Windows 10: Gratis-Upgrade läuft am 31.12.2017 aus

Noch eine kleine Information für Windows-Nutzer. Microsoft zieht den Stecker im Hinblick auf die kostenlose Windows 10 Upgrade-Möglichkeit ‚für Kunden, die Hilfstechnologien nutzen‘.


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Nach dem Auslaufen des gratis Windows 10-Upgrade-Angebots zum 29. Juli 2016 hatte Microsoft ja eine Sonderlösung geschaffen. Benutzer, die auf Systemen mit assistiven Technologien (Unterstützungstechnologien zur erleichterten Bedienung) angewiesen sind, konnten auch weiterhin kostenlos auf Windows 10 aktualisieren. Ich hatte auf diesen Umstand im Blog-Beitrag Windows 10: Gratis-Upgrade endet nicht am 29.7.2016 … hingewiesen.

Windows 10 Gratis Upgrade-Seite

Nun hat Microsoft seine englischsprachige Webseite zum Umstieg auf Windows 10 für den betroffenen Personenkreis aktualisiert. Dort findet sich nun der Hinweis, dass dieses Angebot am 31. Dezember 2017 ausläuft. (via)

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5 Kommentare zu Windows 10: Gratis-Upgrade läuft am 31.12.2017 aus

  1. Tim sagt:

    Macht nix…

    Erstens bekleckert sich MS an dieser Stelle eh nicht mit Ruhm für die Zielgruppe und zweitens fallen die Kosten für ne Windowsversion eh nicht groß auf, wenn man erst Unterstützungstechnologien benötigt. Ein Herr Hawkins bestellt seinen Kram sicher auch nicht von der Stange bei Amazon.

    “Witzig” sind doch solche Artikel (Artikel aktualisiert am 03.03.2017)
    http://www.marlem-software.de/marlemblog/2015/09/10/eingabehilfe-erleichterte-bedienung-barrierefreiheit-von-windows-10/

    Auch hier also Servicewüste, statt Windows as a Service? Nach Dokumentationen suchen auch wir scheinbar normalen schon oft genug mit mäßigen Erfolgen. Wie kompliziert das wohl wird, wenn man weder etwas sieht oder/und hört mag man sich gar nicht ausmalen wollen.

    An der Stelle wird ein Bäumchen wechsel dich Windows im halbjahres Takt dann richtig bescheuert.

  2. Paul Brusewitz sagt:

    >> Benutzer, die auf Systemen mit assistiven Technologien
    >> (Unterstützungstechnologien zur erleichterten Bedienung) angewiesen sind

    > Erstens bekleckert sich MS an dieser Stelle eh nicht mit Ruhm für die Zielgruppe

    Ach ja? Wer macht’s denn an dieser Stelle besser als Microsoft und mit welchen Hilfsmitteln?

    MfG P.B.

    • Günter Born sagt:

      Das Thema hat noch eine andere Komponente, die ich in diesem Blog-Beitrag nicht angesprochen habe (findet sich in einem alten Beitrag). Windows 10 ist in diesem Bereich eine absolute Schnapsidee – Systeme mit assistiver Unterstützung sind i.d.R. Spezialanfertigungen für recht viel Geld, die im deutschsprachigen Raum über Sozialträger finanziert werden. Da kommt es nicht gut, wenn bei einem Betroffenen nach einem Funktionsupdate plötzlich eine Peripherie oder Anpassungssoftware nicht mehr läuft. Dann stehen die Leute u.U. vollständig ohne solche System da.

      Ich hatte vor Jahren mal ein Buch zu geschrieben und erinnere noch die Schwierigkeiten, die es beim Umstieg von Windows XP auf Vista und Windows 7 gab. Besser ist das mit Windows 10 nicht geworden.

      Microsoft hatte sogar vor zwei Jahren eine Arbeitsgruppe zum Thema Assistive Unterstützungstechnologien ins Leben gerufen. Da es aber etwas in Kindergarten ausartete, habe ich mich direkt nach der Gründung ausgeklinkt. Keine Ahnung, was da draus geworden ist.

    • Tim sagt:

      “Wer macht’s denn an dieser Stelle besser als Microsoft”

      Keine Ahnung… ich kenne aber spontan auch kein anderes Unternehmen das mit einer kostenlosen Version des neuesten und tollen Stücks Software um diese Gruppe wirbt, wie es MS halt gemacht hat.

      Wenn dann aus dieser Zielgruppe das Signal kommt, da läuft was schief, seit Jahren und Versionen, ist das “wer macht es besser” auch vollkommen überflüssig.
      An der Stelle hätte MS schon besser sein und werden können, wenns denn ein so wichtiger Programmpunkt wäre und nicht nur Schein.

      Das ist wie mit nem Rollstuhl durch die eigene Heimatstadt zu düsen und dabei zu erkennen, wie wenig eigentlich nachgedacht wird, obwohl darauf sogar zum Teil baulich geachtet wird. Da findest Du in Kinos Fahrstühle bis zum Gang mit den begehrten Räumen um dann plötzlich wieder vor Treppen in die entsprechenden Räume zu stehen… Man muss auf die Betroffenen schon auch hören.

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