Drucker-Fails: HP und Canon kein Scan bei niedrigem Tintenstand; 3D-Cloud-Drucker legen in der Nacht los

Stop - PixabayBesitzer von Druckern werden durch die Hersteller mit allerlei Maßnahmen schikaniert. All-in-one-Drucker von Canon und HP sind nun verklagt worden, weil das Scannen bei niedrigem Tintenstand verweigert wird. Während ein Hersteller die Klage durch Vergleich beilegen konnte, läuft die zweite Klage weiter. Und es gibt mitunter skurrile Effekte mit Druckern. Nutzer von Bambu X1C und P1P 3D-Cloud-Druckern beschweren sich, weil die Geräte über Nacht mit drucken anfangen, und dadurch ggf. sogar beschädigt werden. Hier ein Überblick über diese Themenfelder.


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HP / Canon: Kein Scan bei niedrigem Tintenstand

Bei Multifunktionsdruckern (All-in-one-Druckern) kann man ja Drucken und Scannen – und ggf. sogar Faxe versenden. Alles bestens bekannt – und auch der Umstand, dass die Gerätehersteller die Verwendung von Tintenpatronen von Drittanbietern per Firmware verbieten, ist nichts neues. Vor einiger Zeit hatte ich aber über eine weitere Volte des Druckerherstellers Canon berichtet (siehe Canon wegen Deaktivierung der Drucker-Scan-/Fax-Funktion bei fehlender Tinte verklagt). Canon hat die Scan-Funktion an Multifunktionsgeräten deaktiviert, wenn der Tintenstand des Druckers niedrig ist. Das Problem ist bereits seit 2016 bekannt, und in den USA hat David Leacraft, Käufer eines Pixma MG6320 Druckers von Canon deshalb eine Sammelklage gegen den Gerätehersteller eingereicht.

Klagen gegen HP/Canon wegen verweigertem Scan bei zu wenig Tinte

Die Tage bin ich über diverse Medienberichte wie z.B. Golem auf den neuesten Stand der Entwicklung informiert worden. Im Fall von Canon einigten sich die Parteien im März 2023 und der Hersteller hat diese Anleitung für Pixma-Drucker zum Aktivieren der Scan-Sperre bei niedrigem Tintenstand veröffentlicht.

Auch gegen HP läuft eine Klage wegen blockierter Scan-Funktionen auf Grund von niedrigem Tintenstand. Obigem Post auf Mastondon, der auf diesen Slashdot-Post verweist, entnehme ich, dass die Kläger kürzlich vor einem Gericht in Nordkalifornien einen Teilerfolg errungen haben. Der zuständige Richter lehnte den Antrag von HP auf Abweisung der Klage ab. Auch zu diesem Fall hat Golem hier einige Informationen zusammen getragen.

Ist zwar eine andere "Baustelle", aber ich verlinkte mal auf den Artikel hier. Es gibt den Vorwurf gegen Hersteller von SSDs, dass diese nicht zuverlässig bezüglich der Datensicherung seien. Es gibt zwar entsprechende Firmware-Updates. Aber es gelangen wohl auch SSD-Exemplare in den Handel, wo die Datenspeicherung nicht sicher funktioniert. Ein Hersteller wurde nun verklagt, während für den zweiten Anbieter noch Betroffene für eine Musterklage gesucht werden. Laut Klageschrift speichern SSDs von Western Digital und die SanDisk Extreme SSDs die Daten nicht sicher.

Wild gewordene 3D-Drucker Bambu X1C und P1P

Und es gibt noch einen Fail, der Besitzer von 3D-Druckern der Modelle Bambu X1C und P1P beschäftigt. Laut diesem Bericht bei Golem bzw. The Verge erwachen einige Geräte während der Nacht zum Leben. Manche Nutzer wurden wach, weil der Druck zu arbeiten anfing – andere Besitzer der Geräte stellen am Folgemorgen fest, dass die Drucker beschädigt waren.

Auf reddit.com gibt es z.B. diesen Thread, wo das Phänomen beschrieben wird. Dort wird das Verhalten auf den Cloud-Print-Service geschoben, der plötzlich Aufträge an die Geräte rausschickt. Der Anbieter Bambu wird von The Verge so zitiert, dass er sich dieses Verhaltens "sehr bewusst"ist  und "zutiefst besorgt" sei. Der Hersteller untersucht laut dessen Mitteilung das Problem und hat eine erste Begründung geliefert. 

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24 Antworten zu Drucker-Fails: HP und Canon kein Scan bei niedrigem Tintenstand; 3D-Cloud-Drucker legen in der Nacht los

  1. 1ST1 sagt:

    Das ist scheinbar ein branchenübliches Verhalten, mein Brother-MFC weigert sich auch, zu scannen, wenn die Tinte leer ist. Es gibt aber einen Trick, man macht ihn stromlos, also Stecker ziehen, wartet, bis er wirklich stromlos ist (alle Elkos entladen), drückt und hält die Powertaste und steckt den Stecker wieder in die Dose. Dann muss man warten, bis er piepst, dann kann man loslassen und er scannt.

  2. R.S. sagt:

    Ich habe noch einen älteren HP All-In-One.
    Den kümmert der Tintenstand beim Scannen überhaupt nicht.
    Er scannt auch ohne installierte Tintenpatronen.
    Und bei Tintenpatronen von Fremdherstellern meckert er zwar, aber er fragt auch, ob man die Tintenpatronen trotzdem nutzen will. Einfach mit Ja bestätigen und er akzeptiert die Fremdpatronen.
    Ist auch gut so, denn es gibt für das Modell nur noch Fremdpatronen, HP selbst hat die Produktion der Patronen eingestellt.

    Bzgl. Canon:
    Die stellen übrigens nach einer bestimmten gedruckten Seitenzahl den Betrieb ein, weil das Resttintenflies dann angeblich voll sein soll.
    Das lässt sich auch nicht wieder zurücksetzen und das Flies lässt sich auch nicht austauschen (mir ist kein Tintendrucker bekannt, bei dem das geht).

    • Pau1 sagt:

      Bei Epson gibt es entsprechende Mantaincecsätze. Z.B.wf100.
      aber auch andere.
      So gehört es sich.
      Ich weiß nicht warum die Leute immer noch HP oder Canon kaufen. Gerade HP fällt doch immer wieder negativ auf.
      Alles kleine Masochisten?

      • R.S. sagt:

        Heute würde ich auch keinen HP mehr kaufen.
        Ich habe damals das Gerät nur wegen des Scanners gekauft.
        Ich brauchte einen Scanner, der einen Einzelblatteinzug hat und auch Duplex scannen kann.
        Die billigsten Stand-Alone Scanner mit diesen Features waren doppelt so teuer wie der All-In-One, also habe ich den gekauft, obwohl ich gar keinen Bedarf an einem Fax oder Drucker hatte.
        Zu 99% wird das Gerät als Scanner benutzt.

      • Bernd Bachmann sagt:

        >> Ich weiß nicht warum die Leute immer noch HP oder Canon kaufen.
        (1) Sehr gute Erfahrungen mit dem letzten (HP-)Drucker, der ca. 20 Jahre im Einsatz war.
        (2) Linux-Unterstützung.

        Dem "Heute würde ich auch keinen HP mehr kaufen" von R.S. würde ich mich jedoch anschließen.

        Mein neuer HP braucht ewig zum starten (der alte war nach 2 Sekunden druckbereit), kann kein Wake-on-LAN mehr und verbrät etwa 80% der Tinte (nicht übertrieben) für "Maintenance" — weswegen ich neben den daraus resultierenden hohen Druckkosten dann sicher auch irgendwann das Vlies-Problem haben werde. Außerdem war er schon nach 1 1/2 Jahren und vielleicht 200 gedruckten Seiten defekt — wurde allerdings anstandslos auf Garantie ersetzt.

      • Sky sagt:

        Ich war früher absolut überzeugt von HP-Druckern. Das hat sich wegen der Tinten-/Toner-Gängelung und fehlender Treiber komplett gedreht. Nie wieder HP!!
        Privat nutze ich einen Epson mit Tintentank und im geschäftlichen Umfeld kaufen oder mieten wir je nach benötigter Größe nur noch Konica-Minolta, Kyocera oder Brother.

    • Steter Tropfen sagt:

      Also früher ging das bei Canon. Einerseits kursierten Tipps, mit welcher Tastenfolge man den Seitenzähler zurücksetzt, anderseits war es gar nicht so schwer, das Tintenvlies auszutauschen (wenn man das gemacht hat, versteht man schon, warum Canon so pingelig ist: unten in so einem Drucker sieht's aus wie in einem alten Öltanker).
      Aber mein Druckermodell ist inzwischen auch schon 20 Jahre alt. Taucht zuweilen auch noch zu Wertschätzungspreisen bei Ebay auf. Ein kostbarer Oldtimer, der zeigt, was früher sehr wohl möglich war.

    • Luzifer sagt:

      diese Info ist definitiv falsch! Es stimmt er (Canon) weigert sich dann zu drucken (was auch sinnvoll ist, den wer die Schweinerei bei überlaufenden Resttintentank kennt weis weiso!), aber man kann den Resttintenflies sehr wohl wechseln und auch reseten. (Ok nicht gerade nen DAU) Anleitungen dazu gibt es im Netz! Google mehrere Suchseiten voll.
      HP weis ich es nicht, besitze keinen HP Drucker seit Jahrzehnten mehr.

      Ich unterstelle mal Unwissenheit, den anders wäre es ne glatte Lüge!

      • R.S. sagt:

        Ja, im Netz kursieren Anleitungen, aber nicht von Canon selbst.
        Wenn Canon Kundenfreundlichkeit ernst nehmen würde, würden die das in der Bedienungsanleitung der Drucker aufführen inkl. Anleitung, wie man den Resttintenbehälter austauscht. Und den Resttintenbehälter auch im Einzelhandel neben den Patronen anbieten.
        Tun sie aber nicht.

        • Luzifer sagt:

          dafür kannst du die einschicken und der Service erledigt das, natürlich gegen Gebühr! Canon traut das eben nicht jedem zu und ehrlich gesagt haben sie dabei recht … traue ich auch nicht jedem zu!

  3. Matze sagt:

    "…erwachen einige Geräte während der Nacht zum Leben."
    Nahezu ALLE meiner elektronischen Geräte werden über schaltbare Steckdosenleisten vom Netz getrennt.
    Warum muss das Geraffel stand-by sein?

    • Bernd Bachmann sagt:

      Mein HP-Drucker durchfährt nach jedem Kaltstart ein mehrere Minuten dauerndes Maintenance-Programm. Das ist nicht nur nervig, wenn man nur mal eben schnell eine Seite drucken wollte, sondern führt auch zu sehr hohem Tintenverbrauch. Im Extremfall — man druckt nach jedem Einschalten nur eine Seite — reicht eine Patrone dann für ca. 10 Seiten. Der Strom für den Standby ist wesentlich günstiger.

      Traurig, aber wahr.

      • Ralf M. sagt:

        Trauriger ist, das einige Hersteller in die Standby Routinen noch Reinigungszyklen eingebaut haben die Timergesteuert sind, dann reinigt das System prophylaktisch und verbraucht lt. Herstellere "eine geringe Menge Tinte".
        Dann lieber abschalten und hat auch keine Probleme mit irgendwelchen ungepatchten CVE das ausgenutzt werden kann.
        Warum in 2023 ein Drucksystem teilweise minutenlang zum Start benötigt ist mir absolut rätselhaft. Es wird mit immer besserer Technik und Performance geworben und dann benötigt so ein System eine gefühlte Ewigkeit bis es einsatzbereit ist.

      • Ralph D. Kärner sagt:

        Naja, Du SOLLST die Kiste ja anlassen, damit die zu jeder Zeit nach Hause telefonieren kann. Ein Drucker, der nicht an ist, befindet sich nicht im Zugriff des Herstellers. Ein ausgeschalteter Drucker kann auch nicht den ganzen Tag mit dem Ohr auf dem Netzwerk liegen und protokollieren, was da sonst noch so alles passiert. Und genau das gilt es zu vermeiden.

        Ich habe hier eine Überwachungskamera, die spontan nicht mehr aufzeichnet, sobald ich ihr den Zugang zum Internet unterbinde, weil sie grundsätzlich ja nur im LAN aufrufbar sein muss und es keinen Grund gibt, dass das Gerät nach Hause telefoniert.

        Ich behaupte, dass das ein Stück weit eigene Schuld ist. Schließlich wird vom Großteil der Menschheit "always and everywhere on" gelebt…

    • Pau1 sagt:

      Bei Tintendruckern wird dazu geraten diese immer am Stromnetz zu lassen weil bei ständiger nicht-Benutzung die Tinte in den Düsen eintrocknet und ein total Schaden entsteht.
      Beim WF 100 (sonn Minidrucker) werden die die Düsen verschlossen, trotzdem sind mir ein paar nach über einem Jahr der nicht-Benutzung eingetrocknet.

      Canon hatte ich vor vielen Jahren einen privat.
      Richtig teuer. Und dann kam Windows 8 und Cannon lieferte keinen Treiber dafür und ich musste den Drucker ersetzten.
      Aber wenn ich jetzt Epson mit seinen Tanks sehe…
      Der Trick da ist natürlich, das Dir die Düsen auch eintrocknen können und nicht tauschbar sind.
      Aber was soll's. Wir haben ja genug Ressourcen.
      Kaufen wir halt neu.

      • Matze sagt:

        "Bei Tintendruckern wird dazu geraten diese immer am Stromnetz zu lassen weil bei ständiger nicht-Benutzung…"
        Wenn ich einen Tintenspritzer 'ständig nicht benutze', dann brauche ich ihn nicht ;-)
        Ich hatte auch mal einen Tintenstrahler – vor Jahren entsorgt, auch weil HP keine Treiber mehr für Windows 7 und ff lieferte.
        Ich habe seitdem (>7 Jahre) einen Brother MFC Laserdrucker, der wird täglich vom Stromnetz genommen, ist in 15 sec online und druckt wie am ersten Tag (schon mehrmals nicht Original-Tonerkartusche gewechselt).

      • ich bin´s sagt:

        Mein HP DeskJet 895 hatte nie Probleme damit, dass er über die Steckdosenleiste dauernd ausgeschaltet wurde. Den habe ich vor vier Jahren verschenkt und habe seitdem keinen Drucker mehr. Nur noch einen Scanner, falls ich mal etwas auf Papier bekomme.
        Mein durchschnittliches Druckaufkommen lag in den letzten 10 Jahren bei < 20 Seiten/Jahr. Da kann ich auch mal in einen Copyshop gehen.
        Unsere Büro-Drucker werden auch alle abgeschafft, d.h. nicht ersetzt wenn sie kaputt gehen. Sind alles noch alte HP-Drucker bis auf drei Kyocera. Es gibt noch einen zentralen Kopierer im Hauptgebäude und wer unbedingt noch etwas Drucken muss kann das dort tun.

        • Matze sagt:

          Viele Dinge braucht man, bei genauerer Überlegung nicht.
          Mein Sohn hat als Student auf dem Laserdrucker seine Hausarbeiten, Bachelor- und Masterarbeit (zum Korrekturlesen – final gedruckt und gebunden wurde dann im Copy Shop) ausgedruckt. Jetzt ist er ausgezogen und hat auch keinen Drucker mehr.
          Ich bin halt eher oldschool :-/

  4. Pau1 sagt:

    Bei den Master Slave oder Timer Dosen aufpassen.
    Diese haben immer noch ein hohen Standby Verbrauch und noch höheren Einschalt-Verbrauch. 1..2W.
    Moderne Geräte haben oft nur noch mW Standby-Verbrauch.
    (Das Netzteil läuft nur alle paar Sekunden mal)
    Eine Schaltuhr ist da Kontra produktiv.
    Eine Schaltdosen Leiste oder manueller Zwischenstecker nicht.

    Zum Thema:
    HP und Cannon machen das natürlich nur, damit die Köpfe nicht eintrocknen. Nicht um die Kunden zu melken. Was denkt ihr alle schlecht von denen. Immerhin verkaufen sie die teuerste Flüssigkeiten dieser Welt!

    • R.S. sagt:

      Stimmt.
      Man muß das mal auf den Liter hochrechnen.
      Beispielsweise HP 305 XL, die hat 4 ml Inhalt!
      UVP ist 21,99 €.
      250 Patronen ergeben 1 Liter, d.h. der Literpreis beträgt satte 5.497,50 €!
      Noch teurer wirds bei der normalen 305, die hat nur 2 ml und kostet 12,99 €, Literpreis 6.495,- €!
      Bei meinem Druvcker hat die XL-Patrone satte 57 ml
      Literpreis bei meiner XL-Patrone immer noch satte 1.400,- €.
      Druckertinte gehört zu den 10 teuersten Flüssigkeiten der Welt.

  5. chriscrosser sagt:

    Laser – mit toner – ausschalten – und gut!
    dieses gejammere was die sogenannten "Tintenpisser" angeht,
    ist doch schon seit über 20 Jahren bekannt – wer da heute noch
    drauf setzt bzw. nutzt, ist wirklich selber schuld!
    Ich persönlich habe meinen letzten "Tintenpisserdrucker" von HP
    2002 entsorgt und drucke seitdem mit Toner über Konica-Minolta oder
    Kyocera…

    PS: beim farbdruck mit laser wird es natürlich deutlich teurer als mit SW

  6. Sven Fischer sagt:

    Da haben sich die Hersteller wieder mal was Tolles ausgedacht. Da bleibt nur die Hoffnung, das die Klage vor Gericht durch kommt und die eins vorm Latz kriegen.

    Kein Scan möglich, weil der Tintenstand zu niedrig ist ist. Gehts noch! Welcher Käufer weiß das im Voraus? Meistens ist das bei Geräten aus der unteren bis mittleren Preisklasse so. Im Business Umfeld hatte ich das noch nicht so gesehen. Aber da kosten die Geräte auch etwas mehr.

    Ich hatte bisher immer einzelne Geräte und das wird auch so bleiben.

  7. TomTom sagt:

    Moin,

    also, zum einen sind Tinte & Laser natürlich massiv unterschiedlich.
    Aber in manchen Belangen auch gleich.

    Es darf nicht den Hauch von Luft in die Schläuche gesaugt werden. sonst wird es "problematisch" um es freundlich zu nennen, wie ein befreundeter Drucker Techniker sagte :-)

    Jetzt könnte man sagen "das sind doch 2 UNTERSCHIEDLICHE Sachen ! " (Drucken & Scannen)
    Ja, und ein noch viel größeres Nein.
    Früher (…) waren die beiden Aspekte getrennt. Im Business Bereich bis vor ca 10/15 Jahren. (In der Kyo Welt gab es die letzten mir bekannten Modelle 2009.)
    Da ging dies auch noch.

    Nur bei den moderneren Systemen ist erhöhter Durchfluss gefragt.
    Also wurde weg gegangen vom System des Analog Kopierers und 2 einzelne Einheiten die halt eine reguläre dauerhaft eingerichtete Verbindung haben.
    Stattdessen wurde vom System geschwenkt auf ein Haupt-Kontroll System an das die beiden Aspekte als Untersysteme angehängt wurden.
    Die aber untereinander kommunizieren und agieren damit es schneller wird.

    Auch wenn ein Scan gefragt ist.
    Auch dann wird überprüft in welchem Zustand das Druckwerk ist. Weil, es könnten ja Kopieraufträge kommen.
    Und für viele Kunden ist die Devise:
    Höchste Geschwindigkeit zu k(l)einem Preis !!1!
    ;-)
    Und wehe das wird nicht geliefert !

    Wir reden hier über Farb Mengen, wenn man gleich viel scannt wie druckt, in der Größen Ordnung von ein paar Seiten Standard Druck pro Patrone.
    Der Preis der Geschwindigkeit.

    Da wie gesagt alles schneller und weniger verzögert sein soll, und wenn der Weg einmal eingeschlagen wurde Hardware seitig sogar günstiger ist…
    –> Spec

    Wie gesagt, wenn Luft angesaugt wird, ist ein Totalschaden in große Nähe gerückt.
    Und mit solchen Tricks wie Schalter gedrückt halten beim Start kommt man dem näher.
    Die Systeme haben größere Toleranz Grenzen. Vor allem die einfachen Privat Systeme..
    Aber Irgendwann ist man da drüber.

    My 2 cent

  8. Ralph D. Kärner sagt:

    So schön die Diskussionen über Tinte und Toner ja sind, sie haben irgendwie so gar nichts mit dem Thema zu tun. Ich vermute mal, die Einstellung der Funktionen bei nicht vorhandener Tinte ist tatsächlich reine Gängelung des Endbenutzers zur Ankurbelung des Umsatzes. Bei Laserdruckern ist mir ein solches Verhalten noch nicht untergekommen, was daran liegen mag, dass der Hersteller dann von der nutzenden Industrie ganz schnell schmerzhaft auf die Finger bekommt… und sei es durch die "Liebeserklärung" des Wechsels zu einem anderen Hersteller.

    Was mich aber ganz besonders irritiert, ist die Tatsache, dass es offensichtlich Leute gibt, die ihren 3D-Drucker atens) an und betens) im Netz lassen, wenn sie schlafen. Ersteres verstehe ich ja noch, wenn man über Nacht ein Projekt druckt, aber zweiteres braucht es auch dann nicht. Und erst recht braucht es kein upnp im Router, damit der Drucker auch von außen erreichbar ist. Von föllich(!) unnötigem Cloudgeraffel mal ganz abgesehen. Wieso braucht ein Drucker so etwas?

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