Nach der öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzung zwischen dem Microsoft Security Response Center (MSRC) und einem Sicherheitsforscher mit dem Alias Nightmare Eclipse hat Microsoft es sich mit Sicherheitscommunity ziemlich verscherzt. Man versucht zwar nun wenigstens partiell zurückzurudern. Aber für mich sieht es so aus, dass ein Team-Mitglied des MSRC im Vorfeld der BlackHat 2026-Sicherheitskonferenz in Las Vegas zielsicher in das nächste Fettnäpfchen getreten ist.
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Auf der BUILD 2026-Konferenz hat Microsoft seinen autonomen KI-Agenten Scout vorgestellt. Der basiert auf OpenClaw und soll im Enterprise-Bereich für autonome Aufgaben eingesetzt werden. Ein wenig unpassend ist der Umstand, dass Sicherheitsforscher kurz vor der Scout-Vorstellung gleich fünf Schwachstellen in OpenClaw gefunden haben. Für eine Schwachstelle gab es eine Sicherheitsempfehlung, die auch von Microsoft in Teams nicht umgesetzt worden war.
Progress Kemp hat zum 4. Juni 2026 einen Sicherheitshinweis zu zwei kritischen Schwachstellen im LoadMaster veröffentlicht. Eine Schwachstelle ist mit einem CVSS 3.1-Score von 9.6 versehen.
Google hat zum 2. Juni 2026 den Chrome-Browser auf die Versionen 149.0.7827.53/54 aktualisiert. Der schockierende Befund dabei: Mit diesem Update wurden 429 Schwachstellen gefixt. Man kann nur noch von einem löchrigen Produkt sprechen. Die vielen Schwachstellen werden derzeit wohl durch KI aufgedeckt.
Den Entwicklern der Microsoft 365-Apps für Android ist ein Fehler bei der Auslieferung passiert. Ein bei der Aktualisierung der Apps versehentlich gesetztes Debug-Flag ermöglichte anderen Apps Kontotokens abzugreifen. Microsoft hat das Problem inzwischen behoben.
Microsoft hat Änderungen bei den Conditional Access-Policies für Windows und macOS angekündigt, die bereits ab dem 6. Juli 2026 wirksam werden. Die Richtlinien für den bedingten Zugriff (Conditional Access) gelten nun auch für die SSO-Registrierung bei Windows Hello for Business und auf der macOS-Plattform.
Der Hersteller von GoPro-Kameras ist in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und schreibt massive Verluste. Die durch KI getriebenen Preissteigerungen für Speicher wirken als Brandbeschleuniger. GoPro warnt Investoren vor einer in Zukunft drohenden Insolvenz.


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