Verizon Mobile Security Index 2023: Abwehr mobiler Bedrohungen

Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)Noch ein kleiner Beitrag zum Thema "Bedeutung einer effektiven Strategie zur Abwehr mobiler Bedrohungen". Mir ist vor einiger Zeit der Verizon Mobile Security Index 2023 zugegangen, der bestätigt, dass Phishing-Angriffe auf mobile Geräte der wichtigste Zugang zu Unternehmensdaten sind. Daher bekommen effektiven Strategie zur Abwehr mobiler Bedrohungen eine steigende Bedeutung.


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Immer mehr Mitarbeiter sind von verschiedenen Standorten oder sogar mobil von überall aus für Unternehmen tätig. Daher dominieren mobile Geräte als Endgeräte der Wahl für die betreffenden Belegschaften. Da diese Geräte jedoch traditionell als Teil der allgemeinen Sicherheitsstrategie eines Unternehmens vernachlässigt wurden, sind sie auch zum anfälligsten Ziel für externe Hacker geworden.

Angreifer verschaffen sich durch Taktiken wie Social Engineering und Diebstahl von Anmeldedaten Zugang zur Cloud-Infrastruktur eines Unternehmens. Der Verizon Mobile Security Index 2023, der unabhängige Forschungsergebnisse des datenzentrierten Cloud-Sicherheitsunternehmens Lookout, Inc. enthält, untersucht aktuelle Angriffsformen, wichtige Trends und zeigt auf, wie ein starker Schutz vor mobilen Bedrohungen viele der drängendsten Sicherheitsprobleme von heute lösen kann.

Der Verizon Mobile Security Index befasst sich mit einigen der größten Bedrohungen für mobile Geräte und bietet Einblicke in die aktuelle mobile Bedrohungslandschaft wie Malware, Phishing, übermäßige Anwendungsberechtigungen und unangemessene Nutzung. Der Index untersucht, was Unternehmen machen oder in vielen Fällen nicht machen, um ihre Daten und wichtigen Systeme zu schützen.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen des jährlichen Index gehören:       

Verizon

  • 81 Prozent der Unternehmen waren im vergangenen Jahr mit Malware-, Phishing- und Passwort-Angriffen konfrontiert, die hauptsächlich auf die Benutzer abzielten.      
  • 62 Prozent der Unternehmen erlitten eine Sicherheitsverletzung im Zusammenhang mit der Fernarbeit.     
  • Bei 74 Prozent aller Sicherheitsverletzungen spielt der Mensch eine Rolle. Bei 40 Prozent der Sicherheitsverletzungen war Malware im Spiel.
  • 80 Prozent der Phishing-Seiten zielen speziell auf mobile Geräte ab oder sind so konzipiert, dass sie sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Handy funktionieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein durchschnittlicher Benutzer auf SMS-Phishing-Angriffe hereinfällt, ist sechs- bis zehnmal Mal höher als bei Angriffen per E-Mail.

Lookout


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  • Im Jahr 2022 waren 60 Prozent aller Unternehmensdaten in der Cloud gespeichert.
  • Im Jahr 2022 waren mehr als 50 Prozent der persönlichen Geräte einem mobilen Phishing-Angriff ausgesetzt.
  • Die Bedrohungen durch mobile Apps nahmen zwischen dem ersten Halbjahr 2022 und dem ersten Halbjahr 2023 um über 30 Prozent zu.       
  • Die überwiegende Mehrheit (90 Prozent) der Fernarbeiter greift auf Unternehmensressourcen nicht nur von zu Hause aus zu – im Durchschnitt von fünf verschiedenen Standorten aus. Dies kann das Unternehmen zusätzlichen Sicherheitsrisiken aussetzen.

"Mobile Endgeräte sind heute die erste Wahl für die moderne Belegschaft. Sensible Unternehmensdaten bewegen sich über eine ständig wachsende Anzahl von Netzwerken, Clouds und Anwendungen", erklärte Aaron Cockerill, Executive Vice President of Products bei Lookout. "Da Unternehmen immer mehr ihrer Daten in die Cloud verlagern, haben auch Cyberkriminelle ihre Taktiken und Techniken geändert, um diese Veränderung voll auszunutzen.

Mobile Geräte sind der Schlüssel für den Zugriff auf Cloud-Anwendungen und -Daten und sind zugleich der am wenigsten geschützte Teil dieser Umgebung. In dieser sich entwickelnden Bedrohungslandschaft ist es für Unternehmen wichtiger denn je, dem Schutz mobiler Geräte als Teil ihrer allgemeinen Sicherheitsstrategie Priorität einzuräumen, um Risiken zu reduzieren und ihre Daten zu schützen."

Lookout hat neben Branchenführern wie Check Point, Ivanti, Akamai, IBM und anderen zu diesem Bericht beigetragen.


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Eine Antwort zu Verizon Mobile Security Index 2023: Abwehr mobiler Bedrohungen

  1. Norddeutsch sagt:

    Ein direkter Link, ansonsten reicht für Datenabfrage von Verizon auch Wegwerfmail.
    http://www.verizon.com/business/resources/T36e/reports/mobile-security-index-report.pdf

    Witzig: Das Länder-Dropdown der Registrierung kennt viele Länder zur Auswahl nicht – von Polen bis Ukraine.

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