Windows 10: Abstürze bei HP ProBook 455 G4 (0x00000124)

Heute noch ein Blog-Beitrag zu einem merkwürdigen Problem: Plötzliche Abstürze bei HP ProBook 455 G4 Notebooks unter Windows 10. Ich habe mal die bisherigen Informationen zusammen gestellt. Es könnte ein grundsätzliches Problem bei diesem Business-Notebook vorliegen.


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Blog-Leser Michael B. hat mich auf das Problem aufmerksam gemacht, da ihm dieses im HP-Forum in ähnlicher Form zweifach unter die Augen kam. Danke für den Hinweis. Ich habe die Geschichte mal für Außenstehende etwas aufbereitet, um ein vollständigeres Bild zu zeichnen.

HP ProBook 455 G4 startet sporadisch neu

Der erste Fall wird hier im HP-Forum geschildert. Der Betroffene besitzt ein HP ProBook 455 G4 Notebook, welches unter Windows 10 (64 Bit) läuft und laut HP für Geschäftsleute oder kleine bis mittlere Unternehmen geeignet ist. Das Modell wird mit einer AMD-CPU (AMD A10 APU der 7. Generation) ausgeliefert. Das Gerät verursachte plötzlich häufiger Abstürze mit wechselnden Fehlerursachen in der Ereignisanzeige. Hier einige der Fehlerbeschreibungen:

Schwerwiegender Hardwarefehler.
Komponente: AMD Northbridge
Fehlerquelle: Ausnahme bei der Computerüberprüfung
Fehlertyp: 11
Prozessor-APIC-ID: 0

sowie folgender Meldung zum Blue Screen:

Der Computer wurde nach einem schwerwiegenden Fehler neu gestartet. Der Fehlercode war: 0x00000124 (0x0000000000000000, 0xffffdb8f1c48d8f8, 0x0000000000000000, 0x0000000000000000). Ein volles Abbild wurde gespeichert in: C:\WINDOWS\Minidump\121217-9671-01.dmp. Berichts-ID: 10fc089a-c99c-4879-bc5d-e15f20880655.

In obigem Thread gibt der Betroffene weitere Fehlermeldungen an, die er erhalten hat. Sein Versuch, den Mini-Dump im Nirsoft Blue Screen Viewer auszuwerten, führte aber in eine Sackgasse.

Nirsoft Blue Screen Viewer-Dump

Es finden sich nur ein Verweist auf die ntoskrnl.exe und die Details des Bug-Check-Codes. Interessant ist aber der Stop-Code 0x00000124, der beim Blue Screen ausgeworfen wird.

Stop-Code 0x00000124

Microsoft hat zwar ein Dokument Troubleshooting Stop error problems for IT Pros veröffentlicht. Dummerweise wird der Stop-Code dort aber nicht aufgelistet. Auch dieser Troubleshooter von Microsoft ist im aktuellen Fall nicht so wirklich hilfreich. Glücklicherweise listen diverse Internetseiten eine ausführlichere Liste an Stop-Codes auf (z. B. hier).

Stop error 0x00000124

This BSOD means that a fatal hardware error has occurred. uses the error data that is provided by the Windows Hardware Error Architecture (WHEA). BSOD error code 0x00000124 may also show “WHEA_UNCORRECTABLE_ERROR” on the same blue screen.


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Der Stopp-Code 0x00000124 weist meist auf einen Hardware-Fehler hin. Der obige HP-Forenthread endete mit dem Ergebnis, dass der Benutzer das Notebook zum HP-Support schickte und der Fall als abgeschlossen markiert wurde …

Nun könnte man den Fall abhaken, da war halt was an der Hardware kaputt. Wäre auch keinen Blog-Beitrag wert. Da Blog-Leser Michael B. aber in den HP-Foren ständig unterwegs ist, fiel ihm schnell auf, dass der obige Fall nicht final erledigt war und es einen zweiten Fall gab. Ab da begann die Geschichte interessant zu werden.

Ein weiterer Fall

Der Zweitfall findet sich in diesem HP-Forenthread; wieder ein HP ProBook 455 G4 mit plötzlichem Neustart. Dort wurde folgendes Fehlerdetail gemeldet:

Der Computer wurde nach einem schwerwiegenden Fehler neu gestartet. Der Fehlercode war: 0x00000124 (0x0000000000000000, 0xffffb20934b208f8, 0x0000000000000000, 0x0000000000000000).

Und es wurde ein TPM-Fehler angezeigt:

Bei der TPM (Trusted Platform Module)-Firmware auf diesem PC liegt ein bekanntes Sicherheitsproblem vor. Erkundigen Sie sich bei Ihrem PC-Hersteller nach einem Update.

Im Verlauf des Forenthreads hat Michael B. den obigen Blue Screen-Code etwas aufgeschlüsselt. Beim Stop-Code 0x00000124 liefert der zweite Parameter die Addresse der WHEA_ERROR_RECORD-Struktur. An Hand der Mini-Dump-Datei, die bei Blue Screen angelegt wurde, konnte Michael B. den Fehler näher eingrenzen. Im Thread wird folgendes geliefert:

WHEA_UNCORRECTABLE_ERROR (124)
A fatal hardware error has occurred. Parameter 1 identifies the type of error source that reported the error. Parameter 2 holds the address of the
WHEA_ERROR_RECORD structure that describes the error conditon.
Arguments:
Arg1: 0000000000000000, Machine Check Exception
Arg2: ffffe48ea71e18f8, Address of the WHEA_ERROR_RECORD structure.
Arg3: 0000000000000000, High order 32-bits of the MCi_STATUS value.
Arg4: 0000000000000000, Low order 32-bits of the MCi_STATUS value.

Bei der Analyse wurde dann im Dump ein BUSLG_OBS_ERR_*_NOTIMEOUT_ERR (Proc 0 Bank 4) mit dem Status 0xf2000010000b0c0f ermittelt. Sprich: Die Buslogik ist auf einen Fehler (kein Timeout) bei einer Speicherbank gelaufen. Michael B. versucht im Forenthread noch die gelieferten Fehlerflags auszuwerten. Aber AMD scheint diese nicht vollständig dokumentiert zu haben.

Im aktuellen Fall endete das Ganze mit ‘die CPU hat einen Schlag, die muss getauscht werden, gib das Notebook zum Support’. Der Fall wurde als gelöst markiert. Auch hier würde die Geschichte an dieser Stelle enden und es wäre kein Blog-Beitrag entstanden. Der an der Dump-Analyse interessierte Leser hätte höchstens noch im Thread ein paar nützliche Erklärungen finden können.

Erster Fall plötzlich wieder offen

Unverhofft kommt oft und plötzlich fällt ein weiteres Puzzleteil ins Bild. Ende Dezember 2017 tauchte der Benutzer aus dem obigen Fall 1 wieder mit dem Thread Plötzliche Abtürze Teil 2 im HP-Forum auf. Der HP-Support hatte das Gerät überprüft und angeblich lose Teile ‘angezogen’. Dummerweise traten die Blue Screens wieder auf. Gut, im Support kann man beim Anziehen loser Teile schon mal ein Bit übersehen, was in der hintersten Ecke des Busses unter einen (IC) Sitz gerutscht ist.

Im Verlauf des Threads stellt sich über den Dump heraus, dass es das gleiche Fehlerbild, wie in obigem Fall 2 ist. Der BUSLG_OBS_ERR_*_NOTIMEOUT_ERR-Fehler kommt im Dump auch vor. Und dann kam der HP-Techniker, um das Board zu tauschen. Dabei muss das Fehlerbit vom alten, auf das neue Mainboard gesprungen sein. Sozusagen ein Fehler-Qantensprung über kurze Entfernungen.

HP ProBook 455 G4: Problem mit Windows 10?

Spaß beiseite. Wirft man alle hier im Blog-Beitrag zusammen getragenen Informationsschnipsel zusammen, ist ein Defekt der Geräte unwahrscheinlich. Vielmehr deutet es sich an, dass HP beim HP ProBook 455 G4 ein Problem im Zusammenhang mit Windows 10 hat. Die Kombination AMD-Prozessor und –Chipsatz wird von Microsoft eh als kritisch angesehen.

Und das Datum der HP-Forenthreads zeigt mir, dass es noch nichts mit den neuesten Windows-Updates zum Jahreswechsel 2017/2018 wegen der Meltdown/Spectre-Geschichte zu tun hat. Vielleicht hilft der Blog-Beitrag ja, etwas mehr Licht ins Dunkel zu bringen. Frage: Noch jemand betroffen, oder gibt es eine bekannte Lösung dafür?

Ergänzung: Basierend auf den Rückmeldungen in den nachfolgenden Kommentaren habe ich den Beitrag Windows 10-Abstürze bei HP ProBook 455 G4 – Workaround erstellt.

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14 Responses to Windows 10: Abstürze bei HP ProBook 455 G4 (0x00000124)

  1. Fahiko sagt:

    Ich hatte mal einen ähnlichen Fall im Windows-Forum (https://answers.microsoft.com/de-de/windows/forum/windows_10-windows_install/pc-startet-ohne-vorwarnung-oder-bs-neu/1f106552-35d9-4de0-a889-df5e9bbcb0e2). Die Fehlerursache war die gleiche, wieder mit AMD-Prozessor, allerdings einen anderen als oben. Scheint dort aber einen Einzelfall zu sein.

    • Günter Born sagt:

      Bin nach Rücksprache mit Michael B. auch nicht mehr 100 % sicher, ob es nicht doch zwei AMD-CPUs waren, die zufälligerweise einen Schlag hatten. Ist nicht auszuschließen – könnte aber auch in Richtung Macke in der Firmware zur Ansteuerung der Chipsätze laufen, da es bei einer bestimmten Windows 10-Build auftritt. Auszug aus der Mail von Michael:

      der Verdacht zuerst da alle Fehler mit der Build 16299.125 & zusätzlich nur AMD schlagartig erschienen war natürlich vorhanden, entpuppte sich aber als nicht belastbare Spekulation.

      Muss jetzt einfach mal abwarten, ob noch mehr Futter kommt.

      Bei HP gibt es diesen Artikel, der auf einen ‘sterbenden’ Prozessor verweist. Da es heute Mittag einen neuen Beitrag bei Dr. Windows gibt, glaube ich nicht mehr so recht an diese Theorie.

  2. Volko sagt:

    Kann natürlich alles nur ein merkwürdiger Zufall sein

    … aber auch das bisher völlig unauffällig laufende HP 15-ba024ng meiner Frau mit AMD Quad-Core A10-9600P APU und Windows 10 (64-Bit) 1709 hat sich seit dem vorgezogenen “Notfall”-Patch-Day bereits zweimal völlig unvermittelt neu gestartet … jeweils während meine Kinder im Browser kindgerechte Spiele gespielt haben wie auch zuvor schon oft, ohne dass der Rechner sich neu gestartet hat

    … kann natürlich alles nur ein ganz merkwürdiger Zufall sein … an den ich nach diesem Blog-Beitrag allerdings nicht so recht glauben mag.

    • Volko sagt:

      So, nachdem ich nun direkt an dem vorgenannten Notebook sitze, hier noch ein paar Detailinformationen aus dem Ereignisprotokoll:

      der dem unerwarteten Neustart vorausgehende Fehlercode war 0x00000124 (0x0000000000000000, 0xffffe309ef9718f8, 0x0000000000000000, 0x0000000000000000) bzw. 0x00000124 (0x0000000000000000, 0xffffb385183168f8, 0x0000000000000000, 0x0000000000000000) beim ersten Auftreten des Fehlers.

      Beide Male wurde anschließend zudem ein WHEA-Logger Event 20 protokolliert:

      Schwerwiegender Hardwarefehler.

      Komponente: AMD Northbridge
      Fehlerquelle: Ausnahme bei der Computerüberprüfung
      Fehlertyp: Fehler durch HyperTransport-Watchdog-Zeitüberschreitung
      Prozessor-APIC-ID: 0

      Chipsatz laut CPU-Z ist “K15IMC” mit “Carrizo FCH” Southbridge.
      Das BIOS wurde nach dem erstmaligen unerwarteten Neustart aktualisiert auf Version F.30, der Fehler ist danach aber trotzdem wieder aufgetreten.

      Überhitzung der APU durch die Browser-Spiele lässt sich m.E. als Grund für den plötzlichen Neustart ausschließen, da dann andere, Browser unabhängige und weitaus anspruchsvollere Spiele, viel eher einen Reboot ausgelöst hätten … haben sie aber nicht!

      Wie gesagt, vor dem Spectre / Meltdown Patch ist der Fehler niemals zuvor aufgetreten!
      Zufall? … natürlich möglich, glaube ich aber nicht!

      Eine Support-Anfrage bei HP werde ich mir schenken, da kommt bei einem sporadischen Fehler sowieso nichts bei raus … außer, dass ich jede Menge Aufwand damit habe!

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  4. Michael Bormann sagt:

    Moin,
    Dr. Windows ist für mich raus, die kapieren schlicht nichts; dort sind in dieser Hinsicht Bastler am Werk bis auf Ari45 der aber Windows Internas nicht zu deuten weiß.

    Es gibt bisher einen einzigen Fall wo eine Intel CPU auf die Backe geflogen ist, mir über den Weg gelaufen zumindest.
    War aber im Zusammenhang mit Eset der ja so was von konform / save sein soll, da aber nicht oder besser noch nicht? (HP-Forum)

    Ein Problem ist:
    Sind die Speicherstellen nicht im Dump enthalten ist Ruhe, keine weitere Analyse möglich.

    Nicht haltbar: einige CPUs halten den 12699.125 sogar durch, fliegen aber einen Step später auf die Backe, entweder direkt beim Start nach wenigen Sekunden oder eben später).
    Da man mit kastriertem Material (Minidump versus Memory) auskommen muss, wird das schwierig.
    Board Rev. Level oder eben CPU und der Statuscode geht eindeutig in Richtung CPU auch wenn AMD oder Intel die Register aus verständlichen Gründen nicht bis ins letzte Bit beschreiben.

  5. Micha sagt:

    Weshalb sollten APUs sterben. Habe in meinen leben schon viele CPUs gehabt. Davon hatten noch keine einen Defekt. Meistens fallen irgendwann die Motherboards aus.

    Windows 7 zu installieren wird wahrscheinlich schwierig sein da HP schreibt das es keine Treiber bereitstellt. Die Ursache für das Problem sitzt allerdings in Redmond. :-(

    Zitat von HP Seite:
    https://support.hp.com/de-de/product/hp-probook-455-g4-notebook-pc/10477363/document/c05288226
    “² Windows 8 und Windows 7 werden von diesem Gerät nicht unterstützt. Gemäß der Support-Richtlinie von Microsoft unterstützt HP das Betriebssystem Windows 8 oder Windows 7 auf diesem Gerät nicht und stellt keine Windows 8- oder Windows 7-Treiber bereit.”

    Für Unmöglich würde ich es nicht halten da es meistens ältere Geräte mit dem gleichen Bluetooth, W-lan, Lan Chipsätzen gibt die noch Windows 7 Treiber haben. (Hardware ID im Gerätemanager + Google hilft)

    Die Treiber für die APU selbst gibt es aber auf der AMD Homepage zum download.
    Ist die Radeon Software 17.12.1.

    Weshalb versucht Microsoft bloß Windows 7 mit aller macht auszuhebeln? Wenn sie ein besseres OS hätten würden die Nutzer freiwillig wechseln.

  6. Tobias Kohlhauf sagt:

    Und hier noch einmal genau der gleiche Fall, HP probook 455 mit ntoskrnl.exe Fehler und gelegentlichen Abstürzen. Wenn du mir per mail schreibst, kann ich gerne den Minidump anhängen. Die Geschichte sollte weiter Publik gemacht werden!

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  8. Robapa sagt:

    Fand den Artikel sehr interessant, da mein HP ProBook 455 G4 genau dieselbe “Macke” aufweist. Plötzlich gibt es einen Absturz und Neustart. Dies kommt völlig unerwartet, manchmal relativ am Anfang einer “Sitzung”, manchmal später, aber manchmal auch gar nicht und wenn, dann nur einmal.
    Von den ganzen Erklärungen verstehe ich allerdings fast nichts, bei mir muss der PC halt funktionieren, sonst bin ich recht hilflos. Habe ich nun die ganzen Ausführungen recht verstanden, dass es noch keine Lösung für das Problem gibt???

  9. Christian Hensel sagt:

    Habe bei meinem Lenovo ideapad Y700 mit Carrizo APU genau das gleiche Problem bereits seit etwa einem dreiviertel Jahr.

  10. Volko sagt:

    Hallo,

    vor kurzem hatte ich ein HP ProBook 455 G4 aus meinem Freundeskreis zur Wartung in den Händen.
    Nach dem Update auf Windows 10 v1803 und der Aktualisierung von Treibern und der TPM-Firmware habe ich schließlich das vom HP Support Assistant empfohlene BIOS Update auf v1.05 durchgeführt.
    Aus dem Nichts traten nun plötzlich regelmäßig und unvermittelt BSOD mit verschiedenen Stopcodes auf, so dass ich – weil ich zunächst Windows 10 v1803 als Übeltäter im Verdacht hatte und der Besitzer das Notebook wieder benötigte – als Workaround parallel ein Linux Mint 19 installierte, welches problemlos funktionierte.
    Als ich 14 Tage später wieder Zugriff auf das Notebook hatte, habe ich zunächst manuell ein BIOS Update auf die aktuelle Version 1.12 durchgeführt, welche mir vom HP Support Assistant merkwürdigerweise nicht angezeigt wurde und welche laut Änderungsprotokoll das sporadische Auftreten von Bluescreens beheben soll. Ergebnis: weiterhin regelmäßige unvermittelt auftretende BSOD unter Windows 10 v1803, so dass das Gerät unter Windows 10 zu diesem Zeitpunkt überspitzt ausgedrückt “Elektroschrott” war.
    Zuletzt habe ich dann versuchsweise ein Rollback auf das Auslieferungs-BIOS v1.01 durchgeführt und seitdem ist unter Windows 10 kein BSOD mehr aufgetreten! Problem gelöst … möglicherweise aber unter Inkaufnahme von Sicherheitslücken.

    Zum Zeitpunkt des Ausrollens der Spectre- und Meltdown-Patches und den ersten Berichten über urplötzlich auftretende BSOD beim HP ProBook 455 G4 unter Windows 10, war die BIOS-Version 1.05 bereits erschienen und vermutlich auf regelmäßig gewarteten Geräten auch schon installiert, so dass nach meiner Überzeugung in der Folge das Unheil seinen Lauf nahm und auf Geräten mit BIOS v1.05 (oder später) dann zu den beschriebenen BSOD führte.

    Ein möglicher Lösungsansatz für betroffene Besitzer eines HP ProBook 455 G4 könnte also ein Rollback auf BIOS v1.01 (+++ auf eigenes Risiko!!! +++) sein, was zum Glück bei dem Gerät problemlos möglich ist.

    Gruß,
    Volko

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