Deaktiviert die Lizenzprüfung Windows 7 ohne Internet?

win7[English]Heute noch eine Fragestellung, die vor längerer Zeit durch einen Blog-Leser an mich herangetragen wurde. Was passiert mit der zyklisch durchgeführten Lizenzprüfung in Windows 7, wenn die Maschine ohne Internet betrieben wird?


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Am 14. Januar 2020 läuft ja der erweiterte Support von Windows 7 SP1 durch Microsoft aus. Dann gibt es keine Sicherheitsupdates mehr über Windows Update. Wer noch auf Windows 7 angewiesen ist, könnte die Internetverbindung kappen und dann seine Software ohne Internetzugang betreiben. Aber bei diesem Szenario stellt sich die Frage, ob Windows 7 nicht irgendwann seinen Dienst einstellt, weil dann die zyklische Lizenzprüfung (Windows Genuine Check) nicht mehr durchgeführt werden kann.

Eine Leseranfrage

Ich gestehe, ich habe mir noch keine Gedanken bezüglich der Frage nach einer Lizenzprüfung gemacht. Aber ein Blog-Leser schrieb mich vor vielen Monaten bezüglich der Thematik an.

Windows 7 PC ohne Internet – Lizenzprüfung?

zum kommenden Supportende von Windows 7 stellt sich für mich (bestimmt auch andere Leser) die Frage, kann ich einen Windows 7 PC (oder gar mehrere, wie in meinem Fall) dauerhaft in einer abgeschotteten Umgebung laufen lassen, also OHNE Internetverbindung?

Hintergrund ist, ich nutze Software, die größtenteils nur unter Windows lauffähig und u. a. auch performanceabhängig ist wie z. B. eine DAW mit sehr vielen Musik-Libraries.

In meinem Fall nutze ich 2 Desktop PCs (Win7 Pro x64) für unterschiedliche produktive Aufgaben. Einen nur für die Musik-Produktion, den anderen Rechner für 3D-, Grafik- und Video-Bearbeitung. Weitere Rechner, ebenfalls Win 7, für diverse andere “normale” Aufgaben.

Diese beiden Produktiv-PCs laufen ohne Probleme und die installierte Software war insgesamt eine kostspielige Anschaffung, somit kein Grund daran etwas zu ändern, auch nicht nach Supportende!

[…]

Nach dem Windows 7 Supportende möchte ich die beiden Produktiv-Rechner weiterhin so nutzen, nur dann eben dauerhaft vom Netz getrennt, also für sich isoliert weiter betreiben wollen.

Jetzt fällt mir allerdings die zyklische Windows Lizenzüberprüfung auf die Füße! Gibt es eventuell noch weitere Möglichkeiten, außer MAK & KMS?

Bei meiner Recherche habe ich leider nur etwas über Microsofts MAK und KMS gefunden. (Muss mich diesbezüglich noch durchlesen)

Derweil dachte ich mir, ich richte mal diese Frage an Sie, vielleicht ein Thema für Ihren Blog?

In meinem Umfeld habe ich schon so manche Diskussion zum Win7 Supportende geführt. Erstaunlicherweise bekam ich oft die Antwort zu hören,  “…einfach nur das Netzwerkkabel ziehen und fertig…”!? Aber so trivial ist das nun doch nicht!

Damit ist umrissen, was den Blog-Leser so umtreibt. Stellt Windows 7 SP1 seinen Betrieb ein, wenn keine zyklische Lizenzprüfung mehr stattfindet?

Was sagt das Internet

Ich habe dann mal die Suche im Internet bemüht. In diesem Microsoft-Forenbeitrag treibt einen Anwender bereits 2013 die gleiche Frage um.

Is it possible to disable Windows 7 Validation on a standalone PC?

I’d like to configure Windows 7 on a standalone PC that will be used in an industrial environment and won’t be connected to the Internet (or any network). The Windows 7 installation will be activated in the usual way, but once the application software has been installed, the PC will be “locked down” and the configuration will be frozen.

Is it possible to disable Windows 7 Validation so that the PC doesn’t attempt to contact Microsoft every 90 days? What happens if the PC is unable to contact Microsoft? According to the Genuine Microsoft software privacy statement, “these tools are designed to be a permanent part of the Microsoft software”, so it’s not clear if they can be disabled without causing problems – hence, my question.

Er will ein Windows 7-System in einer Industrieumgebung, ohne Internetverbindung, betreiben und macht sich Sorgen, dass ihm die 90-Tage-Lizenzprüfung (Genuine Check) einen Strich durch die Rechnung macht. Hintergrund ist, dass Windows 7 eine Lizenzprüfung durchführt. Kann diese nicht bestätigt werden, geht Windows 7 in einen reduzierten Benachrichtigungs-Modus, in dem ein schwarzer Hintergrund samt der Meldung, dass Windows 7 nicht aktiviert ist, erscheint. Und nach längerer Zeit beginnt das System damit, jede Stunde neu zu booten. Wäre natürlich das Ende des Windows 7-Systems. Allerdings gibt es im Microsoft-Forenthread eine klare Aussage:

Windows 7 führt nur dann eine Validierungsprüfung durch, wenn es eine aktivierte Internet- oder Netzwerkverbindung erkennt.  Wenn keine vorhanden ist, wird keine Prüfung durchgeführt.

Zudem weist jemand darauf hin, dass optionale WAT Update KB971033 für die zyklische Lizenzprüfung alle 90 Tage verantwortlich ist. Dieses ließe sich deinstallieren, so dass diese Prüfung ausbliebe. Im Dokument Informationen zur Originalversion von Windows beschreibt Microsoft auch die Echtheitsüberprüfung. Die Aussage:

Die Echtheitsüberprüfung erfolgt online. Dabei wird ermittelt, ob es sich bei Ihrer Windows-Kopie um eine Originalversion handelt, und es wird sichergestellt, dass keine wichtigen Windows-Lizenzdateien beschädigt, gelöscht oder entfernt wurden.

Ist Windows 7 aktiviert und sind die Lizenzdateien intakt und gibt es keine Online-Verbindung, erfolgt daher auch keine Echtheitsprüfung. Also sollte der Benachrichtigungsmodus auch nie aktiviert werden. Oder habe ich etwas übersehen und es gibt anderweitige Informationen?


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22 Antworten zu Deaktiviert die Lizenzprüfung Windows 7 ohne Internet?


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  2. Ralf S. sagt:

    Ich kann dazu nur so viel sagen, dass ich den Laptop meiner 2017 verstorbenen Mutter erst jetzt – nach nun fast zwei Jahren – mal wieder in ein WLAN-Netzwerk eingebunden habe und alles – sogar die aufgelaufenen und aktuellen Updates wurden sofort gefunden – hat einwandfrei funktioniert. Die beiden Jahre davor, habe ich nur regelmäßig den Akkuladestand kontrolliert und hin und wieder etwas Schriftverkehr darauf gemacht. Auch das hat in den beiden Jahren ohne Online-Verbindung einwandfrei funktioniert und Windows war die ganze Zeit ohne Fehlermeldung oder dgl. vollumfänglich nutzbar.

  3. Alfred Neumann sagt:

    Mein Bruder betreibt in der Werkstatt einen Win7 Rechner für eine kleine CNC-Maschine. Der Rechner hat noch nie eine Internetverbindung gesehen und läuft seit Jahren einwandfrei.

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  5. Anonymous sagt:

    Ein abgelaufene Lizenz hab bei Windows wirklich extrem kritische Folgen:
    Man kann z.B.: das Hintergrundbild nicht mehr ändern.
    :)

    • Uwe Bieser sagt:

      Vor allen Dingen hat mein keines mehr. Der Desktophintergrund wird einfach nur schwarz. Ich hatte das am Laptop bei einer Kollegin gesehen. Die hatte Jahre mit einem nicht aktivierten Windows gearbeitet. Hat sie nicht gestört.

  6. Matthias Gutowsky sagt:

    Wir haben hier (noch) Windows 7 Rechner in der Leitstelle, die seit Jahren kein Internet gesehen haben und die laufen auch noch.
    Wie das dann mit Windows 10 aussehen wird, weiß ich noch nicht.

  7. Gert sagt:

    In meiner Werkstatt läuft seit 7 Jahren Windows 7 Pro 64Bit ohne jemals im Internet gewesen zu sein, doch einmal zum aktivieren und dann nie wieder.

  8. David Teichfloh sagt:

    Ganz so einfach ist es nicht.
    Wenn W7 Home längere Zeit nicht am Netz war, wird der Hintergrund schwarz und unten rechts erscheind die Meldung, dass die Lizens nicht überprüft werden konnte.
    Das ist aber auch alles.
    Die W7 Prof.-Version zeigt nur die Meldung unten rechts.
    Ist hingegen Lan/WLan aktiviert, versucht W7 , die Prüfung durchzuführen und zeigt das Ergebnis auch an – wenn es nicht klappt. Schaltet man Lan/WLan-Gerät ab (deaktivieren), bleibt die Prüfung aus – nur die Meldung erscheint nach 3 Monaten ohne Netz.
    Wie es im betrieblichen Umfeld ist, weiß ich leider nicht…

    PS: mit W10 geht das nicht!

    • Steter Tropfen sagt:

      Ich habe einen Rechner mit Win7-Pro-Installation, der seit 2 Jahren kein Internet mehr gesehen hat und deswegen auch keine Updates bekommt. Dort wird keine derartige Meldung angezeigt.
      Aber es gibt natürlich so viele Varianten von Win7-Lizenzen, dass das beschriebene Verhalten in Einzelfällen auftreten mag. Oder Telemetrie-Fanatiker MS sorgt mit einem entsprechenden Update dafür, dass bald allen der Spaß an einem Offline-Win7 vergeht.

      Grundsätzlich finde ich es dreist, wenn einem trotz erfolgter Aktivierung das „Benutzererlebnis“ versaut wird, nur weil MS aus lauter Paranoia immer wieder prüfen will, ob es nicht doch einen Grund findet, die Lizenz für ungültig zu erklären. Ein erzwungener schwarzer Desktop wäre für mich Anlass, ohne Gewissensbisse mal nach passenden Cracks zu suchen…

      • David Teichfloh sagt:

        1+

        richtig – auch ich habe die Updates in Verdacht. Auf einem Rechner ist es wie bei dir, auf dem zweitem wird es angezeigt.

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  10. Red+ sagt:

    Nur weil der Support für Windows 7 nun bald endet, muss das nicht auch gleich bedeuten das der Rechner vom Internet getrennt werden muss, Spätestens aber wenn es kein Antiviren Programm mehr für Windows 7 außer vielleicht noch ClamAV Win gibt und Firefox als auch Google Chrome seinen Support für Windows 7 einstellt sollte man die Benutzung des IE am besten Sperren falls dieser für die Software nicht unumgänglich ist.
    Selbst für XP gab es im Februar noch Windows Updates, also das ende von Windows 7 ist noch sehr lange nicht in Sicht, man sollte vielleicht seine Bankgeschäfte nicht mehr über Windows 7 Abwickeln und einige Sicherheitsregeln beachten aber das ist eigentlich auch schon alles.
    Bei uns Im Studio laufen noch sehr viele Geräte unter Windows XP als auch Windows 7 und können anhand der Treiber & Software nicht einfach umgestellt werden, sind aber auch nur übers Intranet im Netzwerk erreichbar.

    Für Windows 7 pro gab es mal eine Spezielle Installationsversion für Industrie & Handel die auch ohne Internet sofort Aktiviert und die Aktivierung auch ohne Internet nicht verloren hat.
    Das image hab ich noch irgendwo gespeichert und könnte auch jederzeit eine Kopie Brennen.

  11. Sven Fischer sagt:

    Die Windows Genuine Check gibts ja seit XP. Wir haben hier 2 XP Pro Systeme, welche wir kurz vor Supportende 2014, in jeweils eine VM (Virtualbox) verfrachtet haben. Die haben seit damals kein Internet mehr gesehen, nur ne statische IP ohne Gateway und DNS und funktionieren einwandfrei. Weder ist da ne Meldung aufgetaucht, das da ein Lizenzcheck fehlgeschlagen sei, oder was Ähnliches in der Form.
    Ich sehe das locker und würde mir da keine Gedanken drüber machen. Viel Rauch um nichts.

    Grüße aus dem Erzgebirge

  12. 1ST1 sagt:

    Das Ganze ist auch ein Problem für den (musealen) Erhalt solcher Computer. Irgendwann wird man sie nicht mehr in Funktion zeigen können. Damit geht mitunter ein Stück Kulturgeschichte verloren, weil irgendwelche Daten nicht mehr abrufbar sind, weil das zugehörige Programm nur noch unter bestimmten älteren Windows-Versionen funktioniert. Oder man denke an kulturhistorisch bedeutsamme Spiele (und wenns nur darum geht, mit einem Egoshooter nachzuweisen, dass es an irgendeinem Amoklauf im mittleren Westen der USA schuld ist…) oder an die Subkultur der Szene-Demos (siehe scene.org).

    Schon jetzt ist es nicht mehr möglich, ein frisch upgedatetes Windows XP zu aktivieren, obwohl in der Windows Update Struktur bei Microsoft immer noch alle notwendigen Updates für XP verfügbar sind (kann man mit einer älteren Version von WSUS-Offline jederzeit verifizieren – mit noch älteren Versionen lassen sich sogar noch die Updates noch älterer Windows-Versionen backuppen).

    Für die Sammler klassicher Computer wird das, sobald mal diese Computer-Ära in den Fokus gerät, eine mittlere Katastrophe. Das selbe wird auch bei Smartphones und ähnlichem passieren, und die sind für unsere Zeit teils kulturell jetzt schon bedeutsammer, als PCs. Sammler gibts schon, auch wenn die sich derzeit hauptsächlich auf Apple konzentrieren. Zumindestens mit Nokia-Knochen gibts da aber keine (Aktivierungs-)Probleme, aber mit MS-DOS/Win 9x-PCs ja auch nicht…

    Das ganze ist auch ein Problem nicht mehr beschaffbarer Peripherie, so ein Nikon Coolscan Großformat-DIA-Scanner hat heute keinen technischen Nachfolger mehr, mit was anderem als Windowx XP und maximal 7 lassen die sich nicht mehr betreiben. Bleibt nur noch eigentlich funktionierende Hardware wegzuschmeissen. Umwelttechnisch eine Katastrophe!

  13. ralf sagt:

    mein vater betrieb win7 home premium bis mitte 2016 ohne internetanschluss: keine probleme. dann hab ich seinen pc ueber das wochenende zu mir mitgenommen und auf win10 geliftet (wegen der kostenlosen supportverlaengerung, falls er zukuenftig doch online gehen will): auch dort bisher trotz fehlendem internet keine probleme.

  14. Uwe K sagt:

    Wir haben Windows 7 in Prozessleitsystemen im Einsatz, und das natürlich ohne Kontakt mit dem Internet.
    Das geht ohne Probleme.

    Anders ist das jetzt mit Windows 10.
    Wohl oder übel laufen inzwischen etliche PC auf Win10, und in oben genannten Umgebungen ist das Abschotten zum Internet Pflicht.
    Timeouts sind teilweise minutenlang, ob aus Dummheit der Programmierer oder eher als Nötigung.
    Seit Version 1903 sind nicht mal mehr die generischen Treiber für Drucker und Scanner an Bord.
    Wir haben Probleme mit diversen USB-Geräten, die irgendwann nicht mehr ihren Treiber finden. Bei Internetkontakt ist das Problem weg.
    Auch bisher funktionierende Druckertreiber verweigern gelegentlich die Funktion.
    Kann das jemand bestätigen?
    Wie sich das mit der Lizenzierung verhält haben wir noch keine Erfahrung.
    Bisher läuft es.
    Aber für Windows Clientbetriebssysteme sehe ich im kritischen Umfeld nicht mehr viel Zukunft.

    • Alfred Neumann sagt:

      Das mit den Druckertreibern kann ich bestätigen.
      Habe hier einen HP LJ CP1025 Color (USB) stehen. Obwohl der Treiber schon eingebunden wurde, wird täglich der Treiber neu installiert.
      Will ich dann mal was drucken, wird er dann mal erkannt und (öfter) eben nicht.

      Extrem nervig.

    • 1ST1 sagt:

      Ältere Drucker sind ein echtes Problem. Selbst übers Internet Nachladen hilft nicht weiter, weil es kaum noch generische Treiber gibt, die nicht irgendwie Mist machen. Ich würde gerne meinen (steinalten) Canon BJ10ex (hab noch Tintenpatronen ohne Ende dafür, und einen USB-Centronics-Adapter) an meinem Notebook weiter betreiben, aber selbst die primitiven ESC/P-9-Nadeltreiber machen zwischendurch Mist, die ESC/P-24-Nadeltreiber liefern ein absolut unbrauchbares Ergebnis, obwohl der Canon eine Epson-LQ-Emulation beherrscht, die früher gut funktionierte (XP/7). Ein primitiver HP-Laserjet-III oder Deskjet-500-Treiber, oder IBM-Proprinter, ein einfacher generischer Postscript-Treiber, mit dem man diverse alte Schätze mit generischen Treibern am Laufen halten könnte, wurde bei Microsoft auch ausgemistet. Man findet nur noch Treiber, die passen könnten, aber irgendwelchen proprietären Mist von bestimmten Modellen machen, und schon ist der Ausdruck nur noch Schrott. Ich sehe nicht ein, eigentlich noch funktionierende Geräte wegzuschmeißen und deswegen was neues kaufen zu müssen.

    • Sven Fischer sagt:

      Dito, bei uns genau so. Es sind hierbei Flachbettscanner HP SJ 3970, wo ab Win7 keine Herstellertreiber mehr angeboten werden. Und mit dem rudimentären WIA kann die Durchlichteinheit nicht angesprochen werden. Außerdem ist da noch für ne Gigaset ISDN TK die Software drauf. Das sind nur 2 Beispiele.
      Natürlich könnte man die Hardware durch einen Neukauf ersetzen, aber warum? Wenn die Geräte mal defekt sind und Elektronikschrott werden, dann ja.
      Wir haben hier auch noch nen HP LJ 1100 von 1997. Funktioniert auch einwandfrei. Entsorgen, erst wenn der das Zeitliche gesegnet hat.

  15. Martin Feuerstein sagt:

    Das mit den 180 Tagen bis zur erneuten Aktivierung schlaegt erst mit Windows 8 und Office 2013 an, wenn ich nicht irre.

    Und ungeachtet der ganzen Lizenzproblematik… “eigentlich” sollten Inhaber einer regulaeren Lizenz ihre Produkte auch nutzen koennen, wenn der regulaere Aktivierungsserver nicht erreichbar ist. Unter Windows 7 konnte der “Workaround” (ich nenn das jetzt mal so) auch per localhost genutzt werden, ab Windows 8 benoetigt es mindestens einen weiteren Computer.

  16. Schubert sagt:

    “Zudem weist jemand darauf hin, dass optionale WAT Update KB971033 für die zyklische Lizenzprüfung alle 90 Tage verantwortlich ist.”

    Als Infosplitter dazu eine “Anekdote” aus meinen privaten Notizen:
    ——————————————————————
    KB971033

    27.02.2010
    http://www.heise.de/ct/artikel/Nur-im-Interesse-der-Kunden-939242.html
    “Nur im Interesse der Kunden”
    Neue „Windows Activation Technologies“ für Windows 7

    persönliches Fazit: nicht installieren

    Randnotiz, u.a.
    21. November 2014
    https://www.borncity.com/blog/2014/11/21/windows-7-aktivierungs-update-kb-971033-neu-ausgerollt/
    “Windows 7 Aktivierungs-Update KB 971033 neu ausgerollt”
    ——————————————————————
    Das heruntergeladene KB971033 wurde im Februar 2010 nebst eigenem Kommentar in den Giftschrank verschoben bzw. eben nicht installiert (automatisch installieren lassen sowieso nicht); die (gefühlt) Zehntausend Artikel und Anleitungen à la “wie werde ich KB971033 wieder los” sowie das öfters wiederkehrende Thema hatte ich dann nur noch mit halbem Ohr zur Kenntnis genommen.
    “Deaktiviert die Lizenzprüfung Windows 7 ohne Internet?” Was für eine Frage.
    (natürlich nicht, Internetgeschnatter …)

  17. 1. Die mit KB971033 aktualisierten Dateien sind in späteren Updates ebenfalls enthalten.
    2. Per OEM-Voraktivierung, also mit für Windows 7 geeigneter SLIC-Tabelle im ACPI BIOS und passenden Installationsmedien gelieferten PCs, aktiviert sich Windows beim (ersten) Booten automatisch (und deaktiviert sich bei jedem Booten ohne SLIC ebenfalls automatisch) OHNE Internetverbindung.

  18. JohnRipper sagt:

    Ansonsten: auf einem RaspberryPi (50 Euro) einen KMS installieren und Windows gegen diesen LAN basierten Aktivierungsdienst aktivieren.
    ME nicht illegal, da –wie MS ja selbst sagt– die technische Aktivierung von der Lizenz unabhängig ist.

    Löst bei mir sehr viel Probleme…

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