Kann man einen Blog so einfach verkaufen? Wie geht denn das? Wo bietet ich das an? Was kann man als Preis verlangen? Klappt das auch? Die Flöhe husten es, ich habe mich mit der Frage eines Blog-Verkaufs befasst. Nachfolgend ziehe ich mal die Erfahrungen zusammen, falls jemand vor ähnlichen Entscheidungen steht.
Ein Blick auf die Historie des Blog
Meine Aktivitäten als Blogger reichen für den IT- und Windows-Blog bereits 18 Jahre zurück, die Domain borncity.com besteht m.W. seit 2000, seit 2009 befülle ich unter dieser Domain und WordPress den Blog hier, sowie weiteren Blogs. Der IT-Blog ist ursprünglich mal als IT- und Vista-Blog im Mai 2007 auf blogger.de gestartet. Damals war es für mich Arbeitsprobe, Werbemittel sowie Platz für Lösungen zu Windows-Problemen, die ich in Foren posten konnte.
Die erste Zäsur kam, als mir in den Jahren 2013 (Aus die Maus für MuT und Addison Wesley …?) bis 2015 (Aus für O'Reilly Deutschland) gleich drei Buchverlage wegbrachen, weil die deutschen Ableger geschlossen wurden. Der IT-Blog warf damals bereits so um die 14.000 Euro ab, so dass ich diese Einnahmen, zusammen mit VGWort-Einnahmen, zur Teilkompensation der Einnahmeausfälle bei den Buchverlagen genutzt habe.
Die zweite, echte Zäsur kam 2015, als ich mir im März eine Luxation der Halswirbelsäule mit inkompletter Querschnittssymptomatik beim Sport zuzog und 18 Monate arbeitsunfähig war. In dieser Zeit mit 4 Wochen Klinik-Aufenthalt, und 5 Wochen Reha, brauchte ich alleine drei Monate, um wenigstens wieder meine Arme über den Kopf heben zu können. In diesen 18 Monaten war der Blog samt Leserschaft und deren Anteilnahme meine "mentale" Rettung, konnte ich doch zumindest immer mal wieder für 10 – 20 Minuten und später vielleicht mal eine Stunde, mit großen Pausen, pro Tag was tun. Der Blog hat mir also im wahrsten Sinne des Wortes den Ar**h gerettet, und die Leserschaft ist treu geblieben. Hatte ich nicht erwartet, ich war von der Anteilnahme überwältigt und werde ich nie vergessen.
Nach 18 Monaten läuft in Deutschland die Krankengeldzahlung aus, und ich habe alles auf den Prüfstand gestellt: Arbeitsunfähigkeitsrente, Rente mit 60+x mit Abschlägen (wäre wegen der unfallbedingten Schwerbehinderung möglich gewesen), oder Rente mit 63+x ohne Abschläge. Ich habe mich nach einem zweimaligen Wiedereingliederungsversuch dazu entschieden, ab Oktober 2016 im Umfang von 3-4 Stunden täglich wieder einzusteigen.
Ich habe dann den IT-Blog "zum Fliegen" gebracht, und konnte seit 2016 von den Blog-Einnahmen leben. Das Schreiben von IT-Büchern musste ich damals aus gesundheitlichen Gründen leider, bis auf Restprojekte, aufgeben (würde heute auch wirtschaftlich keinen Sinn mehr machen).
Im März 2021 hätte ich zwar den Exit wegen Erreichens der gesetzlichen Altersgrenze für Altersrente vornehmen können. Aber damals war da der Gedanke "komm, mache der Leserschaft zuliebe, die dich 2015 nicht hängen ließ, noch bis zum Jahresende, es macht ja auch noch Spaß". Zudem war ich im März 2021 mit meiner Rente monatelang im Beamten-Mikado verschollen. Nun ja, die gleiche Entscheidung zum "noch a bisserl weiter machen" ist am jeweiligen Jahresende der Folgejahre gefallen. Schließlich sehe ich es als Privileg an, inzwischen 32 Jahre als freier Autor tätig sein zu dürfen. Ohne meine Leser wäre das nie gegangen, so ein Privileg wirfst Du nicht einfach weg, weil Rente droht, Lust zum Weitermachen hatte ich eh. Ich muss ja nicht bloggen, sondern darf das noch.
Und wenn Du das 18 Jahre durchgehalten, und so wochentäglich um die 20.000 Besucher (gelegentlich bis zu 30.000) hast, und weiter Bock zum Bloggen verspürst, kann das Projekt doch eigentlich weiter laufen, oder? Es steckt ja viel Zeit und Herzblut drin. Aber irgendwo nagt das Alter, und ich muss mich der Realität stellen. Ich werde nicht noch 20 Jahre "full pace" bloggen können (auch wenn eine bloggende Kollegin aus Schweden bis 109 durchgehalten hat).
Der Verkaufsversuch 2024
Im Jahr 2024 hat es mich dann getroffen – wegen Kardioproblemen ging bei mir nicht mehr viel. "Kann man uralt mit werden", meinten die Ärzte, aber ich kam nicht mal die Treppe ohne Kreislaufprobleme hoch, von Sport oder Wandern ganz zu schweigen. Das war der Zeitpunkt, wo ich den Blog erstmals im Beitrag Quo vadis: Exit-Pläne für den Blog; borncity.com ggf. vakant quasi zum Verkauf anbot.
Aber ich muss dazu sagen, dass ich mich einerseits zeitlichen nicht unter Druck setzte. Zudem war ich seinerzeit ziemlich unbeleckt, was einen Verkauf betraf. Was kann man für einen Blog verlangen? Ich hatte im Hinterkopf, dass Robert Basic seinen Blog Basic Thinking 2010 für fast 47.000 Euro verkauft hatte. Erschien mir nicht so lukrativ, da die Einnahmen im Jahr höher lagen. Vor Jahren gab es eine Anfrage, ob ich den Blog nicht verkaufen wolle. Auf Nachfrage hieß es, dass ich 200.000 – 250.000 Euro erwarten könne. War mir da nicht sicher, wie realistisch das war – zudem wollte ich seinerzeit weiter bloggen.
Heute bin ich froh, das damalige Angebot nicht weiter verfolgt zu haben. Von Martin Brinkmann wusste ich, dass er seinen Blog GHacks.net an das spanische Unternehmen SOFTONIC INTERNATIONAL S.A. verkauft hatte, aber weiterhin an Bord blieb. Ich hatte mich mit Martin kurz ausgetauscht, kenne aber seinen Verkaufspreis nicht. Mit Blogger Johannes Haupt hatte ich einen kurzen Austausch – wir kennen uns seit 2007 – weil er sein Projekt lesen.net für eine Dreiviertel-Million Euro verkauft hatte. War aber eine spezielle Konstruktion, die für mich nicht zutraf.
Unter dem Strich kam ich mit dem Thema Verkauf und auch mit der Frage Wertermittlung nicht weiter. So richtige Kaufanfragen gab es auch nicht. Nun ja, im Sommer 2024 haben die Mediziner gute Arbeit geleistet, ab Mai war ich medikamentös beschwerdefrei und im August wurde ich durch einen Eingriff kuriert. Ergo fiel die Entscheidung "lass den Blog weiter laufen und schau was geht".
Der Verkaufsversuch 2025
Im September 2024 habe ich die Blogs dann zu einem neuen Hoster umgezogen. Und in 2025 liefen weitere Maßnahmen (siehe unten), um die Blogs mittelfristig weiter zu betreiben. Aber ich musste mich den Realitäten stellen, 2025 wurde ich 70 Jahre alt und ich stand vor der Frage, wie sorgst Du dafür, dass der Blog hier weiter läuft und wie gehst Du die Sache an. Was ist, wenn dir was passiert und die Familie den Blog auch noch an der Backe hat? Also sollte der Verkauf nochmals angeleiert werden – diesmal aber professioneller.
Wertermittlung, wie gehst Du vor?
Als erstes stand für mich die Frage im Raum, wie ich eine halbwegs passende Wertermittlung vornehmen kann. Ich bin dann auf Seiten für Unternehmensverkäufe gelandet, aber deren Wertermittlung (bis zu sieben Jahreseinnahmen) erschienen mir nicht passend. In Foren fand ich die Information "ein halber Jahresumsatz ist der Verkaufswert". War irgendwie doch arg wenig. Ich bin am Ende des Tages bei zwei Plattformen hängen geblieben, die sich mit dem Ankauf von Blogs befassen.
- Tresure Hunter: Die kaufen laut FAQ Blogs mit Umsätzen ab 8.000 US-Dollar pro Monat auf bzw. vermitteln den Verkauf. Auf der Plattform lässt sich auch eine Wertermittlung anhand der Umsätze durchführen.
- Flippa: Das ist ein privater Marktplatz zum Kauf und Verkauf von Online-Unternehmen. Auch dort lässt sich eine Wertermittlung anhand der Umsätze durchführen.
Ich habe bei beiden Plattformen eine Wertermittlung vornehmen lassen, die in etwa die gleichen Ergebnisse für den Verkaufswert lieferten. Der Betrag lag in dem Bereich, der mir vor einigen Jahren schon mal geboten wurde.
Weitere Überlegungen zum Verkauf
Angesichts des ermittelten Verkaufspreises war sofort klar, dass ein Verkauf auf eBay nicht zielführend wäre und auch die Luft für solvente Käufer sehr dünn wird. Überlegungen, die mir weiter im Kopf herum gingen:
- Würdest Du einen IT-Blog für den Preis kaufen? Meine Antwort "eher nein".
- Traust Du dir zu, den IT-Blog einige Jahre weiter laufen zu lassen und den Verkaufspreis an Umsätzen einzuspielen? Meine Antwort "Ja".
Auch die Frage, ob die Monetarisierung in Zeiten von KI weiter möglich ist, hatte ich für mich mit Ja beantwortet. Die zweite Entscheidung, die ich traf, lautetet "Setze dir keine Fristen und Restriktionen, lasse die Blogs laufen und schaue, was passiert." Im Hinterkopf war der spinnerte Gedanke "wäre cool, wenn jemand das Projekt kauft und weiter betreibt", aber rational war ich skeptisch, dass ich den Verkauf an sich und das "Ideal" irgendwie erreichen kann. Aber Versuch macht klug.
Verkaufsversuch über Flippa
Zuerst hatte ich Anfang 2025 der Plattform Treasure Hunter den Blog bzw. die Domain angeboten. Es gab auch automatisiert einen Termin für ein Erstgespräch per Messenger. Wer aber zum Termin nicht online war, war der Vertreter aus dem Münchener Büro. Anrufen klappte auch nicht, es ging niemand ans Telefon, so dass ich diese Plattform genervt abhakte. Entweder sind die nicht mehr im Geschäft, hatten damals keine Budgets oder der Verkaufswert war zu gering.
Bei der Plattform Flippa.com lief es besser, es gab recht schnell mehrere Kontakte per Messenger. Lief zwar alles auf Englisch und war etwas nervig. Am Ende des Tages habe ich einen höheren dreistelligen Euro-Betrag in die Hand genommen, damit ein Broker den Verkauf in die Hand nimmt. Ich musste allerdings alles selbst auf der Plattform für den Verkauf eintragen. Rückmeldung war: Klingt alles plausibel, und ist attraktiv, das kriegen wir vermutlich weg, da wird es Nachfrage geben.
Erfahrungen mit dem halben Jahr, in dem der Blog auf Flippa.com zum Kauf angeboten wurde: Es gab jede Menge Anfragen, aber wenn ein Interessent aus Asien sich registrierte, wusste ich, dass es mit dem Kauf nichts wird. Die Unterstützung des Brokers war gleich Null, die mehrere Hundert Euro hätte ich mir sparen können. Hinzu kam ein Wechsel des Brokers, mitten in den sechs Monaten, während das Angebot standardmäßig gelistet wird. Statt eines deutschen Ansprechpartners hatte ich einen englischsprachigen Kontakt in London, wenn ich es recht erinnere.
Nach Ablauf des halben Jahres stellte ich fest, dass Flippa eigenmächtig bereits den Nachfolgebeitrag abgebucht hatte. Auf meinen Protest, dass es keine Vertragsgrundlage gebe, wurde der Beitrag anstandslos zurück gebucht. Ich erhielt im Nachgang sogar das Angebot, den Blog ein halbes Jahr kostenlos, weiter auf Flippa zu listen, da es einen "high demand" gebe. Allerdings kam auch unterschwellig "man müsste den Verkaufspreis kräftig reduzieren" in Mails rüber.
Aber ich war zum Schluss "außer Spesen nichts gewesen" gekommen und hatte beschlossen, die Listung auf Flippa erst einmal einzustellen, um die Blogs weiter laufen zu lassen. Das "Matching" stimmte für mich auf Flippa auch nicht wirklich. Ich wollte mir einige Monate Bedenkzeit einräumen und überlegen, wie es weiter geht.
Den IT-Blog und die Blogs zukunftsfest machen
Als erste Maßnahme habe ich im Sommer meine Nischen-Blog-Projekte zu Reisen, Senioren, Japan, eScooter und Bücher auf borncity.eu verlagert. Weiterhin habe ich ab September 2025 damit begonnen, die Monetarisierung, wegen arg bröckelnder Einnahmen, von Google, hin zu einem deutschen Vermarkter zu verlagern (siehe Umstellung der Werbung – Google (Teil-)Exit). Fallende Einnahmen wären bei einem Verkauf in Zukunft auch nicht förderlich. Seit dem 1. Oktober 2025 läuft auch borncity.com mit dem neuen Werbenetzwerk – die ersten Ergebnisse sind ganz positiv. Da werde ich die Tage mal separat über die Erfahrungen bloggen.
Letzte Aktion Anfang November 2025 war, den englischsprachigen Blog einzufrieren und im deutschen IT-Blog eine Übersetzungsfunktion zu spendieren (siehe Warum der Blog zeitweise in Englisch angezeigt wurde).
Das sind alles Maßnahmen gewesen, um den IT-Blog für die kommenden Jahre zu ertüchtigen. Denn ich hatte die Entscheidung getroffen: Lasse den IT-Blog weiterlaufen, solange du es gesundheitlich und von den Fähigkeiten noch kannst, es Sinn macht und Du noch Lust dazu hast. Vielleicht ergibt sich ja irgendwann eine Gelegenheit für einen Verkauf.
2026 sollte es auf jeden Fall hier noch weiter gehen, Überlegung: Die Einnahmen kannst Du quasi zur "Bildung einer Betriebsrente" noch mitnehmen und in Zukunft irgendwann die Domain als "Zuckerl" verkaufen.
Exit vom Verkauf?
Und ist der Verkauf von borncity.com vom Tisch? Spoiler: Manchmal muss der Berg zum Propheten kommen. Es gab in den letzten Wochen zwei Anfragen, wovon eine Anfrage über einen Broker (für einen mir noch immer unbekannten US-Medienkonzern) erfolgte. Lief alles zäh, und es wurde zuletzt versucht, über ein "höheres" Preisangebot zum Zug zu kommen. Aber ich habe in den letzten Wochen persönliche Gespräche mit einem deutschen Interessenten geführt, dessen Pläne für mich im Einklang mit meinen Vorstellungen und Wünschen standen.
Vorab soviel – Ich habe alle Überlegungen zum Verkaufswert des IT-Blogs gekippt und gefragt: Was ist für die Blog-Leserschaft am besten, und was willst Du selbst. Ich denke, ich habe die aus meiner Sicht optimale Lösung erreicht. Der Käufer erhält borncity.com zu einem attraktiven Preis, der IT-Blog läuft weiter und ich bleibe mindestens für drei Jahre als selbständiger Blogger an Bord, so meine Gesundheit und Fähigkeiten das zulassen. Über die Details blogge ich die Tage noch separat.
Ähnliche Artikel:
Die 32 Jahre als 'freier Autor' sind voll …
Quo vadis: Exit-Pläne für den Blog; borncity.com ggf. vakant
Umstellung der Werbung – Google (Teil-)Exit
Warum der Blog zeitweise in Englisch angezeigt wurde



MVP: 2013 – 2016




Egal was Du mit dem Blog machst, Du hast das Recht dazu und es ist Deine Entscheidung, die wir zu respektieren haben. Wenn der Blog dabei unter Deiner Supervision weiterläuft, um so schöner. Mal zwischenzeitlich ein dickes Danke für all die Arbeit und beste Wünsche für die Gesundheit.
Ich hoffe der Preis ist als Zuschuss zur Rente ausreichend ist.
Das wichtigste, für mich und wahrscheinlich auch der gesamten Leserschaft, das Du lieber Günter uns noch ein paar Jahre erhalten bleibst.
Es ist nichts wichtiger als Gesundheit!!!
Wenn es schlecht läuft und ich in den kommenden Monaten den Löffel abgebe, erhält meine Familie eine kleine Absicherung. Wenn es läuft, wie der Käufer und meine Wenigkeit sich das so vorstellen, habe ich die Chance, einen attraktiven Verkaufspreis einzuspielen (wir haben das Modell "noch drei Jahre auf eigene Rechnung bloggen und dann verkaufen" quasi auf den Kopf gestellt und "verkaufen, und noch drei Jahre auf eigene Rechnung bloggen" draus gemacht). Der Rest ist unternehmerisches Risiko – wenn KI in einem Jahr übernimmt und Blogs sterben, ist es halt so. Aber ich bin Optimist …
Mein innerer Monk rebelliert gerade wg. einer fehlenden Null: "200.00 – 250.000 Euro" im zweiten Absatz von "Der Verkaufsversuch 2024". ;-)
Danke für den interessanten Beitrag (neben zig anderen). Wünsche Dir (und uns) noch jahrelang lange Spaß mit Deinem Blog. Lese immer gerne rein. :-)
Ich finde deinen Blog wirklich Klasse. er wird mir sehr fehlen wenn du dich wirklich Mal zurück ziehst.
Günter, hope you're doing well.
This is Mayank from Windows Latest!
You've been my inspiration, and I hope you find a good buyer. I think I can refer someone or maybe help in some other way… let's connect on X?
When you do retire, I hope I'll be able to do as well as you.
I can never match your legacy, but similar to Borncity, Windows Latest also thrives on user reports, benchmarking, and testing without any corporate or affiliate BS! Still fully independent.
Wow… sehr interessant und vielen Dank für diese (doch teils sehr intimen) Einblicke in die Tiefen Deiner Blogger-Seele.
Ich freue mich jedenfalls über jeden weiteren Tag mit Deinem Zutun hier!
Btw.:
Jetzt wird mir auch die Anmerkung in einer Deiner Antworten zu einem meiner Beiträge die letzten Tage besser nachvollziehbar. 😉
Gratulation!
Ich hoffe es geht alles auf!
Alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft!
Noch 3 weitere Jahre das Elend von Microsoft dokumentieren. Das nenne ich mal Durchhaltevermögen! Gratulation für die Lösung des Blogs und Verkauf. Dann noch auf 3 weitere Jahre mit Ihnen. Ich freue mich drauf
Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft und vor allen die nötige Gesundheit.
Wenn jemand die Domain Borncity.com kauft und vom Bloggen keine Ahnung hat, wird diese sehr schnell wertlos. Dein Blog lebt und stirbt mit deinen Beiträgen und nichts anderem. Du kannst für die Zukunft noch so viel planen wie du willst, es kommt trotzdem anders. Nimm es einfach so hin.
Wie die KI das Bloggen in Zukunft, auf 10 Jahressicht verändert, kann ich mir im Detail nicht so recht vorstellen. Sofern es nicht um Tierhaltung oder Kuchenbacken geht.
So long
Yumper
Ich möchte nur noch einmal anmerken, dass die Transition und der Exit möglichst gut und überlegt laufen sollten. Der Wert hängt aus meiner Sicht nicht an der Domain, sondern am Content, und das war bisher mehr oder weniger Günter. Für den Weiterbetrieb sollte da schon eine gute Strategie dahinterstehen. Sollte sich z. B. später mal Layout oder Name ändern, dann würde ich das schon wieder als Problem sehen, insb. wenn keine „unique Person" oder Konzept zur Verfügung steht, um das abzupuffern. Zumindest müssten Änderungen die Nutzer immer mitmachen und der "Spirit" vom Blog sollte erhalten bleiben.
Vom Sachverhalt her ist es vergleichbar mit: „Erbfall eines Handwerksbetriebes, der sich in der Region durch Qualität und Leistung besonders hervorgetan hat."
Auch ich bedanke mich für die unermüdliche Arbeit, Borncity ist seit mehreren Jahren eine der besten und zuverlässigsten Quellen, zum einen durch Hr. Born zum anderen aber auch durch die Leserschaft selber, des öfteren findet man in den Kommentaren Hinweise oder direkt Lösungen, dieses Gesamt-Konzept finde ich bis dato einzigartig. Ich hoffe der Spaß bleibt ihnen noch lange erhalten, Borncity ohne Born käme einer Sachertorte aus China gleich. In diesem Sinne, alles Gute für die Zukunft.
Ich habe deinen Blog leider erst vor ein paar Monaten entdeckt und lese ihn täglich. Ich wünsche dir gesundheitlich alles gute und hoffe das deine Rechnung aufgeht :) Danke für deine Blog und alles gute.