Windows: Nvidia GeForce 430.86 WHQL-Treiber und mehr

Der Hersteller Nvidia hat den GeForce 430.86 WHQL-Treiber für Windows 10 freigegeben. Zudem hat mich ein Blog-Leser darauf hingewiesen, dass Nvidia 3DVision nicht mehr in aktuellen Treibern unterstützt und sich bestimmte Features bezahlen lässt.


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Nvidia GeForce 430.86 WHQL-Treiber

Den Beiträgen hier und hier entnehme ich, dass Nvidia GeForce 430.86 WHQL-Treiber für Windows 10 bereitgestellt hat. Es gibt dabei zwei Entwicklungszweige: Game Ready Drivers (GDR) und Studio.

Spieler können mit einem optimalen Erlebnis für Assetto Corsa Competizione rechnen, soll am 29. Mai kommen. Dazu kommt noch Quake RTX, das das Unternehmen am 6. Juni kostenlos veröffentlichen wird. Wenn Sie Quake II besitzen, können Sie mit der RTX-Version auch Multiplayer spielen.

Ebenfalls in dieser Version enthalten ist die G-Sync-kompatible Unterstützung für eine Reihe von Monitoren sowie die Unterstützung für die neu veröffentlichten Headsets Oculus Rift S und HTC Vive Pro Eye VR. Die Monitore, die mit dieser Version das G-Sync Compatible Tag für die beiden Zweige erhalten, sind als vollständige Liste hier abrufbar (gelöscht).

Der neue Treiber soll nur wenige Probleme beheben, z.B. dass GeForce Experience Freestyle das Spiel World of Warships nicht länger als unterstützt erkennt. Die Kollegen von deskmodder.de haben hier eine Liste der Fixes und bekannten Probleme in Deutsch aufgelistet. In Englisch gibt es das hier.

Desktop GPUs:
Game Ready: Windows 7, 8, 8.1 | Windows 10 – Standard / DCH
Studio: Windows 10 – Standard / DCH

Notebook GPUs:
Game Ready: Windows 7, 8, 8.1 | Windows 10 – Standard / DCH
Studio: Windows 10 – Standard / DCH

NVIDIA-Treiber und 3DVision

Blog-Leser Martin Feuerstein hat mich noch auf einen Sachverhalt hingewiesen, der mir nicht so klar war (danke dafür). Martin schrieb mir:

nur ganz kurz am Rande… ich wollte gestern mal wieder am PC/Beamer 3D genießen – ging aber nicht. Hab dann herausgefunden, dass die NVIDIA-Treiberversion 419.35 die letzte ist, die 3DVision unterstützt. Nach einem Downgrade auf die genannte Treiberversion funktionierte es wieder wie es soll.

Anmerkung: Das „Upgrade“, um 3D-Vision mit beliebigen 3D-fähigen Anzeigegeräten (z. B. DLP-Beamer) für Video-Wiedergabe (Blu-Ray) oder Spiele nutzen zu können, lässt sich NVIDIA als „3DTVPlay“ mit knapp 40 Euro bezahlen.


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Heise hat bereits 2011 in diesem Artikel auf diesen Umstand der kostenpflichtigen Lösung hingewiesen. Wer übrigens die Nvidia-Seite für 3DTVPlay besucht, erhält eine nette Anzeige:

Nvidia Game over


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1 Antwort zu Windows: Nvidia GeForce 430.86 WHQL-Treiber und mehr


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  2. Zocker sagt:

    “Hab dann herausgefunden, dass die NVIDIA-Treiberversion 419.35 die letzte ist, die 3DVision unterstützt.”

    Das ist nicht korrekt. Version 425.31 ist die letzte, die 3D Vision unterstützt und der Treiberzweig wird auch noch bis April 2020 zumindest Sicherheitsupdates erhalten.
    Dasselbe gilt für mobile Karten mit Kepler wie der GTX 880M.

    Hier gibt es den Treiber für Win7 und 8.1 für Desktopkarten, wo man alles nachlesen kann:
    https://www.nvidia.de/download/driverResults.aspx/145884/de

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