Unboxing Pearl Touchlet X7GS Tablet PC – Teil 1

Hier hatte ich vor einigen Wochen berichtet, dass Pearl das Touchlet X7GS im Katalog aufgenommen hat. Pearl hat mir für einige Tage ein Testexemplar des Touchlet Tablet PC X7GS zur Verfügung gestellt. In diesem Beitrag geht es um das Unboxing – also, was man in der Schachtel findet.Beim Touchlet X7G handelt es sich um ein Android-Tablet PC mit 7-Zoll-Display, das mit Ice Cream Sandwich ausgeliefert wird. Die technischen Daten des Geräts habe ich in diesem Artikel kurz aufgeführt. Das Touchlet X7GS ist quasi der Nachfolger des von mir hier getesteten Touchlet X7G (kommt mit Android 2.3). In weiteren Beiträgen werde ich daher schauen, wie sich das X7GS gegenüber dem Vorgänger, bei dem ich einiges zu bemängeln hatte, so schlägt.

Out-of-the box: Das ist in der Schachtel

Die Box mit dem 7 Zoll Touchlet X7GS besitzt die gleichen Ausmaße wie der Karton, mit dem die vorherige X7G-Variante ausgeliefert wurde. Es wird mit UMTS über Surfstick und einem 7 Zoll kapazitiven Display geworben.

Auf der Rückseite der Verpackung sind dann noch die technischen Daten aufgelistet.

Also alles so dran, was man erwartet: Android 4, miniHDMI-Anschluss, GPS, Bluetooth, WLAN, microSD-Kartenleser, microUSB-Buchse etc. Von den 512 MByte Arbeitsspeicher wurden mir 346 MByte (für Android) als verfügbar angezeigt, 120 MByte waren frei (ermittelt über Android Assistant). Der interne NAND-Speicher (als Android-ROM aufgeführt), wurde mit 3,04 GByte (2,944 GB frei) angegeben. Die Cortex A8-CPU wird als ARMv7 mit einer maximalen Taktrate von 1283 MHz aufgeführt – was der Taktfrequenz des Vorgängers X7G entspricht, aber von der Katalogangabe von 1 GHz bei Pearl abweicht. Nachfolgend ist die geöffnete Box mit dem Tablet zu sehen.

Neben dem Tablet PC enthält die Box noch eine Bedienungsanleitung, zwei kurze USB-Adapterkabel und ein Netzteil. Ein USB-Adapterkabel dient zum Anschluss (per USB-Verlängerungskabel) an den PC, während das zweite USB-Adapterkabel eine USB-Buchse aufweist. An dieser lassen sich USB-Sticks oder andere Geräte anschließen.


(Boxinhalt: Touchlet X7GS, Kurzanleitung, Netzteil, microUSB-to-USB-Buchse für USB-Geräte, microUSB-to-USB-Stecker für PC-Verbindung)

Auch beim Touchlet X7G geht es bzgl. der korrekten Steckerbezeichnung in meinen Augen fehlerhaft zu. Auf der Pearl-Katalogseite und auf der Verpackung wird von einer miniUSB-Buchse gesprochen. Die Adapterstecker passen aber nicht zu meinen anderen Geräte mit miniUSB-Buchse. Wenn ich diese Wikipedia-Seite durchgehe, müsste der nachfolgende micro-B-USB-Stecker zu einer microUSB-Buchse passen.

Die Rückseitenschale des Touchlet X7GS ist aus schwarzem Kunststoff, und nicht wie beim Touchlet X7G grau metallisiert. Da es beim Touchlet X7G wegen dieser Metallisierung zu WLAN-Empfangsproblemen kam, habe ich dort sofort nachgemessen. Die Dämpfung beim WLAN-Empfang wird mit –45 dBA (bis –51 dBA)ausgewiesen, was im Bereich des Touchlet X10 liegt und in Ordnung ist.

Von der Haptik ist das Touchlet X7GS in Ordnung (es fühlt sich durch den polierten Kunststoff etwas glatt an). Ein abstehendes Display, wie beim Vorgänger, konnte ich nicht feststellen. Das Gehäuse knarzt hier auch nicht – allerdings zeigen sich beim Drücken auf die Gehäuserückwand Verfärbungen auf dem Display – die beim Loslassen wieder verschwinden.

Hier noch die Anordnung der Bedienelemente, die in der Anordnung des X7G entsprechen.


(Quelle: Touchlet X7G-Handbuch)

Am linken Gehäuserand findet sich die Linse der Frontkamera. Zudem befinden sich drei Bedientasten an der rechten Vorderseite des Displays. Am oberen Rand ist ein Wippschalter zum Anpassen der Lautstärke angebracht. Die Lautstärkeregelung ist aber auch über Bedienelemente in der Statuszeile des Android 4-Desktop möglich.

Nachfolgend ist die am unteren Gehäuserand angebrachte microUSB-Buchse zu sehen. In diese werden die beiden mitgelieferten Adapterkabel eingestöpselt. Der microUSB-Stecker sitzt fest und rutscht nicht mehr ungewollt aus der Buchse (wie das bei meinem Touchlet X7G-Testgerät der Fall war).

Was eventuell stören könnte, ist die Anordnung der microUSB-Buchse am unteren Gehäuserand. Dies ist wegen der angebotenen Dockingstation erforderlich, ist aber hinderlich, wenn das Tablet per Hand schräg auf einer Tischplatte gehalten wird. Man muss das Gerät um 180 Grad drehen, damit der Adapterstecker nach oben zeigt. Aufgefallen ist mir auch, dass ein USB-A-Stecker nur sehr schwer in die Buchse des microUSB-zu-USB-A-Buchse-Adapters einsteckbar ist.

Die in obigem Foto sichtbaren Aussparungen neben der USB-Buchse sind für die optional von Pearl zum Preis von 19,90 Euroverfügbare Dockstation vorgesehen. Dieser bietet neben einer Halterung für das Touchlet eine USB-Durchschleifung, einen HDMI-Anschluss und einen Netzteilanschluss. Da auch beim Touchlet X7GS die miniHDMI-Buchse sehr tief im Gehäuse sitzt, dürfte die Dockingstation zum Anschluss von Peripherie ziemlich notwendig sein.

Die linke Gehäuseseite weist nur das Abdeckgitter des Lautsprechers auf. An der rechten Seite finden sich eine 3,5 mm-Klinkenbuchse für den Kopfhörer, die Buchse für den Netzteilanschluss sowie eine Klappe, hinter der sich der micoSD-Kartenslot und die miniHDMI-Buchse verstecken.

 Ähnlich wie beim Touchlet X7G gibt es auch beim X7GS das Ärgernis, dass die miniHDMI-Buchse hinter der Abdeckklappe sehr tief im Gehäuse sitzt. Ein miniHDMI/HDMI-Adapter kann daher nicht vollständig eingeschoben werden, so dass der Anschluss eine wackelige Angelegenheit ist. Beim X7G hat Pearl daher spezielle miniHDMI-Adapterstecker ins Angebot aufgenommen und die Dockingstation besitzt ebenfalls einen HDMI-Ausgang.

Im obigen Foto sind die Ein-/Ausschalttaste sowie das Loch für die Reset-Taste nur schwer am rechten Rand zu erkennen. Die Zuordnung der Anschlusselemente sowie das Einschieben der microSD-Speicherkarte ist in folgender Skizze zu ersichtlich – und entspricht dem Touchlet X7G.


(Quelle: Touchlet X7G-Handbuch)

Ist das Netzteil mit dem Touchlet X7G verbunden, und lädt das Gerät, wird dies durch eine rote Leuchtanzeige an der Display-Vorderseite signalisiert.

Das Touchlet X7GS besitzt zwar einen 7,4 Volt LiIonen-Akku und ein separates Ladegerät. Bei der Auslieferung war das Akku nur zu 30% geladen. Als ich es dann per USB-Kabel mit einem Rechner verband, erschien der Hinweis, dass das Gerät geladen werde. Offenbar kann das Akku des Touchlet X7GS also per USB-Verbindung geladen werden.

Zum Einschalten des Geräts ist die Ein/Aus-Taste für einige Sekunden zu drücken. Sobald das Display leuchtet, kann die Taste losgelassen werden. Dann bootet das Touchlet X7GS. Ausschalten erfolgt auf die gleiche Weise, es muss lediglich im Popup zum Herunterfahren die Option OK im Display bestätigt werden.

Ein unbenutztes Touchlet X7GS geht in den Ruhemodus und wird durch Antippen der Ein-/Ausschalttaste reaktiviert.

Artikelreihe:
i: Diverse Android-Tablet PCs mit ICS bei Pearl
ii: Unboxing Pearl Touchlet X7GS Tablet PC – Teil 1
iii: Pearl Touchlet X7GS Tablet PC im Test – Teil 2
FAQ Pearl Touchlet Tablet PC X7GS (ab 23.6.2012)

Ähnliche Artikel:
a: 7 Zoll Pearl Touchlet Tablet PC X7G Teil 1
b: Unboxing Pearl Touchlet Tablet PC X7G Teil 2
c: Hands-on Pearl Touchlet Tablet PC X7G Teil 3
d: Hands-on Pearl Touchlet Tablet PC X7G Teil 4
e: FAQ Pearl Touchlet Tablet PC X7GS

Links:
1: Pearl Produktseite
2: Kurzanleitung als PDF-Datei
3: Bedienungsanleitung als PDF-Datei
4: Sourcecode zum Download
5: Dockingstation zum Touchlet X7Gs
6: Artikel bei teletarif.de
7: Diskussion bei Android-Hilfe.de


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