Windows 10 und die 500 Millionen Installationen – ja und?

Wie viele Installationen von Windows 10 gibt es inzwischen und wie viele Leute nutzen das Betriebssystem? Microsoft hat mal wieder Zahlen veröffentlicht, die man anschauen kann.


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Ich war gestern abwesend (gutes Wetter hat mich in den Rheingau zum Wandern animiert – nix Drosselgasse in Rüdesheim – sondern herrliche Wanderwege am Rheinsteig – rund um Rüdesheim) – daher kommt der Beitrag etwas verspätet.

Die 1 Milliarde sind fast geschafft …

Auf der Build 2015 hatte sich Terry Myerson zur Aussage durchgerungen, dass man bis 2018 mit Windows 10 auf 1 Milliarde Geräte vertreten sein will – der folgende Screenshot stammt von der Build 2015 (siehe Blog-Post Build 2015 Die Highlights der 1. Keynote – Teil 1).

Build02(Quelle: Microsoft)

Zwischenzeitlich ist man auf einem ‘guten’ Weg – die Hälfte ist immerhin geschafft, wenn man die neueste Wasserstandsmeldung interpretiert.

Der Buschfunk hat The Verge wohl zugeflüstert, dass Microsoft bis Ende Juni 2017 550 Millionen aktivierte Windows 10 Geräte anpeile, Ende September 2017 sollen es 575 Millionen sein. Von September 2017 bis Dezember 2017 peilt man dann den Sprung auf die 1 Milliarde an – steht irgendwo in meinem Blog.

Build 2017: Windows 10 kommt auf 500 Millionen Installationen

Auf der Build 2017, die aktuell läuft, hat Microsoft auf der gestrigen Keynote wohl bekannt gegeben, dass man zwischenzeitlich auf 500 Millionen Installationen komme. Ich habe mir die Build 2017-Keynote nicht angeschaut, aber die 500 Millionen erreicht man nur, wenn man den Hof ‘zusammen kehrt’. Die Kollegen von Deskmodder.de schreiben, dass die Zahl Windows 10 PCs / Laptops, Tablets, Xbox, Hololens und auch die mobilen Geräte umfasse.

Die 1 Milliarde wird nicht nur krachend verfehlt, der Zuwachs ist auch extrem verhalten.  Im September 2016 hatte man noch über 400 Millionen Windows 10-Installationen berichtet (siehe Windows 10 auf 400 Millionen PCs installiert). Es sind fast 8 Monate vergangen, und nur 100 Millionen neue Installationen – etwas mehr als 12 Millionen pro Monat (trotz Weihnachtsgeschäft 2016, bescheiden).

Das Umfeld von Windows 10 ist kaputt

Schaut man mal genauer hin, sieht die Zahl von 0,5 Milliarden-Installationen noch bescheidener aus. Vor ein paar Tagen hatte ich im Artikel Windows 10: ‘Nur’ ca. 300 Millionen tägliche Nutzer darauf hingewiesen, dass die Zahl der täglichen Nutzer, die Windows 10 für 3,5 Stunden verwenden, sogar nur bei 300 Millionen liegt. Die 500 Millionen Windows 10-Aktivierungen sind also ‘Vaporware’.


(Quelle: AdDuplex)

Und es gibt die kürzlich veröffentlichten Zahlen von adduplex zur Verteilung der Windows 10-Versionen (siehe Windows 10 Creators Update: Rollout und Zahlen). Windows 10 ist eine einzige Baustelle. So müssen 1,8 % Nutzer noch mit Systemen arbeiten, auf denen die ursprüngliche (RTM) Version von Windows 10 installiert ist. Deren Support endet ja am 9. Mai 2017 mit dem letzten Update.


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Die Majorität der Systeme läuft mit Windows 10 Anniversary Update (Version 1607) – hier sind es 82,1%. Ganz 6.0 % der Anwender verwenden Windows 10 Version 1511 (Freigabe November 2015). Und 9,8% aller Windows 10-Systeme haben von Microsoft das Feature Upgrade auf das Creators Update (Windows 10 Version 1703) erhalten bzw. wurden von den Benutzern aktualisiert. Und in ein paar Monaten (September 2017) kommt schon Windows 10 Version 1709.

Mit anderen Worten: Das gesamte Umfeld von Windows 10 in meinen Augen ziemlich kaputt bzw. die Versionen fragmentieren. Zwischen der RTM-Version und der aktuellen Version 1703 ist nur noch der Name Windows 10 gleich – funktional hat man jede Windows 10-Version komplett umgebaut. So mancher Nutzer würde ja gerne von Windows 10 Version 1507 (RTM) auf das Creators Update (Windows 10 1703) wechseln, die Maschine unterstützt das aber nicht. Nur mal so: Juli 2015 ist noch keine 2 Jahre her, da sind bereits einige Nutzer auf der Strecke geblieben. Ich kann mir nicht helfen, wie eine Erfolgsstory sieht mir das nicht aus – und wenn ich mir so anschaue, was mit Windows 10 die letzten 2 Jahre gelaufen ist, bin ich nicht hoffungsvoll, dass das bald besser wird. Oder wie seht ihr das?

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25 Kommentare zu Windows 10 und die 500 Millionen Installationen – ja und?

  1. Nils sagt:

    Ich versehe nicht, warum du immer so viel Energie darin verwendest, die Windows 10 Zahlen auseinander zu nehmen und überall nur das negative siehst. Es kann uns doch völlig Banane sein, ob das nur 200 oder 500 Millionen Windows 10 Rechner sind.

    Wer Windows 10 nutzen will, soll es machen. Wer was anderes nutzen will…. dem stehen ebenfalls alle Möglichkeiten offen.

    • Günter Born sagt:

      Bin ich Blogger? Brauche ich Themen, die vielleicht ein paar Leute lesen?

      [ ] Ja
      [ ] Nein

      ‚Ich verstehe nicht, warum Du so viel Energie drin verwendet, die Windows 10-Fehler auseinander zu nehmen und überall das Negative siehst. Es kann Leuten, wo es funktioniert och völlig Banane sein …‘

      Und trotzdem mache ich das. Warum wohl?

      Müssen wir die 15.000 bis 20.000 Leute, die täglich vorbei kommen, wohl fragen. Aber Du hast Recht – ich denke hier in letzter Zeit häufiger an Linus Torvalds und dessen Ideen – müsste mir mal einen Ruck geben. Aber erst wird das Windows 10-Insider-Buch fertig geschrieben .

    • Rolf Dieter sagt:

      Leider gibt es bald keine Möglichkeit mehr zu wählen.
      Durch die unheilige Allianz Microsoft/Intel kann ich demächst nur noch neue Rechner mit W10 bestellen. Noch können wir „ältere“ Rechner mit Windows 7 bekommen, aber diese werden rapide weniger. Einen signifikanten Vorteil der neuen Intel i Prozessoren gibt es nicht. Der Leistungszuwachs liegt bei banalen 10%, meistens auch nur durch die höhere Taktung. So wird einem dieser Softwareschrott aufgezwungen. Wir werden aber solange es geht die Windows 7 Fahne hoch halten.

    • Tim sagt:

      „Wer Windows 10 nutzen will, soll es machen. Wer was anderes nutzen will…. dem stehen ebenfalls alle Möglichkeiten offen.“

      7/8, Mac und Linux? Grade Linux ist ohne Abstriche schon mal überhaupt nicht für jeden geeignet… Den Mac würd ich da ähnlich einordnen…

      Zumindest diese Leute haben und nutzen Win10, nur bekommen sie keine Updates mehr, weils nicht geht und MS es nicht gebacken bekommt:
      „So müssen 1,8 % Nutzer noch mit Systemen arbeiten, auf denen die ursprüngliche (RTM) Version von Windows 10 installiert ist.“

      Warten wir mal, wie viele 7 und 8 Systeme noch nicht mit Win10 klar kommen werden, wenn der Support dort endet und weiter mit jedem Feature Update Systeme aussortiert werden, selbst wenn 10 darauf mal lief, aber nach deiner Logik können die Leute sich ja auch frei entscheiden, dann was neues zu kaufen, ganz entspannt.

      Theoretisch kann man auch wieder XP installieren und sich dem nächsten Bot Netz anschließen… das ist auch entspannender, als zweimal im Jahr Microsoft-Orgasmen zu ertragen und stört den Nutzer kaum, was interessieren mich schon die anderen…

      Microsoft sollte endlich wieder aufhören einen Tablet und mobilem Markt zu erobern, den sie nicht haben… wie viele Jahre brauchen die, bis zu dieser Einsicht? Bis der PC Markt vollends zusammenbricht, weil Windows nicht mehr leistet als Android und Apps die Welt beherrschen?
      Seit 8 passiert nix mehr, auch nicht neu verpackt als 10 und verschenkt, da gehen Kugelschreiber als Werbegeschenke ja besser…

      Die Zahlen kann man MS nicht oft genug aufs Brot schmieren… ohne sich darüber aufzuregen und mit breitem grinsen im Gesicht.

      Wenn die Entwickler sich nicht zufällig spontan gegen MS verschwören und andere Systeme pushen, wird es mit der Auswahl und Möglichkeiten sehr bald, sehr mau…

      • Ralph sagt:

        „Grade Linux ist ohne Abstriche schon mal überhaupt nicht für jeden geeignet“
        Bitte nenne mir die Abstriche. Und komm mir nicht mit Spielen, dafür gibt es Konsolen. 😉

        • Tim sagt:

          „Bitte nenne mir die Abstriche.“

          Nu komm… als gabe es für alles einen Ersatz in der Linux Welt aus dem Windows Universum…

          Fangen wir bei Treibern an?

          Wär Linux nur halb so gesegnet durch die Hersteller und Entwickler, wie Windows, sähe die Welt anders aus…

          • Ralph sagt:

            Ich setze seit Januar 2000 auf meinen Systemen zu Hause nichts anderes als Linux ein. Mir hat noch nicht ein treiber gefehlt. Ich scanne und drucke über das Netzwerk, ich lese Dinge aus meinen Digitalkameras aus, die mir unter Windows wahrscheinlich verborgen bleiben würden, ich erstelle Präsentationen, Privat- und Geschäftsbriefe und erledige auch alle anderen anfallenden Arbeiten unter Linux. Selbst mein Fernseher ist kein Fernseher, sondern ein VDR. Und ich habe nicht nur steinalte Hardware, meine Netzwerkdrucker sind alle nicht von HP (da gibt es ja wohl die meiste Unterstützung unter Linux, soweit ich das nach wie vor sehe).

            Genau deswegen bat ich Dich um Nennung der Abstriche. Mir fallen nämlich keine auf.

        • RPMX sagt:

          Zum Beispiel professionelle Musiksoftware. Es wäre mir schlicht und ergreifend unmöglich, auf Linux zu wechseln. Das einzige, was ich als ansatzweise als einen Lichtblick bezeichnen würde, wäre da Ardour. Ansonsten war nichts zu finden, was auch nur ansatzweise für den professionellen Einsatz brauchbar wäre, dafür aber Massen an Abandonware und Zeug, was bestenfalls für Einsteiger dazu geeignet ist, ein wenig rumzuexperimentieren. Dennoch lehne ich Windows 10 aus verschiedenen Gründen ab und sehe darin für mich keine Zukunft. Vermutlich wird mir unterm Strich irgendwann nichts anderes übrig bleiben als auf Apple umsteigen zu MÜSSEN.

    • Uwe sagt:

      Das Born-Blog ist nach meiner Wahrnehmung kein Marketing-Sprech für Microsoft, also können wir hier glücklicherweise auch kritische, aber kompetente Berichterstattung zu allen Meldungen und Neuerungen lesen und erhalten Hilfen, wenn mal etwas heftig klemmt oder zu großspurig angekündigt ist, was eigentlich bestens funktionieren sollte. Selbst Martin Geuß (drwindows), der als ausgesprochener MS-Fan in der gleichen Profi-Liga (MVP) mit noch besseren Verbindungen zu MS-Mitarbeitern spielt, hat nach meiner täglichen Wahrnehmung zwischenzeitlich erkannt, dass ohne kritische Begleitung der Microsoft-Neuvorstellungen die Glaubwürdigkeit völlig dahin ist. Ausschließlich Lobhudelei ist bei aller Begeisterung für das Neue (hier Windows 10) einfach nicht angebracht. Die Probleme müssen auf unabhängigen Seiten auch meinungsbildend angesprochen werden. Der direkte und völlig unkritische MS-Kanal steht ja auch allen offen! Aber bitte nicht hier und auf anderen unabhängigen Seiten.

    • RPMX sagt:

      Natürlich ist es interessant und wichtig. Einerseits für Herrn Born und sein Blog, andererseits für Softwareentwickler für deren Planung.

      Die Entwicklung der Verbreitung von Windows 10 ist unterm Strich bisher eine Katastrophe. Trotz das es den Kunden kostenlos (oder besser: umsonst) aufgedrängt wurde, wie bei den Drücker-Kolonnen von Zeitschriften Abo’s nur eine so geringe Akzeptanz und Nutzung. Alles andere ist verblendete Schönrederei.

      Ein Großteil meines Bekanntenkreises nutzt Windows 10 entweder gar nicht, oder hat es maximal als Dualboot Option installiert, startet aber default nach wie vor meist die ältere Windowsversion. Ich selber habs lange (ebenfalls als Dualboot Option) mit Windows 10 auf meinem privaten Rechner versucht, bis ich es irgendwann aufgegeben habe und komplett auf der SSD getötet habe. Zu restriktiv, zu viele Bugs, die mir sogar Partionen zerschossen haben. Irgendwann wars genug. Seit ich mit Windows 95 angefangen habe und immer einer der ersten war, der neue Windows Versionen ausprobiert und installiert hatte, habe ich noch NIE so ein Windows erlebt, was so fehlerhaft und unfertig war, vollgestopft mit Mist, der optional und (mit Boardmitteln!) deinstallierbar sein SOLLTE, statt Menus usw. vollzumüllen. Das Design ist natürlich Geschmackssache, aber ich habe das Gefühl, da haben sich ein paar WebSite Designer ausgetobt.

      Ich kann da nur für mich sprechen. Aber mit all den Daten, die erhoben werden (selbst wenn man alles ausschaltet, bzw. auf minimum), all diesen „Features“, die ich nicht brauche, aber auch kaum loswerden kann, mit diesen fürchterlichen Apps, denen ich NICHTS abgewinnen kann und all das ist mir ständig vor Augen bei der Arbeit, kann ich mit Windows 10 einfach nichts anfangen. Windows 10 ist nicht länger Betriebssystem (Bis Windows 7), ein Betriebssystem mit Shop (Windows 8/8.1), sondern ein Shop auf Basis eines Betriebssystems, was (erzwungen) immer weiter hinter diesen Shop zurückgestellt wird. Es wurde einfach alles einfach mal zusammengeklaut und -gewürfelt, was Microsoft bei Android und Apple gut fand anscheinend, zum bisherigen Windows lieblos hinzugefügt, jegliche Qualitätssicherung eingespart/entlassen und das Ergebnis ist ein lieblos zusammengewürfeltes AndroidAppleLinuxWindows. Eine eierlegende Wollmilchsau, die jetzt alles kann, aber nichts mehr wirklich GUT. Die Prioritäten stimmen einfach nicht mehr.

      Sehr übel nehme ich auch, das die Pro Variante fast komplett auf die Home Variante degradiert wurde, mit allen Restriktionen und all diesem Sondermüll inklusive. Da ist gar nix mehr Pro dran.

      Das gilt ebenfalls für diesen Blödsinn, das Microsoft die Softwareentwickler jetzt mehr und mehr dazu zwingen will, ihre Software ebenfalls über den Store (nach Apple Vorbild) zu vertreiben, um auch an denen noch zu verdienen. Die Anzeichen dafür sind mehr als deutlich. Jemand Zweifel daran? Ich nicht. Warten wir es ab, die Zeit wird zeigen, ob Microsoft dies versuchen wird zu erzwingen oder nicht.

      Und bevor jetzt wieder irgendein Microsoft Fanboy auftaucht und anfängt zu diskutieren, man könne die ganze Datensammelei ja ausschalten. Nein, kann man nicht: https://docs.microsoft.com/de-de/windows/configuration/basic-level-windows-diagnostic-events-and-fields

      Ich werde einen Teufel tun und mit sensiblen Kunden- und Geschäftsdaten unter einem Betriebssystem arbeiten, was derartig aggressiv den Anwender und sein Verhalten ausspioniert. Bei den Vorgängern kann man dies wenigstens noch auf ein absolutes Minimum reduzieren. Und das Argument „Microsoft braucht die Daten, um Windows zu verbessern“ ist ja gut und schön, aber auch dann MUSS es optional und KOMPLETT abschaltbar sein für die Kunden, die dies NICHT wünschen. Davon mal abgesehen, mir kann niemand erzählen, das all diese Daten, die da erhoben werden (ich verweise noch einmal auf den Link) dazu dienen, Windows besser zu machen. Nur ein total pathologisch verblendeter Fanboy kann das nach Kenntnis dieser Liste noch behaupten.

      Wenn ich mich daran erinnere, das ich mich sogar mal auf Windows 10 gefreut hatte… „enttäuscht“ trifft den derzeiten Stand nicht wirklich, „entsetzt“ trifft es besser.

  2. janil sagt:

    Seit 14 Tagen Dual-System, Linux Mint und Win 10 1607. Es musste eine Alternative her und diese funktioniert überraschend gut. Werde mich weiter mit beschäftigen und dann, mal sehen….
    LG

    • Das Linux Mint ein respektables Betriebssystem ist kann ich nur bestätigen, habs auch im Dual-Boot-System neben Win10 1703 auf meinem Notebook, produziert zumindest im Laufenden Betrieb nicht 800 Ereignis Einträge 😉

      Ist immer gut wenn man mal über den Tellerrand hinweg schaut, und schaut was andere so treiben.

  3. Blupp sagt:

    Microsoft will allen erzählen, dass 10 ein Erfolg ist und kramt dazu alles zusammen um aus einem rostigen Etwas dann doch noch etwas Glänzendes zu machen. Für Anleger hören sich 500 Mio. eben besser an als 200, die muss man wohl beruhigen. Dazu passt auch, dass man ältere Rechner noch immer mit 10 aktualisieren und mit Win7 und 8 Keys aktivieren kann. Hat ein Bekannter kürzlich erst durchgeführt, der 8.1 Key wurde anstandslos genommen, dabei ist doch die ‚Gratisphase‘ eigentlich vorbei.

    • Tja, die Gratisphase finde ich schon sehr seltsam, wenn Windows 10 tatsächlich so ein Erfolg wäre wie Microsoft behauptet und sich in den Höchsten tönen selbst Lobt würde ich die nun mal langsam abschalten.
      Aber es scheint auch unter den Windows Anhängern einige begriffen zu haben wie der Hase läuft und das nicht alles so der Service bei Microsoft ist.

  4. Hansi sagt:

    Windows 10 könnte sofort ein Erfolg werden, wenn man z.B. auf den ganzen Spyware-Kram verzichten würde und sich an Windows7 orientieren würde, dafür würden viele sogar Geld bezahlen. Wenn aber selbst W10 LTSB standardmässig nachhause telefoniert und die Telemetrie nicht mit Bordmitteln komplett deinstalliert werden kann, ist MS als Firma einfach nicht mehr vertrauenswürdig.

    Oder das Thema Oberfläche, warum nicht zusätzlich eine Windows 7 Classic Oberfläche ermöglichen? Klassische Systemsteuerung statt dem App-Mist mit immer weniger und immer besser versteckten Optionen? Weg von dem Zwangs-Update-Mist mit kumulativen Updates? Ich hätte lieber wieder einzelne Updates, die man im Zweifelsfall auch mal weglassen kann.

    MS will halt unbedingt eine Art Über-Google aka Samaritan-Infrastruktur werden, weil man sich vom umfassenden Datenverkauf Einnahmen von ca. 5$ pro Monat und User verspricht, also auf 10 Jahre (üblicher Supportzeitraum eines BS) gerechnet Einnahmen von 600$ pro User.

  5. Hans Brender sagt:

    In Redmond hat man schon gemerkt, dass man mit Roadmaps und Vorhersagen wohl eklatant daneben liegen kann (und liegt). Aus meiner Produktgruppe bekomme ich nur noch Roadmaps, die aufzeigen, was sie getan haben. Und zukünftige Implementierungen nur nach expliziter Nachfrage und vager zeitlicher Formulierung. Bleibt nur Kaffeesatzleserei… und das kann sich kein Unternehmen leisten

    Hans Brender, MVP Office Servers and Services, Mr.OneDrive

    • RPMX sagt:

      Echt? Die merken überhaupt noch irgendwas? Sorry, aber es macht bisher nicht WIRKLICH den Eindruck… Eher macht Microsoft den Eindruck, das man dort immer noch in seiner Traumblase glücklich daumenlutschend daherschwebt und sich all der bunten Farben der Traumblase erfreut und sich selbst bejubelt. Keine Ahnung, was man dort intern an Pillen verteilt, aber ab und zu hätte ich auch gerne eine davon. xD

  6. Ralph sagt:

    Die Differenz zwischen täglichen Nutzern und aktivierten Systemen wird noch weiter steigen. Ich habe bereits die dritte Windowslizenz im selben Rechnergehäuse stecken, weil die Lizenzen ja straffrei auf die Hardware festgetackert werden und nicht auf die Nutzer. Mich würde ernsthaft interessieren, wie viele der aktivierten Systeme schon gar nicht mehr existieren.

    • RPMX sagt:

      Jain. Sobald man auch einen Microsoft Account nutzt, bzw. mit diesem eingeloggt ist auf dem Rechner, wird die Lizenz auch auf dem Account festgetackert seit Anniversary. Wenn ohne Accountnutzung, dürfte das vermutlich eher nicht der Fall sein. Aber… wer weiß…

  7. Holger K. sagt:

    Die Krux mit Windows 10

    – alle 6-8 Monate gibt es eine neue Version mit Zwangsupgrade ; man darf danach zittern, dass alles noch so läuft wie vorher und muss anschließend die Einstellungen kontrollieren.

    Der gewählte Zeitraum ist viel zu kurz, selbst wenn nur jedes Jahr eine neue Version heraus käme, wäre das immer noch zu kurz, siehe Apple macOS

    – Datensammlung, Telemetrie, selbst in Enterprise nicht mehr gänzlich abschaltbar

    – Inkonsistente Bedienoberfläche

    – Bis auf Enterprise und LTSB keine Möglichkeit, Updates nicht zu installieren, siehe die Pannen, die in der Vergangenheit damit passiert sind

    – Unsinnige Features für einen Teil der Anwenderschaft, die man nicht oder nur schwer deinstallieren kann

    – Das One-Size-Fits-All-Prinzip, für alle Geräteklassen ein Windows 10 mit einer einheitlichen Oberfläche zu haben, ist falsch.

    – Die Win32-API ist zwar deutlich in die Jahre gekommen und viel zu aufgebläht, mit vielen Deprecated-Calls, aber diese API möglicherweise in Zukunft ersatzlos zu streichen, auf die schlanke UWP-API zu verweisen, die in meinen Augen für Mobilgeräte designt wurde, ist keine Lösung.

    – Die Qualitätskontrolle auf die Anwender zu übertragen (Windows Insider) bzw. über WMI, SQM, WER und Diagnostics mitbekommen zu wollen, wenn irgendwo etwas anbrennt, ist grober Minimalismus auf Kosten der Anwender

    Dies sind meine Kritikpunkte, die mich in Summe immer noch daran hindern, Windows 10 im täglichen Einsatz zu haben. Da würden auch keine 2 Milliarden Nutzer von Windows 10 mich umstimmen können. Ich folge nicht der Herde.

    • Herr Gott sagt:

      Besser kann man es nicht sagen. Win 10 ist für mich eigentlich der Trojaner schlechthin.
      Naja und zu den 500 Mio. , davon hab ich mindestens 50 selbst in VM’s gemacht (um Freunden zu helfen die sich haben mit 10 überrumpeln haben lassen), und anschließend wieder gelöscht. Die VM’s sind sicher nicht aus der Rechnung genommen und alle die zurück zu Win7 oder Linux gewechselt sind bestimmt auch nicht.

  8. Charles sagt:

    Schöner Artikel.. wie war nun das mit dem Reissack in China….

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