Open Source-Plattform für die öffentliche Verwaltung

Open Source-Software nimmt eine immer zentralere Bedeutung in der Digitalpolitik von Bund und Ländern ein. Das Bundesinnenministerium (BMI) wird nun zusammen mit Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg eine Plattform für Open Source-Software der öffentlichen Verwaltung (Code Repository) aufbauen.


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Die Meldung erreichte mich Anfang des Monats von der OSB-Alliance. In einer Meldung heißt es, dass die Initiative im September 2020 ein erstes Konzept für ein Open Source Code Repository („Ein Ort für öffentlichen Code“) für die öffentliche Hand erarbeitet und inzwischen zahlreiche Unterstützer gefunden hat  (wir berichteten).

Mit der Plattform soll ein wichtiger Schritt zur digitalen Souveränität in der Verwaltung in Zusammenarbeit mit einer Expertengruppe aus Mitgliedern von OSBA, VITAKO und zahlreicher Kooperationspartner vollzogen werden.

„Für die Veröffentlichung von Open Source-Software sowie für ihre Nutzung und die Mitarbeit daran braucht die öffentliche Hand Rechtssicherheit und einen Ort, an dem Open Source-Projekte von und für die öffentliche Hand einfach zu finden sind, so dass die gemeinsame Arbeit an solchen Projekten endlich einfach wird“, erklärt Peter H. Ganten, Vorstandsvorsitzender der Open Source Business Alliance.

„Die von uns gemeinsam – mit mittlerweile rund 30 Partnern – im letzten Jahr gestartete Initiative „Ein Ort für öffentlichen Code“ hat sich ein Code Repository zum konkreten Ziel gesetzt, sagte VITAKO-Geschäftsführer Dr. Ralf Resch. „Wir freuen uns sehr, dass es nun tatsächlich auch geschieht. Dabei erleben wir eine sehr positive Zusammenarbeit mit unseren verschiedenen öffentlichen und privaten Partnern aus der Open Source-Community.“

„Neben den technischen Aspekten für solch ein Repository, die Dokumentationsplattform und ein Anwendungsverzeichnis wollen wir auch künftig dafür sorgen, dass die ebenso wichtigen Punkte wie verständliche Nutzungsregeln, Aufklärung zu Open Source im Allgemeinen aber auch die Integration der großen Community in das Vorhaben angegangen werden“, erklärt Dr. Christian Knebel von dem OSB Alliance-Mitglied publicplan GmbH, der die gemeinsame Arbeitsgruppe leitet.


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1 Antwort zu Open Source-Plattform für die öffentliche Verwaltung

  1. Dat Bundesferkel sagt:

    Ja, zumindest im Ankündigen sind die doitschen Spitzenpolitiker Weltführer. Schauen wir mal, was da in 10(?), 20(?), 50(?) Jahren tatsächlich bei rumgekommen ist.

    Apropo, verflixt, ich verpasse gleich mein Flugtaxi von Dorothea! Naja, halb so wild. Kann ja auch ’n Flieger am BER nehmen… oder halt stop, Stuttgart 21 anyone?

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