es schnell ‘böse Überraschungen’ geben, wenn Firmen nicht aufpassen und die Daten plötzlich beim Speichern ein Eigenleben entwickeln. Die Folien aus dem Interview gibt es hier zum Abruf.

(Quelle: YouTube)


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2 Antworten zu DSGVO und die Microsoft-Cloud


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  2. aleku sagt:

    Viele “ähm”s im Interview…

  3. Sam sagt:

    Ich hasse diese endlos-Videos, bei denen nicht mal klar ist ob dort überhaupt irgendwo Inhalte drin sind die mich interessieren könnten.
    Schade, spannendes Thema, wäre schön wenn es dazu mal was kompaktes zu lesen(!) gäbe.

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