Vorsicht vor Bing-Suchmaschine beim Slimjet-Browser

Slimjet[English]Wer den Slimjet-Browser verwendet, sollte momentan vorsichtig mit der Auswahl der voreingestellten Suchmaschine sein. Denn beim Suchanbieter Bing tricksen die Slimjet-Macher und haben fpseek.com eingebunden. Hier ein paar Details samt Hinweis, warum man die Finger davon lassen sollte.


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Ich hatte den Chrome-Clone Slimjet im November 2016 im Blog-Beitrag Angetestet: Der Slimjet-Browser, ein Chrome-Clone vorgestellt, nutze diesen alternativen Browser (wegen eines Problems bei der Bilderhandhabung für diesen Blog) nur sporadisch. Daher ist mir das Ganze auch nicht aufgefallen. Nachdem mich ein Blog-Leser (danke für den Hinweis) in diesem Kommentar auf eine Änderung hinwies, bin ich dem mal nachgegangen.

Suchmaschine Bing über fpseek.com-Redirect

Beim Slimjet kann man in der rechten oberen Ecke auf das Zahnrad-Symbol klicken und im geöffneten Menü auf Einstellungen gehen. Über den am Seitenende sichtbaren Hyperlink Erweitert lassen sich weitere Optionen einblenden. In der Gruppe Omnibox kann man über ein Listenfeld In der Adressleiste verwendete Suchmaschine zwischen diversen Suchanbietern wie Google, Bing, DuckDuckGo etc. umstellen.

Slimjet Suchmaschine wählen

Klickt man am rechten Rand der Option Suchmaschinen verwalten auf das angezeigte Dreieck, gelangt man zu nachfolgender Seite, auf der die Suchmaschinen, das Suchkürzel sowie die Abfrage-URL aufgelistet werden.

Slimjet: Suchmaschineneinstellungen

Und dort ist beim Suchmaschinenanbieter Bing eine recht merkwürdige Abfrage-URL eingetragen (siehe Pfeil). Das war der Hinweis im oben verlinkten Kommentar. Ändern lässt sich die Abfrage-URL nicht. Mein erster Gedanke, wenn mir so etwas angezeigt wird: Da werkelt ein Browser-Hijacker, der die Einstellungen verändert hat.

Absicht der Slimjet-Macher!

Eine kurze Suche im Internet brachte mich aber zur Slimjet-Webseite, in der es um die Privatsphäre geht (siehe folgende Abbildung).


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Slimjet Privacy Policy

Und in obigem Text findet sich nachfolgende Fußnote, die mir doch etwas die Kinnlade herunterklappen ließ:

The “Bing” search provider included in Slimjet is a sponsored search provider served from fpseek.com and powered by Microsoft’s Bing search engine. …

Wer also Bing als Suchmaschine verwenden will, erhält fpseek.com vorgesetzt, ohne dass er es merkt. Der Anbieter ClientConnect Ltd., zahlt den Slimjet-Entwicklern Geld, damit seine URL auf fpseek.com eingebunden wird.

Was sagt das Internet über fpseek?

Auf Grund des Nutzerkommentars und des obigen Texts habe ich dann etwas im Internet gesucht. Auf der Seite pcrisk.com findet sich ein Beitrag Fpseek.com Redirect, der sich mit dem Entfernen von fpseek.com befasst. Den Link habe ich nicht angegeben, da die Seite ein obskures Tool zum Entfernen anbietet, von dem man die Finger lassen sollte. Das ist hier auch nicht Gegenstand des Blog-Beitrags. Interessanter ist folgendes Zitat auf der pcrisk.com-Seite:

What is fpseek.com?

Developed by ClientConnect Ltd., fpseek.com is a fake Internet search engine that supposedly enhances the Internet browsing experience by generating improved search results. Initially, fpseek.com may appear legitimate and useful, however, this site is promoted via rogue download/installation set-ups designed to modify web browser settings without users’ permission. In addition, fpseek.com continually tracks Internet browsing activity by gathering various user/system information.

Bei fpseek.com handelt es sich also um eine ‘Fake’-Suchmaschine, die zwar Bing zur Ermittlung der Suchergebnisse verwendet. Gemäß obigem Text trackt der Anbieter die vom Nutzer besuchten Webseiten. Bei der Suche im Web stößt man auf andere Sites wie malwarefixes.com, malwaretips.com etc. (die auch obskure Tool zum Entfernen anbieten, von dem man die Finger lassen sollte). Ich würde auf solche Tools zum Entfernen auf jeden Fall verzichten (möglicherweise sind die auch wirkungslos, da fpseek.com im Browser intergriert ist). Ich habe die beiden Sites (gibt noch mehr) hier nur mal zitiert, um Informationen zu fpseek.com zu bekommen. Es gibt diese Webseite, die Client Connect LTD als ‘not trusted’ aufführt. Danke an Julia R., die mich auf das Thema automatische Remover-Tools und deren Gefahr per Mail hingewiesen hat.

Was sagt Client Connect Ltd. dazu?

An dieser Stelle war klar, dass da was im Busch ist. Also habe ich weiter geforscht. Die Fake-Suchmaschine fpseek.com wird von ClientConnected Ltd. angeboten. Auf der Slimjet-Privatsphären-Seite gibt es einen Link zur Privacy-Policy-Seite von fpseek.com. In einer langen Textwüste mit viel Großschreibung (lässt sich kaum lesen), findet sich dann folgendes:

This Privacy Policy explains how the Company treats your information and protects your privacy when you Use the Software & Services and the rights and options available to you regarding your information. The Company believes that you have a right to know our practices regarding the information We may collect and use when you Use the Software & Services.

When you Use the Software & Services, We automatically generate an anonymous internal user ID which is assigned to your use of the Software & Services (the “User ID”) and may be combined with any of the above information including PII (as defined below).

The Company uses the information it collects for analytical, business and operational purposes in the following ways …

Die Leute haben im Text die Information vergraben, dass sie alles tracken (vorgeblich zwar anonym, aber es gab in der Vergangenheit ja immer wieder Fälle, wo diese Anonymität unterlaufen werden konnte – und als Außenstehender kann ich nicht beurteilen, ob die Informationen wirklich stimmen oder nur im Web stehen). Unter vielen Nebelkerzen, die da im Text geworfen werden, findet sich der Hinweis, dass es auch für geschäftliche Zwecke um Datensammlung geht. Dort steht die Information:

to serve you with first and third party contextual and personalized content on first and third party websites and applications across your devices through the use of automated decision-making algorithms and processes that can process your PII and other information associated with your User ID, including through the delivery of targeted interest-based advertisements from us or our partners.

Der Anbieter verwendet die getrackten Informationen, um Inhalte von Drittseiten und zielgerichtete Werbung auszuspielen. Es ist irgendwie klar, dass die Entwickler des Slimjet-Browsers sich finanzieren müssen. Zurückhaltend formuliert, ist das Ganze aber recht unglücklich bzw. ungeschickt gelöst. Unter diesem Aspekt kann ich den Slimjet nicht mehr empfehlen. Zumindest sollte man einen Bogen um Bing als Suchanbieter machen – und bei jedem Slimjet-Update nachsehen, ob was geändert wurde – oder forscher ausgedrückt: Finger weg von diesem Teil.

Es ist beschissen. Da gehen Leute vom Google Chrome weg, weil das böse Google ja trackt. Wer den Slimjet in Kombination mit Bing verwendet, kommt vom Regen in die Traufe und fängt sich einen eigenen Tracker ein. Käme noch der Firefox als Alternative in Betracht? Ach nein, auch da flechten die Entwickler diverse Sauereien ein (siehe folgende Artikel). Blieben noch Nischen-Browser, die auf dem Chromium-Quellcode basieren. Mal schauen, wann ich die eine oder andere Alternative vorstelle.

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21 Responses to Vorsicht vor Bing-Suchmaschine beim Slimjet-Browser

  1. Na ja wer Sucht denn schon über Bing?

    Also ich kenne niemanden in meinem Bekanntenkreis der Freiwillig Bing als Suchmaschine nutzen würde bzw. nutzt. Ich finde den Slimjet Browser für meine Bedürfnisse eigentlich als einen sehr nützlichen Browser, Bing beziehungsweise die Fake-Suchmaschine fpseek.com hab ich nun aus der Auswahl an Suchmaschinen entfernt bzw. gelöscht ich suche eigentlich meist über MetaGer oder DuckDuckGo.

    Natürlich stört es mich wenn so ein netter Browser mit so einem Mist beginnt, da muss man schauen was als nächstes kommt.

    • Cmd.Data sagt:

      Bing Maps sind definitiv besser als Google Maps.

      Leider hat Microsoft die Vogelperspektive – die es bei Google Maps gar nicht gibt – im November 2017 sehr stark eingeschränkt.

    • Ingo sagt:

      Ich hab seit einigen Monaten von Chrome auf Edge gewechselt, nachdem Chrome immer mal wieder CPU-Last produziert hat, obwohl alle Tabs im Leerlauf waren. Und in Edge war halt Bing eingestellt, was ich dann einfach mal nicht geändert habe. Kann man ja mal testen.
      Und seitdem habe ich Google selten aufgerufen, wenn ich mal was mit Bing nicht gefunden habe. Und in vielen Fällen hatte ich dann mit Google auch kein Glück. :-)
      Bing als Suchmaschine ist mittlerweile m.E. ganz brauchbar und man kann die auch freiwillig nutzen. Und sei es nur, um Google weniger Daten zu liefern. ;-)

  2. PiXi sagt:

    Vielen Dank für diesen sehr informativen Beitrag. Ich nutze Slimjet schon sehr lange und werde dann jetzt wohl auf FF und oder Waterfox umsteigen. Slimjet hatte mir bisher sehr gut gefallen, nicht nur weil es viele gute Einstellungen zum Thema Privatsphäre gibt. Ausgerechnet Slimjet trackt nun, was das Zeug hält, schade. In den letzten Tagen ist Slimjet bei mir auffallend häufig abgestürzt. Das war in der Vergangenheit noch nie der Fall gewesen. Keine Ahnung, ob das mit dem Tracking zusammenhängt. Als Suchmaschine im Slimjet verwende ich ausschließlich StartPage. Bing & Co habe ich aus dem Browser verbannt. Freu mich auf vorgestellte Browser Alternativen von Ihnen.

    • blähton sagt:

      man muss ja nicht gleich den Browser wechseln, ein abstellen bzw. isolieren von “Bing” reicht völlig.
      Bei Einstellungen/Suchmaschinen verwalten z.B. starpage eintragen mit folgender Url:
      https://www.startpage.com/do/dsearch?query=%s&cat=web&pl=chrome&with_language=lang_de&language=deutsch
      hat man startpage auf dt mit dt Suchergebnissen. Nach speichern der Suchmaschine diese noch als Standard einstellen: klick auf die 3 Punkte/als Standard. “Bing” danach aus Liste entfernen (3 Punkte/entfernen). Fertig.

      Allerdings schon merkwürdig son vorgehen bei slimjet + so unnötig…

      • Ich werde den Slimjet Browser, den auch bei Firefox gabs schon etliche Probleme mit dem Tracking, erst große Ankündigung wie erst sie doch die Privatsphäre ihrer Kunden schätzen und dann so etwas, siehst du ja auch hier

        https://www.borncity.com/blog/2017/10/09/firefox-als-datenkrake-mit-cliqz-addon/

        aber man muss das mal im Auge behalten und den Hersteller vielleicht mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Auch bei Mozilla gabs einen Aufschrei durch alle Medien und Mozilla sich dafür Entschuldigt.

        Nun ja, ich schau mir auch mal Kartenmaterial mal an aber deshalb wechsele ich nicht von Regen (Google) in die Traufe (Bing) glaubt ihr etwa das Google nicht Trackt?
        Bei den Browsern ist das auch nicht viel anders Edge, Chrom & Safari Tracken auch wenn man es ihnen nicht per Addon austreibt.

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  4. Thorky sagt:

    Sehe gerade, dass die eBay- und die Amazonsuche über slimb.com geleitet wird und das noch nicht einmal über https:
    http://fs5.directupload.net/images/180302/dl77figs.jpg
    Via Google finde ich gar nichts über den Kandidaten.

    Slimjet nicht mehr zu nutzen, scheint mir übers Ziel hinaus geschossen. Unerfreuliche Beigaben muss man selbst beim Firefox entfernen, warum dann nicht auch einfach hier?

    • Günter Born sagt:

      Danke für die Ergänzung – hatte zwischen 00 und 02:00 Uhr einen etwas höheren Workload im Blog zu bewältigen – da sind mir diese URLs (stecken auch im Screenshot aus dem Beitrag) nicht mehr aufgefallen – zumal diese Suchanbieter eher seltener benutzt werden.

      Zum ‘übers Ziel hinausgeschossen’: wenn wir fertig sind, haben wir 100te an Programmen, wo wir a) nach jedem Auto-Update prüfen müssten, ob und was sich verändert hat – und b) ständig nachschauen dürfen, ob das Auto-Update dieses mal geklappt hat – ist ein Thema, was ich vielleicht mal separat behandle.

      Das verkommt alles irgendwo zum ‘Garagenbetrieb mit Reparaturabteilung’. Bin nun schon etwas älter, erinnere mich noch genau: Bill Gates (& me) sind vor vielen Jahren mal angetreten, um Computer für die Masse benutzbar bereitzustellen. Inzwischen wird das Zeugs nicht nur mehr von der GUI unbenutzbar, sondern ist aus Sicherheits-/Privatsphärengründen für den Normalnutzer nicht mehr handhabbar. Und die Cracks sind imho inzwischen auch überfordert. Die Abrufzahlen zu Bugs oder Updates hier im Blog, Datenleaks wie bei Equifax & Co., WannaCry und andere Ransomware sind lebende Beispiele. Es ist nicht nur Ignoranz oder Unfähigkeit der Administratoren, die so was wie WannaCry verursacht. Das Zeugs ist einfach zu komplex geworden, um das sicher zu handhaben. Aber jetzt ist es ein sehr weiter Ausflug geworden ;-).

      Hätte doch einen Weinberg kaufen sollen – dann müsste ich mich nur mit Reblaus & Co. herumschlagen ;-)

      • Nun Ja die Sachen sind halt Komplexer geworden zu einem aus Sicherheitsgründen zum anderen auch wegen der Komplexeren Programierung , ich erinnere mich da gerade an die Verflixte Index.dat beim IE5, lang ist es her, die man dann aber mittels eines VB Scripts beim Neustart des PCs zurück auf 0 setzen konnte.
        Das geht beim Edge nun eben nicht mehr so einfach zumal Otto Normal User sich mehr über andere Dinge Gedanken machen muss als seine Cockies im griff zu halten.

        Problematisch ist es wahrscheinlich auch wegen dieser Leck mich am Arsch Mentalität der Jungen Leute von heute, gewiss nicht alle, aber der Mehrzahl wird es schlichtweg egal sein was da im Hintergrund Trackt. Zumindest jeder der einen Google Account hat macht sich über Privatsphäre keine so großen Gedanken.

        Und bei Apple sieht das ja auch nicht viel besser mit der Privatsphäre aus.

        Genauso wie auch in der EU, klar bin ich gegen terroristische Inhalte, Material mit Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs, illegale Hetze, gewerbliche Betrügereien und Urheberrechtsverstöße. Aber ich bin auch gegen Zensur und ich sehe das halt auch mit dem Kritischen Auge, wenn das so anfängt wo mag das dann wohl enden…

      • Thorky sagt:

        [Bin nun schon etwas älter, erinnere mich noch genau: Bill Gates (& me) sind vor vielen Jahren mal angetreten, um Computer für die Masse benutzbar bereitzustellen.]
        Ich denke, dass das auch gelungen ist. Die grundlegende Bedienbarkeit von Windows und Handys ist ja wirklich kein Hexenwerk mehr. Dem Schritt wohnt aber eben der Verlust von Transparenz inne, was man hinter den Kulissen noch justieren, an- oder abschalten kann. Und manche Softwareschreiber nutzen das logischerweise für sich so aus, dass es sich für sie rechnet.

        Ich kann Ihren Frust aber gut verstehen, einfach, weil sie sich mit so vielen Themenfeldern herumschlagen müssen. Für mich sind hingegen als normaler PC-Anwender nur die von Interesse, die mich betreffen wie BS, Browser, AV-Programm, Mediaplayer usw. . Das ist im Vergleich eine so kleine Auswahl, dass das Arbeitsaufkommen, damit Schritt zu halten, für mich deutlich geringer ist als für Sie.

        Zudem habe ich längst akzeptiert, dass eine Software vielleicht zu 95% für uns Anwender gemacht ist, zu 5% aber eben die Handschrift des Autors trägt. Das kann ein Whitehat sein, ein Greyhat (wie IMO der/die Slimjetmacher) oder ein Blackhat. Und ich denke, das war nie anders. Trau, schau, wem. ;)

  5. Thorky sagt:

    Ach ja, chinesische Proxy-Zugriffe kann man schon länger kaufen. ;)
    http://fs1.directupload.net/images/180302/xib6ph6f.jpg

    In jedem Fall herzlichen Dank, Herr Born, für die Info, über den Slimjet wird ja kaum berichtet. Wenn bei Chrome oder Firefox etwas nicht passt, erfährt man schnell, wo man im Browser nachregulieren muss. Beim Slimjet als Nischenbrowser eher nicht. :)

    • Günter Born sagt:

      Der Dank gebührt dem Tippgeber in den Kommentaren. Mir wäre es sonst nicht aufgefallen. Ich bin dann nur der Bote der schlechten Nachricht, den man in der Antike eher geköpft hat – duck und wech.

      PS: Von daher hinterlasst mir solche Beobachtungen per Kommentar oder Mail – ich bereite das dann im Blog für die Normalnutzer auf – bisher ist der Kopf ja noch dran …

      PPS: Die Kaufoption für die chinesischen Proxys habe ich nicht – muss da was eingestellt werden? Dafür war bei mir der Standort auf Afghanistan gesetzt.

  6. Schmarotzki sagt:

    Ich nutze Slimjet schon länger, Bing habe ich als erstes entfernt. Kein Mensch braucht Bing.Slimjet stürzte bei mir schon öfter ab, keine Ahnung warum. Eine gute Alternative ist Iron. Der neue Firefox ist auch nicht schlecht, besser fand ich zwar den alten Firefox mit meinen geliebten Addons, von denen ich besonders Scrapbook vermisse. Das läuft jetzt auf einer älteren portable Version von Firefox. Es gibt noch mehr gute Browser, z.B. Opera und Vivaldi gefallen mir auch ganz gut.

    • natiev sagt:

      der slimjet hat halt den Charme des eingebauten Vid-Downloaders, Alleinstellungsmerkmal.
      Damit kann man ganz schnell, einfach + übersichtlich von zB. der utube Vids runterladen, das in verschiedenen Auflösungen. Ganz ohne Verrenkungen wie ein ‘ss’ vor youtube setzen für savefrom.net oder ein addon benutzen. Schon sehr praktisch. So schnell gehts mit keinem. Einzig Js muss für den Anstoss des Downloads kurz aktiviert sein.
      :)

  7. Christian sagt:

    …Privatsphäre…Privatsphäre…Privatsphäre…
    Ist noch immer ein wiederkehrender Ausdruck über etwas,
    was es seit dem Internet eigentlich lange nicht mehr gibt!

    Aber natürlich wird dieses Etwas, was es ja gar nicht mehr gibt,
    von allen Betreibern im Web jeweils immer “sehr ernst” genommen ;-)

    Schönes Wochenende!
    Christian

    • Ralf Lindemann sagt:

      Interessanter Einwurf. – Eigentlich haste recht. Wer keine Datenspuren mit persönlichen Informationen im Internet hinterlassen will, hat nur eine Option: abschalten und offline leben. Und selbst das ist bestenfalls die halbe Miete, weil es dann noch immer Verwandte, Freunde, Bekannte, Kollegen, Geschäftspartner, Behörden, Krankenkassen etc. gibt, die persönlichen Informationen von mir / über mich im Internet kursieren lassen. So gesehen gibt es tatsächlich keine private Sphäre im Internet. Was es gibt, das ist das Datenschutzrecht, dass das Zirkulieren privater Daten im Internet zu regulieren versucht – mal mehr, häufig aber wohl eher weniger erfolgreich.

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  9. flachwurzler sagt:

    Die ganze Angelegenheit ist auch wieder ein Zeichen dafür, dass die heutige Zeit extrem schnelllebig ist. Um komplett sicher zu gehen müsste man selbst beim kleinsten Update seine installierten Programme überprüfen – ein Vorhaben das natürlich völlig unpraktibabel ist. Die Slimjet Nutzer die Herrn Borns informatives Blog nicht lesen werden den Browser auch weiterhin benutzen, völlig unbefleckt von der “(kleinen) Schweinerei”.

    Manchmal fürchte ich der Spruch “Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern ist” endgültig salonfähig geworden. Windows 10 ist auch so ein Negativ Beispiel, und schlägt in die gleiche Kerbe.

    Privat habe ich schon Konsequenzen gezogen und den Slimjet von der Liste evtl. Ausweichsbrowser gestrichen. Firefox nutze ich auf meinen Desktops schon gar nicht mehr. Cliquz, Mr. Robot und das WC3 Verhalten war endgültig zu viel. Das Vertrauen ist einfach zerstört. Einzig bei Android ist der Firefox -mangels Alternative- noch zähneknirschend in Betrieb.

    Zurzeit sind Pale Moon und Vivaldi meine beiden Hauptbrowser. Auch der Iridium Browser ist installiert und in Benutzung.

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