Bekommen App-Entwickler Zugriff auf Alexa-Spracheingaben?

Es ist nur ein Gerücht, welches hier aufkam und von The Verge aufbereitet wurde. Amazon denkt darüber nach, App-Entwicklern den Zugriff auf die Transskripte von Spracheingaben an den Amazon-Sprachassistenten Alexa zu gewähren.


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Aktuell werden alle Spracheingaben von Alexa-gestützten Geräten ja an einen Amazon-Server zur Auswertung übertragen. Das ist beispielsweise für den Echo-Lautsprecher der Fall. Die Sprachauszeichnungen werden von Amazon mittels KI ausgewertet, um die Qualität der Antworten des Sprachassistenten zu verbessern.

Gleichzeitig hebt Amazon diese Sprachaufzeichnungen auf, falls Behörden auf diese zugreifen möchten. Bisher gewährte Amazon aber Dritten keinen direkten Zugriff auf die Sprachaufzeichnungen. Sollte Amazon aber Dritt-Entwicklern einen Zugriff auf die Auswertung der Audioaufzeichnungen gewähren, wäre dies eine Aufweichung der Privatsphäre.

Laut The Verge gewährt Google Entwickler wohl Zugriff auf Aufzeichnungen des Google-Sprachassistenten. Im Artikel wird konstatiert, dass sich die Produktentwickler bei Amazon nun im Nachteil sehen. Amazon hat jeden Kommentar diesbezüglich verweigert. Die Diskussion zeigt (in meinen Augen) aber erneut: Man wird die Geister nicht mehr los, die man da rief. Oder wie seht ihr das?


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4 Antworten zu Bekommen App-Entwickler Zugriff auf Alexa-Spracheingaben?

  1. Markus sagt:

    Dazu sollte man sich doch glatt dieses Video ansehen ;)
    https://www.youtube.com/watch?v=kty0xCgIYjA

    Heute noch „lustig“ morgen schon real?

    • Tim sagt:

      Wie schön das die Fernsehleute auch gleich erkannt haben, das die Familie den Kram nicht in die Tonne hauen würde, wobei Freiheit gegen Geld doch eigentlich kein schlechter Deal wäre, und die Smartphones in dem Fall direkt hinterher.

      Na ja, die Spackens halt…

      Schade nur, das man in der Realität überhaupt nicht nachvollziehen kann, wo welche Daten zusammenlaufen und welche Auswirkungen das ganze dann hat.
      Verhaftungen harmloser Personen an ausländischen Flughäfen wegen Tweets die Suchwörter enthielten hatten wir schon vor Jahren… Heute ist man sicher schon wieder weiter.

      • Günter Born sagt:

        Hier war es so, dass mir Google kürzlich einen englischsprachigen Blog- Beitrag gesperrt hat. Als ich nachgesehen habe, fand sich im Text das Wort kill. Bezog sich aber auf einen Prozess. Zeigt, wie doof die Filter noch sind.

  2. Tim sagt:

    „Man wird die Geister nicht mehr los, die man da rief.“

    Passt nicht wirklich… Solchen Kram kauft man sich doch um ihn sich freiwillig mittig auf dem Wohnzimmertisch zu stellen. Vielleicht als Erinnerung an den Aschenbecher der früher dort immer stand? Diesen hifreichen Geist wollen die Leute, die ihn haben, gar nicht los werden. Alle anderen haben keinen, oder lassen ihren Geist schon lange in einer Schublade verhungern.

    Bei dieser super Idee aus dem Star Trek Universum wurde halt vergessen, das es in Star Trek eine sichere Technik ist und Konsum nur noch eine Nebenrolle spielt.
    Bei uns ist es genau umgekehrt, hier dient alles nur noch dem Konsum und Sicherheit ist nur ein Werbeversprechen.

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