CompuServe-Foren: Ab 15. Dezember 2017 ist Schluss …

Es war nur eine kleine Meldung, die meine Aufmerksamkeit weckte. Die CompuServe-Foren werden im Dezember 2017 eingestellt. Hat zwar die Wertigkeit eines Sack Reis, der in China umfällt – aber ein kurzer Rückblick (bisgen Nostalgie, ein Stück meines Lebens) muss ein.


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Ich fürchte, nur die sehr viel Älteren meiner Blog-Leser werden mit dem Namen CompuServe noch etwas anfangen können. Der US-Internetanbieter CompuServe wurde bereits 1969, lange vor dem Internet gegründet. In den 80er Jahren des vorherigen Jahrhunderts machte CompuServe Furore, da er zum weltweilt größten Online-Portal wuchs und ein Wegbereiter des Internet war.

Nostalgie, der erste Schritt ins Internet …

Ich erinnere mich noch daran, dass ich auf irgend einer Markt+Technik-Autorenveranstaltung im Umfeld der CeBit ein Zugangspaket für CompuServe mit irgend einem Startguthaben ‘für einen Monat online’ gewann. Waren wilde Zeiten damals, der Zugang erfolgte über eine Telefonsteckdose der Telekom mit Hilfe eines Modems.

Weil ich keine TAE-Steckdose in meiner Wohnung hatte, sondern die Telefonschnur fest angeschlossen war, konnte kein Modem verwendet werden. Selbst eine TAE-Dose einbauen war nicht – Hoheitsgebiet des Telefonanbieters. Irgendwann war auf wundersame Weise dieses Telefonkabel aus der Anschlussdose rausgerutscht und hing nur noch an zwei dünnen Drähtchen.

Also Telekom-Kundendienst (oder war es noch die Deutsche Post?) angerufen ‘hallo, ich glaube, mein Telefonkabel geht ab’. Der Telekom-Techniker kam und meinte, so eine olle Dose verbauen wir nicht mehr, ich baue gleich mal eine TAE-Dose ein und ich hole mal ein Telefon mit TAE-Stecker.

Nach Schritt 1 (TAE-Dose organisieren) waren dann noch die Schritte 2 und 3 zu erledigen. Schritt 2 war recht einfach: Die CompuServe Zugangssoftware musste unter MS-DOS installiert werden. Was noch fehlte, war ein Modem. Mein freiberuflich aktiver Fachlektor hatte das mitbekommen und bot mir an ‘Ich habe mir gerade ein 9.600 Baud-Modem gekauft – hier steht noch ein altes 2.400 oder 4.800 Baud-Modem herum – ich schicke dir das leihweise, kannst dann solange testen, wie Du willst’.

Und so kam es, dass ich 1992/93 erstmals mit CompuServe im Internet online war. Die Online-Minuten wurden damals erinnerungsmäßig über die Telefonrechnung eingezogen. Es gab die erste eigene E-Mail-Adresse – irgend ein Ungetüm aus zwei Nummern (100322.1465) und @compuserve.com – später ließ sich ein Alias guenter.born definieren. Und ein weiterer Verlag besorgte, muss wohl 1994/95 gewesen sein, ein gesponsortes AOL-Zugangspaket, bei dem ich erinnerungsmäßig 20 Stunden Onlinezeit frei hatte. Erst was darüber hinaus ging, wurde separat abgerechnet. Später kamen dann Dialer auf, mit denen man sich zu den günstigsten Anbietern einwählen konnte. Irgendwann fanden dann auch ein 9.600 Baud-Modem (korrekter Bits pro Sekunde) und später ein U.S. Robotics 56 K-Modem (schaffte zwischen 14.400 und 16.000 BPS, je nach Wetter und Wählverbindung) den Weg in mein Büro.

In der Anfangszeit gab es die berühmten BBS-Boxen, schwarze Bretter im Internet, betrieben von Privatleuten. Dort konnte man Informationen und Programme (sagenhafte 2,3 oder 4 KByte groß) mit 2.400 Baud herunterladen …

Ach ja, die CompuServe-Dienste

Ich habe keine wirkliche Erinnerung mehr, wie intensiv ich das genutzt habe – aber bei CompuServe gab es plötzlich Foren, wie später bei AOL auch. Dort konnte man Informationen zu beliebigen Themen finden und dort auch posten.

CompuServe Foren

War auch die Zeit, wo das GIF-Grafikformat große Erfolge feierte. War das netflix des kleinen Mannes, wo animierte GIF-Bildchen auf Webseiten zappelten (natürlich hatte ich ab 1999 die eigene Webseite bei CompuServe mit dem ‘legendären’ WSH Bazaar). Dann wurde CompuServe von AOL gekauft und migriert.


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Und Tschüss CompuServe-Foren…

Meine Homepage bei CompuServe und das E-Mail-Konto sind längst Geschichte, die Angebote wurden eingestellt. Aber die CompuServe-Foren gibt es noch – gerade mal nachgeschaut, da diskutieren Leute über Windows 10 Fall Creators Update im Windows-Forum. Wie dem auch immer sei, das ist bald Geschichte – beim Besuch der Foren wird bereits eine Vorschaltinfo angezeigt.

Info zu CompuServe-Foren

Ab dem 15. Dezember 2017 ist Schluss mit den Foren, die werden eingestellt – ich bin heute morgen auf dieser Webseite darauf gestoßen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass da noch reger Betrieb herrschte. Wie dem auch immer sei, wieder ein Stück Web, was Geschichte ist. Jemand von Euch, der sich noch an diese Zeiten erinnern kann und eigene Erfahrungen aus der Zeit als Kommentar beisteuern will?

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18 Kommentare zu CompuServe-Foren: Ab 15. Dezember 2017 ist Schluss …

  1. Holger sagt:

    Ich habe Anno ’96 auch mit Compuserve und einem 14.4 baud Modem angefangen. Ich kann mich noch erinnern, dass im Browser (Netscape Navigator) eine Datenübertragung von 1,2 KBps angezeigt wurde. Einige Monate später hatte ich dann ein 33.6 baud Modem, mit dem sich die Geschwindigkeit mehr als verdoppelte.

    Die Compuserve-Software war nicht wirklich erbauend, da sie auf einem Mac lief und man die Portierung nicht als ausgereift bezeichnen konnte. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich großartig im Compuserve-Netz aufgehalten habe, ich war von Anfang an am Internet-Zugriff interessiert. Die Compuserve-eigenen Angebote nahm ich mehr oder weniger nur zur Kenntnis.

    An eine der ersten Spam-Emails, die ich je erhalten habe, kann ich mich noch erinnern. Ich meine, das wäre eine von der sogenannten Nigeria-Connection gewesen, wo die angebliche Witwe des verstorbenen Generals Sani Abacha Kapital ins Ausland transferieren wollte und dafür Geldgeber suchte, die ihr das ermöglichen sollten. Diejenigen, die ihr dabei helfen würden, sollten auch einen netten Anteil an den vielen Millionen erhalten. So stand es jedenfalls im einwandfrei formulierten, englischsprachigen Text. Ich habe mich natürlich kaputt gelacht, auch wegen des originellen Einfalls, mir das Geld aus der Tasche ziehen zu wollen. Später hörte ich dann, dass es noch weitere Spam-Emailaktionen gegeben hat, die allesamt dem gleichen Muster entsprangen.

    Ich nutzte Compuserve noch bis Ende der Neunziger Jahre und wechselte dann auf einen anderen Anbieter.

  2. Eliash sagt:

    CompuServe habe ich zwar verpasst, dafür war ich Anfang der 90er mit dem Amiga (das war ein sogenannter “Homecomputer”, für die jüngeren hier) und meinem ganzen Stolz damals, ein 14,4k Baud Modem, auf diversen privaten Mailboxen unterwegs.

    Auf den Mailboxen konnte immer nur ein Benutzer “online” sein und natürlich war bei diesem und auch beim Betreiber der Box für die ganze Zeit die Telefonleitung besetzt. Das hat meine Mutter damals solange zur Weißglut gebracht, bis sie irgendwann eine eigene Leitung für mich springen ließ 😀

    Von was meine jetzige Frau (damals Freundin) noch immer gerne erzählt: Man hatte die Möglichkeit den “SysOp” (so hießen die Admins, kurz für “Systemoperator”) mittels eines nervigen Pieptons wortwörtlich zu rufen, der kam dann sonst wo her aus seiner Wohnung und setzte sich an die Kiste, um mit einem zu chatten (gab es den Begriff “chatten” damals schon?). Als ich ihr das zum ersten Mal zeigte, dachte sie, ich würde sie mit irgendeiner Software verarschen, über Text zu kommunizieren gäbe es doch schließlich nur in SciFi Filmen 😀 Als das “Programm” ihr dann aber mehrere kritische Fragen richtig beantwortete, fiel sie aus allen Wolken und war total schockiert, was denn schon alles technisch möglich sei. Wenn meine beiden WhatsApp Kinder diese Geschichte hören, denken die immer wir sind in der Steinzeit aufgewachsen…

    Eigentlich schon fast offtopic, ich weiß 😉 Aber es ging ja auch um Nostalgie. Das war halt die Zeit, in der Computer noch Spaß machten.

  3. Al CiD sagt:

    Keinen TAE-Anschluss? Akustikkoppler… so fing es bei mir an 😉
    RIP CompuServe / BBS (die gibt es noch) / AOL (auf dem Weg)

    …früher war nicht alles besser, aber wesentlich teurer.

    • Holger sagt:

      Ja, allerdings! Wenn es nicht so teuer und sooo langsam dafür gewesen wäre, hätte ich sicher noch ein paar Jahre früher damit begonnen.

      Teilweise dauerte der Seitenaufbau mehrere Minuten und das bei GIF-Bildern. Das lag sicher auch daran, dass die Carrier noch nicht so aktiv waren wie ein paar Jahre später, als WorldCom begann, massiv auszubauen.

  4. Jochem sagt:

    Moin,
    ach ja, waren das noch Zeiten. Ich kann mich noch dran erinnern, wie ich während meiner Zeit im “Ländle” die ersten Gehversuche “online” unternommen habe. Die BBB’s waren eine Klasse für sich. Das erste Modem und die ersten Übersee-Verbindungen schlugen dann auch richtig durch: anstelle von 35;- DM pro Monat lagen die Telefonkosten im ersten Monat bei etwas mehr als 300,- DM. *schluck*.
    Irgendwo müsste auch noch eine Visitenkarte mit der Compuserve-Mailadresse rumliegen. Und eine eigene “Web-Seite” gabs natürlich auch, angefüllt mit allerlei Hardware, die sich über die Zeit so angesammelt hatte und nun eine andere Verwendung finden sollte.
    Eigenartigerweise habe ich diese 6.4-Adresse nie in einen Klarnamen überführt. War mir wahrscheinlich damals schon zu aufwändig, alle Bekannten und Unbekannten auf die neue Adresse hinzuweisen.
    Tja und mit der Übernahme durch AOL habe ich dann die Adresse bei Compuserve verfallen lassen. Ich war halt Compuserve-Kunde und nicht AOL-Kunde.
    So vor zwei oder drei Jahren habe ich durch Zufall in einer alten Reisetasche noch die Zugangsdaten von meinem Compuserve-Konto gefunden und dann auch prompt entsorgt. Wieder ein Teil der Jugenderinnerungen, die verloren gegangen wurden.
    *Seufz*
    Nostalgische Grüße an die Compuserve-Gemeinde hier (so sie denn noch existiert).

  5. Ralph sagt:

    Hach, das waren noch Zeiten. Ich muss allerdings darauf hinweisen, dass die Modems mitnichten Baud hatten, sondern bps (Bit pro Sekunde). “Baud” als Begriff traf tatsächlich nur auf die Akkustikkoppler zu (siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Baud#Verwechslung_mit_der_Bitrate ). Alles andere ist schön beschrieben und lässt in der Tat Nostalgie aufkommen. “(…) nur die sehr viel Älteren meiner Blog-Leser (…)”. Definiere das mal, bitte. Ich komme mir nämlich gerade wie ein sehr alter Mann vor, obwohl ich aus meiner Sicht noch gar nicht sooo alt bin.

    • Holger sagt:

      Ja, dass die Bezeichnung “baud” da an der Stelle falsch ist, ist mir bekannt. Aber da hier auch Nicht-ITler mitlesen, muss man manchmal Bezeichnungen falsch anwenden, damit sie richtig verstanden werden.

      Was Akkustikkoppler anbetrifft, kennt jemand noch das Dataphon S-21d? Solch ein Teil hatte ich mal Ende der Achtziger leihweise erhalten, aber damals nicht allzuviel damit anfangen können. Die Welt von Fidonet oder Mausnet war nicht so meins.

    • Günter Born sagt:

      Hast Recht, die Bauds haben mir die Fachlektoren damals schon um die Ohren gehauen ‘Born, dat heißt Bits pro Sekunde’ ;-). Aber heute leben wir in MBits/s-Zeiten, da stören solche Feinheiten nicht mehr .

  6. DireDare sagt:

    Hier gibt’s ja Nostalgie in Reinform … 😉

    Ich war damals einer dieser BBS-Fritzen (VHS 1992 BBS) zum Einsatz kam nur der Modem-Mercedes das “Zyxel” mit selbstgebranntem Eprom und eine BBS die was auf sich hielt hatte nicht 1 sondern mindestens 3 oder mehr Lines in Kombination als Node mit der Frontdoor (wer die nicht kennt, dass war mehr oder weniger ein Mailverteilersystem bzw. ein Vorgänger der heute bekannten eMail).
    Damals habe ich die erste Zeit neben der BBS geschlafen um ja jeden Connect mit zu bekommen und um zu sehen das auch wirklich funzte 😉

    Es war eine goldene und total unregulierte Zeit und auch deshalb völlig Stressfrei aus heutiger Sicht. So etwas wirds in dieser Form wohl nie wieder geben…

    • Günter Born sagt:

      ‘Hier gibt’s ja Nostalgie in Reinform …’

      Ja, kommt davon, wenn ‘alte Säcke’ bloggen. Da weiter oben nach ‘definiere Ältere’ gefragt wurde: Ich erinnere mich an den Spruch aus der Jugendzeit ‘traue keinem über 30’ – und dann kam plötzlich mein 30er Geburtstag …

      War erinnerungsmäßig eine Zäsur und ich habe eine Woche dran geknabbert (so am Gefühl ‘nun ist die Zeit, wo du locker die Welt erobern und aus den Angeln heben kannst, endgültig vorbei – stell dich auf den Ernst des Lebens ein, und beim Welt-aus-den-Angeln-heben holst du dir nur einen Hexenschuss’).

      Inzwischen kann ich die doppelte Jahreszahl drauf packen und das Ganze als Erinnerung an das vorherige Jahrtausend verkaufen. Aber immerhin: Wir haben ein Stück brandheiße Geschichte mitbekommen (ich teilweise noch mehr, kenne ich noch die Zeit, als eine Firma Microsoft eine Klitsche mit weniger als 100 Mitarbeitern war und ich den ersten IBM-PC XT, den IBM nach Europa gekarrt hat damals auf den Schreibtisch bekam, inklusive einem Berg an fotokopierten Unterlagen von Microsoft, weil die Handbücher noch im Druck waren). Heute hat man das elegant gelöst: Es gibt halt keine Handbücher mehr 😉

      PS: Und Alter definiert sich natürlich auch über die eigene Befindlichkeit. Als jemand, der die 30 deutlich überschritten hat, fühle ich mich natürlich nicht alt – meine Frau meint ‘Du Kindskopf’. Aber ich segele nun seit einiger Zeit in der Gruppe der Senioren (im Sport gilt das ab 45) – und bekomme von dieser Zielgruppe immer die Ohren lang gezogen, wenn ich meine Blogs und Bücher mit ‘für Senioren’ betitele.

      • Al CiD sagt:

        Am Anfang ist man JUNG, einige Zeit später ALT und natürlich mit Mehrwert, wie sich das für einen Oldtimer so gehört… in der Zeit dazwischen ist man irgendwie UNDEFINIERT, auf der Suche nach der verschollenen Jugend und in der Hoffnung auf eine vernünftige Rente.

        😉

  7. Sepp Meier sagt:

    Ihr seid ja alle so viel jünger als ich 🙂
    Mein Internetstart war noch mit dem BTX-Modem DBT-03 (1200/75 bit/s) und dann später mit 300 Bd Akustikkoppler.

    • Günter Born sagt:

      Nun ja, die Zeiten von Bildschirmtext und Akustikkoppler kenne ich aus meinem beruflichen Umfeld aus den achtziger Jahren – damals hatte aber niemand Internet ;-). Den Akustikkoppler habe ich mir in der Firma (unsere Abteilung hatte einen) angesehen und als unbrauchbar definiert. Die BTX-Kästchenzeit habe ich übersprungen (unsere interne Telekommunikationstruppe für das Unternehmen hatte auch BTX-Spezies) – in der Firma gab es Thick-Wire-Ethernet und entsprechende Netzwerke mit VAX-Rechnern als Server und PCs als Clients – damit konnte man etwas anfangen – der Rest war Spielerei. Nur Leute mit zu viel Zeit haben irgend etwas mit BTX gemacht ;-).

  8. Dieter Schmitz sagt:

    Mein Software hiess damals:

    Yuppie!

    Waren das noch Zeiten! Seufz.

  9. Oh ja Compuserve ist mir auch noch ein Begriff als ich ende der 90er mir meinen Ersten PC gekauft habe.
    Die 20Std. AOL hab ich damals gleich mehrfach hintereinander genutzt, das Internet so wie wir es heute kennen stand damals noch in den Kinderschuhen.
    Auch damals hab ich schon meine ersten Datensicherungen gemacht, noch auf CD da schau ich gerne mal hinein zur Nostalgie.

  10. Remo sagt:

    Hach, waren das noch ruhige, unschuldige Zeiten.

    Mit dem ersten 1200 Baud Modem, später auf ein ‘teures 2400er’ aufgerüstet, welches so heiss wurde, dass man drauf Spiegeleier machen konnte. Aber das war gefühlt natürlich superschnell.
    Dann kam das Hayes 9600/19200 Modem aus den U,S & A zusammen mit einem 110.zu.220 Volt Trafo.
    Der letzte Modemanschluss war dann mit einem 38’400er ‘pfeilschnell’.

    Und immer war die Telefonleitung belegt. Ich erinnere mich noch, wie meine Mutter mal die damals noch ‘Post’ drauf ansetzte, weil sie mich praktisch nicht erreichen konnte, weil immer besetzt.
    CompuServe war damals zusammen mit dem eigenen Client eine echt feine Sache, damals. Und es war auch der erste ‘direkte’ Zugang zum neuen Internet.

  11. Moin 😁

    70132.2600 compuserve.com

    jaja, anhand der Nr. siehst du wie verdammt alt die schon ist 😂

  12. Don Omerta sagt:

    Ich weiß, man durfte nicht an den Telefondosen der Post schrauben aber ich habe mir eine TAE-Dose besorgt um mein Funktelefon aus den USA anzuschließen. Auch ich ging damals über Modem (2400 Baud) rein. Hab mir damals die Zeiten immer aufgeschrieben, wollte ja keinen Infarkt riskieren wenn die Telefonrechnung kam.

    Es waren schöne Zeiten, kaum etwas war reguliert und wir konnten uns richtig austoben. Heute traut man sich ja nicht mal mehr ein Avatarbild zu speichern ohne das eine Meute Abmahnanwälte einen die Bude einrennen….;-)

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