Windows und die Wirksamkeit von 0-day-Exploits

Wie kritisch sind ungepatchte Schwachstellen (die sogenannten 0-day-Exploits) in ihren Auswirkungen auf die jeweils aktuellste Windows-Version? Mir ist eine interessante Information unter die Augen gekommen, die den Trend seit 2015 angibt.


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Die nachfolgende Übersicht stammt von Microsoft-Mitarbeiter Matt Miller, der im Microsoft Sicherheitsteam arbeitet. Das Ganze hat er auf Twitter gepostet.

Nur gut 40% der 0-day-Exploits können überhaupt in der aktuellen Version von Windows funktionieren, da 66% der Schwachstellen bereits berücksichtigt wurden. Das bezieht sich bei Windows 10 immer auf die letzte Build wie z.B. die Version 1903. Nun ja, ist Statistik und hilft im Fall der Fälle wenig.


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2 Antworten zu Windows und die Wirksamkeit von 0-day-Exploits

  1. Alfred Neumann sagt:

    Und wie sagte mein Buchhaltungslehrer immer: „Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst frisiert hast!“ ;-)

  2. RUTZ-AhA sagt:

    „Nur gut 40% der 0-day-Exploits können überhaupt in der aktuellen Version von Windows funktionieren….“
    Ein Prozentwert hat null Aussagekraft und unterliegt ständigen Veränderungen, wenn er denn überhaupt annähernd zutrifft.

    „…da 66% der Schwachstellen bereits berücksichtigt wurden.“
    Diese Feststellung ist nun beileibe kein Ruhmesblatt. Es zeugt aber einmal mehr von der seltsamen Einstellung des Sicherheitsteams im Hinblick auf Computersicherheit.

    Oder ist der Einfluss vom NSA im Spiel.

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