Windows 10 Service Stack Update (SSU) internes erklärt

[English]Microsoft veröffentlicht in letzter Zeit eigentlich regelmäßig sogenannte Servicing Stack Updates (SSU) für Windows 10. Was steckt dahinter und was sollen diese Updates bewirken?


Anzeige

Ein Beispiel für ein solches Servicing Stack Update ist KB4132216 vom Mai 2018, welches für Windows 10 Version 1607 zur Verfügung steht. Microsoft schreibt generell, das die Stabilität des Windows 10 Servicing Stack verbessert werden soll. Je nach Update werden noch weitere verbesserte Punkte genannt.

Servicing Stack Update erklärt

Kürzlich wies mich Blog-Leser Markus K. auf eine Erklärung zum Thema von Microsoft Japan hin (danke dafür). Das Ask-Core-Team (Microsoft Japan Windows Technologieunterstützung) hat den Artikel Informationen zum Aktualisierungsprogramm für den Dienststapel, das den Aktualisierungsinstallationsprozess verbessert (Beitrag gelöscht) veröffentlicht. Fast parallel erhielt ich auch eine Twitter-Benachrichtigung von @PhantomofMobile:

Bei diesem Programm werden Updates des Service-Stacks (Servicing Stack) vorgenommen. Dies dient zur Aktualisierung der Komponente CBS (Component Based Servicing). Diese ist für den Installationsprozess des Betriebssystems verantwortlich. Die Installation eines Service-Stack-Update hat den Zweck, den Installationsprozess des Betriebssystems, einschließlich der Installation des Update-Programms, zu verbessern.

Kumulative Updates setzen SSUs voraus

Servicing Stack Updates (SSUs) müssen immer separat von den kumulativen Updates für Windows 10 (und vor deren Installation) auf die Maschine gebracht werden. Darauf hatte ich in diversen Blog-Beiträgen zu Windows 10-Updates mehrfach hingewiesen. Wird das ignoriert, kann es bei den kumulativen Updates zu Installationsfehlern kommen.

SSUs sind nicht deinstallierbar

Microsoft Japan schreibt in seinem Blog-Beitrag, dass der Umfang der Modifikationen bei SSUs begrenzt sei – es werden nur die CBS-Komponenten aktualisiert. Servicing Stack Updates (SSU) lassen sich standardmäßig auch nicht deinstallieren.

Kommt es zu Problemen mit Windows, nachdem ein Servicing Stack Update installiert wurde, kann man standardmäßig nur eine ältere Systemabbildsicherung zurücklesen oder die Systemwiederherstellung (sofern aktiv) bemühen.

In meinem Blog-Beitrag Windows-Updates: Deinstallation nicht entfernbarer Pakete erzwingen habe ich einen Ansatz beschrieben, wie man bei Problemen ein solches Paket versuchsweise deinstallieren kann. Das ist aber keine Dauerlösung, da sich nachfolgende kumulative Updates meist nicht mehr installieren lassen.


Anzeige

Microsoft Japan gibt im Beitrag noch einige weitere Hinweise rund um diese Updates. Um beispielsweise das letzte SSU herauszufinden, empfiehlt Microsoft eine Suche im Supportbereich über diese URL. Aber vielleicht helfen die obigen Informationen ja schon mal weiter.


Anzeige


Dieser Beitrag wurde unter Update, Windows 10 abgelegt und mit Servicing Stack Updates, Windows 10 verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Windows 10 Service Stack Update (SSU) internes erklärt


  1. Anzeige
  2. Tom sagt:

    Für Juli war es KB4343669 (für Win10 1803), man findet sie als Update für Microsoft Windows unter Systemsteuerung – Programme – Programme und Features – Installierte Updates

  3. André sagt:

    Der Servicing Stack ist der Installer von Updates bzw die Kompoente zum Funktionen zu (de-) aktivieren (TrustedInstaller.exe).

    Ab und zu gibt es Bugs, die damit behoben werden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Hinweis: Bitte beachtet die Regeln zum Kommentieren im Blog (Erstkommentare und Verlinktes landet in der Moderation, gebe ich alle paar Stunden frei, SEO-Posts/SPAM lösche ich rigoros). Kommentare abseits des Themas bitte unter Diskussion.