Windows 10 automatisiert per InPlace-Upgrade verteilen

[English]In Unternehmensumgebungen stehen Administratoren u.U. vor dem Problem, Windows 10-Upgrades automatisiert, ggf. über SCCM & Co. verteilen zu müssen. Hier ein Ansatz per Batch-Datei und InPlace-Upgrade, der das Leben möglicherweise erleichtern kann.


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Josh Hefner, der die Lösung in seinem Blog vorgestellt hat, schreibt dazu, dass er kürzlich mit einem Client vor dem Szenario stand, dass er keine Configuration Manager-Infrastruktur zur Verfügung hatte. Er verwendet Intune zur Verwaltung von Workstations, lief aber in Probleme bei der Konfiguration von MDT zur Unterstützung von Windows 10-Upgrades.

Josh weist darauf hin, dass es gibt immer noch einige bekannte Probleme mit MDT und Windows 10 gibt. Diese sind in diesem Technet-Beitrag aus 2015 beschrieben.

Josh Hefner musste aber die Bereitstellung von Windows 10 für Endbenutzer automatisieren. Er ist dazu auf eine sehr elegante Lösung verfallen: Statt Funktionsupdates zu verteilen, verwendet er schließt einen cmd-Datei, um ein Inplace-Upgrade des Clients auf die gewünschte Windows 10-Version anzustoßen.

Installationsdateien
(Installationsdateien, Quelle: joshheffner.com)

  • Zuerst kopiert er alle zur Installation benötigten Dateien des Installationsabbilds in eine Ordnerstruktur eines Netzlaufwerks (siehe obiges Bild).
  • Dann erzeugt er eine Batchdatei Install.cmd im Ordner dieser Struktur, die die Installation mit folgender Anweisung anstößt.

start /wait .\Win10\setup.exe /auto upgrade /migratedrivers all /dynamicupdate enable /showoobe none /pkey XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX

Im Grunde startet er nur die setup.exe und lässt ein Upgrade ausführen. Über die Parameter kann er das Upgrade steuern und auch den Produktkey für den Client mitgeben. Details lest ihr im Beitrag von Josh nach. Vielleicht kann das ja einer mal brauchen.


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8 Responses to Windows 10 automatisiert per InPlace-Upgrade verteilen

  1. Martin Feuerstein sagt:

    Mark Heitbrink hat dazu auch eine Anleitung veröffentlicht, Variante 1 ebenfalls per Aufruf der Setup.exe, jedoch per geplantem Task. Variante 2, indem der Aufruf per WSUS Package Publisher über den WSUS verteilt wird – Start vom Netzwerkshare, jedoch ohne Import der Nutzlast in den WSUS. Dabei wird noch die Integration eines angepassten WIM beschrieben.

    Sh. hier: https://www.gruppenrichtlinien.de/artikel/windows-10-inplace-update-per-wsus-verteilen/

  2. Bernhard Diener sagt:

    Meine Herren, dieser Josh… das ist ja was ganz Neues
    Und dass er meint, Nutzer könnten das selbst ausführen ohne Adminrechte, hach, was ein Profi.

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  4. Christian sagt:

    Benutze diese Variante schon regelmäßig seit dem Upgrade von Win 7 auf Win 10 (1511) und den drauffolgenden Versionen bis 1709. Allerdings ohne pkey, da nicht notwendig zur damaligen Zeit (kostenloses Upgrade von Win 7) und bei reinen Win 10 Versionsupgrades ist es auch nicht notwendig.

    Das Updgrade wird bei mir aber per Befehlszeile durch PDQ Deploy ausgerollt (wäre sogar mit der Kostenlosen Variante in Kombination mit PDQ Inventory elegant möglich) und die Dateien liegen auf einem Share, es besteht kein Grund die Setupdateien auf den Client zu kopieren.

    Das im Artikel beschrieben Szenario scheitert schon an den Benutzerrechte, von daher würde ich mir schon sorgen um Rechtstruktur machen wenn er es so wirklich ausrollt….. Benutzer haben das Recht etwas zu installieren?!

    Alternativ kann er sich aber auch statt einer install.cmd eine Variante mit AutoHotkey basteln. Man kann in AutoHokey eine Install.exe kompilieren die den Befehl als Admin ausführt, ohne das die Mitarbeiter die Möglichkeit haben die Logindaten aus der .exe auszulesen.

    Gruß

  5. Sebastian sagt:

    Danke für den Gedankenanstoß … mal sehen ob das bei uns so klappt, da wir viele spezifische Programme nutzen … wäre aber durchaus eine gute Lösung

  6. techee sagt:

    Moment mal, warum sollte man denn eine solche Uralt Version vom MDT nehmen? Die neuste Version unterstützt Windows 10 und ist doch extra für solche Automatisierungen gemacht

  7. Steffen sagt:

    Hallo zusammen,

    ich hab mir mein Upgrade mit dem MCT gezogen, vom stick auf Platte kopiert und dann auf einem Testrechner per CMD-Datei als Admin gestartet:

    @echo off

    md “c:\win10_1803”

    xcopy “\\server\pfad_zu\windows 10 – 1803\*.*” “c:\win10_1803\*.*” /E /F /H /R /Y

    start /wait c:\win10_1803\setup.exe /auto upgrade /migratedrivers all /dynamicupdate disable /showoobe full /telemetry disable

    Der nächste Versuch wäre, es ohne “Zwischenspeichern” auf lokaler Platte an einem Rechner zu testen. Oder das Verzeichnis zu Verallgmeeinern und vorher immer zu leeren… Dann könnte es auch in der Windows10-GPO per Startskript losgehen oder ggf. auch über unsere AV-Lösung.

    VG, Steffen

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