Rakuten schließt Marktplatz

Kurze Information für Blog-Leser/innen, die online ordern und auch den Anbieter Rakuten schon mal im Blick hatten. Die schließen im Laufe des Jahres 2020 ihren Online-Marktplatz, wie ich jetzt erfahren habe.


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Blog-Leser Michael T. hat mir die betreffende E-Mail, die Rakuten an deutsche Nutzer verschickt, dankenswerterweise zukommen lassen.

Von: Rakuten.de <newsletter@rakuten.de>
Gesendet: Freitag, 25. September 2020, 13:46
An:
Betreff: Es war uns ein Vergnügen – Rakuten schließt den Marktplatz

Erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen.  Online anzeigen

Lieber Kunde,

ein großes Dankeschön an alle, die im Laufe der Jahre den Marktplatz von Rakuten Deutschland für ihren Einkauf genutzt haben. Es war uns ein Vergnügen, für Sie da zu sein. Schweren Herzens müssen wir Ihnen heute jedoch mitteilen, dass wir unseren Marktplatz auf Rakuten.de demnächst einstellen werden.

Was bedeutet das konkret: Wir werden ab dem 15. Oktober 2020 keine neuen Bestellungen mehr annehmen. Wir versichern Ihnen jedoch, dass alle vor diesem Datum aufgegebenen Bestellungen wie gewohnt bearbeitet werden. Wir entschuldigen uns aufrichtig für die Unannehmlichkeiten, die Ihnen dadurch entstehen und danken Ihnen nochmals für Ihr Engagement auf dem Rakuten-Marktplatz.

Was passiert mit meinen 10 Rakuten Points? Sie können die Points bis zum 15.10.2020 weiterhin auch auf dem Marktplatz einlösen. Ab dem 16.10.2020 können Sie Ihre Points z. B. über Rakuten TV einlösen, um Serien und Filme anzusehen und um mit Viber Out zu telefonieren. Des Weiteren stellen wir bald die Option in Club R zur Verfügung, Ihre Points in Shop-Kredit- oder Geschenkkarten von Einzelhändlern wie Douglas, IKEA oder MediaMarkt umzuwandeln. Points haben keinen Geldwert und können nicht gegen Bargeld eingelöst werden.

Was passiert mit meinem Rakuten-Kundenkonto? Ihr Rakuten-Kundenkonto bleibt bestehen und Sie können auch weiterhin die verbleibenden Services von Rakuten nutzen. Rakuten wird weiterhin Club R betreiben, womit Kunden bei jedem Einkauf über Partner wie Lieferando, Rewe, About You oder Booking.com Points sammeln können. Ihre Points können für Filme auf Rakuten TV, Credit für Rakuten Viber oder in Kürze auch für Gutscheine und Geschenkkarten bei ausgewählten Marken wie Douglas, IKEA, MediaMarkt, Otto oder toom Baumarkt eingelöst werden. Weitere Information zum Einlösen Ihrer Points finden Sie hier.

Falls Sie Fragen haben, besuchen Sie bitte den Marktplatz oder kontaktieren Sie uns über die unten angegebene E-Mail-Adresse bzw. Telefonnummer.

Tel: +49 (0)951 / 408 391 00
service@rakuten.de

Ihr Team von Rakuten Deutschland


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2 Antworten zu Rakuten schließt Marktplatz


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  2. Dat Bundesferkel sagt:

    Rakuten hat mich irgendwie nie wirklich überzeugt. Zwei mal habe ich dort Gegenstände im dreistelligen Preisbereich geordert. Klappte zwar alles, aber meist mit ziemlicher Verzögerung.
    Die ganze Darstellung wirkte eher befremdlich, oftmals wie die einschlägig bekannten chinesischen Shops (und das von einem japanischem Unternehmen) wie Wish, Alibaba und Konsorten.

    Da es letztlich eh nur ein Marketplace für bekannte andere Anbieter war erschloß sich mir der Sinn der Nutzung nicht mehr, außer unnötig komplizierte, möglicherweise anfallende Gewährleistungsansprüche.

    Das ganze Punkte und Paybacksystem, nebst all den Trackern hat mich dann erst recht verschreckt.

    Hat so ein bisserl was vom real,- Marktplatz. Oder von den MM / Saturn Angeboten auf ebay… finde ich leicht witzfrei.

    tl;dr
    Habe zwar keine schlechten Erfahrungen* mit Rakuten gemacht, aber werde sie auch nicht vermissen.

    * Es wurde vor ‘nem Jahr ‘n Creality Ender 3 Pro zum guten Preis verkauft, geliefert aber nur ein Creality Ender 3 non Pro.

    • Rene sagt:

      Dank div. Preissuchmaschinen, sind diese Art von Plattformen überflüssig geworden.
      Wenn man eine größere Anschaffung plant, lohnt sich auch ein Blick auf schon von dir erwähnte Plattform Alibaba.
      Dort gibt es dann die “Markenprodukte”, die man hier im Baumarkt, oder Elektromärkten, die eh in China produziert werden und über div. Zwischenhändlern dann im deutschen Handel landen, für einen Bruchteil des Preises. Dort hatte ich mich mal mit LED-Lampen ausgestattet. Der ganze Karton war dann preiswerter, als 2 LED-Lampen im deutschen Markt.

      Sicher kann und sollte man dann sich bewusst machen, dass man div. Großhändler übergeht.
      Da ich aber selbst vom und im Großhandel lebe und arbeite, kann ich nur sagen, dass dieser Handel vollautomatisch über die Bühne geht und nur ein, zwei Personen was von haben.

      Dank moderner Warenwirtschaftssysteme wird das Personal, was man noch vor gut 20 Jahren benötigt hatte, über die WaWi abgedeckt. Ist verrückt und eigentlich traurig! Aber so ist die Globalisierung und Automatisierung nun Mal. Immer weniger Menschen werden für Arbeitsabläufe benötigt. Es werden immer weniger Menschen (richtig) reich und es werden immer mehr Menschen ohne Arbeit dastehen. Die/der kleine Verkäufer im Fachhandel und die/der Kassierer im Einzelhandel werden überflüssig. Eigentlich traurig, weil der „autonome“ Prozess durch das Kaufverhalten im online Handel beschleunigt wird.
      Ein großes Umdenken von den Lenkern und Denkern ist eigentlich nicht zu erwarten. Also wird der Kunde nach dem Werbeslogan „geiz ist geil“, auch seinen eigenen Arbeitsplatz ein paar Jahre früher in Gefahr bringen.
      Die Politik hat auch unter anderen durch Olaf Schulz ganz klar gesagt, dass es kein bedingungsloses Grundeinkommen geben wird. Also werden wir sehen, wann der Wirtschaftszug entgleist und uns die „alten Werte“ um die Ohren fliegen.

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