WLAN Netzwerk-Videorecorder & Media NAS-Server von Pearl

Neben dem hier vorgestellten 3-in-1 NAS-Server und dem hier besprochenen NAS-Server NFP-350T bietet Pearl auch einen WLAN-fähigen Mediaserver mit NAS-Funktionen von 7Links an. In diesem Beitrag möchte ich den 7Links WLAN Netzwerk-Videorecorder & Media NAS-Server vorstellen, der mir ebenfalls als Teststellung kurzzeitig von Pearl bereitgestellt wurde.


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Gerätedetails

Der WLAN Netzwerk-Videorecorder & Media NAS-Server ist auf dieser Webseite von Pearl zu finden und kostet momentan 150 Euro.

Das Gehäuse wird durch ein externes Steckernetzteil gespeist und kann zwei SATA-Festplatten ( 3,5 Zoll, SATA I/II) aufnehmen. Eine RJ-45-Netzwerkbuchse, ein USB-Anschluss für den Drucker sowie eine USB-Buchse an der Frontseite sind ebenfalls vorhanden. Zudem besitzt das Gerät noch einen WLAN-Anschluss.

Zum Betrieb des NSA-Servers muss vom Benutzer mindestens eine SATA-Festplatte beigestellt werden. Eine neue Festplatte, die noch nicht initialisiert wurde, muss in einem Computer initialisiert und formatiert werden.Zum Lieferumgang gehören neben dem NAS-Gehäuse noch ein Netzwerkkabel, das Netzteil, eine Kurzdokumentation sowie eine CD. Die CD enthält das Benutzerhandbuch im PDF-Format sowie eine Software IPFinder.exe zur Ermittlung der IP-Adresse des NAS-Servers.

Inbetriebnahme unter Windows 7

Zur Inbetriebnahme muss der NAS-Server über ein Web-Interface einmalig konfiguriert werden. Hierzu wird das Programm IPFinder.exe unter Windows aufgerufen. Dieses zeigt die IP-Adresse des Geräts sowie dessen Namen in einem Dialogfeld an.

Zum Zugriff auf das Webinterface des WLAN NAS-Servers kann die angezeigte IP-Adresse in der Form in der Adresszeile eines Browsers angegeben werden. Alternativ sollte auch die URL-Angabe http://nvr funktionieren. Im Browserfenster sollte dann die Anmeldeseite des Webinterface erscheinen. Geben Sie den Benutzernamen admin und das Kennwort admin ein.


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Dann meldet sich das nachfolgend gezeigte Web-Interface des WLAN NAS-Servers. Über die Befehle am linken Seitenrand lassen sich die verschiedenen Funktionen zur Konfiguration abrufen.

Diese funktionieren ähnlich wie bei dem hier vorgestellten 7Link 3-in-1 NAS-Server. Im ersten Schritt ist der Datenträger über den Befehl Storage-Setup zu konfigurieren. Der Befehl Network Service ermöglicht es, den FTP-Server freizugeben. Auf ähnliche Weise kann ein UPnP-Server freigegeben werden.

Anmerkung: Im Vergleich zu den beiden anderen getestete NAS-Servern von Pearl konnte mich der 7Links WLAN Netzwerk-Videorecorder & Media-Server NAS nicht wirklich überzeugen. Das Gehäuse wirkt recht klapprig und das Einsetzen der SATA-Festplatte ist recht diffizil (die Festplatte soll über einen Einschub in einen Steckkontakt des Gehäuses einrasten). Mir ist es trotz mehrerer Versuche nicht gelungen, die Festplatte in Betrieb zu nehmen – es wurde immer “No disk” gemeldet. Ein angeschlossener USB-Speicher wurde zwar erkannt, ließ sich aber nicht für FTP-Freigaben verwenden – warum auch immer. Auch das Web-Interface ist wesentlich untransparenter, als die Bedienoberfläche der beiden anderen 7Links NAS-Geräte. Persönlich kann ich mich für das Gerät daher nicht erwärmen, auch wenn dieses über mehr Funktionen und WLAN-Anschluss verfügt. Ich habe den Test daher nach mehreren Anläufen ergebnislos abgebrochen.

Mein Fazit

Von den drei getesteten NAS-Geräten hat mir der NFP-350T NAS-Server von 7Links am besten gefallen. Genial die magnetische Frontplatte und das mechanische System zum Schnelleinbau der SATA-Festplatte. Auch das Webinterface der beiden zuerst getesteten NAS-Server (NFP-350T und 3in1 NAS-Server) von 7Links ist stimmig. Ein Wehmutstropfen ist aber die Tatsache dass beide NAS-Server bei der Konfigurierung die komplette Festplatte in Beschlag nehmen möchten und keine Partitionierung unterstützen. Die Festplatte ist damit nur für den NAS-Server nutzbar – für die 3in1-USB-Lösung sicherlich unschön. Auch die FAT32-Formatierung dürfte bei größeren Videodateien zu Problemen führen, da dort das 4 GB-Limit für Dateien schnell erreicht ist. Ein DLNA-Support ist übrigens bei keinem der Geräte gegeben. Wer mit diesen Einschränkungen, die auch Geräte anderer Hersteller aufweisen, leben kann, bekommt bei Pearl für kleines Geld ganz brauchbare Lösungen.

Kleiner Nachtrag in eigener Sache: Gab gestern bereits die erste Kritik in den Kommentaren, dass das Blog zu “Pearl lastig” sei. Die Hintergründe habe ich erläutert. Natürlich habe ich als Blog-Autor ein gewisses Interesse, dass sich möglichst viele Leute hier wiederfinden (von daher sind Kommentare durchaus erwünscht und werden von mir auch freigeschaltet und analysiert). Aber ich stelle auch fest, dass Besitzer diverser Pearl-Gadgets ganz dankbar die Infos aufnehmen. Die Reihe an Blog-Beiträgen rund um das Thema NAS ist vorwiegend aus eigenem Interesse entstanden. Denn einmal schlagen mir in den Windows-Foren einfach zu viele Leute auf, die massive Probleme beim Einbinden von NAS-Geräten diverser Hersteller haben. Zum Zweiten ist es so, dass es neben Windows ja noch andere Plattformen gibt, die man vielleicht auch im Fokus behalten sollte. War für mich daher schon ganz interessant, zu sehen, wie sich einige ausgesuchte NSA-Server als Geräte verhalten und wie das Ganze mit dem Hut von Windows 7, Android, iOS, Mac OS X oder Linux ausschaut. Ich habe jedenfalls wieder einiges gelernt – und war an einigen Stellen auch ziemlich ernüchtert (speziell beim iPad). NAS-Geräte werde ich persönlich aber auch weiterhin keine einsetzen – der FTP-Server an der FRITZ!Box reicht mir – die Teststellungen gehen an Pearl zurück und damit ist dies vorerst der letzte Artikel zu Produkten des Herstellers. Ich habe mir aber das Touchlet X7 Android Tablet als Teststellung angefordert – und sobald dieses hier eintrifft, werde ich mit Sicherheit einen Blick drauf werfen und auch drüber bloggen. Und da ich eine Testreihe zu Backup-Lösungen für Windows 7 plane (und auch einige Backup-Produkte als Teststellungen vorliegen) – werde ich mit Sicherheit die Kommentare “Macht Born jetzt nur noch in Backup” erhalten – aber damit werde ich leben müssen – oder wie seht ihr das?

Ähnliche Artikel:
a: Dateitransfer zwischen Touchlet X4 und PC
b: Dateizugriffe für iPad-Anwendungen (Teil 1)
c: Dateiaustausch zwischen Android und Windows I

i: Test: NAS-Server für den kleinen Geldbeutel
ii: Zugriff auf den NAS-Server aus Windows 7
iii: Zugriff auf den NAS-Server aus Mac OS X
iv: Zugriff auf den NAS-Server aus Linux (Ubuntu)
v: Zugriff auf den NAS-Server aus Android
vi: Zugriff auf den NAS-Server per iPad

x1: 7Links NAS-Server NFP-350T Bittorrent von Pearl
x2: WLAN Netzwerk-Videorecorder & Media NAS-Server von Pearl

Links:
1: Produktseite bei Pearl


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1 Antwort zu WLAN Netzwerk-Videorecorder & Media NAS-Server von Pearl

  1. Fabian sagt:

    Also ich mag Pearl überhaupt nicht. Wenn ich an diesen billigen, unseriösen und überteuerten Katalog mit viel nackter Haut denkt bekomme ich schon Plaque. ABER: Mich zwingt ja keiner die Artikel zu lesen. Ich ignoriere die Blogeinträge und gut ist. Du schreibst ja noch genug andere gute anderen Artikel.

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