Kaspersky Free, Gratis Virenscanner für Windows

SicherheitKaspersky hat gerade Kaspersky Free, ein kostenloser Virenscanner für Windows an gekündigt. Damit soll ein Basisschutz für Windows möglich sein.


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Die Ankündigung von Kaspersky Free findet sich in diesem Blog-Beitrag. Die Gratis-Version dient Kaspersky zum Sammeln von Bedrohungen und verfügt nicht über diverse Funktionen der Bezahlversion. Diese haben zum Beispiel Parental Control, Online Payment Protection und Secure Connection (VPN).

 

In der Free-Version ist aber ein Virenschutz für Dateien, E-Mails und bei Surfen enthalten. Damit verspricht Kaspersky, dass Nutzer sicher im Web unterwegs sein können. Der Scanner unterstützt auch USB-Sticks und Wechselmedien. Kaspersky hat die Software bereits voriges Jahr in Russland, Weißrussland und der Ukraine sowie in China und Skandinavien getestet. Am 25. Juli (dem 20 jährigen Jubiläum von Kaspersky) wurde die Free-Version offiziell gestartet. Das Rollout dauert aber vier Monate und erfolgt in diesen Stufen.

  • In der ersten Welle wird Kaspersky Free in den U.S.A., Canada und weiteren Staaten in Asien verfügbar gemacht.
  • September: Indien, Hong Kong, Mittlerer Osten, Afrika, Türkei und Lateinamerika.
  • Oktober: Europa, Japan und Südkorea.
  • November: Vietnam und Thailand.

Kaspersky Free soll laut Hersteller 'schmaler' als die Bezahlversionen sein und weniger Systemressourcen benötigen. Windows Nutzer haben neben dem Defender dann eine Alternative für Gratis Virenschutz.


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9 Antworten zu Kaspersky Free, Gratis Virenscanner für Windows

  1. Malte sagt:

    Ich verwende das ganze schon länger aber in Russisch, ist ganz praktisch, und hat im Gegensatz zu Sophos Home mehr Möglichkeiten.

  2. Ben sagt:

    Entweder Windows Defender (wenn es kostenfrei sein soll) oder eine Bezahllösung.
    Sonst bezahlt man immer schön mit seinen Daten…

    BTW: Hier ein Erfahrungsbericht eines anderen Users auf Computerbase:

    "Auf den ersten Blick macht Kaspersky alles falsch was man falsch machen kann:

    – Nach den ersten Start soll man sich registrieren um diverse Vorteile zu erhalten.
    – Kaspersky VPN Software wird ungefragt mit installiert
    – Kaspersky fügt ungefragt Add-ons/Plugins zum Firefox und Google Chrome hinzu
    – Das Aufbrechen der HTTPS-Verbindungen führt bei Seiten wie ComputerBase zu Problemen.

    Unter diesen Umständen kann und werde ich Kaspersky keinen empfehlen."

    Computerbase hat anscheinend reagiert und das HTTP Public Key Pinning (sinnvolle Schutzmaßnahme!) deaktiviert.

    Oh mein Gott, was ist das denn bitte für ein Verständnis von IT-Security?!

    Man-in-the-middle made easy…powered by Kaspersky and Computerbase (bzw. Seitenbetreiber).

    • Zitat: heise.de
      "Interessant ist, dass auch Gratis-Anwender die Teilnahme am KSN verweigern können: Offenbar will Kaspersky diese Zielgruppe nicht zwingen, das kostenlose Produkt mit Telemetriedaten zu bezahlen."

      Also bitte erst schlau machen bevor Unwahrheiten verbreitet werden ;)

    • Dieter Schmitz sagt:

      Auch Avira fügt ungefragt Add-ons/Plugins zum Firefox hinzu.

    • Ralph sagt:

      Welche Menge an absolutem Dummfug in dem Thread steht, den Du hier in Deionem Kommentar ansprichst, weisst Du sicherlich selbst. Kaspersky installiert mitnichten ungefragt AddOns oder plugins irgendwo hinzu. Sobald der betreffende Browser gestartet wird, fragt der Dich, ob das bereitgestellte Plugin aktiviert werden soll oder nicht. Die Entscheidung liegt also beim Nutzer. Und solltest Du nicht zufällig "drüben" den letzten Beitrag selbst geschrieben haben unter Deinem dortigen Usernamen, dann solltest Du auch den letzten Absatz Deines Kommentars hier in Anführungszeichen setzen.

      Zum Thema HPKP schreibe ich mal nichts, weil mir immernoch nicht einleuchtet, wozu ein Blog oder ein Forum https braucht. Grundsätzlich zeugt aber die Abschaltung von HPKP doch eher von der Unwissenheit des Seitenbetreibers, wenn es um die richtige Konfiguration des dort laufenden httpd geht.

      • Ben sagt:

        Nein, den Beitrag habe ich drüben nicht selbst verfasst.

        Aber ja, die Addons werden trotzdem ungefragt automatisch installiert und auf das System gekippt, nur nicht automatisch aktiviert. Das ist der Unterschied!

        Bezügl. Forum und https: Möchtest Du, dass jemand mit Deinen Accountdaten irgendwelchen Müll postet (das möchte ich gern selbst machen), oder in den Gebrauchtmarkt-Threads mit Deinem Usernamen Leute betrügt? Ich nicht…deswegen ist https für Foren garantiert nicht verkehrt.
        Ich bin sogar der Meinung, dass https für JEDE Seite Pflicht sein sollte (Verschlüsselung und Manipulationsschutz).

  3. Stefan sagt:

    @Ben

    Der Windows Defender ist und bleibt soweit kostenlos. Dieser ist auch völlig ausreichend als Antivirus Lösung. Siehe auch mehrere Beiträge "Schlangenöl" von Günter Born. Mit einer zweiten Meinung wie z.B. Malwarebyts, welchen man mal über das System laufen lassen kann, ist man soweit ausreichend geschützt.

    Das der Kaspersky Daten raussendet, wurde bislang nie ganz bewiesen. Es würde aber dann die Bezahlversion gleichermaßen betreffen.

    Ihre genannten Punkte sind in der Bezahlversion ebenfalls vorhanden:

    1. Das registrieren ist bislang weiterhin optional und von der Registrierung hat man nur etwas, wenn man mehrere PCs darüber verwaltet.
    2. Der VPN wird auch leider bei der Bezahlversion installiert. Man kann dieses VPN Programm nachträglich deinstallieren. Dennoch ist das unschön, wenn man nicht vorher gefragt wird.
    3. Diese Pulgins in den Internet Browser und Outlook werden dort als "Sicherheitsfeature" installiert. Diese kann man abwählen/einstellen und es wird beim ersten Start vom Internet Browser und sowie bei Outlook gefragt ob man diese Plugins verwenden möchte.
    4. Das Aufbrechen der HTTPS Verschlüsselung hat aber nicht nur Kaspersky betroffen sondern so gut wie alle anderen Antivirus Hersteller. Bei Kaspersky kann man dieses unterbinden, indem man die Untersuchung von HTTPS unter Netzwerk deaktiviert.

    Ich möchte damit nur aufzeigen, dass alle Bedenken ebenfalls in der Bezahlversion vorhanden sind und schon immer waren.
    Meine Vermutung ist es, dass die kostenlose Version bis auf die Funktion Antivirusprogramm beschränkt wird und sonst kein Unterschied zur Bezahlversion darstellt. ABER ich denke auch, dass man dann des Öfteren daran "erinnert" wird, doch lieber die Vollversion zu nehmen. Das mache ich daran fest, dass die Desktop Version exakt so aussieht wie die Android Version. (Link von PC-magazin: http://www.pc-magazin.de/bilder/118534764/500×300-c2/kl-av-for-free-antivirus-tool-gratis.jpg)
    Und dort wurde man auch darauf hingewiesen.

    • Ja nett drauf hingewiesen, mittlerweile werden mit fast allen Free oder Home Antiviren Programme diverse Zusätze automatisch mit installiert, es sei denn man geht auf die "Erweiterte" Installation, da kann man unter Umständen noch diverse Zusätze Ausblenden oder ab harken.
      Im Rahmen des Schutzes oder der Privatsphäre lässt sich eben fast jeder Mist auch Verkaufen, ich mache das wie gewohnt wenn ich ein VPN benötige mach ich mich kundig welche für meine Ansprüche ausreichend und schnell genug ist und Miete die da bei dem Anbieter der meine Bedürfnisse stillt und nicht von dem der sie mir alle Nase lang Nervig anbietet.
      Im Großen und ganzen nehmen sich die Antiviren Programm Anbieter nicht mehr viel, egal ob das Avira, Avast, Windows Defender, Sophos, AVG oder Kaspersky ist, Trotz der ganzen AI muss man sein eigenes Hirn einschalten und selbst drauf achten wo man hin klickt gerade bei neuen Bedrohungen, Trojanern und der gleichen muss man Extrem Vorsichtig sein und seine Mitarbeiter darauf Schulen nicht jeden Scheiß zu öffnen oder Macro zuzulassen, wobei was hat auch ein Macro in einer Bewerbungsmappe zu tun.

      Es ist halt ganz schön das sich Kaspersky nun auch mit einem Gratis-Virenscanner beteiligt, zu den Vorwürfen der US-Amerikanischen Regierung das Kaspersky Daten an die Russen übermittelt kann ich nur folgendes Sagen, das können die sich gar nicht leisten, ich denke eher mal das die US-Amerikanische Regierung ein kleines Problem mit den Russen haben.
      Genauso gut könnte ich jetzt die These auf stellen das Mc Afee für die US-Amerikanische Regierung Spioniert und Daten seiner Nutzer weitergibt, was ich aber nicht beweisen kann.

      • Peter Klon sagt:

        Der Vorwurf der USA ist ein Witz.
        Warum?
        Laut https://vpn-anbieter-vergleich-test.de/kaspersky-vpnconnection/ hat Kaspersky den VPN der USA/NSA installiert…

        "Wenn wir auf die verantwortlichen Manager von HotspotShield schauen, wird uns die Nähe und die Zusammenhänge zu den US Behörden deutlich:

        Alec Ross
        Er war technologischer Berater von „Hillary Clinton" als Sie der US Regierung angehörte und unterstützte damals auch den Versuch und Beginn der internationalen Überwachung im Internet durch die NSA direkt bei der US-Regierung.
        Reed E. Hundt
        Er war Vorsitzender der United States Federal Communications Commission unter Bill Clinton als Präsident der USA und damit mutmaßlich massgeblich am Ausbau der NSA Überwachungsmassnahmen damals beteiligt.
        Dr. Peter Hoag
        Er war auch Mitgründer einer CIA Tochterfirma: Cardinal Technologies, welche sich um technologische Vereinheitlichung von Datenübertragungen in den US Netzwerken bemühte. Cardinal Technologies war auch Berater einiger US-freundlicher Regierungen in Europa und arbeitet vermutlich heute noch für US-nahe Geheimdienste.
        Kevin Cook
        Er ist immer noch im Management der Barracuda Network, welche durch Ihre „Backdoors" (Hintertüren für US Behörden) auf den Festplatten und Firewall unrühmlich bekannt wurden.
        Rick Roth
        Ist als nationaler Berater der US Behörden für Unternehmensnetzwerke in den USA bekannt und gilt als Verbindungsmann zwischen Staatsinteressen und Unternehmensinteressen in den USA.
        Doug Maine
        War bei IBM als Manger für die Finanzen tätig. IBM selbst ist bekannt für die damalige Zusammenarbeit mit US Behörden auch zur internationalen Spionage geworden und wurde unter anderem deshalb aus China verbannt.
        Greg Coleman
        War in vielen weltweit tätigen US Unternehmen in leitenden Funktionen bei Redaktionen tätig wie AOL, Huffington Post und einigen Online-Medienhäuser, die allesamt stets US-regierungsfreundliche Berichterstattung liefern und auch Meinungsbildung im Bereich der Privatsphäre aber auch der Umgehung von Verschlüsselungen für staatliche Zwecke betreiben.

        Referenz: Alle Personen werden auch als Manager und Verantwortliche bei der Betreiberfirma „AnchorFree.com – Team" von HotSpotShield aufgeführt."

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