Windows 10 Insider Preview 18875 (20H1) Verteilung wegen Bug gestoppt

Microsoft hat gerade die Verteilung der Windows 10 Insider Preview 18875 (20H1-Entwicklungszweig) für Windows 10 V1903 gestoppt. Ein Bug macht wohl bei der Update-Installation Probleme.


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Die Windows 10 Insider Preview Build 18875 (aus dem 20H1-Entwicklungszweig) wurde am 10/11. April 2019 für Windows Insider im Fast Ring und im Skip Ahead-Ring bereitgestellt. Ich hatte im Blog-Beitrag Windows 10 Insider Preview Build 18875 (20H1) verfügbar darüber berichtet. Nun gibt es im Windows Blog eine Ergänzung vom 16. April2 2019:

UPDATE 4/16: A huge thank you to all the Windows Insiders who reported and up-voted feedback on receiving 0xca00a000 and/or 0x80242016 errors when attempting to download and install Build 18875.

Tester haben beim Versuch, die Build 18875 per Update zu installieren, die Update-Fehler 0xca00a000 und/oder 0x80242016 erhalten. Das betraf nur Windows Insider, die auf Windows 10 Version 1903 fahren und per Fast-Ring (oder Skip Ahead) auf die Build 18875 aus dem 20H1-Entwicklungszweig wechseln wollten.

Die Ursache

Microsoft hat dann festgestellt, dass es ein Problem mit dem kumulativen Update KB4495666 gibt, welches die Build 18362.53 erzeugt. Das Update war letzte Woche veröffentlicht worden. Das Update verursachte nun einen Bug, so dass Updates auf die 20H1-Build 18875 fehlgeschlagen sind. Das Problem betrifft nur Updates von 19H1 auf 20H1 und tritt laut Microsoft aufgrund eines Migrationsfehlers auf, wenn das Betriebssystem versucht, auf den neuen Build zu aktualisieren.

Microsoft stoppt die Verteilung

Um dieses Upgrade-Problem zu lösen, will Microsoft ein neues kumulatives Update für Windows 10 V1903 erstellen, das zuerst auf Build 18362.53 angewendet werden muss. Erst dann können Windows Insider auf die neuesten Builds des 20H1-Entwicklungszweigs aktualisieren.

Während Microsoft an diesem neuen kumulativen Update arbeitet, wird die Verteilung des 20H1-Build 18875 auf Maschinen, die Windows 10 V1903 Build 18362.53 verwenden, gestoppt. Erst wenn der Fix ausgeliefert wurde, will Microsoft die Verteilung der neuen 20H1-Builds für diese Windows Insider wieder aufnehmen. Geplant ist, die bis Ende dieser Woche zu erreichen. (via)


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6 Antworten zu Windows 10 Insider Preview 18875 (20H1) Verteilung wegen Bug gestoppt

  1. Gaga sagt:

    Wenn wundert das noch? Windows 10 ist ein einziger Bug…

    Schade um das gute alten Windows 7… es läuft stabil und zuverlässig, wären da nicht die vielen unnötigen “Qualitäts”-Updates, die das System (würde man diese alle einspielen) träge und nahezu unbrauchbar machen (würden).

    Ich fahre privat ein Windows 7 SP1 32 Bit in einer VM, nur die nötigsten Sicherheitsupdates und mit alternativen Browser (Vivaldi) und E-Mail Client (Thunderbird). Es läuft und läuft und läuft… Platzverbrauch auf der Platte: 9GB inkl. Softmaker Office 2018 und Photoshop SE.

    Bootzeit der VM auf einem älteren ThinkPad T431s mit i7, 8 GB Ram (3 GB für die Win7 VM) und SSD 20 Sekunden.

    Als Entwickler nutze ich noch eine zweite VM inkl. drei Entwicklungsumgebungen (Desktop, Java und Android + Emulatoren) ebenfalls in einer Win7 VM. Auch hier alles zur vollsten Zufriedenheit. Ich kann mich auf meine Arbeit konzentrieren und werde nicht ständig von irgendwelchen Updates belästigt. Die Gefahr, dass eines meiner vielen Werkzeuge unter Windows 10 nach einem Update nicht mehr richtig läuft ist mir viel zu groß! Gar nicht auszudenken, müsste ich meine Entwicklungsumgebung komplett neu einrichten. Ich bräuchte Tage, und könnte die gewachsene Struktur wohl nie wieder so herstellen wie sie jetzt ist. Ich mag gar nicht daran denken…

    Getestet wird selbstverständlich unter Windows 8.1 und 10 – ebenfalls in einer VM.

    Gruß
    Gaga

    • RUTZ-AhA sagt:

      Genau deswegen halte ich auch an meinem Win 7 Ultimate fest, solange es irgendwie geht.

    • Bernard sagt:

      Schau mal bei Heise rein.

      Da sind – zu meiner Verwunderung – die meisten von Windows 10 begeistert.

      Die Redakteuere leider auch.

      • Günter Born sagt:

        Sollte man imho differenzieren. Von den Redakteuren kenne ich einige, die das sehr differenziert sehen. Aber Win 10 wird halt die Zukunft der schreibenden Zunft darstellen.

        Für mich ist administrator.de eine gute Anlaufstelle. Da sind die Admins, die die Clients und Server betreuen müssen, unterwegs. In den Postings kommen Lob und Tadel nicht ideologisch gefiltert, sondern als Stimmen aus der Praxis.

        Für mich persönlich stellt sich Ende 2019 die Frage, was ich als Basis für meine Arbeit nutze: Ein Linux oder ein Win 10 Enterprise (LTSC) mit VMs für diverse Test-Clients mit Windows 10.

        • DavidXanatos sagt:

          Das Problem habe ich auch, leider brauche ich einige CAD Software beruflich und die laufen in einer VM eher schlecht als recht wegen der miserablen Graphik Leistung.

          Als was ich bräuchte wäre GPU passthrugh am Laptop unter linux, ist ein Lapi mit intel graphik + Nvidia quatro karte, also es könnte gehen aber dennoch wird das wohl ein immenses gemurkse.

  2. Hans Moser sagt:

    Interssanterweise läuft bei mir die 20H1 (18875.100)perfekt ohne irgendwelche Bugs oder Probleme, wärend die 19H1 (18362.53 ) auf einem anderen PC (bereits 3 x neuinstalliert) vor Problemen nur so wimmelt. (App Menü aus den Einstellungen geht erst 5 Minuten nach dem hochfahren, manche Programme starten manchmal gar nicht, Explorer hängt sich hin und wieder auf, ab und zu BlueScreen…) Habe die Versionen auch schon mal vertauscht auf den beiden PCs installiert um Hardwareprobleme auszuschließen, mit dem gleichen Ergebnis: 20H1 läuft perfekt, 19H1 katastrophal… (auch verschiedene ISOS brachten keine Änderung)

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