Windows 10/11: Merkwürdige Probleme seit August 2022-Updates

Windows[English]Blog-Leser Henning hat mich per Mail kontaktiert, weil er sich seit den August 2022-Updates bei verschiedenen Maschinen mit Windows 10 und Windows 11 konfrontiert sieht. Vier baugleiche Systeme mit Windows 10 bzw. Windows 11 haben seit der Installation der August 2022 Updates Probleme mit dem Start. Die Geräte bleiben nach einem Neustart bei 30 % der Installation hängen. Ich stellte die Beschreibung mal im Blog mit ein – vielleicht gibt es mehr Betroffene oder jemand kennt eine Lösung.


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Der Blog-Leser betreibt vier baugleiche Maschinen mit Intel Core i3, achte Generation, die von diesem Problem betroffen sind. Drei Maschinen laufen mit Windows 10 Pro, eine Maschine hat versehentlich ein Upgrade auf Windows 11 Pro verpasst bekommen. Das Problem beschreibt der Leser folgendermaßen:

Alle vier [Systeme]bocken seit den August Updates. Der Fehler zeigt sich nach dem Neustart nach 30% der Installation.

  • Die Win10 Maschinen booten, zeigen das Windows Logo mit dem Kringel, die Grafik schaltet auf einen schwarzen Hintergrund mit Kringel um – und dann tut sich nichts mehr, Kringel kringelt aber weiter.
  • Die Win11 Maschine verhält sich im Prinzip genauso, außer dass sie nach dem Windows Logo keinen Kringel zeigt. Schwarzer Bildschirm, keine Reaktion.

Ein wenig Leben muss in den Kisten aber noch sein, da laut Leser ab und an die HDD-LED aufleuchtet. Die Systeme mit Windows 10 Pro starten laut Benutzer nach einem Reset irgendwann zwangsweise in eine Reparatur. Diese prüft und repariert die Installation – und nach dem Neustart erkennt Windows, das etwas schiefgelaufen ist und die Update-Installation wird rückgängig gemacht. Bei dem Windows 11 Pro-System lässt sich dieses nur durch Laden eines Systemwiederherstellungspunktes in den Reparaturoptionen wiederbeleben.

Inplace Update hilft nicht

Der Blog-Leser versuchte das Naheliegende, ein Inplace-Upgrade, bei dem das gleiche Windows erneut über die laufende Windows-Installation installiert wird. Das hilft in der Regel bei einem beschädigen Windows. Die Erfahrungen waren aber nicht so dolle, wie der Leser schreibt:

Das Inplace-Upgrade ging auf den Windows 10-Maschinen total in die Hose. Gleiches Fehlerbild nach 30%, aber keine Option aus der Nummer wieder rauszukommen, da keine Reparaturumgebung gestartet wurde.

Seltsam dabei, dass bei jedem 2. Start, Windows mit einem BSOD 0XC000000F hängen blieb. Deutet nach kurzer Recherche bei dir auf ein Problem mit dem BCD hin. Aber warum reproduzierbar bei jedem 2. Start?

In obigem Hinweis bezieht sich der Leser auf einen Blog-Beitrag von mir. Das Verhalten bei jedem 2. Start ist aber schon arg seltsam. Der Leser hat dann noch folgendes berichtet:

Ich habe die Windows 10-Maschinen mit meinem zuvor erstellten Image wiederhergestellt. Weitere Diagnosen per PE habe ich erst einmal nicht durchgeführt, weil es wichtiger ist, dass die PCs Montag laufen.

Auf der Windows 11-Kiste habe ich auf den Versuch, das Problem per Inplace-Upgrade zu lösen, erst einmal verzichtet. Mir ist aber zufällig  aufgefallen, dass bei der regulären Installation der anstehenden Updates in der Phase bis 30%, zwischenzeitig kurz eingeblendet wurde, dass etwas nicht wie erwartet funktioniert hat und versucht wird das Problem zu lösen (sinngemäß). Danach liefen die Prozente weiter bis 30%. Neustart -> Blackscreen.

Der Leser fragt: Was zum Teufel mag das sein? Die Windows 11-Maschine bootet via UEFI/GPT, während die Windows 10 PCs noch Legacy/MBR besitzen. Allen PCs wurde ein neues UEFI (ist vom Juni 2022) verpasst, was aber nichts bewirkt hat. Momentan versucht der Leser das komplette Neuaufsetzen der Systeme zu vermeiden, da dies einen elendigen Rattenschwanz an Aufwand nach sich her ziehen wird. Die Frage ist, ob sich jemand aus der Leserschaft einen Reim darauf machen kann oder gar eine Lösung kennt?


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40 Antworten zu Windows 10/11: Merkwürdige Probleme seit August 2022-Updates

  1. MrX1980 sagt:

    Hi, habe ein ähnliches Problem mit meinem Windows 10 Desktop PC (Asus M4N82 Deluxe).

    KB5016688 (August 26, 2022) -> Restart now -> BSOD = INACCESSIBLE_BOOT_DEVICE & error 0x800f0845

    Die Windows Starthilfe/Auto-Reparatur und SFC, CHKDSK & DISM hatten nicht geholfen. Das Update konnte ich auch nicht deinstallieren, weil es noch nicht vollständig installiert war. Per Kommandozeile konnte ich aber ohne Probleme auf die Festplatte zugreifen. Im Abgesicherten Modus kam ich auch erst nach mehreren Versuchen rein. Dann wurde auch endlich das anstehende KB5016688 Update abgebrochen und Windows startete wieder ohne Probleme.

    Somit ist irgendein Bug in diesem Update, was mit dem Zugriff auf (Sata-SSD ?) Festplatten zu tun hat. Ich habe es an Microsoft gemeldet und hoffe, dass es in neueren Updates behoben wird. Solange bekommt dieser PC bei mir keine Updates.

    Feedback-Hub: https://aka.ms/AAhuzcvhttps://twitter.com/MrX_1980/status/1565055591583727617

    • Günter Born sagt:

      Gab auf Facebook noch ein Feedback eines Nutzers, der einen Mini PC Optiplex 320M mit i3 CPU hatte, der ebenfalls den Kreisel zeigte. Der Nutzer hat das System eine Nacht durchlaufen lassen und dann war das Update installiert. Ein Dell optiplex 320m mit i5 CPU hat nach der Update-Installation einfach gestartet.

      Ein zweiter Nutzer fragt, ob die Ereignisanzeige was her gibt und ob der abgesicherte Modus hilft (letzterer wird aber im Desktop mit msconfig aktiviert – dort kommt der Nutzer aber ja nicht hin).

    • Armin sagt:

      Hallo MrX1980,

      gab es Erkenntnisse dazu?

  2. DavidXanatos sagt:

    Also auf meinem neuem HP ZBook Laptop lies sich kein upgrade auf 22H2 durchführen, immer am ende BSOD mit MEMORY_MANAGEMENT_ERROR
    eine Clean Install mit 22h2 hing hingegen problemlos.

    • m.hawranke sagt:

      Hallo David,
      lade Dir Phonix LiteOS 11 runter damit Du ein schnelles sicheres System hast.
      habe gerade die neue deutsche Version von Microsoft installiert und graue Haare bekommen! Ganze 27 GB voll unnötigem Kram. Phonix voll istalliert 4,7 GB incl. Office und in 10 Sec. kaltstart betriebsbereit.
      Bei der Version von Microsoft mußte ich über Linux Blödsinn entfernen, denn Microsoft hat so viele Sperren eingebaut, das einem die Lust daran vergeht. Gehe mal au die Seite :
      https://phoenixliteos.com/DOWNLOADS und suche Dir eine Version aus, einfach super!!

  3. Gerold sagt:

    Frage an Henning, wie lange hast Du den Computern Zeit gegeben bevor Du die Resettaste gedrückt hast?
    Ein solches Verhalten, Updates brauchen eine Ewigkeit bis sie installiert sind, gibts eigentlich seit Windows XP. Die Update-Installation laufen lassen und wenns nach ein paar Stunden noch immer nicht abgeschlossen ist wirds schwierig, dann gibt es ein Problem.

    • Henning sagt:

      Einen Rechner hatte ich bestimmt 1,5-2 Stunden mit dem Kringel laufen lassen.

      • Attila sagt:

        Habe hier einen Intel Core i3 PC von HP mit genau den gleichen Effekt. Habe es x-fachv versucht, Kringel die ganze Nacht laufen lassen. Ohne Erfolg. Es bleibt einfach stehen. Inplace Upgrade ebenfalls ohne Erfolg. Bei der Installation des aktuellen Updates passiert das gleiche. Ich habe testweise eine saubere Neuinstallation durchgeführt, danach lief es wieder. Sehr ärgerlich.

  4. Galaktika sagt:

    Man müsste es genauer eingrenzen können, in welcher Phase des Updates ein/mehrere Fehler auftreten; es werden etliche Log-Dateien geschrieben, die man sich ansehen könnte:
    C:\Windows\Logs\WindowsUpdate\windowsupdate.log
    C:\ProgramData\USOShared\Logs\UpdateSessionOrchestration.etl
    C:\Windows\Logs\CBS\cbs.log

    Außerdem bei Inplace-Upgrades ("Drüberinstallation") und mgl. Rollback:
    https://www.deskmodder.de/wiki/index.php?title=Welche_Log_Datei_bei_Update_Fehler_auslesen_Windows_10#Windows_10_Updatefehler_Log_Datei

    Hat mir bislang nie geholfen, weil das Überangebot an Information kaum auszuwerten ist und das Gesuche nach den Fehlercodes irgendwie alles und nichts sein kann. Aber ich bin halt Laie.

  5. squat sagt:

    Ich hab mit dem INTEL i219 Treiber Probleme, der stürzt im Hintergrund ab, auch bei nicht Verwendung.
    Und sorgt dann für langsames Windows, oder schräge Netzwerk Probleme. Der Treiber aus 2020 macht keine Probleme.

  6. 1ST1 sagt:

    Ich würde die Platten/SSD der betroffenen PCs mal per USB-Adapter an einen anderen laufenden Win 10/11 PC hängen und dann das Dateisystem mal überprüfen und korrigieren lassen.

    Sowas hatte ich schon öfters, hilft bis runter zu Win 9x. Unter Win XP war das sogar besonders häufig der Fall.

  7. Armin sagt:

    Ich kann dieses Problem für einen DELL Optiplex 3080 und ebenfalls für Fujitsu P557 bestätigen. Auch ein Warten von mehr als 10 Stunden hilft nicht. Nach 2. Ausschalten startet die Reparatur und das Update wird rückgängig gemacht.

    • Armin sagt:

      Und zack, der nächste Rechner Terra Wortmann PC i3, hat ebenfalls das Problem… :-(

      • Joe sagt:

        Das Problem (Endloses Kreiseln) kann ich auf mehreren PCs von Terra Wortmann bestätigen. Allesamt ältere Maschinen (Intel Core 4.Gen). Bei manchen erscheint nach dreifachem Startabbruch und Neustart die Automatische Reparatur und macht den PC wieder gangbar, bei anderen funktioniert dieser „Trick" nicht. Mit externem Bootmedium war aber die Rückkehr auf ein funktionierendes Systemimage möglich.
        Die Heilung dauert aber nur bis zum nächsten selbsttätigen Installationsversuch des Problem-Updates. Ein Abklemmen der Updates ist nicht verlässlich möglich, offenbar auch nicht per Deaktivieren/Manuellem Starten des WU-Dienstes.
        Die Historie der betroffenen PC kenne ich nicht komplett, aber tendenziell sind es ehemalige Win7-Maschinen, die auf Win10 hochgezogen wurden.

        Inzwischen werden die PCs aufgrund des entstandenen Frustes und auch des Alters ausgetauscht.
        :(

  8. Stefan sagt:

    Kann ich bestätigen. Hatte das Problem mit W10pro auch mit den 08/2022 Updates auf nem Toshiba A30 mit i3/6xxx. Habs ausgeblendet und auf 09 gewartet.

    Kunde hat aber schon wieder angerufen. Ma schauen
    🤨
    Mfg

  9. Henning sagt:

    Kurzes Update:
    Ich habe das gesicherte Image auf einen anderen PC wiederhergestellt und das Problem ist das Gleiche. Der Windows Update Fehler, welchen ich nach der Reparatur erhalte ist: 0x800f0845.

    Es mehren sich sich offentlichtlich die Meldungen zu Problemen mit den Updates seit August:

    https://learn.microsoft.com/en-us/answers/questions/1008116/windows-will-not-boot-after-installing-update-kb50.html
    https://answers.microsoft.com/en-us/windows/forum/all/windows-10-update-kb5016616-and-kb5017308-hang-on/8722de52-46ca-44ed-af4f-281b9f57a225

  10. Daniela sagt:

    Bei uns selbes Problem an 3 Kunden-PCs. Saubere Neuinstallation auf der Hardware ging.
    Bei den 3 war früher Win7 und ein altes HP-Gerät installiert (letzte Treiber von 2012, Upgrade auf Win10). Unsere Vermutung sind alte Treiberreste, haben aber keine Lösung gefunden.

  11. Andre sagt:

    Ich habe dasselbe Problem bei 2 Rechnern. Ein bestimmtes Update von WIN10 (endet auf …308) bewirkt das Verhalten. Das Update geht bis 30% nach Neustart, dann wieder Neustart und endloses Kreiseln. Unter WIN10 wird auch nichts rückgängig gemacht, ich muss ein Image-Backup einspielen.
    Gemeinsamkeit der beiden PCs ist, dass sie beide von WIN7 geupdatet sind und ansonsten bis zu dem kritischen Update problemlos arbeiteten. Beide haben NVMe SSD, was aber scheinbar unerheblich ist. Eine Kopie auf SATA-SSD und Start+Update in einem deutlich älteren Rechner brachte dieselben Effekte (endloses Kreiseln).
    Ich habe Grafikkartentreiber auf Standard-VGA gesetzt, keine Änderung. Soundtreiber (Realtek+Intel) gelöscht und neu finden lassen, keine Änderung.
    Ein Update auf Windows11 hat nach mehreren Anläufen funktioniert, der Effekt kam aber wieder, als auf das 22H2 geupdatet wurde. Dort wird jetzt allerdings nach dem ersten Fehlstart eine Reparartur angezeigt, danach Neustart, dann "Hier hat etwas nicht funktioniert" und Reset auf die Vorversion. Es ist unerheblich, ob das Update über eine KB-Datei oder als Inplace Upgrade vorgenommen wird.
    Besonders unter W10 ist das Update eine Zeitbombe, da es nach Backup-Restore immer wieder versucht wird und das WIN10 unstartbar macht. Selbst über die Wiederherstellungsumgebung kann man kein Update wieder rückgängig machen. Das WIN10 ist nicht wieder lauffähig zu bekommen!
    Ich vermute auch, das ein Treiber-Überbleibsel die Ursache ist, aber wie finden? Die Log-Dateien im Panther-Verzeichnis gaben bisher keinen Hinweis.
    Ich habe auch das Problem, dass eine Neuinstallation bei diesen 2 PCs einen Rattenschwanz an Problemen erzeugen würde.

    • Günter Born sagt:

      Nur als Randbemerkung – der Fall liegt etwas anders. Lasst die Finger von Windows 11 22H2, wenn ihr kein Backup habt. Gestern musste ich einem Kollegen per Telefonseelsorge sein vorgestern auf Windows 11 22H2 gehobenes High-End-System (nutzt er für grafische Arbeiten und Satz) retten. Nach dem Upgrade lief so gut wie nichts mehr – selbst Einstellungen ließen sich nicht mehr bedienen. Am Ende des Tages musste ein Neustart bei gedrückter Umschalttaste durchgeführt werden, um in die Windows PE-Umgebung zu kommen. Dort habe ich ihn sowohl das Funktionsupdate als auch seine Norton-Sicherheitslösung deinstallieren lassen. Scheint jetzt wieder mit Windows 11 21H2 zu laufen.

  12. Christoph sagt:

    Suche auch seit dem August-Update nach einer Lösung. Ich vermute nach etlichen Lösungsversuchen inzwischen auch Treiberreste. Es handelt sich bei unserem Kunden-PC um ein Ex-Windows 7-System (mit Intel CPU und MBR) in neuer Hardwareumgebung (jetzt AMD und GPT).
    Kennt jemand eine Möglichkeit, sämtliche Treiber zurückzusetzen, oder noch besser, alle nicht mehr verwendeten Treiber zu löschen?

    • HansGS sagt:

      @Christoph
      Vielleicht hilft der Microsoft Kommandozeilen Gerätemanager DEVCON.
      Damit kann man alle Treiber löschen und neu installieren.
      Auch beschrieben z.B. in
      http[s]://www.borncity.com/blog/2016/08/30/stndige-freezes-in-windows-7-teil-2/

      Gruß

  13. Armin sagt:

    Hat irgendjemand eine Lösung für dieses Problem gefunden?

    • js sagt:

      Hi, ich beiße mir daran so richtig die Zähne aus.
      Werde ein InplaceUpgrade auf 22H2 versuchen.
      Gottseidank sind keine Produktivclients betroffen, nur mein relativ spezialisierter Privatrechner.
      Ich habe bereits massiv in den CBS Logs herumgesucht, näher kommt man kaum an den Filmriss heran.
      Ein Zurücktauschen der Files in C:\Windows\Boot vor den Start brachte nichts.
      Ich bin relativ überzeugt, dass es der Bootprozess ist, nicht die Komponentenverarbeitung.
      Mein System war auch früher mal Win7, MBR, keine EFI-Part, alles auf C:, ein uralter Mini-Bootmanager auf Sektor 0, also ich habe zu stochern.
      Wenn ich eine Lösung finde, melde ich mich hier zurück und schaue mal wieder vorbei ob Du was hast…

      • Armin sagt:

        Da wird keine Lösung mehr kommen und Microsoft kümmert sich null darum. Inplace Update habe ich auch getestet. Keine Chance. Wir werden alle Rechner nach Plan neu aufsetzen müssen. Sehr unbefriedigend…

        • js sagt:

          Hi Armin ich schaue hier nur selten hin.
          Bei mir issess gottseidank kein Flurschaden, nur ein von mir alleine genutztes System.
          Da kann ich noch bedenkenlos die Updates verstecken bis ich wieder Zeit habe zu gucken.
          Ich plane einen Klon auf eine zweite SSD, dann dort eine normalisierende Systemstartreparatur mit und ohne vorige Zerstörung des Nullsektors und BCD-Datenbank (die ich nicht gut kenne).
          Du hattest einen InplaceUpgrade auf W10-22H2 getestet?
          Den will ich trotzdem testen sobald das FolgeCumulativeUpdate existiert.

  14. js sagt:

    Hi Armin, leider kann ich mich nicht an Deinen "2. November 2022 um 08:25" Beitrag hängen, also als Neueintrag:
    Ich habe heute den ganzen Tag sehr sehr viel probiert und mir die Zähne ausgebissen, inklusive 22h2-InplaceUpgrade, kilometerweise Logfiles, gehackte pending.xmls…
    Aber ich weiß immerhin an was es alles NICHT liegt :)
    (Diverse Treiber, verwaiste Treiber, Treiber die noch WU-Angebote hatten, gesteckte Geräte, mein alter MBR Bootmanager, Sandboxie, weitere Audiotreiber, diverse GPOs…)
    Falls Du hier noch liest, sag mir bitte noch: Startet Dein betroffenes System auf der MBR Platte bei Booten über diese kleine SystemReserved-Partition?
    Die habe ich damals bei mir abgeschafft und das Bootgeraffel ist alles innerhalb von C:, so dass mein letzter Verdacht und Versuch noch wäre, das auf eine rekonstruierte SystemReserved zurückzulegen wie bei Standardinstallationen auf neuen Platten.
    Das kann ich mir sparen wenn Du sagst, dass das bei Dir die ganze Zeit so war….

  15. Markus B. sagt:

    Hallo zusammen,
    auch hier kann das beschriebene Problem auf 3 unterschiedlichen Systemen (unterschiedliche Hardware) nachvollzogen werden. Gemeinsamkeiten:
    – alle Systeme wurden von Win7 auf Win10 per inplace Upgrade aktualisiert
    – Treiberprobleme können nahezu ausgeschlossen werden
    – Problem tritt bei div. Windows Updates und Inplace Upgrade (auch 22H2) auf
    – Übliche Problemlöser (DISM, SFC, SoftwareDistribution, WinUpdate Troubleshout usw. laufen ins leere)
    – Auswertung der Logfiles ist Kontraproduktiv, da zum Freeze-Zeitpunkt keine ERROR Einträge vorhanden sind und erst dann der Rollback Einträge erzeugt

    IMHO liegt es aber dennoch am Bootvorgang, beim Inplace Upgrade ist das neue System zum freeze-Zeitpunkt bereits vorbereitet, aber die MIGRATION der Daten hat noch nicht stattgefunden (fehlerhafte User-Profiles können ausgeschlossen werden)
    Für mich sieht es so aus als ob der Boot-Vorgang aus irgendeinen Grund in einer Endlosschleife endet, was sich mit dem Kringel auf schwarzem Bildschirm zeigt

    Wird der Freeze Vorgang per Hardreset beendet, wird 1x versucht die Installation fortzusetzen > es kommt zu einem weiteren Freeze > Hardreset
    Beim 2x kommt es zur Systemwiederherstellung (Änderungen werden zurückgenommen…) und das Ausgangssystem bootet normal.

    Ich hab hier schon etliche Stunden investiert, aber vllt. hat der eine oder andere noch eine Idee – ich bin für alle Schandtaten zu haben. Ich wünsch euch eine gute Zeit.

  16. js sagt:

    Wenn ich nur wüsste wie man Teilkomponenten eines entfalteten CumulativeUpdate ausklammern oder vor dem Reboot wieder entfernen kann. Ich habe mich schon intensiv in der pending.xml ausgetobt, weiß aber zu wenig…
    Dann würde ich gerne die auszutauschenden Boot-Komponenten auslassen oder isoliert betrachten.
    Dann könnte man die Fehlerstruktur in einer VM pflanzen oder so.
    Ein anderer Untersuchungsansatz, sowas habe ich aus Neugier schonmal gemacht und gelacht:
    – Online-VHD Backup machen
    – VHD zu VMX konvertieren
    – VMX in VMware mounten
    – Wenn der Fehler sich dort nachstellen lässt, könnte man erheblich schneller Tests und Diffs von der Seite machen, vor Allem ist das nicht so schrecklich disruptiv.

    • js sagt:

      …ich meinte VMDK statt VMX, also die VMware Plattendatei.
      Ich muss schon wieder lachen, ich boote soeben einen aktuellen Klon meines laufenden Win10, das geht echt in unter 10 Minuten, Echt krass.
      …Jetzt muss ich erstmal VMWare Workstation in der VM deinstallieren damit ich die VMWare Tools da rein kriege :)
      …aus irgendeinem Grund gehen die VMwaretools nicht, ich mache ein ISO mit der CU-2022-10 msu-Datei und mounte es
      …das Update wird installiert, und Trommelwirbel:
      ES BLEIBT AUCH IN DER VM HÄNGEN!
      Das finde ich jetzt wertvoll, es hätte auch anders sein können und es läuft durch. Meine BIOS- und Hardwareinterna sind somit nicht mehr im direkten Verdacht (u.a. wegen dem DBX-Kontext von neulich) und ich kann demnächst von allen Seiten an die Sache ran und sehr schnell vor und zurück, weil ich den Fehler in einer VM reproduzieren kann!
      Und ich kann das Labor in die Hosentasche packen :)
      So, ab ins Herbstlaub, ich bin offline…

      • js sagt:

        Zwischenstand:
        Es sind NICHT die getauschten bootfiles, also die Inhalte in BCD, \Boot, \Windows\Boot und \Windows\System32\Boot, denn wenn man die vor dem Neustart zurücktauscht, ändert sich nichts und es friert ein.
        Nach dem Zurücktauschen der gewechselten Files aus \Windows\system32\drivers\*.sys ändert sich das Fehlerbild von einem Freeze zum Bluescreen!
        Nach zusätzlichem Zurücktauschen der DLLs aus \Windows\system32\*.dll (weil irgend ein .sys halt seine passende .dll braucht um nicht zu crashen) bootet das halbgepatchte Windows und das Update gilt als installiert.
        Das ist natürlich gröbste Schrotflinte zum Einkreisen.
        Weil das ganze Gehäcke mit gemounteten vdmk Dateien vonstatten geht ist der Aufwand zwar schlimm aber nicht dystopisch.
        Ich weiß jetzt auch nicht so recht ob ich im Halbierungsverfahren weiter mache, beginnend mit den system32\drivers bis es von Freeze zu BSOD wechselt und dann die zugehörigen DLLs mitnehme.
        Das Halbierungsverfahren führt nur treffend zum Ziel wenn nur EIN Driver schuld ist.
        Verdammter Blindflug.

        • Markus B. sagt:

          Hallo js,
          ich hab mittels try-and-error die Datei:
          \Windows\System32\drivers\clipsp.sys
          als (1.) Datei identifiziert, die aus dem Freece-Zustand einen Bluescreen generiert.

          Gesetz dem Fall, es ist "nur" diese Datei – dann fehlen mir nur noch die notwendigen \windows\system32\ DLLs.

          Vllt hilft dir das weiter…

  17. Ansgar sagt:

    Hallo,
    ich habe das Problem bei einem einzigen Kunden dauerhaft seit Monaten.
    Gemeinsamkeiten: alles ältere PCs, unterschiedliche Hersteller und Generationen (Lenovo, HP, Fujitsu) UND alles von Win 7 hochgezogene vom Kern her sehr alte Systeme. Bislang hat der mehrfache Neustart fast immer geholfen nur der Rechner mit den meisten Spezialprogrammen hat nach dem xten Reparaturversuch komplett die Biege gemacht. Auch eine Reparatur über die Boardmittel OHNE Übernahme der Daten führte zu dem gleichen Fehler. Erst die Neueinrichtung und die manuelle Übernahme der Daten führte auf dem Rechner zu einem stabilen Updateverhalten.
    Ich hatte noch Norton im Verdacht und durch ESET ersetzt, das Problem taucht lt. Kunden aber weiter auf. Ich fürchte die PCs müssen auch neu aufgesetzt werden.

  18. Detlef Höller sagt:

    Ich habe das gleiche Problem, wie hier beschrieben wird. Dies auf 3 PC, die alle von Win 7 auf Win 10 Upgedatet wurden sind. Ein von der Hardware gleicher PC, der mit Win 10 installiert wurden ist, hat das Problem nicht.
    Meiner Meinung nach macht Microsoft das mit Absicht, den gleichzeitig kann ich die Updates nicht mehr für bis zu 30 Tagen aussetzen, was noch im September ging. Komisch ein Schelm, der Böses denkt.

  19. Hilfesuchender sagt:

    Guten Tag.
    Wird seitens Microsofts an dem Problem gearbeitet oder hat schon Wer eine Lösung gefunden?

    Habe das selbe Problem bei meinem Win10 (ehemals Win7) Rechner.
    Habe einiges ausprobiert aber hat alles keine Wirkung gezeigt.

    Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe.

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