Droht Samsung-Nutzern bald die Microsoft-Kontensperre und Inhalte sind weg?

[English]Kleiner Informationshappen, auf den mich ein Blog-Leser hingewiesen hat. Samsung hat sich ja mit Microsoft zusammen getan und Redmond wird die Samsung Cloud demnächst mit OneDrive hosten. Was dem Einen ein Hurra entlockt, könnte dem anderen Katzenjammer bescheren. Denn da ist ja noch die verflixte Sache mit den, aus meiner Sicht, willkürlichen Microsoft Kontensperrungen. Wäre doof, wenn ein Samsung Cloud-Nutzer umgezogen wird und dann puff, sind seine Daten einfach so weg, weil das Konto gesperrt wurde. Hier mal ein paar Informationen zusammen geschüttelt und sortiert.


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Microsoft übernimmt die Samsung Cloud

Ich hatte es im August 2020 im Artikel Samsung Cloud verwirft Premium-Speicher, setzt auf OneDrive berichtet. Das Unternehmen schafft die Speicherfunktionen Gallery Sync und Drive auf Samsung-Smartphones schlichtweg ab. Neue Benutzer können die betreffenden Funktionen seit Oktober 2020 nicht mehr buchen. Es gibt aber die Möglichkeit auf OneDrive zu migrieren oder Daten herunterzuladen.

Nutzern, die einen Premium-Speicherabonnementplan bei Samsung haben, wird dieser automatisch gekündigt, und es gibt ggf. eine Rückerstattung der zu viel bezahlten Gebühren. Seit April 2021 lassen sich die Funktionen nicht mehr nutzen und die OneDrive-Migrationsunterstützung endete. Am 30. Juni 2021 löscht Samsung die Daten, die in der Samsung Cloud gespeichert waren.

Die Krux mit den OneDrive-Kontensperrungen

Ich hatte im Artikel Samsung Cloud verwirft Premium-Speicher, setzt auf OneDrive so kleine Spitzen für Samsung-Wechselnutzer im Text untergebracht. Das liest sich dann so: Wer jetzt auf OneDrive schielt, um Fotos zu speichern, sollte vorher den Artikel Microsoft-Kontensperrungen und die OneDrive ‘Nacktfotos’ lesen. Problem ist, dass Microsoft die Inhalte auf seinen OneDrive-Laufwerken scannt und den Benutzer ohne Warnung sperrt, wenn eine Verletzung seiner AGB erkannt wurde oder angenommen wird. Dann sind die Inhalte weg – auf diesen Sachverhalt hatte ich in einigen Blog-Beiträgen hingewiesen.

Ein Leserhinweis

Blog-Leser Alex F. hat mich gestern angemailt und an genau das Szenario, welches hier im Blog steckt und oben kurz umrissen wird erinnert. Alex schreibt dazu:

Sehr geehrter Herr Born,

ich habe mit Interesse ihren Artikel über Onedrive Probleme von Kunden gelesen. Es kam in der Vergangenheit etliche Male vor, dass Onedrive-Kunden das Konto gesperrt wurde, wegen freizügiger Fotos oder nackten Babys.

Diesbezüglich deutet sich ein NEUES Problem für sehr viele Menschen an: Onedrive übernimmt die Cloud von Samsung. Die ersten Ankündigungen kamen vor drei oder vier Monaten. Es könnte doch sein, dass viele Clouds in Onedrive gesperrt werden, da die KI anschlägt.

Problematisch sind unter Umständen nicht die Fotos der Benutzer, sondern diverse Cartoons in Fotoart (nenne ich jetzt mal so). Da kursieren auch dank der Sozialen Netzwerke diverse „kritische Bilder“, die via Messenger automatisch in die Smartphones und andere Geräte gelangen.

Ich habe aktuell kein diesbezügliches Problem, da ich noch nicht die Synchronisation gestartet habe. Anlass für meine Mail sind folgende Fragen:

Haben sie schon von diesem neuen Problem gehört?

Werden sie über das Thema einen neuen Artikel schreiben mit Samsung-Bezug?

Zur ersten Mail eine klare Antwort: Nein, ich habe noch nichts von diesem neuen Problem gehört, aber meine Frau sagt immer „schlecht hören kannst Du gut“. Sprich: Es will nichts heißen, wenn ich das noch nicht mitbekommen habe. Da kann ja schon Unheil drohen – ich habe es oben ja schon mal umrissen. Und bei den OneDrive-Konten knallt es ja sporadisch immer wieder – auch größere Uploads, wird vermutet, könnten Kontensperren auslösen. Zur zweiten Frage des Blog-Lesers: Das kann ich mit einem klaren Ja beantworten, der Artikel hier ist ja frisch, mit Bezug auf Samsung, aus meiner Tastatur geschlüpft. Danke an Alex für die Erinnerung, dass das Thema noch ansteht.

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68 Antworten zu Droht Samsung-Nutzern bald die Microsoft-Kontensperre und Inhalte sind weg?

  1. micha45 sagt:

    ZITAT
    „Es kam in der Vergangenheit etliche Male vor, dass Onedrive-Kunden das Konto gesperrt wurde, wegen freizügiger Fotos oder nackten Babys.“
    ZITAT Ende

    Als ich diesen Satz gelesen hatte, erlitt ich zuerst einen Lachanfall und danach ist mir die Kraft aus dem Gesicht gefallen, vor allem wegen der „nackten Babys“.
    Wenn da nicht sämtliche Alarmglocken läuten, dann verliert man noch mehr den Glauben an die Menschheit.
    Selbst wenn es sich um die Fotos der eigenen Babys handeln sollte, ist das ein No-Go, da es Außenstehende nicht wissen können.

    Strunzdumme Menschen, soweit das Auge reicht und die Anzahl derer steigt im Minutentakt.

    Ach übrigens: Vor ein paar Tagen wurde die größte Kinderpornoplattform Europas zerschlagen und die verantwortlichen Drahtzieher dingfest gemacht.
    Diese Plattform hatte über 4 Millionen registrierte Benutzer und mindestens genauso viele Besucher.

    • Gerold sagt:

      Boystown hatte 400’000 registrierte Benutzer, nicht 4 Millionen.

      • micha45 sagt:

        400.000 waren es, als man die Plattform hochgenommen hat.

        Es sollen sich aber im Laufe der Zeit eine große Anzahl an- und wieder abgemeldet haben. Darauf gibt es Hinweise und deshalb geht man von einer Dunkelziffer aus, die auf etwa 4 Millionen hinausläuft.
        Aber egal, auch 400.000 ist eine viel zu hohe Zahl und ein Drama von unterirdischem Ausmaß.

        Darum geht es hier aber gar nicht, es geht auch nicht um Vergleiche oder Unterstellungen. Es geht um Sensibilisierung.

    • Steter Tropfen sagt:

      Ah ja, unser Microsoft-Fanboy dreht die Sache gleich wieder so, dass der Verbraucher der Böse ist. Aber steht da oben irgendwo, dass es sich um öffentlich zugängliche Fotos handelt? Nein. Jedenfalls, solange man glaubt, Daten in der Cloud könnten überhaupt noch privat sein.

      Wenn die virtuellen Sittenwächter durch die Cloud patrouillieren, unterscheiden sie nicht, ob was in einem privaten Ordner liegt, sondern legen ihre amerikanisch-pietistischen Moralmaßstäbe an. Ob Familienfoto oder künstlerischer Akt: egal. Alles, wo zu viel Haut drauf ist, ist des Teufels.
      Die Fotos, wo ich als Baby nackig aus der Wanne gehoben werde, liegen zum Glück im realen Familienalbum im Wohnzimmerschrank. Aber, oh Schreck: Ich habe ja vor einiger Zeit sämtliche Negative eingescannt, um sie digital zu konservieren! Die darf ich also nie online sichern, weil sonst bei gewissen Leuten die Alarmglocken anschlagen?

      „Strunzdumme Menschen, soweit das Auge reicht und die Anzahl derer steigt im Minutentakt.“ – Hm, sinngemäß habe ich auch schon eine ähnliche Beobachtung formuliert. Aber mit anderer Stoßrichtung.

      • Alles Nur geCloud sagt:

        word.

      • Paul sagt:

        „Aber steht da oben irgendwo, dass es sich um öffentlich zugängliche Fotos handelt? Nein.“

        Es soll ja schon vorgekomemn sein,
        das Accounts geknackt worden sind.
        Und dann SIND solche Bilder „öffentlich“,
        und davor muß man seine struzdummen Kunden ja Schützen!
        (War es nicht ein Amerikaner, der seine Katze in der Mikrowelle getrocknet hat und dann den Hersteller verklagt hat?
        Liegt Kaliforniern nicht in Amerka, und schreibt vor, das auf allen Produkten ein Warninhinweis steht, das es kreberrenged sien könnte?))

        Also:
        Warum nicht das Nützliche mit dem Praktischen verbinden?…
        Die NSA kann frei scannen, verbinduneg finden (2 Leute haben dasselbe Bild)
        Man kann Petabytes sparen, weil man identische Bildernur einmal ablegen muss…

        IIRC verbieten die Cloud-Anbieter eit ein paar Jahren das Anlegen verschlüsselter Container/daten, oder?

        Boa…mir wir immer schlechter…ist sollte wohl was essen…

      • 1ST1 sagt:

        Man sichert ohnehin nicht online, egal ob MS-Fanboy oder nicht. Ich mache es giar umgekehrt, ich sichere von Online nach Offline (per Robocopy von den einschlägigen Verzeichnissen). Cloud ist kein Backup.

      • micha45 sagt:

        @Steter Tropfen
        „Microsoft-Fanboy“
        Aaaha!

        Davon mal ganz abgesehen, dass es die Nutzungsbestimmungen verbieten, freizügiges Material auf die Cloud hochzuladen und zu speichern.
        Man lädt einfach keine privaten Fotos und Videos in eine Cloud.
        Eine Cloud ist nie ganz privat, wie es bei einer lokalen Quelle der Fall ist.

        Außerdem ist es auch durchaus nicht unüblich, dass die Inhalte auf OneDrive mit anderen geteilt werden. Dann ist es auf jeden Fall öffentlich.

        Mit Moral, Sitte und Anstand braucht man in dem Zusammenhang erst gar nicht anfangen. Das hat damit gar nichts zu tun.
        Es geht hier darum, dass man grundsätzlich kein Bild- und Videomaterial von sich, und schon gar nicht von Angehörigen in eine Cloud hochladen sollte.
        Und bei Nacktfotos von Kindern und Babys sollte sich jeder im Klaren sein, dass dies ein hochbrisantes Thema ist.

      • Zocker sagt:

        @Steter Tropfen
        Hattest du etwa etwas anderes erwartet als die Schuld der anderen? Fragt sich, wer hier „strunzdumm“ ist.

    • Günter Born sagt:

      Das Spielen mit „Strunzdumme Menschen“ würde ich so nicht stehen lassen – lies dir meinen anderen Kommentar hier durch – Du legst doch sonst so viel Wert auf Etikette.

      Und nein, ich poste hier (aus Urheberrechtsgründen) jetzt nicht das schon mal erwähnte Foto einer Blondine im Schaumbad in der Badewanne, wo Du nur den Kopf und die Ellenbogen mit dem Speichenköpfchen auf dem Badewannenrand siehst – war bewusst aufgenommen worden, um „Nippelgate“ bei menschlichen und maschinellen Zensoren der US-Konzerne auf’s Glatteis zu führen. Hat auch wunderbar bei Facebook geklappt.

      • micha45 sagt:

        Es wird ständig davor gewarnt und darauf hingewiesen, dass man Fotos von Kindern grundsätzlich nicht im Internet veröffentlichen soll.

        Wer selbst Kinder hat und sich vorstellt, dass diese Bilder und Videos von den eigenen Kindern auf pädophilen Plattformen gelandet und veröffentlicht worden sind, was ja erwiesenermaßen nicht selten vorkommt, der wird wissen, was damit gemeint ist.

        Für mich gibt es da keinen Ermessungsspielraum und null Toleranz.

        Der Vergleich mit dem Foto einer Blondine und der Hinweis auf die etwas sehr doppelmoralisch daherkommenden Ansichten über Moral und Sitte der Amerikaner ist hierbei total fehlplatziert. Das ist nicht der Punkt.
        Es geht um den Schutz der Angehörigen, vor allem um den Schutz der Kinder.

        Private Fotos, vor allem die von Angehörigen, gehören ins Fotoalbum und sonst nirgendwo hin.

        Und ja, wer die Gefahr darin nicht sieht und trotz der mittlerweile vielen Hinweise und Warnungen so dermaßen unverantwortlich handelt, der ist für mich strunzdumm.
        Wer sich dann noch darüber beschwert, dass aufgrund dessen sein Konto gesperrt worden ist, dem ist dann gar nicht mehr zu helfen.
        Von dem eindeutigen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen mal ganz abgesehen.

        • OwenBurnett sagt:

          Lieber Microsoft-Fanboy, alles schön und gut, aber ist es nicht doch so das diese ganzen clowd Apps die Leute nicht förmlich dazu nötigen alles was sie am Handy haben in die clowd zu syncen?

          Also du machst ein Photo und es wird entweder gleich ohne zu fragen hoch geladen oder du musst dich mit Händen und füßen währen das es hochgeladen wird.

          Also was du sagst ist de facto das man in der Praxis einfach gar keine Photos mehr machen sollte gegen die irgend ein US Konzern irgendwas hätte.

          Egal ob Baby-Fotos oder Elenbogen in der Badewanne.

          Weil ein mal beim Selfie machen in der Badewanne mit dem Finger abgerutscht und schon ist der MSFT Account mit 100ten€ an Lizenzen sind futsch.

          Das kann es doch nicht sein.

          Entweder MSFT erlaubt alles in ihre clowd hoch zu laden was man will, egal was, solange man es nicht mit 3ten teilt natürlich.

          Oder MSFT deaktiviert in ihren Apps jeglichen automatischen Upload in deren clowd.

          Der momentane ist zustand mit wir laden alles drauf und schauen drauf ist MMN sittenwidrig!

          Wen schon Auto Upload dann müssen die Inhalte ungeprüft als vertraulich behandelt werden bis der Benutzer irgendwas davon explizit mit irgendwelchen 3ten teilt.

          Oder wie gesagt auf jeglichen nicht von User explizit konfigurierten Auto Upload verzichten.

          • micha45 sagt:

            „Microsoft weist in den OneDrive-Nutzungsbedingungen darauf hin, dass die Daten seiner Kunden automatisiert durchsucht werden, um Kinderpornografie oder anderen Missbrauch ausfindig zu machen.

            Im Januar 2015 wurde ein Fall bekannt, bei dem auf Hinweis von Microsoft das BKA gegen einen Nutzer aus Deutschland ermittelte.“

            h**ps://www.spiegel.de/netzwelt/web/kinderpornografie-hausdurchsuchung-nach-hinweis-durch-microsoft-a-1012713.html

            Der Cloudbetreiber bestimmt also, welche Bedingungen für die Nutzung gelten und der Benutzer akzeptiert die Bedingungen, oder lässt es bleiben. Dann bleibt eben nur der Verzicht übrig, oder bei Verstößen, mit den Konsequenzen zu leben.

          • OwenBurnett sagt:

            Lieber Microsoft-Fanboy

            „Microsoft weist in den OneDrive-Nutzungsbedingungen darauf hin, dass die Daten seiner Kunden automatisiert durchsucht werden, …“

            Ja und wen ich über meiner Haustür darauf hinweise das ich die Brieftaschen meiner Gäste nach gut Dünken durchsuchen kann und deren Bargeld einbehalten kann, wird es dadurch nicht auf ein mal zulässig.

            Selbes gilt für MSFT, nur weil etwas in den AGB’s steht wird es nicht automatisch legitim! Wir sind keine Amis und bei uns dürfen AGB weder sittenwidrig sein noch Überraschungsklauseln enthalten.
            Tun sie das werden sie null und nichtig.

            Außerdem ignorierst du das Haupt Problem de automatisierten Uploads.
            Wen MSFT alles von einem Handy in deren clowd schaufelt praktisch ohne Zutun des Benutzers so ist es doch geisteskrank den Benutzer für diese Uploads in Haftung nähmen zu wollen.
            An den Automatischen/erzwungen/genötigten Uploads ist MSFT selber schuld.

            Es ist vollkommen egal wieso MSFT das macht und welche verbrechen sie damit versuchen zu bekämpfen.

            Was sie machen ist einfach sittenwidrig da sie sich an vertrauliche Daten ihrer Benutzer vergreifen.

            „Der Cloudbetreiber bestimmt also, welche Bedingungen für die Nutzung gelten“
            NEIN!
            Der Cloudbetreiber darf nur Bedingungen stellen welche nicht gesetzwidrig oder sittenwidrig sind. Illegitime Bedingungen sind nichtig.

          • micha45 sagt:

            „Außerdem ignorierst du das Haupt Problem de automatisierten Uploads.“

            Lieber MS-Hater,
            nein, das ist nicht das Hauptproblem!
            Diese Option kann man, wie viele andere Optionen auch, mit ein paar Klicks abstellen.
            Ist aber sicher zu viel verlangt, sich mal ein paar Minuten mit solchen Dingen zu befassen.

            „Der Cloudbetreiber darf nur Bedingungen stellen welche nicht gesetzwidrig oder sittenwidrig sind.“

            Sind sie das? Ich behaupte jetzt mal tollkühn:
            Nein, sind sie nicht!

            Der Cloudbetreiber soll also zulassen, dass unkontrolliert Daten auf seinen eigenen Server hochgeladen werden dürfen.
            Ich mache jetzt aus meiner gemieteten Wohnung einen Puff. Mal sehen, was der Vermieter davon hält.

          • OwenBurnett sagt:

            „Lieber MS-Hater,“

            Also bitte, ich bin ein Clowd-Hater!

            „Der Cloudbetreiber soll also zulassen, dass unkontrolliert Daten auf seinen eigenen Server hochgeladen werden dürfen.“

            Ja, genau so ist es, halt solange diese nicht für 3te freigegeben werden.

            Oder ist es in Ordnung wen dein Vermieter bei dir immer mal eine Hausschau oder Durchsuchung macht um sicher zustellen das du nichts illegales in seiner Wohnung lagerst?

            Ich glaube nicht!

            Und dabei ist es wirklich egal ob er sich das recht in dem Mietvertrag zusichert oder nicht. Sobald Du Mieter bist kannst du ihn zur Not mit polizeilicher Hilfe rausschmeißen. Er darf streng genommen nicht mal ein Schlüssel haben.

            „Der Mieter hat das Recht auf den alleinigen Be- sitz der Schlüssel zur Bestandsache (7 Ob 512/56; 1 Ob 754/82 MietSlg 35.186)“

            Also erkläre mir jetzt mal wieso das bei einer Clowd anders sein sollte, Wieso sollte MSFT oder G oder AMZ mehr recht haben auf deine Daten zu zu greifen als dein Vermieter auf seine Wohnung?

            Schach matt!

            PS:

            „Diese Option kann man, wie viele andere Optionen auch, mit ein paar Klicks abstellen.“

            Ja genau bis MSFT diese wieder mal mit einem update willkürlich wieder einschaltet.
            Oder Bis man bei den ständigen nag screens die einen dazu tätigen das wieder einzuschalten ein paar mm daneben Klickt.

          • micha45 sagt:

            @OwenBurnett
            Du bist also kein MS-Hater. Okay, aber ich bin auch kein MS-Fanboy. Warum sprichst du mich dann auf diese Weise an?

            Der Vergleich mit dem nicht erlaubten Betretungsrecht eines Vermieters zieht hier nicht.
            Stünde das so im Mietvertrag, wäre es rechtswidrig.

            Ein anderes Beispiel wäre da zutreffender:

            Angenommen, du fragst mich, ob du für längere Zeit unterschiedliches Material bei mir in der Garage lagern und auslagern darfst.

            Ich würde dich dann fragen, um welches Material es sich handelt und dich darauf hinweisen, dass es sich nicht um rechtswidriges Material handeln darf. Wir akzeptieren beide und sind uns einig.

            Selbstverständlich behalte ich mir als Eigentümer der Garage das Recht vor, regelmäßig oder stichprobenartig zu überprüfen, welches Material da ein und ausgeht und habe das auch vor der Vereinbarung erwähnt.
            Hältst du dich nicht an die Vereinbarung, schmeiße ich dein Material raus und widerrufe die Vereinbarung.

            Also nix mit Schach matt, sondern so läuft der Hase.

          • OwenBurnett sagt:

            „Ein anderes Beispiel wäre da zutreffender:

            Angenommen, du fragst mich, ob du für längere Zeit unterschiedliches Material bei mir in der Garage lagern und auslagern darfst.

            […]“

            Das Beispiel ist überhaupt nicht zutreffender den hier trittst du als privater auf und nimmst kein Geld dafür.

            MSFT ist aber eine Firma also ist alles was sie tun gewerblich.

            Wenn du dir irgendwo eine Garage mietest darf da der Vermieter eben genau so wenig rein wie in eine Wohnung.

            Abgesehen davon seid wann sind bitte eigene Selfies aus der Badewanne rechtswidrig? MSFT sperrt ja liebend gerne wegen 100% legalen Sachen die sie einfach nicht gern haben.

          • Zocker sagt:

            @micha45

            „Microsoft weist in den OneDrive-Nutzungsbedingungen darauf hin, dass die Daten seiner Kunden automatisiert durchsucht werden, um Kinderpornografie oder anderen Missbrauch ausfindig zu machen.“

            Logisch, als Elternteil ist man automatisch ein Kinderschänder, da gibt es nichts du diskutieren.

            Wenn du immer noch nicht merkst, was für einen Gegenwind du dir hier immer einholst und wie alleine du mit deiner Meinung im Normalfall stehst, würde ich dir dringend raten, einen Psychiater aufzusuchen.

        • Günter Born sagt:

          Again, Du springst eindeutig zu kurz. In deiner Lesart hieße das übersetzt: Nein, ich habe keine Fotos meiner Kinder Familienangehörigen auf meinem Smartphone und speichere die auch nicht auf Rechnern, die online gehen können.

          Ich hatte gehofft, dass Du dir die Kommentare von mir hier wirklich durchliest. Selbst wer peinlich darauf achtet, keine Fotos von Personen öffentlich im Netz zu posten, ist nicht vor gefeit, dass das Zeug ungewollt in der Cloud landet.

          Da reicht ein falscher Klick oder Tipp auf eine App oder Einstellung, ein verhunztes Update samt Verkettung unglücklicher Umstände. Schon steht das Zeug – gelegentlich sogar offen im Netz.

          Und again: Obwohl ich täglich über Sicherheit blogge, würde ich mir nicht anmaßen und mich hinstellen und behaupten „ich bin mir sicher, dass mir das nie ein solcher Fehler passiert und Daten plötzlich ungewollt durch Dritte zugreifbar sind“.

          Nebenbemerkung: Ich publiziere ja längst nicht alles, was mir von Tipp-Gebern so zugespielt wird – manches ist zu sensitiv – in einem aktuellen Fall habe ich einen Dicken Hund in der Mache, wo ein Leser mit dem Hersteller nicht weiter kam. Ich habe darauf den Geschäftsführer des SW-Herstellers benachrichtigt und denen 90 Tage bis zur Offenlegung gegeben (geht in diesem Fall in den Finanzsektor rein).

          Ich habe auch noch eine Meldung eines US-Nutzers über eine MS-Kontensperre, die ich die Tage mal hier aufbereitet – es geht die Vermutung, dass seine OpenSource-Tool-Sammlung, die er als Forensiker einer Sicherheitsfirma auf OneDrive gespeichert hatte, um mobil schnell zugreifen zu können, den Kontensperren-Trigger ausgelöst hat.

          Ich hatte mir ja vorgenommen, nicht mehr „das ist kaputt“ zu schreiben. Aber bezüglich Kontensperren hole ich das Attribut kaputt raus und würde Freudentänze aufführen, wenn da einige Leute Apple, Amazon, Microsoft, Google & Co. in den USA erfolgreich wegen der Kontensperrungspraxis in Grund und Boden klagen würden. Anders kapieren die es nicht.

          • micha45 sagt:

            Anstoß war für mich nicht der Artikel, sondern die Aussage dieses Blog-Lesers, der dich per E-Mail angeschrieben hatte.
            Mit dem Inhalt des Artikels habe ich kein Problem.

            Sollten Benutzer von willkürlichen und unbegründeten Kontensperrungen betroffen sein, ist das sicher nicht in Ordnung.
            Wer da aber freizügiges Material hochlädt, wie immer man den Begriff „freizügig“ selbst auch auslegen mag, dann ist die Sperrung halt aus Sicht des Cloudbetreibers gerechtfertigt.

            Der Cloudbetreiber ist sogar verpflichtet, das hochgeladene Material auf Rechtswidrigkeit zu überprüfen und muss sicherstellen, dass rechtswidriges Material nicht verbreitet wird.

            Für Eltern, die die Fotos ihrer kleinen Nackedeis in der Badewanne und mit Quietscheentchen in der Hand hochladen, sind solche Fotos sicher harmlos. Auch das Teilen dieser Fotos mit fernen Verwandten und Bekannten ist an und für sich kein Problem.

            Aber die Gefahren, die damit einhergehen, sind nicht von der Hand zu weisen. Da führen noch so harmlose, süße Fotos zu Problemen, wenn die in die falschen Hände geraten.

            Ich wiederhole mich da jetzt auch nicht mehr und darüber sollte es eigentlich keine zwei Meinungen geben.

          • OwenBurnett sagt:

            „Wer da aber freizügiges Material hochlädt, wie immer man den Begriff „freizügig“ selbst auch auslegen mag, dann ist die Sperrung halt aus Sicht des Cloudbetreibers gerechtfertigt.“

            Nicht wen der Gesetzgeber im Land eine solche AGB Klausel als überraschend oder sittenwidrig einstuft dann ist sie nichtig und die Sperrung illegal.

            „Der Cloudbetreiber ist sogar verpflichtet, das hochgeladene Material auf Rechtswidrigkeit zu überprüfen und muss sicherstellen, dass rechtswidriges Material nicht verbreitet wird.“

            Nun verbreiten ist nicht gleich zu setzen mit hochladen, wenn ein Benutzer eine Datei mit dritten teilt dann und erst dann darf MSFT da drauf schauen, aber doch niemals solange die Dateien der Benutzer für sich privat hochlädt.

            „Aber die Gefahren, die damit einhergehen, sind nicht von der Hand zu weisen. Da führen noch so harmlose, süße Fotos zu Problemen, wenn die in die falschen Hände geraten.“

            Die kleinen Nackedeis wird doch keiner jemals wen sie mal älter werden wieder erkennen, von daher was ist da jetzt das Risiko?

    • Zocker sagt:

      Demnach dürfte unter Win 10 auch nicht gespeichert werden aufgrund der massiven Sicherheitslücken. Ergo darf man gar keine digitalen Fotos machen.
      Wieder mal so ein geistreicher Kommentar der gewissen Klientel…

      Was sollte man deiner Meinung nach mit den bösen Kinderschändern(fütterern) von Nirvana machen?

  2. Alles Nur geCloud sagt:

    nackte babys? foto album? bloss weils onedrive heisst heissts ja nicht dass man es jenseits des eigenen accounts frei gibt oder frei geben moechte.

    cloud – its someone elses computer

    warum wollen so viele leute unbedingt zeug in der cloud speichern. vorallem in schueffelclouds?

    was treibt sie dazu an so unterwuerfig, ja so begierig und zielstrebig dinge zu tun von denen es bereits als allgemeinweissen zu recht gilt dass es problematisch ist? dann mach ich das doch nicht auch noch erst recht mit absicht, oder doch?

    will ich microsoft herausfordern, schauen wie weit ich komme, die „ki“ algos testen etc oder was ist die tiefere emotion und ausloeser hinter diesen scheinbar zwanghaften verhaltensweisen?

    guten tag

    • Günter Born sagt:

      So einfach ist es nicht! Da gibt es Apps (z.B. WhatsApp), die Zeugs in einen Account und die lokalen Bilderordner einspülen. Da gibt es Microsoft-Apps, die automatisch so vorkonfiguriert sind, dass Benutzerordner mit Bildern auf ein Online-Konto synchronisiert werden. Und paff, ist es passiert …

      ich würde mich niemals hinstellen und postulieren „wie doof sind die Nutzer“. Ich schreibe täglich über das Zeugs und habe alles Hände voll zu tun, genau diese Auto-Sync-Geschichten immer abzudrehen. Bei irgend einer App-/Geräteeinrichtung nicht aufgepasst, bei einem Update nicht kontrolliert, schwupp landen deine Inhalte auf einem Cloud-Speichern. Und wenn dann eine KI zuschlägt, ist es passiert. Passiert täglich, überall auf diesem Globus – nur Mars und Mond gelten bisher noch als sicher – aber von dort ist das Syncen auch noch sehr teuer … ;-)

  3. Paul sagt:

    Boa, mich beschleicht eine enorme Angst.

    Wer setzt die Grenze?
    Wenn ich ein Foto von z.B. Navalni in meine Cloud hochlade,
    was verhindert, dass das „irgendwann“ nicht auch gesperrt ist und
    meine anderen 65535 Bilder als Pfand genommen werden?

    Ich fand den „Nipple“-Zank ja noch fast lustig (Makro-Foto und dann: „Ist das ein männlicher oder weiblicher Nippel?“)

    Ich habe übrigens gerade eine „Anfrage“ von Google via Android, das ich aus gesetzlichen(!) Gründen mein Geburtsdatum bei meinem Google-Android-Zwangskonto zu ergänzen hätte. (Versehen mit dem Hinweis das ich(!) dann den Vorteil hätte, passendere Werbung zu bekommen…)

    Und dann gucken solche Firmen sich meine Bilder an?
    Hall0?
    Big Brother?
    Rollerball.real?

  4. 1ST1 sagt:

    Zumindestens Whatsapp synct seit einiger Zeit keine Bilder mehr ins OneDrive, da sollte das Problem zumindestens schonmal nicht mehr bestehen, wenn Eltern Fotos ihrer Kids von der Gartendusche zu Oma schicken. Google Photos wird aber weiterhin zugemüllt, muss man ab und zu von den ganzen Witzebildern die man so bekommt, bereinigen.

  5. Guido sagt:

    Leute, ihr solltet mal von eurem hohen Ross herunterkommen. Nicht jeder bringt euer Verständnis für IT mit und teilt auch nicht eure Ansichten. Ich bin mir sicher, dass nicht jeder guter Bekannte, Freund oder Familienangehörige von euch die gleiche Auffassung hat oder Tragweite einschätzen kann. Das hat auch nix mit gesundem Menschenverstand zu tun. Wenn ihr teils in der Küche steht oder auf dem Bau seid und die doch all zu offensichtlichen Dinge, die ja jeder weiß, falsch macht, würdet ihr es bestimmt auch unverhältnismäßig finden, wenn euch die Hausfrau oder der Bauarbeiter als strunzdumm betitelt. Unterlasst also bitte pauschalisierte Beleidigungen aller, die anderer Meinung sind als ihr und nicht so ein ach so großen Wissen der IT mit sich bringen. So bekommt der Blog eher ein Golem Charakter und das wäre sehr schade.

    Was viele, auch wenn auch nicht unbedingt alle, Nutzer möchten ist ein System was einfach (und auch einfach) funktioniert. Sie sind normale Nutzer, die froh sind wenn sie z.B. die Fotos der Kinder/Enkel über die Cloud mit der Familie teilen können, gerade in so eine Zeit wie jetzt. Ihr könnt ja gerne jedem anbieten bei ihm vor Ort ein Backup Speicher (z.B. eine Syno) einzurichten und zu betreuen. Mit mindestens 2 Platten und 24/7 Support. Wenn sie nicht mehr läuft, habt ihr das natürlich automatisch mitbekommen und arbeitet schon an dem Problem noch bevor sich derjenige meldet. Ach ja, das ganze darf natürlich nur max. 50€ im Jahr (ungefährer Vergleich zu Office 365 mit 1TB Speichplatz) inkl. Hardware und Betreuung kosten.
    Und wer sich bei einem Google Konto wegen der Privatsphäre aufregt, sollte einfach die Plattform wechseln. Google lebt von Werbung ist aber dafür (rein monetär) kostenfrei. Ja, man zahlt mit seinen Daten. Wenn dir dein Geburtsdatum so wichtig ist, nimm keine Google Produkte. Den Email und Chat Server könnt ihr dann ja gleich mit auf den Synos der ach so dummen Nutzer betreiben.

    Kriminelle Machenschaften verurteile ich aufs schärfste, aber z.B. ein Familienfoto vom Strand, wo bestimmt jeder nen Mantel trägt, hat nichts damit zu tun. Mit ner Bildbearbeitung kann ich auch einfach den Kopf einer Person in ein anderes Bild rein zaubern und damit Unwahrheiten verbreiten in dem ich nackte Tatsachen erschaffe, die es so nie gegeben hatte.

    • micha45 sagt:

      „Wenn ihr teils in der Küche steht oder auf dem Bau seid und die doch all zu offensichtlichen Dinge, die ja jeder weiß, falsch macht, würdet ihr es bestimmt auch unverhältnismäßig finden, wenn euch die Hausfrau oder der Bauarbeiter als strunzdumm betitelt.“

      Doch, das machen die. Vornehmlich gegenüber Politikern, Beamten, Ausländern und Minderheiten. Natürlich tun das nicht alle und man kann nicht alle über einen Kamm scheren. Aber auch das gehört zur Wahrheit dazu.

      Heutzutage haben fast alle Internetzugang und man kann sich über alles informieren. Schnell und leicht und man braucht dafür wahrhaftig kein IT-Profi zu sein.
      Sich über Backrezepte, schnelle Autos, Motorräder und Werkzeug zu informieren, oder über die YellowPress zu erfahren, dass sich ein C-Promi im Suff daneben benommen haben soll, kriegen doch auch alle hin.
      Von mündigen Erwachsenen, die wahlberechtigt sind, kann man zwar nicht alles erwarten, aber sich, gerade als Eltern, über die Gefahren des Alltags zu informieren, ganz sicher.

      Selbst auf Plattformen wie Facebook und Instagram wird regelmäßig darauf hingewiesen, dass man vor allem Fotos von Kindern im Internet nicht hochladen und teilen soll. Doch nicht alle nehmen diese Warnungen ernst.
      Entweder aus Naivität, oder Arglosigkeit, oder eben auch aus Dummheit. Das ist leider so.

      • OwenBurnett sagt:

        @micha45
        was hast du den mit den kleinen Kindern?

        Die sind ja nicht der einzige Grund für eine konnten Sperrung, wen ich eine nah Aufnahme für meinen Urologen anfertigen würde würde MSFT das doch sicher auch als anstößig ansehen.

        Oder wen ich irgendwelche anderen Körper teile für meinen Dermatologen abfotografiere.

        Und so weiter…

        Es ist einfach inakzeptabel wenn ein Clowd Betreiber ein konnte sperrt wegen legalen Inhalten die er einfach nur nicht mag.

        Dein Vermieter kann dir auch nicht vorschreiben welche Stellungen du in seiner Wohnung und in seinem Bett mit deinem Objekt der Begierde praktizieren kannst.
        Egal wie verklemmt und prüde er ist, er muss es dulden das du mit allen deinen Geschlechtspartnern das ganze Kanasutra durchnudelst.

        • micha45 sagt:

          „Es kam in der Vergangenheit etliche Male vor, dass Onedrive-Kunden das Konto gesperrt wurde, wegen freizügiger Fotos oder nackten Babys.“

          Lies den Artikel, es geht hier um einen konkreten Fall.

          • OwenBurnett sagt:

            Ja aber da stehts ja „freizügiger Fotos“ welche nicht rechts widrig sind nicht mal ansatzweise.

            Aber du kaprizierst dich auf die Kontensperrungen wegen nackten Babys und scheinst allen deren Konto gesperrt wurde einen fehlerhaften Umgang mit Babys Fotos zu unterstellen.

            Was ist aber mit den Leuten die nur Photos für ihren Proktologen angefertigt haben und die deswegen auch eine Kontensperrung getroffen hat?

  6. Ärgere das Böse! sagt:

    Keine Cloud – Kein Ärger mit der Cloud.
    :-)

  7. Paul sagt:

    Schwein gehabt, könnte es diese Geschichte geben?

    Neulich hatte ein Mutter ein neues Handy bekommen.
    Sie wollte unbedingt alle Fotos mit mit und ihre Kids zum neuen Handy mitnehmen.
    Mangels dieser total unnötige tauschbared SD-Karten
    richtete einen Account in OneDrive ein
    und kopierte kurzerhand die Bilder auf das OneDrive.
    (Oder war es eine „Umzugssoftware“ des Handy herstellers? Wohl eher.)
    Das dauerte mit ADSL schon etwas, also über Nacht laufen lassen.
    Am Sonntag keine Zeit gehabt, die Woche auch nicht, also nächsten Samstag:
    Sie kommt nicht mehr an ihr OneDrive-Laufwerk. Konto gesperrt.
    Keine Info warum, das Backup der Bilder ist unerreichbar.
    Zum Glück hatte sie ja noch das alte Handy…

    Ein Laie kommt doch nicht auf so eine Idee, nicht die
    Cloud in den USA zu nutzen, leider.

    • 1ST1 sagt:

      Das kann aber auch daran liegen, dass sie ihren MS-Account noch nicht verifiziert hat, keine Mobilfunknummer hinterlegt, usw.

      Trotzdem ist es Mist, wenn dann der Account ohne Vorwarnung, ohne Reaktionszeit geschlossen wird.

  8. Anonymous sagt:

    Dank DSL 50000 heißt meine Cloud: Samsung MicroSDXC 128GB EVO Plus :D

    Eigentlich würde mir sogar der interne Speicher meines Smartphones reichen aber wenn das kaputt gehen würde, hätte ich keinen Zugriff mehr auf die Fotos. Bei einem neuen Smartphone musste ich die Musik erneut darauf kopieren, viel zu anstrengen :)

  9. Paul sagt:

    Nochmal gefragt:
    Ich kann doch auf einem Server ein „Container-File“ anlegen, oder?
    Dieses mounte ich über das Crypt-Loop-Device oder öffne es mit VeraCrypt.
    Der Provider sieht nur ein File mit 20GB Nullen oder 20GB fast-weißem Rauschen.
    Nun sind alle Daten die ich hochlade und runterlade hochtwertig verschlüsselt
    ohne das ich mir einen Kopf machen muß.
    Ich habe eine schöne lange Passphrase.
    Das Crypten läuft auf meinem eigenen Rechner.
    Die Daten liegen da schön sicher, so wie die Fotos in meiner Wohmzimmerschrank-Schublade?

    Sollte ich oder der Provider schlampen und mein Account
    auf dem Server trtotz fido2 gehackt werden:
    So what?
    Der Einbrecher sieht da ein File mit z.B. 20GB feinsten, fast-weißem Rauschen.
    Es ist so natürlich rel. kompliziert Daten zu sharen, aber das will ich ja garnicht,
    sondern ein billiges 4. Backup ausserhalb.

    Warum wird das von den Cloud-Betreibern verhindert?
    (Oder wird es das nicht?)

    Man sperrt doch auch keine Autobahnen generell, weil diese vielleicht ja mal von einem Mörder zur Flucht benutzt oder Rauschgift drauf tranportiert werden könnte?

    Wo ist der Fehler?

    Ich könnte natürlich $boesesMaterial in den Verschlüsselten Container packen und anschließend mein Passphrase in der „passenden“ Telegram-Gruppe veröffentlichen…
    Haben die Terroristen wieder ein Stück mehr uns unsere Freihet nehmen können?

    Wenn der Provider darauf achtet was ich -privat- hochlade, ist er dann nicht
    „verantwortlicher Redakteur“
    und kann die „Provider(Nicht)Haftung nur noch als Pomade benutzen?

  10. Paul sagt:

    @micha45
    „Ich mache jetzt aus meiner gemieteten Wohnung einen Puff.
    Mal sehen, was der Vermieter davon hält.“

    Em…danach wird er Dir kündigen oder die Miete erhöhen… :-)
    Genau.
    Schönes Beispiel. Danke.

    Aber:
    Er darf doch nicht Deine Wohung täglich (resp. überhaupt) kontrollieren,
    weil Du ja einen Puff eröffnet haben *könntest* oder die Wohnung sonst wie umfunktioniert haben *könntest*, z.B. als Haschplantage oder Handywerkstatt.

    Wird der Unterschied klar?

    • micha45 sagt:

      Ja, der Vergleich mit dem Puff war zu weit gesprungen und auch nur als Scherz gedacht. Asche auf mein Haupt. :-)

      Der Schutz der Wohnung ist bei uns ein hohes Gut und ein Grundrecht.
      Das ist nicht vergleichbar mit dem Speichern von Daten und der Kontrolle dieser auf Clouds.

      Cloudbetreiber haben ein „Betretungs“- und Kontrollrecht auf ihren Servern und es wird nicht durch ein Grundrecht oder anderes Gesetz eingeschränkt oder beschnitten.
      Gäbe es solche Gesetze, wären Google, Facebook und Co. längst im digitalen Nirvana verschwunden und würden nicht mehr existieren.

      • OwenBurnett sagt:

        … haben ein „Betretungs“- und Kontrollrech…

        Hatten Vermieter irgendwann glaube ich auch, dann hat sich die Welt weiter entwickelt und die rechte der Mieter wurden gestärkt.

        Und mit den Clowds wird es genau so ablaufen!
        Private Daten sind ja ebenfalls ein sehr schutzwürdiges gut, sie sind ja privat.

        Und keine sorge, Google, Facebook und Co. wird das nicht schaden.

  11. IT Dev sagt:

    Was ich hier teilweise lese macht mich ehrlich gesagt wütend. Ich bin in der IT-Welt zu Hause und schaue mir Nutzerszenarien genau an. Dem User wird Sicherheit in der Cloud für seine Daten versprochen, Einfachheit und mit Extra-GB-Speicher belohnt, wenn er auch gleich noch den automatischen Fotoupload aktiviert. Die Nutzungsbedingungen die man für diese ganzen Features mit nur einem Tap/Click akzeptieren muss, wird kein durchschnittlicher User, ja noch nicht einmal ein Poweruser, lesen. Das sind auch eh Texte, die nur Anwälte durchblicken. Und hier dann darauf zu verweisen und zu sagen: Der User wisse ja, worauf er sich einlasse, ist m. E. n. billig. Natürlich wandern die Kinderfotos in die Cloud, wenn der automatische Fotoupload aktiviert ist. Und das wird er bei den meisten sein. Und es wird sich auch kein falsches Gefühl breit machen, es ist ja Top Sicherheit versprochen worden. Und wie leicht der Algorithmus zu triggern ist, ist ja nun hinlänglich bewiesen.
    Wenn der Cloudanbieter an einer ernsthaften Transparenz interessiert wäre. gäbe es am Anfang ein Bild mit Icons/Beispielen mit Dingen, die nicht hochgeladen werden dürfen. Und, dass es keine absolute Sicherheit gibt (gilt übrigens auch für lokale Backups). Das wird aber keiner machen, das wirkt abschreckend und man kriegt als User das Gefühl, hier schaue sich jemand meine Fotos an.

  12. micha45 sagt:

    „Die Nutzungsbedingungen die man für diese ganzen Features mit nur einem Tap/Click akzeptieren muss, wird kein durchschnittlicher User, ja noch nicht einmal ein Poweruser, lesen.“

    Ja klar, das rechtfertigt natürlich alles.

    „Das sind auch eh Texte, die nur Anwälte durchblicken.“

    Ich habe mir aus gegebenem Anlass vorhin die Nutzungsbedingungen der Microsoftangebote durchgelesen.
    Die sind sogar auch auf deutsch, sauber und eindeutig formuliert, somit für jeden halbwegs belesenen Menschen verständlich. Man braucht dafür sicher keinen Winkeladvokaten.

    Natürlich sind auch Begriffe, die mehrdeutig sein können und unterschiedlich ausgelegt werden können, enthalten.
    Zum Beispiel „sittenwidrig“ ist ein solcher Begriff, über dessen Auslegung und Inhalt man durchaus unterschiedlicher Meinung sein kann.

    • OwenBurnett sagt:

      „Ja klar, das rechtfertigt natürlich alles.“

      Nun vielleicht nicht alles, aber vieles.

      Tatsache ist nun mal das sich kaum jemand all Vertragsbedingungen durchliest, die sind j meist sowieso nicht verhandelbar.

      Und das ist den gesetzgebender auch bewusst, deswegen sind ja Verträge mit Überraschungsklauseln rechtswidrig:

      „Überraschungsklauseln sind Bestimmungen in AGB, die nach den Umständen, insbesondere nach dem äußeren Erscheinungsbild des Vertrags, so ungewöhnlich sind, dass der Vertragspartner des Verwenders mit ihnen nicht zu rechnen braucht (§ 305c Abs. 1 BGB@).

      Überraschungsklauseln werden nicht Vertragsbestandteil (§ 305c Abs. 1 BGB@). “

      Und das ein Photo eines eitrigen Pickels an dem hinteren Ende des Handy Besitzers welches für seinen behandelnden Arzt vorgesehen ist zu einer Kontensperrung führen könnte ist eben so eine Überraschung mit der ein rechtstreuer Bürger niemals zu rechnen brauchen sollte.

      Kann ja auch was anderes sein ein von Baby angebissener Nippel, „Her Doktor wie sie sehen bekommt mein kleines gerade Zähne, und hat sie an mir ausprobiert, muss das genäht werden oder heilt das von selbst?“

      Rechtstreue Menschen stellen sich nicht die frage bei jeder Handlung ist das jetzt legal oder nicht, sie gehen davon aus das alles was sie tun legal/erlaubt ist.

      Das man wegen einem vertraulichem Photo welches für den Arzt oder den Liebhaber gedacht ist mit einem Diensteanbieter Probleme bekommen könnte kommt keinem normal denkenden Menschen jemals in den Sinn.

      Und das muss in der Gesetzgebung nun mal entsprechend abgebildet werden. Zum teil ist es ja bereits, aber die Diensteanbieter missbrauchen momentan eine Gesetzeslücke um die Privatspeere ihrer Kunden zu verletzen, so einfach ist es.

      • IT Dev sagt:

        Ihr Kommentar zeigt das Problem gut auf, zusätzlich wissen wir schon aus den Verfahren gegen amazon, dass eine komplette Schliessung des Kontos so einfach gar nicht in Deutschland möglich ist (https://www.e-recht24.de/artikel/ecommerce/10123-kontosperrungen-bei-amazon-was-ist-erlaubt.html) und dort ist auch noch lange nicht das letzte Wort gesprochen.
        Auch in einem Microsoft-Konto befinden sich bezahlte Inhalte & Abos.

      • Mance sagt:

        @ Tatsache ist nun mal das sich kaum jemand all Vertragsbedingungen durchliest, die sind j meist sowieso nicht verhandelbar.

        So ist es! Da müßte man als Erstes ansetzen. Solche winkeladvokatische Moster-Texte sind für normale Menschen schlicht ohne Rechtsberater nicht zu bewältigen, und wie du schreibst eh‘ nicht verhandelbar. Eigentlich dürfte man den Bedingungen garnicht zustimmen.
        Einzige Möglichkeit den Schaden einzugrenzen, so wenige wie möglich solcher Dienste zu nutzen.

        • OwenBurnett sagt:

          Ich halte das genau so, wen möglich nicht benutzen, wen notwendig und praktikabel mit falschen Daten füttern.

          Wen sie dann das Konto vom Max Musterman sperren ist es egal.
          Es gibt ja auch ein Max MustermanB und C und D und so weiter.

          Und einfach keine teure Software kaufen, wen jemand mehr als 5€ von mir will muss er das Programm schon abseits von irgendwelchen konnten zwängen zum kauf anbieten.

    • IT Dev sagt:

      @micha45
      Was für ein Weltfremder Kommentar Ihrerseits. Für jede App die Nutzungsbedinungen lesen, bei jedem Update auf Änderungen prüfen – in welcher Welt leben Sie? Wie viel Lebenszeit haben Sie zur Verfügung? Konzerne wissen ganz genau, dass kaum ein Nutzer die Nutzungsbedingungen liest und können sich so natürlich dann da hinter verstecken.
      Transparente Dienste machen, zusätzlich zu einer langen AGB-Fassung, auf einer kurzen Seite in wenigen Sätzen klar, was geht und was eben nicht geht.

      • Ralf S. sagt:

        Mit diesem – im Moment meines Lesens gerade letzten Kommentars – ist eigentlich alles gesagt! Danke, kurz und bündig auf den Punkt gebracht!

        Ich werde nie verstehen, warum es aktuell immer mehr Menschen zu geben scheint, die rotzefrechen und viel zu mächtigen Weltkonzernen eher „die Stange halten“, als den vielen kleinen und eher „schwachen“ Endbenutzern. Scheint wohl doch deren Arbeitgeber zu sein…!? ;-)

        • Günter Born sagt:

          Na ja, das Thema bewegt – sieht man an den Kommentaren – obwohl es aktuell noch eine Diskussion am „grünen Tisch“ ist. Aber solange ich noch halbwegs kreuchen kann, „sin mir Stachel im Fleisch, der löckt“ ;-)

          Inzwischen fungieren meine beiden IT-Blogs (Deutsch, Englisch) ja als Honeypots, wo ich durch diverse Artikel oft frühzeitig mitbekomme, wenn was zu brennen anfängt – seien es HP-Firmware-Schweinereien zu Fremd-Toner/-Tinte, seien es billige „Lizenzkeys“, seien es Kontensperren …

      • Janami25 sagt:

        Dem kann ich nur zustimmen. Micha45 Kommentare sind weltfremd und ich kann Ihn zu dem Thema nicht mehr ernst nehmen, wie er Microsoft ständig verteidigt. Notfalls mit den ideologischen „Brechstange“ Argumenten, fern jeglicher Realität. Deswegen gehe ich auch darauf nicht ein.

        Hier geht es um Fehler der KI oder auch versehentlich hochgeladenes Material, das in einem blinden Automatismus von „wechseln sie jetzt auf OneDrive“ in die Cloud geladen wird.

        Auch wir in unserer Familie werden mehrere male von „OneDrive“ an allen Geräten und mehrfach am Tag genervt, Samsung Cloud zu meiden, und auf OneDrive zu wechseln. Und ich bin überzeugt, das nicht wenige dieses „tolle Angebot“ nutzen, und Ihre Fotos sichern. Das läuft dann auch schön im Hintergrund ab, eben auch Babyfotos vom Enkel beim planschen in der Wanne. ;)

        Dabei wird jedes Foto und jeder „Gag“ und jedes Jux-Foto über WhatsApp/andere Messenger mit hochgeladen und analysiert.
        Darum finde ich es auch gut, das es auch in der Presse so zur Sprache kommt, was MS hier so treibt, damit man sich dessen bewusst ist, was das für Folgen haben kann, auch für andere Geräte und Dienste.

        Klar, es ist legitim, wenn ein Anbieter das macht und scannt, aber auf keinen Fall kann hier jeder in Deutschland Verträge/Dienste einseitig aufkündigen, ohne jegliche Begründung, oder auch ohne eine Information, gegen welches Gesetz man angeblich verstossen haben soll, und auch keiner Aufforderung nachgeht, das zu tun. Zumal hier auch alle anderen nutzbaren Dienste und gekauften Inhalte nicht mehr zugänglich sind. Lächerlich und unwürdig so eine Praxis.

        Diese Praxis ist völlig weltfremd, und hat hier nichts verloren. Und so lange das so ist, kann ich nur empfehlen: nutzt keine Microsoft Cloud und besser auch kein Konto, es könnte zuviel davon abhängen. Ein günstiges NAS ist auf Dauer viel besser, und man hat deutlich mehr Möglichkeiten und echte Privatsphäre.

        Viele werden sagen, ich habe ja nichts zu verbergen, doch kann so etwas immer mal passieren….Und versucht dann mal, aus der Nummer herauszukommen, wenn man gegen Mega-Konzerne und deren KI vorgehen will. Auch wenn man nichts strafrechtlich relevantes getan hat.

        https://www.drwindows.de/news/gesperrte-microsoft-konten-gibt-es-einen-hoffnungsschimmer

      • micha45 sagt:

        Wenn jemand kein Interesse daran haben sollte, sich mit den Bedingungen einer Vereinbarung zu befassen, oder mit dem Inhalt überfordert sein sollte, dann darf man sich auch nicht beschweren, wenn, auch aus einer Unkenntnis heraus und somit nicht einmal vorsätzlich, Verstöße Konsequenzen haben sollten.

        Wieso soll das weltfremd sein? Das ist die Realität.
        Das Problem hierbei ist doch auch noch, dass alle immer meinen, alles Verfügbare haben und nutzen zu müssen. Am besten so kostengünstig wie möglich und idealerweise für lau.

        Ich bin ein bekennender Gegner dieses Cloudgedönses, ich brauche das nicht. Aber wenn ich solche Angebote nutzen würde, dann würde ich mir die Bedingungen sehr genau durchlesen. Nur aus purem Eigeninteresse und aus Selbstschutz. Sollte etwas unverständlich sein, dann frage ich eben andere, die es ggf. wissen.

        Gäbe es darin Bedingungen, die ich nicht akzeptieren kann, dann würde ich eben schlicht und ergreifend auf die Angebote verzichten.

        Was die Sache mit den AGB in kurzen und knappen Sätzen angeht.

        Sicher wäre das wünschenswert. Das Problem dabei ist aber, dass sich heutzutage jeder Gewerbetreibende, der sich auf geschäftliche Vereinbarungen einlässt, aus Gründen der Haftbarkeit doppelt und dreifach absichern muss.
        Deshalb fallen die vertraglichen Inhalte ja auch oft so dermaßen komplex aus, so dass am Ende keiner mehr durchblickt.

        Es hilft aber kein Jammern und Klagen, denn das sind Probleme, die menschengemacht sind.
        Die Einen verklagen andere bei jedem kleinen Anlass, andere setzen sich dagegen zur Wehr und müssen zusehen, dass sie da mit heiler Haut wieder herauskommen.

        @Ralf S.
        Hier hält niemand niemandes Stange.
        Das ist doch Unsinn.
        Die Probleme gibt es, das streite ich doch gar nicht ab.

        Wer sich als Normalbürger juristisch mit mächtigen und finanzstarken Unternehmen anlegen muss, der hat natürlich Probleme, diesen Streit zu gewinnen, oder wenigstens bis zum Ende durchzuhalten. Die haben die besseren Anwälte, ist doch logisch.

        Wer das Geld hat, hat die Macht. Das nennt sich Kapitalismus.

        • OwenBurnett sagt:

          @micha45
          Aber verstehst du das diese „Verstöße“ eben durchaus nicht von dem Benutzer verursacht sein können aber dennoch zu der Sperrung seines Kontos führen können?

          Das Dadurch wie diese ganzen Apps arbeiten im Endeffekt auch Sachen die einem von 3ten geschickt werden ohne eigenes Zutun in der Clowd landen.

          Ich meine stell dir vor jemand verwechselt dein WhatsApp mit dem seines Urologen und schickt die was zur Diagnose und dein Anbieter sperrt dich darauf hin und du kannst nicht mal Widerspruch einlegen.

          Ich meine egal wie sehr Du der Meinung bist das dein Anbieter mit dir alles tun darf was er sich in die AGB’s schreibt inklusive auf Seite 1235 dir eine Niere zu entnähmen sollte er mal eine brauchen. Kannst Du doch nicht der Meinung sein für Handlungen 3ter auf die du keinen Einfluss hast haftbar gemacht werden zu sein, oder etwa doch?

          PS: https://www.southpark.de/folgen/j6a6zs/south-park-humancentipad-staffel-15-ep-1
          In der EU wäre das nicht passiert, LOL

          • Mance sagt:

            Das wäre jetzt das 4. Mal, daß wir diesen Link gepostet haben und ich denke jetzt haben’s alle gesehen ;-)))

        • IT Dev sagt:

          Ich benutze ungern das Wort „Framing“ hier passt es aber. Der User wird so geframt, dass er sich freiwillig in die wohlige Abhängigkeit der Cloud begibt. So funktionieren Menschen nun einmal und dieses Prinzip wurde genauestens analysiert und so beeinflussend wie möglich dann ausgerollt.
          Von der Idee her ist es auch eine tolle Sache und gehört nun Mal zum Leben eines Grossteils der User in unserem Breitengrad. Sie persönlich lehnen es ab und das merkt man auch in Ihrer Argumentation. Sie sind dort aber eher ein „Exot“ und sollten lernen zu verstehen, wie der durchschnittliche Mensch – ohne Abneigung zur Cloud – funktioniert.
          Anbei sei noch hinzufügt, dass auch Windows und Android/iOS eine riesige Nutzungsbedingung besitzen. Und dort sind die Rechte des Unternehmens und die Pflichten des Users nicht minder weitgehend bzw. einschränkender, als bei der Cloud-Nutzungsbedingung.

        • Janami25 sagt:

          Die Probleme sind zwar „menschengemacht“, aber nicht in der Hinsicht, das hier das System vom Endkunden falsch genutzt wird, sondern man sich bei MS auf eine „blinde“ KI und einen Automatismus verlässt, und das ist das „Problem“ von Microsoft. Den Ärger haben aber nachher die Kunden.

          Wenn selbst im Zweifelsfall weder eine Auskunft noch Information bzgl. der Kontensperrung durch den Anbieter erfolgt, und erst recht keine Kontrolle bei Einspruch erfolgt, ist das Problem „Konzern-Hausgemacht“, und auf jeden Fall überhaupt nicht durchdacht. Es gilt nun mal auch die Gesetzeslage des jeweiligen Landes zu befolgen, ganz einfach, egal was in den AGB’s drinsteht. Den die können dann nichtig werden.

          Und deswegen ist auch von Microsoft’s Cloud (OneDrive) dringend abzuraten, solange sich das nicht ändert. Das gilt auch für Microsoft 365 Dokumente.

          Und das ist einzig Microsoft’s Schuld, wenn man so ein „totalitäres“ und unkontrolliertes System loslässt. Es sollte bei so einem wichtigen Thema wie Kontensperrung vorher das „4-Augen Prinzip“ gelten, und nicht ein einseitiges abbbrechen des Vertrages / Beenden der Dienste erfolgen, und das ohne jegliche Einspruchsmöglichkeit.

          Privat ist der der Cloud schon mal gar nichts. Auch wenn viele sagen, „ich habe nichts zu verbergen“, kann es doch passieren, das auch mal was hochgeladen wird (Automatismus), was dort von der Künstlichen „Intelligenz“ zur Kontensperrung führen kann.

          Deswegen, Finger weg davon, nur dann ist man sicher, denn wenn einmal ein Konto gesperrt ist, kommt man da gar nicht mehr raus. Ja, vielleicht nach einem Gerichtsurteil und nach 1-2 Jahren, nur was nützt einem das dann noch.

          @Micha45
          Wenn du diese Probleme angeblich verstehst und diese angeblich auch nicht abstreitest (was ich nach deinen bisherigen Beiträgen einfach nicht glauben kann), so verstehe ich deine „Kreuzzüge“ einfach nicht, sobald es Kritik an Microsoft gibt. Aber das ist dann wohl deine Sache. Nur viele als „dumm“ in eine Schublade zu stecken, ist mehr als unintelligent.

          • OwenBurnett sagt:

            Das ist der Krux an der Sache, es darf einfach keine Benutzer Hftung für Automatismen geben, so einfach ist es.

          • micha45 sagt:

            „Wenn du diese Probleme angeblich verstehst und diese angeblich auch nicht abstreitest (was ich nach deinen bisherigen Beiträgen einfach nicht glauben kann), so verstehe ich deine „Kreuzzüge“ einfach nicht, sobald es Kritik an Microsoft gibt.“

            Wenn du das so siehst, dann kann ich dir auch nicht helfen.
            Ich habe mich mitnichten auf die Seite von irgendjemanden gestellt, sondern nur versucht, die Realität, so wie ich sie sehe, darzustellen.
            Diese ständigen Unterstellungen einer angeblichen Nähe zu MS kann ich nicht nachvollziehen, sehe es aber auch nicht als meine Pflicht an, diesen Eindruck auszuräumen.

            Ich selbst habe einen fünf Jahre dauernden Rechtsstreit mit einem mittelständigem Unternehmen hinter mir und den verloren. Nach fünf Jahren, über drei Instanzen und mehrere tausend Euro ärmer. Obwohl das abschließende Urteil nach eigener Einschätzung und auch der meines Rechtsbeistandes vollkommen ungerecht ist. Aber was will man machen? Ein weiterer Einspruch war nicht möglich, ich hätte mich aber auch nicht darauf eingelassen.

            Wie auch immer, ich bin sicher der Letzte, der es nicht begrüßen würde, wenn bei solchen Sachverhalten mehr Gerechtigkeit walten würde.

            Noch eine Anmerkung zu diesen mächtigen Unternehmen:
            Wer ist denn Schuld daran, dass die so dermaßen finanzstark und mächtig geworden sind? Nicht die Marsbewohner, sondern wir, die Käufer deren Produkte und Dienstleistungen.
            Treffen kann man die nur, wenn man auf den Kauf verzichtet. Je mehr verzichten, desto empfindlicher trifft man die.

            Aber wie bereits erwähnt, das ist ein bedeutsamer Teil dieses Problems, über das wir hier und an anderer Stelle ständig reden.
            Wir bauen die auf und die nutzen irgendwann jede Gelegenheit, ihre Machtposition auszubauen. Da geht man gerne auch über die Grenzen des Erlaubten.

        • Günter Born sagt:

          Zu „Wenn jemand […], sich mit den Bedingungen einer Vereinbarung zu befassen, oder mit dem Inhalt überfordert sein sollte, dann darf man sich auch nicht beschweren, wenn, auch aus einer Unkenntnis heraus und somit nicht einmal vorsätzlich, Verstöße Konsequenzen haben sollten. Wieso soll das weltfremd sein? Das ist die Realität.“

          In Deutschland gibt es massenhaft BGH-Urteile, und Entscheidungen untergeordneter Kammern, die AGBs arg zu Ungunsten der Verbraucher für nichtig erklären. Ich bin persönlich überzeugt, dass die Terms of Use von Amazon, Apple, Google, Microsoft etc. vor dem BGH gegen Verbraucher nicht durchsetzbar sind – auch wenn man sich auf den Standpunkt stellt „Du hättest das Kleingedruckte lesen können“.

          Problem ist, dass hier Recht auf EU-Ebene und sogar über den Teich in den USA umgesetzt werden muss. Da tut sich jeder Kläger schwer und das dräut lange, bis irgend eine Entscheidung fällt. Einfach mal im Hinterkopf durchdenken.

          Es geht nicht darum „Recht zu haben“, sondern einfach mal zurückzulehnen und zu hinterfragen: Ist die Gestaltung der Konditionen sowie die Handhabung für Nutzer transparent und ausgewogen. Beides würde ich aus meinem heutigen Blickwinkel verneinen – und wir wären schnell wieder bei der Definition von Willkür, die ich beim Apple-Kontensperrungs-Artikel mal in einem Kommentar erläutert habe.

          Persönlich denke ich, werden wir irgendwann in einigen Jahren Urteile in Europa haben, die dieses Neuland deutlich für die Großkonzerne einzäunen. Nutzt nur dem Menschen nichts, der heute ohne Detailbegründung geblockt wird.

          • Paul sagt:

            1.
            Regelmäßig lassen (z.T. schlecht finanzierte Pseudo-Stiftungen) Verbraucherschutzverbände AGBs teilweise „kassieren“.

            Schlimm ist halt das erstmal alles erlaubt wird und es keine echten Strafen gibt, wenn die Firmen -wissentlich, willentlich, vorsätzlich, fachkundig- die Grenzen überschritten haben.
            „Mal sehen wieviel Privatspäre wir unseren s.. Kunden noch stehlen können. Wir können nur gewinnen. Schlimsten Falls werden die AGBs geändert.“

            2.
            Vor ein etlichen Jahren hat eine Firma einen ganz besonderen Passus in seinen AGBs eingebaut, sinngemäß:
            „Wenn sie bis hier gelesen haben, melden Sie sich bitte unter dem Betreff „..“ bei uns. Wir haben eine schöne Belohnung für Sie.“ (War nicht so offensichtlich formuliert, AGBs halt)
            Diese Aktion ist der Firma nicht wirklich teuer gekommen…(und leider nie wiederholt worden… ich glaube sie hatten 2 Anfragen IIRC (ist schon ewig her):-) )

  13. ThBock sagt:

    Wenn da mal ’ne Kontensperrung passiert, damit könnte man ja noch umgehen.
    Wenn es dann aber von Seiten Microsofts fast unmöglich ist, einen evtl. Irrtum zu bearbeiten und zu beseitigen, ist das ein absolutes Armutszeugnis für so einen Konzern.
    Da gibt es nichts schön zu reden, aber gar nichts.

  14. Mario Flohrer sagt:

    Eine Sperrung des Microsoft-Kontos hat mich Mitte letzten Jahres ebenfalls getroffen, nachdem ich auf dem Samsung Handy die Samsung Cloud zu OneDrive migriert habe. Migration durchgeführt, Synchronisation gestartet, zack, fünf Minuten später Microsoft-Konto gesperrt und nein es gibt keine freizügigen Fotos auf meinem Telefon und die Whatsapp-Bilder die jeder so hat ;-), wandern nicht in die Cloud, auch schon vorher nicht in die von Samsung. Die Beantragung der Freischaltung lief ebenfalls im Kreis mit nicht aufrufbarem Formular, nichtssagenden E-Mails von Microsoft-Support nach ewigen Zeiten, nur die Aussage man habe gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen, ohne den Verstoß explizit zu benennen, usw., erst durch die Intervention von Martin Geuss von Dr. Windows durfte ich Ende August 2020, nach acht Wochen, wieder auf mein Konto zugreifen, welches ich schon abgeschrieben hatte. Zum Glück laufen weder meine E-Mail-Konten über Microsoft noch habe ich z.B. ein Xbox-Konto mit Spielen o.ä., sondern nur ein auslaufendes Office-Abo auf dem Konto gehabt.

  15. chw9999 sagt:

    Etwas ähnliches hatte ich schon mal gesehen, aber das hier ist noch besser: Die Länge der EULAs im Vergleich :D
    https://www.visualcapitalist.com/terms-of-service-visualizing-the-length-of-internet-agreements/
    Have fun!

    No cloud, no problem!

    • DavidXanatos sagt:

      EULAs sollte man per Gesetzgeber einfach ganz verbieten, die Nutzung eines online Dienstes, oder einer Software, sollte so einfach wie der Einkauf in einem Supermarkt sein oder wie ein Essen in einem Restaurant.

      Sprich der Gesetzgeber gibt die Rahmen Bedingungen vor und der Kunde muss sich bis auf die Beschreibung des Produkts das er kaufen will um nichts mehr kümmern.

  16. Günter Born sagt:

    Temporäre Sperre der Benutzer Zocker und micha45
    Leider sehe ich mich zu einem Schritt veranlasst, den ich eigentlich vermeiden wollte. Ich habe die genannten Nutzer mehrfach ermahnt, persönliche Beleidigungen und Herabsetzungen in den Kommentaren hier im Blog zu unterlassen. Da dies offensichtlich nicht fruchtet, sah ich mich gezwungen, einzelne Kommentare als SPAM auszufiltern. Zudem habe ich auch beide temporär für zunächst 30 Tage für die direkte Kommentierung suspendiert (kann das aber moderieren). Bei weiteren Zuwiderhandlungen werden die Nutzer auf eine Kommentar-Blacklist gesetzt.

    Stefan Kanthak bitte ich an dieser Stelle ebenfalls die extrem verunglimpfenden Kommentare in Bezug auf Software-Entwickler zu unterlassen (auch wenn ich den Sachverhalt ähnlich sehe, ist der Sprachduktus der Sache nicht förderlich) – da ich diese Kommentare in Zukunft ebenfalls löschen oder filtern muss.

    Es ist sehr, sehr schade, dass ich zu so drastischen Maßnahmen gezungen werde.

  17. Michael Uray sagt:

    Werden diese Scans nur bei kostenlosen Microsoft Konten durchgeführt, oder auch bei bezahlten MS365 Accounts?

    Bei einem gratis Account lasse ich es mir ja noch gefallen, dass ich im Gegenzug dafür meine Daten für KI Scans zur Verfügung stelle und personalisierte Werbung eingeblendet bekomme.
    Bezahle ich aber für den Account, dann hat m.E. der jeweilige Betreiber nicht auf meine Daten zuzugreifen.

    • Günter Born sagt:

      Zu MS365-Konten kann ich nichts sagen, ich habe immer in den jeweiligen Fällen geschrieben, dass es Konten für Endanwender betrifft – auch Samsung Smartphone-Nutzer werden nicht auf Microsoft 365-Konten umgezogen (dort erfolgt die Verwaltung der Konten doch auch über einen Administrator). Wenn ich mich nicht ganz vertan habe, wurden aber Leute, die für OneDrive-Speicher bezahlt haben, wohl gesperrt.

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