Heute (31.3.) ist World Backup Day

Am 31. März ist World Backup Day, wo auf die Bedeutung von Backups aufmerksam gemacht werden soll. Hier einige Informationen und ein Angebot für eine Gratis Backup-Software.


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eco Verband sieht viel Entwicklungspotenzial

Backups verdrängt man solange, bis es zu spät ist. Der eco Verband meist, die Backup-Kultur in Deutschland hat noch viel viel Entwicklungspotenzial. Backups retten zwar Daten, sind in Deutschland jedoch noch lange nicht in einem angemessenen Maße üblich. Laut Eco verlieren Unternehmen täglich wichtige Daten und Privatpersonen unwiederbringliche Erinnerungen wie Familienfotos, Videos und E-Mails.

„Backups sind nicht nur Nice-to-have, sondern eine Notwendigkeit in unserer digitalisierten Lebens- und Arbeitswelt“, sagt Markus Schaffrin, Geschäftsbereichsleiter Mitglieder Services und Security-Experte im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. Ob aufgrund von Hard- oder Softwarefehlern, Geräteverlust oder Cyberkriminellen – die Möglichkeiten sind vielfältig, Daten für immer zu verlieren, wenn es kein Backup gibt“, so Markus Schaffrin weiter.

Private Daten am stärksten gefährdet

„Während große Unternehmen angemessene Datensicherungs-Systeme bereits nutzen, hinken kleine und mittelständische Unternehmen sowie Privatpersonen oft noch hinterher. Laut IT-Security-Studie 2017 des eco Verbands konnten 78 Prozent der Unternehmen nach einem Ransomware-Vorfall ein Backup zurückspielen. Private Daten sind nach einem solchen Vorfall jedoch meist verloren: Laut einer statistischen Untersuchung des http://www.worldbackupday.com/de/ haben 30 Prozent der Verbraucher ihre Geräte nie gesichert.

„Die Frage ist nicht, ob Ihr Computer, Ihr Tablet oder Ihr Smartphone irgendwann einmal den Dienst quittieren. Die Frage lautet, wann das passieren wird“, gibt der World Backup Day zu bedenken. „Die Hälfte der aktuell im Einsatz befindlichen Festplatten wird voraussichtlich in den nächsten fünf Jahren den Dienst quittieren, inklusive dem Verlust der darauf gespeicherten Daten“, heißt es auf der http://www.worldbackupday.com/de/ weiter.

Cloud-Lösungen und externe Speichermedien machen Backups einfach

Kopien von allen Daten an einem zweiten, sicheren Ort abzulegen ist dabei heute einfacher denn je. Anwendungen für Computer, Tablets und Smartphones machen die Sicherung für jeden in kurzer Zeit möglich – beispielsweise über Cloudlösungen oder externe Gerätespeicher – so der eco-Verband. Anmerkung: Unternehmen sollten sich aber bezüglich der Cloud Gedanken bezüglich der Datengrundschutzverordnung machen, bevor wild gesichert wird.

Die drei häufigsten Verlustszenarien

Hier einmal eine Übersicht über die drei häufigsten Verlustszenarien:

1. Der technische Ausfall: Zu 33 Prozent fallen die Geräte aufgrund eines technischen Defekts einfach so aus – natürlich wenn man nicht damit rechnet.
2. Zufälliger Schaden: Zu 18 Prozent sind Verlust oder ein zufälliger Schaden wie ein zerbrochenes Smartphone für Datenverlust verantwortlich.
3. Die Infektion: Zu 13 Prozent werden die gespeicherten Daten Opfer von Trojanern, Viren oder Übergriffen von Kriminellen über Schadcode.


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Quelle: Repräsentative Umfrage des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) anlässlich des World Back-up Days 2018.

Die Initiative Botfrei, ein Service von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V., hat im Botfrei-Wiki allgemeine Informationen zu Backups und diverse Anleitungen für die Betriebssysteme Windows, Android und iOS zusammengestellt.

Aomei Backupper Pro gerade gratis

Zum World Backup Day bietet Aomei seine Software Backupper Pro kostenlos an. Die Programmbeschreibung findet sich unter backup-utility.com/professional. Man kann sich die Free-Trial über backup-utility.com/free-trial herunterladen. Dann muss das Programm mit einem Pro-Key zwischen dem 30.03 und 1.04.2018 erfolgen. Den Key und weitere Details findet ihr bei den Kollegen von deskmodder.de.

Backup? Unternehmen benötigen IT-Resilienz!

Reicht aber eine simple Backup-Lösung für komplexere Unternehmenslösungen? Im Rahmen einer Presseinfo habe ich einige Aussagen von Firmen erhalten, die sich mit solchen Strategien auseinander setzen. Ich stelle diese mal hier ein, da sie möglicherweise für den einen oder anderen Blog-Leser oder –Leserin hilfreich sind. Das Marketing-Sprech filtert ihr einfach raus.

Rob Strechay, SVP Product bei Zerto

In der heutigen IT sind geplante und ungeplante Systemstörungen an der Tagesordnung, auch weil im Rahmen der digitalen Transformation immer neueste Technologien zum Einsatz kommen sollen. Traditionelle Backup-Strategien sind jedoch komplex in der Anwendung und Unternehmen benötigen Strategien, um eine höhere Resilienz, sprich Widerstandsfähigkeit, ihrer Infrastrukturen zu erreichen. Diese beinhaltet eine IT-Resilienz-Plattform, die die kontinuierliche Datensicherung mit Orchestrierung und Automatisierung der Mobilität von Anwendungen kombiniert. Wenn diese Fähigkeiten in einer IT-Resilienz-Strategie zusammenkommen, dann sind sowohl geplante als auch ungeplante IT-Auszeiten kein Problem mehr.

Neil Barton, CTO bei WhereScape

Backup-Strategien sind nur so gut wie ihre regelmäßige Test-Anwendung
„Die Sicherung von immer mehr Daten ist eine wachsende Herausforderung für IT-Teams. Dabei geht es im Rahmen einer Backup-Strategie nicht mehr nur darum den Datenverlust zu vermeiden, sondern Ziel muss es auch sein diese Daten nach einem Ausfall schnell wiederherzustellen. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, müssen Unternehmen diesen regelmäßig testen. Geschieht dies nicht, setzen sie nicht nur ihr Markenimage und das Kundenvertrauen aufs Spiel, sondern ihre bloße Existenz. Der World Backup Day erinnert nicht nur Konsumenten an die Wichtigkeit von Backup und Wiederherstellung, sondern auch Unternehmen.“

Marianne Calder, VP EMEA bei Puppet

Die einfachsten Backups sind automatisiert
“Für IT-Admins waren und sind die regelmäßigen System-Backups eines Unternehmens noch immer der schlimmste Alptraum. Und die Aufgabe Backups zu verwalten wird auch noch kontinuierlich komplizierter: Zu den bestehenden Herausforderungen gesellen sich die gesetzlichen Bestimmunen der DSGVO und die Verwendung neuer Technologien wie Virtualisierung und Container. Dies stellt die Unternehmen vor echte Probleme bei der manuellen Sicherung und Wiederherstellung.

Am heutigen World Backup Day sollten sich Unternehmen deshalb darauf konzentrieren ihre Prozesse so einfach wie möglich zu gestalten. Die einfachsten Backups für Admins sind die, die kein manuelles Eingreifen mehr benötigen, also komplett automatisiert sind. Um dies zu erreichen, benötigt man ein Backup-Management-Tool, das die Automatisierung aller Backupprozesse möglich macht. So wird kein Backup mehr vergessen während alle Richtlinien eingehalten werden.

Sascha Kremer, Director Carrier Development bei Cradlepoint

Die unvermeidliche Lücke überbrücken
“Wir alle wissen, wie wichtig es ist, unsere Daten zu sichern, aber einem Backup-Plan für das Netzwerk wird in der Regel wenig Beachtung geschenkt. Doch die Frage ist nicht, ob Ihr Unternehmen die Internetverbindung verliert, sondern wann. In einigen Bereichen kann die Internetverbindung bis zu mehrmals im Monat unterbrochen werden, was die Unternehmen dem Risiko von Umsatzeinbußen, verminderter Produktivität und Problemen mit der Kundenzufriedenheit aussetzt. Eine mögliche Lösung ist die Aufrüstung auf eine robustere Kabelverbindung, aber sie ist teuer. Eine Alternative ist die Überbrückung der unvermeidlichen Lücke mit einem drahtlosen WAN-Failover, das schnell, einfach und deutlich kostengünstiger zu implementieren ist. Nur wenige Unternehmen können es sich leisten, das Risiko eines Netzwerksausfalls einzugehen, somit sollte auch ein Backup-Plan fürs Netzwerk Priorität haben.”

Neil Stobart, VP of Global Systems Engineering bei Cloudian

Backups sind nur auf geeigneter Speichertechnologie sicher
„Das größte Datenwachstum findet derzeit bei unstrukturierten Daten statt. Um all diese Daten sicher zu halten, egal ob im Primärspeicher oder über Backups auf tieferen Speicherebenen oder der Cloud, ist es generell wichtig zuerst einmal die passenden Speichertechnologien einzusetzen. Traditionelle, hierarchische Datenspeicherung ist im Vergleich zu Objektspeichertechnologie, wie sie weltweit von allen Cloud-Anbietern eingesetzt wird, stark eingeschränkt.

Auch Backups sind Daten. Und die sind nur dann sicher, wenn die Technologie, auf der sie gespeichert sind, geeignet ist. Viele Unternehmen täten heute gut daran dem technologischen Fortschritt in der Datenspeicherung offener gegenüberzustehen um für schnell verändernde Anforderungen gerüstet zu sein.“

Stefan Schachinger, Consulting System Engineer für Data Protection bei Barracuda Networks

Raus aus der Disaster-Zone: Konsolidierte Cloud-Backup-Lösung statt fragmentierte Systeme
„Eine profunde Backup- und Disaster-Recovery-Strategie sollte in Zeiten weltweiter Ransomware-Bedrohung kein Stiefkind sein, denn dieses im Alltag nahezu unsichtbare Sicherheitsnetz ist im Ernstfall absolut kritisch für die Geschäftskontinuität. Gerade, wenn die Backup-Systeme fragmentiert sind, also zwei oder mehrere unterschiedliche Backup-Lösungen zum Einsatz kommen, und dies auch noch häufig über mehrere Standorte hinweg, sind die Systeme oft fehleranfällig und schwer zu testen. Darüber hinaus können solche fragmentierten Strategien es schwierig machen, verlorene Dateien in einem Disaster-Recovery-Szenario innerhalb eines vernünftigen Zeitrahmens wiederherzustellen. Häufig haben Unternehmen Probleme, ihre selbst gesteckten Ziele für RTO (Recovery Time Objective) und RPO (Recovery Point Objective) zu erfüllen. Das Fehlen einer konsolidierten Strategie ist sicher ein Grund hierfür.

Public-Cloud-Backup- und Disaster-Recovery-Technologien bieten Unternehmen hier ein stabiles Notfall-Tool, um Wiederherstellungszeiten zu verkürzen und die Verfügbarkeit kritischer Dienste sicherzustellen. Denn als konsolidierte Lösung sind sie einfach zu testen, sorgen für hohe Zuverlässigkeit im Ernstfall und schützen vor Datenverlust durch Katastrophenfälle oder Sicherheitsbedrohungen wie Ransomware.“


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13 Antworten zu Heute (31.3.) ist World Backup Day


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  2. Dekre sagt:

    Danke für den Hinweis. Ich werde mal das Programm AOMEI Backupper Pro ausprobieren. De Leute von @Deskmodder.de haben das wirklich gut eingestellt. Dank auch an Deskmodder.de.
    Die Lizensierung klappt problemlos und nicht mit diesen Schnulli der komischen E-Mail-Registrierung.

    Grüße und Schöne ruhige Ostern an Alle!

    • Frizz sagt:

      Ich schließe mich an – alles bestens.
      Werde dann mal zum Fest einen Backup-Stick verstecken!
      Vielen Dank.

      Frohe Ostern, gute Gesundheit,
      frizz

      • Dekre sagt:

        Denke aber daran, dass das Ding dann bis 01.04.2018 aktiviert werden muss. Auf deskmodder.de schreibt User @ch4os was mit batch-Datei bei Systemwiederherstellung, also logisch vorher.

    • Dekre sagt:

      Habe gerade herausgefunden, dass es bei dynamischen Festplatten Probleme gibt. Im Handbuch steht dazu u.a.:
      “Wegen der unterschiedlichen Eigenschaften zwischen einer dynamischen Festplatte und einer Basis-Festplattekönnen Sie mit dieser Option dynamische Festplatten nicht sichern. Um Volumes auf dynamischen Festplattenzu sichern,sollten Sie die Option der Partitionssicherung wählen”, Handbuch Seite 10 von der heutigen Version.
      Also wer sowas bei sich mal eingerichtet hat und da alles koscher machen will, braucht dann eben Acronis oder Paragon und zwar in der Vollversion. Ansonsten wohl tolles Programm.

  3. Pater sagt:

    Auch von mir ein Dankeschön für den Tipp.

    Ein schönes und besinnliches Osterfest für ALLE!

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  5. Von Veeam gibt es auch den kostenlosen Agent, der sogar für Windows Server verwendet werden kann und so mancher kostenpflichtigen Lösung wenig nachsteht!
    Mit lieben Grüßen
    Bernhard Kanduth

  6. ThBock sagt:

    Bei mir ist sogar einmal im Monat “Backup & more Day”.
    Immer am ersten Wochenende.
    Hab’ mir sogar ‘ne Liste gemacht, damit ich nix vergesse. :-)
    Ich wünsche euch allen frohe Ostern!

  7. David Teichfloh sagt:

    … aus leidvoller Erfahrung sichere ich 1x im Monat voll und dann 4x teil dazu. Das Ganze auf die zweite Festplatte – und 1x im Monat auf zwei externe Platten.
    Ich verwende Acronis TrueImage oder/und Paragon.
    Ich habe mit “kostenlosen” Programmen keine so gute Erfahrungen gemacht – oft gibt es da einen “Haken”… .

  8. Knusper sagt:

    Ich verwenden gern dieses Programm:
    https://www.easeus.com/backup-software/tb-home.html

    (gibt es auch als “free”, soetwas mag ich aber nicht)

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