FRITZ!Box 6591 Cable für DOCSIS 3.1

Noch ein kurzer Nachtrag: Seit letzter Woche ist die FRITZ!Box 6591 Cable für DOCSIS 3.1-Netze im Handel erhältlich. Das ist die FRITZ!Box für den Kabelanschluss, die bereits in ersten Pilotregionen für Gigabit-Kabel getestet wurde und sich bewährt hat, so Anbieter AVM. Ich selbst kann wenig mit der 6591 anfangen, da ich keinen Kabelanschluss habe.


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AVM schreibt in einer Information an die Presse, dass durch die Unterstützung des neuen Übertragungsstandards für Kabelnetze, DOCSIS 3.1, die FRITZ!Box 6591 Cable mehrfache Gigabit-Geschwindigkeiten erreicht. Die neue FRITZ!Box Cable ist abwärtskompatibel zu DOCSIS 3.0 und eignet sich damit sowohl für den Betrieb in bestehenden DOCSIS-3.0-Netzen, als auch für Anschlüsse mit dem neuen Standard 3.1. Mit Funktionen wie Internet, Telefonie, WLAN Mesh und Smart Home ist die neue FRITZ!Box Cable ein leistungsstarker Router mit hoher Ausstattung:

  • Dazu zählen intelligentes Dualband WLAN AC+N mit Multi-User MIMO,
  • eine komplette Telefonanlage, ein interner ISDN- S₀-Port,
  • Anschlussmöglichkeiten für analoge Telefone sowie eine DECT-Basis für Schnurlostelefone und Smart-Home-Anwendungen.
  • Vier Gigabit-LAN-Anschlüsse und zwei schnelle USB-3.0-Ports ermöglichen zusätzlich eine vielseitige Heimvernetzung.

Durch das WLAN Mesh der FRITZ!Box profitieren Anwender von WLAN-Höchstgeschwindigkeit beim Surfen, Streaming oder Gaming – für viele Geräte nahtlos bis in den letzten Winkel von Haus, Wohnung oder Büro. Das beliebte Feature „DVB-C-Streaming" für die Übertragung von Kabelfernsehen über WLAN ist in Vorbereitung und wird mit einem kostenlosen Update des Betriebssystems FRITZ!OS integriert. Die FRITZ!Box 6591 Cable ist ab sofort im Handel verfügbar und kostet 269 Euro (UVP).

FRITZ!Box Cable 6591(Quelle: AVM)

DOCSIS 3.1 : Bereit für die Zukunft

DOCSIS 3.1 ist der neueste Standard für Kabelnetze, der das verfügbare Frequenzspektrum nochmal deutlich effizienter nutzt. Damit sind in Zukunft Gigabit-Übertragungsraten von bis zu 10 GBit/s auf dem Koaxialkabel möglich.

Die FRITZ!Box 6591 Cable ist für diese Zukunft vorbereitet: Mit Unterstützung für 2×2-OFDM-Kanalbündelung (Orthogonal Frequence Division Multiplexing) nach DOCSIS 3.1 erreicht sie Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 6 GBit/s im Downstream und 2 GBit/s im Upstream. Die FRITZ!Box 6591 Cable ist auch abwärtskompatibel zu DOCSIS 3.0 und unterstützt eine 32×8-Kanalbündelung.

Leistungsstarke Ausstattung: WLAN Mesh, USB 3.0, Smart Home

Bei der drahtlosen Kommunikation setzt die FRITZ!Box 6591 Cable auf schnelles, intelligentes Dualband WLAN AC+N: Mit insgesamt 8 WLAN-Antennen und Multi-User-MIMO-Technologie (4×4) steht das beste WLAN für alle Geräte zur Verfügung. Im 5-GHz-Band sind Datenraten von bis zu 1.733 MBit/s möglich, bei 2,4 GHz können 800 MBit/s erreicht werden.

Als Mesh-Master sorgt die FRITZ!Box 6591 Cable für eine optimale drahtlose Kommunikation. Durch innovative WLAN-Technologien sorgt die FRITZ!Box 6591 Cable für beste drahtlose Verbindungen fürs Surfen, Streaming und Gaming. Vier Gigabit-LAN-Anschlüsse und zwei USB-3.0-Ports ermöglichen zusätzlich eine vielseitige Heimvernetzung.


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Für das smarte Zuhause und den Anschluss von Schnurlostelefonen steht eine integrierte DECT-Basis bereit. Über den internen ISDN-S₀-Bus können auch noch ISDN-Telefone oder Faxgeräte an der neuen FRITZ!Box eingesetzt werden. Die FRITZ!Box 6591 Cable ist dank Mediaserver und NAS die ideale Multimediazentrale. Auf jedem Gerät stehen den Anwendern Bilder, Musik und Filme im gesamten Netzwerk zur Verfügung.

FRITZ!Box 6591 Cable

  • 2×2-OFDM DOCSIS-3.1-Kanalbündelung
  • 32×8-DOCSIS-3.0-Kanalbündelung
  • 4×4 Dualband WLAN AC+N mit Multi-User MIMO (1.733 MBit/s + 800 MBit/s)
  • 4 Gigabit-LAN-Ports
  • 2 USB-3.0-Ports
  • DECT-Basis für bis zu 6 Telefone und Smart-Home-Anwendungen
  • Interner ISDN-S₀-Bus für ISDN-Telefone oder ISDN-Telefonanlage
  • 2 Anschlüsse für analoges Telefon oder Fax
  • FRITZ!OS: mit Kindersicherung, Mediaserver, FRITZ!NAS, WLAN-Gastzugang, MyFRITZ!
  • Ab sofort im Handel erhältlich; 269 € (UVP)
  • Die Produktseite von AVM findet sich hier.


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    6 Antworten zu FRITZ!Box 6591 Cable für DOCSIS 3.1

    1. Homer sagt:

      Mahlzeit

      »Seit letzter Woche ist die FRITZ!Box 6591 Cable im Handel erhältlich.«
      mmh… wäre doch mal interessant zu wissen wo sie käuflich erworben werden kann?

      »erreicht sie Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 6 GBit/s im Downstream«
      dies scheint mir mit 4x Gigabit LAN-Ports doch sehr unrealistisch zu sein.

      • RUTZ-AhA sagt:

        Klappern gehört zum Handwerk :-)
        Ob die Geschwindigkeit unter allerbesten Voraussetzungen erreicht werden kann, bringt dem Nutzer im Alltag herzlich wenig.
        Denn es spielt ja auch eine Rolle, wie stabil und ergiebig das Ganze bei schlechten Vorgaben und hoher Auslastung zu Spitzenzeiten ausfällt. In dicht besiedelten Betonburgen geht es oft mit der Geschwindigkeit über Kabel relativ schnell in den Keller.
        Die Box wird auch keine Wunder vollbringen können.

        • mike sagt:

          Da müsste nur die Infrastruktur (Zellen) ausgebaut werden dann ist das kein Problem. Da müssten sich nur genügend Kunden beschweren (auch beim Vermieter) oder mit Kündigung drohen dann wird da schon was gemacht.

      • Waldg sagt:

        Da kommen ja noch über 2 GBit/s per Funk dazu.

    2. Gaga sagt:

      Die schöne Fritzbox kann nur glänzen, wenn die Infrastruktur dafür vorhanden ist. Aber wo genau steht Deutschland im Ranking bei der Digitalisierung? Ach ja, lt. "The Digital Economy and Society Index 2018" hinter Litauen. Na dann…

      In der Schweiz gibt es Gigabit für rund 30 Schweizer Franken. Bin gespannt, wann wir in Deutschland flächendeckend einen Anschluss über 10 MBit hin bekommen. Aktuell haben wir z.B. in einer gut ausgebauten Wohngegend 9,6 Telekom-Mbit. Wollten wir mehr, müssten wir zu einem privaten Stromanbieter wechseln und der verlangt für 50 Mbit (Leistung allerdings nicht garantiert da die letzte Strecke Kupfer) knapp 60€ (s. oben Schweiz)!

      Ich kann mich noch gut daran erinnern als unser damaliger Postminister Schwarz-Schilling den Versuch startete, Deutschland mit Glasfaser auszubauen (das war zu beginn von ISDN / Bildtelefon).
      Das hätte uns 2 Jahrzehnte Vorsprung gebracht. Zumal wir damals noch eigene Hersteller hatten (z.B. Siemens) und nicht unbedingt auf Lieferanten aus Asien oder den USA angewiesen waren (s. aktuelle Debatte über Huawei usw…).
      Aber was war passiert? Schwarz-Schilling wurde ausgelacht und niedergekämpft! Nicht bezahlbar, braucht kein Mensch usw. usf… Und leider, das gehört auch zur Wahrheit, viel Schwarz-Schilling über einen hausgemachten Skandal (Kabelverleger war irgendwie Verwandtschaft…). Aber dennoch, die Idee der Digitalisierung war geboren und auch nach Schwarz-Schilling hätte das Ziel weiter verfolgt werden müssen!

      Das rächt sich heute bitter, denn wir hängen heillos hinterher und haben gegenüber anderen Ländern schon viel zu viel Federn gelassen. Ich denke wir werden das nicht mehr aufholen können, und da hilft auch 5G nicht. Aus der Erfahrung der Vergangenheit traue ich mich zu behaupten das wir dann mit 5G gesegnet werden (wohl wieder nicht flächendeckend, s. UMTS, LTE), wenn andere Länder bereits auf den nächsten Zug aufgesprungen sind.

      Habt Ihr zufällig den Kommentar des ADIDAS Chef Kasper Rorsted in Bezug auf den aktuellen Industrieplan 2030 von Peter Altmeier (Wirtschaftsminister) gelesen!? Der ging so: "Über autonomes Fahren zum Beispiel müsse Deutschland nicht nachdenken, solange bei einer Autofahrt zwischen Nürnberg und München ständig die Telefonverbindung abreiße." … "Wir haben Überschüsse bei den Staatsfinanzen" … "aber unsere digitale Infrastruktur hat Defizite, wie es schlimmer nicht geht."

      Alles bleibt wie es ist und schon immer war.

      • Rene sagt:

        Der Hauptfehler war, dass alles, was nicht Niet und Nagelfest war, verkloppt wurde, damit Deutschland überhaupt finanziell fähig war, in die EU einzutreten.
        Die Post hätte einfach ihr Monopol behalten müssen und alle anderen hätte sich einmieten können. Der Vorteil ist klar. Es gäbe mehr Wettbewerb, kleine Unternehmen hätten auch eine Chance und es wäre einfach in jeglicher Hinsicht ökologischer. Jetzt, mit den 3 Mobilfunknetzen, die parallel aufgebaut sind, ist rein ökologisch eine Katastrophe.
        Aber wie so oft ist das Kind in den Brunnen gefallen und man kann nur noch retten, was zu retten ist.
        Vielleicht sind ja unsere drei Netzbetreiber so clever und legen ihre Netze zusammen und lassen die Bewirtschaftung über einen Treuhändler machen?
        Oder die Gewinnsumme von den Lizenzgebühren werden dafür genutzt, dass die Netze „Teilverstaatlicht" werden? Es gäbe viele Optionen, die ökologisch wären. Aber möchte überhaupt ein Konzern ökologisch sein?

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