Drucken mit dem iPad: Parcours mit Schikanen

Parcours heißt eigentlich Strecke. Im Springreiten stellt ein Parcours eine Abfolge von Hindernissen in einem abgegrenzten Gelände dar, die von Reiter und Pferd gemeistert werden wollen. Beim Thema “Drucken mit dem iPad” erinnert mich vieles an einen solchen Parcours, bei dem spezielle Schikanen eingebaut sind.


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iOS & iPad, wie Apple sich die Welt (bisher) vorstellt

Ich kann es ja verstehen, in Zeiten des papierlosen Büros braucht niemand mehr zu drucken …

… und so war in den ersten Versionen von iOS auch keine Druckfunktion vorhanden (höchstens in den APIs vorgesehen). Erst mit iOS 4.2.1 rüstet Apple die AirPrint-Technologie nach – was von der Community bereits im Vorfeld gefeiert wurde.

Allerdings scheint es mit der vielbeschworenen “iPad ist narrensicher und selbsterklärend” beim Drucken (noch?) nicht so ganz weit her zu sein. Auf Grund der begrenzten Ressourcen eines iPhone oder iPad hat Apple ein “innovatives” neues Konzept zum Drucken implementiert: Auf dem Mobilgerät (iPhone, iPad) werden keine Druckertreiber mehr benötigt – das muss von entsprechenden Peripheriegeräten erledigt werden.

Das Ganze nennt sich AirPrint, d. h. es funktioniert “out-of-the-box” nur mit ePrint-Druckern [10], die entsprechend vorbereitet sind (bei mir klappt das mangels geeignetem WiFi-Drucker überhaupt nicht). Anfang 2011 gibt es nur eine Hand voll HP-Drucker, die über eine WiFi-Unterstützung verfügen [8].

Anmerkung: Der Ansatz, nur AirPrint-kompatible Drucker zu unterstützen, mag von Apple zwar als “innovativ” gefeiert werden. Aber im Grunde ist das Mist und nach meinem Eindruck mehr oder weniger der schwachbrüstigen Hardware der iDevices geschuldet. Mir als Anwender bringt das nix. Ein Benutzer hat es in einem Forum auf den Punkt gebracht “Warum soll ich meinen funktionierenden Drucker wegwerfen, nur um mir einen HP ePrinter zu holen und auf dem iPad drucken zu können.” Ich selbst gehe noch einen Schritt weiter: Seit meinem ersten HP DJ 500, der wirklich ein Arbeitspferd war, habe ich leider zu häufig HP-Produkte erleben müssen, die entweder ganz schnell den Geist aufgaben oder mangels Treiberunterstützung beim Wechsel auf neue Windows-Versionen irgendwann aussortiert werden mussten. Seit dem sitzt HP bei mir auf einer “Black-List” und es müsste schon sehr viel passieren, bevor ich mir einen HP-Drucker zulege. [Update: Zwischenzeitlich warnen auch Sicherheitsexperten vor Internetdruckern als zusätzlichem Sicherheitsrisiko [12].]

Helfen Printer-Apps zum Drucken?

Als ich mich zum ersten Mal im iStore umtat und nach Apps Ausschau hielt, fielen mir auch einige Drucker-Apps auf. Diese gaben an, dass sich damit drucken ließe. Ich habe dann einige dieser kostenlosen Apps zum Test installiert. Aber dummerweise funktionierte keine dieser Apps bzw. erkannte die bei mir im Windows-Netzwerk freigegebenen Drucker nicht. Auch der Anschluss eines Druckers an den USB-Port der FRITZ!Box änderte nichts.

Mag sein, dass ich da noch irgend eine Einstellung nicht gefunden habe. Aber: Einfache Technik stelle ich mir irgendwie anders vor. Ein Beitrag unter [2] zeigt ebenfalls, dass andere ähnlich denken. Durch Zufall bin dich dann auf den Beitrag des PC-Magazins gestoßen [1] die DruckApps getestet haben. Fazit war dort, dass es häufig genug nicht funktioniert.

[Nachtrag: Unter [9] habe ich zwischenzeitlich eine Kombination aus iPad-App und Druckserver auf dem PC/Mac gefunden, die funktioniert. Auch das Drucken über den USB-Port der FRITZ!Box ist zwischenzeitlich möglich [11].]


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Der geplante iTunes-Ansatz

Eigentlich hätte es ja so schön sein können: Benutzer, die einen Rechner mit Windows oder Mac OS X besitzen, könnten doch eigentlich dessen Intelligenz zum Drucken nutzen. Und in der Tat hatte Apple wohl so etwas vor. Im iPhone-Ticker findet sich der unter [3] verlinkte Artikel, der das “rein in die Kartoffeln – raus aus den Kartoffeln” bei der AirPrint-Funktion beschreibt. Eine iOS 4.2-Beta besaß eine Funktion, um einen Drucker am PC für AirPrint freizugeben.

Leider hat diese Funktion es nicht lange gegeben. Mac OS X-Updates oder iTunes-Updates für Windows entfernten die Möglichkeit, Drucker für AirPrint freizugeben. Ich schätze mal, dass da im Hintergrund gravierende Probleme auftraten, die Apple bewogen, die Funktion wieder zurückzuziehen.

AirPrint Hacktivator: Schaltet die Drucker wieder frei

Glücklicherweise gibt es einige Leute, die die betreffenden Dateien zur Freigabe von Druckern über AirPrint vor dem Update gesichert haben. Aus diesem Ansatz entstand dann der AirPrint Hacktivator, der die entfernten Funktionen sowohl für Mac OS X als auch unter Windows wieder nutzbar machen.

  • Mac OS X: Benutzer eines Macintosh finden unter [4] eine Anleitung, um die Funktion manuell freizuschalten. Zwischenzeitlich weist im Artikel ein Update auf die bei netputing.com verfügbare Lösung in Form des AirPrint Hacktivators hin, mit dem sich die fehlende Funktion bei Snow Leopard 10.6.5 nachrüsten lässt.
  • Windows-Benutzer finden unter [5] eine kurze Anleitung sowie Links für das entsprechende Tool, um AirPrint wieder freizugeben. Auch der iPhone-Ticker skizziert die Lösung unter [3], wobei sogar noch die Schritte zur Freigabe der Firewall skizziert werden. Aus diesem Grunde erspare ich mir hier die entsprechende Beschreibung.

Unter Windows ist der Kern- und Angelpunkt, dass einige Hilfsprogramme im Windows-Programmverzeichnis abgelegt werden. Dann kann das AirPrint Service Control-Modul über die Datei install.exe mit Administratorrechten aufgerufen werden.

Über Schaltflächen kann dann der betreffende Dienst installiert/deinstalliert und auch aktiviert/deaktiviert werden.

[Nachtrag: Unter [7] habe ich nun noch eine Beschreibung für Windows 7 gefunden – wo sich auch noch ein paar Details nachlesen lassen. Auch der englischsprachige Artikel unter [16] geht auf solche Fragen ein.]

Bei laufendem Dienst sollte auf dem iPad das Drucken aus diversen Anwendungen mittels WiFi auf die Drucker des Mac oder Windows-Rechners möglich sein. Hierzu tippen Sie in der Titelleiste der App auf die Menüschaltfläche und wählen den Befehl Drucken.

Nach Anwahl des Befehls Drucken sollten die über WiFi im Netzwerk erkannten AirPrint-Drucker in einem Menü aufgelistet werden. Hier habe ich gleich drei Drucker über Windows 7 freiggeben.

Zugriff auf einen AirPrint-Drucker

Wählen Sie den Drucker erstmalig aus, erscheint das hier links sichtbare Fenster zur Eingabe des Benutzernamens und des Kennworts. Bei Windows geben Sie den Benutzernamen und das Kennwort des Windows-Benutzerkontos, unter dem die Freigabe erstellt wurde, ein.

Haben Sie den Drucker ausgewählt, lässt sich in diesem Menü die Zahl der Kopien wählen und dann auf Drucken tippen. Dann beginnt die Druckausgabe an den freigegebenen Drucker. Das Ganze klappt sogar ganz gut.

Drucken

Troubleshooting, wenn’s nicht klappt

Wenn die AirPrint-Freigabe eingerichtet wurde und der AirPrint-Dienst läuft, sollte es eigentlich mit dem Zugriff auf die Drucker klappen. Nachdem ich dies zum ersten Mal testete, konnte ich nach wenigen Minuten drucken. Als ich jedoch diesen Blog-Beitrag schreiben wollte, fand mein iPad plötzlich keine Drucker mehr, obwohl die AirPrint-Freigabe lief. Hier eine Checkliste, was alles unter Windows 7 überprüft werden kann.

  • Läuft AirPrint: Überprüfen Sie, ob das AirPrint Service Control-Modul gestartet ist und der Dienst sowohl installiert als auch aktiviert ist.
  • Prüfen Sie, ob der betreffende Drucker unter Windows zur gemeinsamen Benutzung im Netzwerk freigegeben ist. Ohne Freigabe taucht der Drucker nicht auf.
  • Prüfen Sie (anhand von [3]), ob AirPrint for Windows als Ausnahme in der Windows-Firewall eingetragen ist (dies hinderte mich beim ersten Test an der Nutzung der Drucker).

Falls diese Prüfungen nichts ergeben und die Drucker nicht gefunden werden, kann es zudem noch an einer beschädigten Installation des Bonjour-Protokolls liegen. Zwischen erstem und zweitem Test hatte ich irgendwann mal das Bonjour-Protokoll über die Systemsteuerung deinstalliert. Ich merkte zwar schnell, dass iTunes Bonjour brauchte und ließ über die Systemsteuerung auf der Seite Programme entfernen iTunes reparieren. Dies wirkte sich aber offenbar nicht auf die Bonjour-Druckdienste aus.

Also beschaffte ich mir das Bonjour-Paket mit den Druckdiensten von Apple [6] und installierte das Ganze. Danach konnte ich über den Bonjour-Druckerassistent überprüfen, welche Drucker gefunden wurden.

Bonjour-Druckerassistent

Am Druckerassistenten lässt sich genau verfolgen, dass der AirPrint-Dienst laufen und der Drucker freigegeben sein muss, bevor das Gerät in der Liste auftaucht. Wird der Drucker im Druckerassistenten gefunden, taucht er i. d. R. auch beim iPad im Druckmenü auf.

Hinweis: Interessant ist übrigens noch, dass der Bonjour-Druckerassistent die “E-Mail-Adresse” angezeigt, unter dem das Gerät über Bonjour ansprechbar ist. In meinem Fall wird nur ein lokales Netzwerk verwendet, d. h. die Druckeradresse besteht aus dem Druckernamen sowie dem NetBIOS-Namen des Windows-Rechners, getrennt durch ein @-Zeichen. Bei ePrint-Geräten, die am Internet hängen, gibt es ebenfalls eine solche E-Mail-Adresse, über die Druckaufträge zugestellt werden können (z. B. HP ePrint-Technologie).

Mein Fazit

Unter dem Strich: Ziemlich viel Aufwand für ein angeblich so einfaches Gerät wie das iPad, bis ich endlich drucken kann. Wenn es aber mal läuft, klappt das Ausdrucken – wenn auch nicht jede App die entsprechende Funktion bereitstellt (Notizen sind z. B. nicht druckbar).

Bleibt zu hoffen, dass Apple die AirPrint-Funktion irgendwann wieder offiziell mit iTunes oder einem Update nachrüstet. Denn eines steht für mich jetzt schon fest: So viel basteln und hacken wie beim iPad muss ich sonst nur in Linux-Umgebungen. Selbst die hier gelegentlich gebooteten (modifizierten) Mac OS X-Installationen werfen weniger Probleme auf. Mit “einfach mal so per iPad loslegen” ist da leider nix.

Im letzten Jahr habe ich ja mit Interesse die Kommentare zum WePad verfolgt – stellenweise war bereits vom WeWait die Rede, weil die Gerätebesitzer immer auf das nächste Update warteten, welches die fehlenden Funktionen nachrüsten sollte. Und ich habe auch die Kommentare der iPad-Besitzer geglaubt, die behaupteten “bei uns funktioniert alles – ist halt Apple”. Nach etwas mehr als 4 Wochen iPad-Erfahrung bin ich doch extrem ernüchtert.

Die sonnige Vorstellung einiger Zeitgenossen, dass das iPad sogar speziell ein Schmankerl für die Zielgruppe 50+ (Silversurfer) sei, vermag ich (auch unter diesem Aspekt) ganz und gar nicht zu teilen. Und ich bin mir auch nicht so sicher, ob die WeWait-Wait-Experience und das “nachbasteln” durch Apple nicht noch schlimmer als beim WePad ist. Vielleicht bin ich aber auch bloß viel zu anspruchsvoll und verlange unmögliches für die knapp 800 Euronen, die ich für’s iPad hingeblättert habe. Ein Netbook wäre deutlich billiger und leistungsfähiger gewesen – aber so ein Teil habe ich ja schon.

[Update: Für die Linux- und Apple-Nutzer bin ich noch auf eine einfachere Lösung gestoßen, die das CUPS-Drucksystem für AirPrint so modifiziert, dass kein AirPrint-Hack erforderlich wird. Unter [13] gibt es einen englischsprachigen Artikel, der sich mit dem Thema im allgemeinen befasst. Dort wird auch auf den Beitrag von Ryan Finnie zum Drucken per AirPrint unter Linux [14] verlinkt. Für Mac OS X-Benutzer bietet der Artikel einen Link [15] auf eine deutsche Blogseite, wo die CUPS-Modifikation für Mac beschrieben ist. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen Leser.]

Links:
1: How to Print from your iPad
2: Drucken mit dem iPad von Apple
3: AirPrint-Hack f. Windows u. chronologische Übersicht
4: AirPrint auf Mac OS X nachrüsten
5: AirPrint iOS 4.2.1 Hack für Windows User
6: Bonjour-Druckdienste für Windows
7: AirPrint mit Windows 7 (Björns-Blog)
8: AirPrint ePrinter-Übersicht (Apple)
9: Drucken mit dem iPad – die Zweite
10: ePrint-Druck mit HP-Geräten (PC-Welt)
11: iPad: Drucken über die FRITZ!Box
12: Internet-fähige Drucker als mögliches Sicherheitsrisiko
13: Hands on AirPrinting (Englisch)
14: AirPrint and Linux (Englisch)
15: AirPrint freischalten
16: AirPrint freischalten (Englisch)


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9 Kommentare zu Drucken mit dem iPad: Parcours mit Schikanen

  1. Tim sagt:

    Dein Fazit kann ich nicht ganz nachvollziehen. Soweit ich den Artikel quer gelesen hatte gest Du vor wie ich: AirPrint-Hack auf dem Host installieren, dann Drucker freigeben und am iPad / iPhone Zugangsdaten eingeben. Fertig ab jetzt kann in Zukunft ausdrucken was ich will.
    Siehe auch http://blog.tim-bormann.de/mit-ipad-drucken-ueber-windows-7.html
    * wenn es Dich stört löscht den Link

    • Günter Born sagt:

      Links auf ähnliche Artikel zum Drucken auf dem iPad:
      1: Drucken mit dem iPad: Parcours mit Schikanen
      2: Drucken mit dem iPad – die Zweite
      3: iPad: Drucken über die FRITZ!Box
      4: Test der Printer Pro-App für’s iPad
      5: Drucken mit dem iPad: MobileToolz

      ————————————————————————–
      @Tim: Danke für den Kommentar. Was mich stört? Ohne den AirPrint-Hack (oder speziellen Apps) läuft mit normalen Druckern, die im Netzwerk freigegeben sind, beim iPad nix. Der AirPrint-Hack ist nur dank des Tüftelns einiger Leute (inoffiziell) möglich, für Normal-Anwender imho aber nicht gangbar (gibt genügend Kommentare der Art “geht bei mir nicht”). Wie es rechtlich mit der Verlinkung der AirPrint-Hack-Dateien ausschaut, habe ich nicht mehr evaluiert – wackelig ist das Ganze auf jeden Fall.

      Bei einer Lösung wie dem iPad, habe ich mir von Apple eigentlich mehr erwartet. Speziell, wenn ich auf die vielfach angeführte “Einfachheit des iPads” abhebe. Hätte Apple einen Download “AirPrint Enabler for Mac” und “AirPrint Enabler for Windows” mit einem kleinen How To auf seinen Webseiten bereitgestellt, so dass auch Normalnutzer mit ein paar Mausklicks ihre Drucker komfortabel für das iPad bereitstellen können, wäre der Blog-Beitrag so nie entstanden. Da wäre es auch akzeptabel, wenn solche Tools “sans support” bereitstehen. Aber in der gegenwärtigen Form -> geht imho gar nicht – und wir stehen jetzt kurz vor Freigabe des iPad2.

      Aber zwischenzeitlich sind ja zwei Artikel entstanden, die skizzieren, wie es mit Apps und ohne AirPrint-Hack geht.

      PS: Dass sich auch Andere am Thema “Drucken per iPad” stoßen, ist mir hier (iPad Printing Made Simple) bewusst geworden ;-).

  2. Pingback: iPad - Drucken / Drucker einrichten [Anleitung]

  3. Pingback: Drucken unter Android « Borns IT- und Windows-Blog

  4. nina sagt:

    und dann kam ios5 und nix geht mehr -.- ach manno….

    woran liegt denn das!? oder ist das nur bei mir so!? help please…

    • Günter Born sagt:

      @nina: Interessante insight. Mein iPad liegt hier meist nur so rum und ich habe wohl eine uralte iOS-Version drauf. Hab auch eigentlich keine wirkliche Lust, da ständig hinter dem Apple-Kram hinterher zu basteln – zumal mein Windows 7 eine iTunes freie Zone ist (hab das System sauber aufgesetzt). Wenn ich mal viel Zeit und Langeweile habe, gehe ich der Sache nach und setze iTunes in einer virtuellen Maschine unter Windows 7 auf.

  5. martin sagt:

    Danke für die tolle Anleitung. Ich bin kein “Experte”, aber es hat auf Anhieb funktioniert. Drucken vom iPad geht jetzt. Vollführe gerade einen Freudentanz.

    • Günter Born sagt:

      @Martin: Schön, dass es geklappt hat – so hat der Beitrag doch noch was Produktives bewirkt. Weiterhin viel Spass mit dem iPad.

  6. Christian sagt:

    @ Günter: ich kann dein Fazit zu 100% nachvollziehen (als 50+ “Silverserver”, herrlich!).
    Ich bin EDVler und da die Welt nun mal den Dialekt aus Redmont spricht (zumindest in der herkömmlichen Office-Welt), bin ich natürlich beruflich an MS gebunden. Mit Apple beschäftige ich mich aus Zeitgründen kaum, obwohl die Apple-Welt schon was hat (vor allem Eleganz ;-), Linux verwende ich schon mal für spezielle Projekte, wenn auch marginal und wenn, dann in einer Debian-Version, also ohne grafischen Schnickschnack.
    Wie dem auch sei, ich habe ein I-Pad einem Kunden empfohlen, weil es halt einfach “die Mutter aller Tablets” ist und ein Billig-Samsung da nicht mithalten kann (zu viel Plastik). Nichts gegen Samsung (verwende selber ein Galaxy S5), aber als Tablet liegt das einfach nicht so wertig in 60+ Kunden-Händen, sorry.
    Das aber ein Ausdrucken von simplen Couchsurf-Webseiten wie Kreuzfahrtangeboten und neuen Golfplatz-Beschreibungen zum Spießrutenlauf wird, hätte ich nicht gedacht. Ein absolutes Manko von Apple, wie ich meine – und beschämend obendrein! Ich war – wie du – auch der Meinung, dass bei den Apple-Jüngern alles super ist, nur wir armen MS-Leute haben immer die Peinlichkeitssuppe auszulöffeln, ganz so scheint es ja nicht zu sein.
    Gott und vor allem dir sei Dank, deine Beschreibung für die Fritz!Box (http://www.borncity.com/blog/2011/01/27/ipad-drucken-ber-die-fritzbox/) hat mir buchstäblich den A….llerwertesten gerettet, nochmals tausend Dank dafür!
    Bin trotzdem gespannt wie serviceintensiv so ein supertolles und bedienerfreundliches We-Pad (nochmals herrlich!) dann noch wird und wie Herr 60+ dann letztendlich zufrieden sein wird.

    Ganz liebe Grüße,
    Christian, Innsbruck

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