Microsoft zu Windows 7 Supportende: ‘I smell Dollars’

Das 2020 eintretende Supportende von Windows 7 lässt bei einigen Microsoftlern die Augen glänzen. Auf einer Partnerkonferenz (Inspire) hat man im Juli 2018 schon mal für Windows 10 und das DaaS-Konzept die Werbetrommel gerührt und auf einen Dollar-Regen hingewiesen.


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Das Ganze ist bereits einige Tage her, Mary Foley hat aber Ende Juli 2018 einige Informationen von der Microsoft Inspire-Partnerkonferenz aufgegriffen und bei ZDNet.com veröffentlicht. Ich bin über den nachfolgenden Tweet darauf gestoßen und ziehe hier mal ein paar Messages heraus, die Microsoft seinen Wiederverkäufern (Resellern) ins Ohr geflüstert hat. Ist für Admins und Endanwender vielleicht ganz aufschlussreich.

2020 ist Windows 7-Support-Ende

Der Marktstart von Windows 8, 8.1 und Windows 10 hat bezüglich der Nachfrage nach neuen Systemen oder Upgrade-Lizenzen zwar geschwächelt. Aber am 14. Januar 2020 werden Windows 7 SP1 (siehe) und auch Windows Server 2008 /R2 (siehe) die letzten Sicherheitsupdates bekommen und danach keinen Support mehr erhalten.

Das Support-Ende eines Microsoft-Betriebssystems oder –Produkts hat bisher aber noch immer die Verkäufe angekurbelt. Denn Kunden mit diesen Betriebssystemen müssen auf ein Nachfolgebetriebssystem umsteigen. Microsoft sieht da Windows 10 sowie seinen Windows Server (2020 dürfte dies wohl Windows Server 2019) sein – als natürlichen Nachfolger.

Geschäftsgelegenheiten für Reseller/Partner

Microsoft hat daher bei seinen Partnern und Wiederverkäufern kräftig die Werbetrommel gerührt. Zudem steht man mit Device as a Service (DaaS) in den Startlöchern. Auf der Inspire Partnerveranstaltung wurde die folgende Grafik mit Windows 7 commercial EOL opportunity (also Geschäftsmöglichkeiten zum Windows 7 Supportende) gezeigt.

 Windows 7 commercial EOL opportunity
(Quelle: Microsoft, Zum Vergrößern klicken)

Gemäß obiger Grafik sind 184 Millionen Geräte mit Windows 7 am Markt (wobei China nicht mit einbezogen wurde). Also ein riesiges Geschäftsvolumen von Nutzern, die ein neues Betriebssystem brauchen.


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Deutschland wird in der Grafik übrigens ein Volumen von 5 % zugesprochen, was 9,2 Millionen neue Betriebssystemlizenzen und mehr (siehe folgenden Text) bedeuten könnte.

Die Hardware ist veraltet

Und dann macht Microsoft noch eine interessante Rechnung auf. Das mittlere Alter der Desktop-Systeme, auf denen Windows 7 läuft, beträgt 5,51 Jahre. Zudem gibt man an, dass 64 % der Systeme älter als 5 Jahre sind. Die Aufteilung in Segmente besagt, dass 50 % der Windows 7-Maschinen in (Groß-Unternehmen), 20 % bei Behörden/Instituten und 30 % bei Kleinunternehmen (Small Business) laufen.

Das ist für Microsofts Reseller natürlich eine lukrative Sache: Man kann Windows 10-Lizenzen, Lizenzen für Windows Server 2019 o. ä. an den Mann bringen. Und Hardwareverkäufe dürften auch noch drin sein. Laut dem Artikel von Mary Foley geht Microsoft davon aus, dass 30 % des möglichen Geschäftsvolumens als DaaS (Device as a Service) abgewickelt werden.

DaaS ist das Kürzel für Device as a Service, also die Anmietung eines PCs auf Abonnementbasis, die oft mit anderen Supportleistungen gekoppelt ist.

Passenderweise arbeitet Microsoft dann noch an dem neuen Konzept des Desktop as a Service, was auch mit dem Kürzel DaaS bedacht wird. Man bietet eine Hardware, passend mit Software (Windows 10, Office 365) zum Leasing an. Ich hatte im Blog-Beitrag Plant Microsoft den ‘Desktop as a service’ (DaaS)? über dieses Thema berichtet, obwohl Microsoft sich dazu noch nicht geäußert hat.

Es soll DaaS verkauft werden

Während der Inspire-Präsentation arbeiteten Microsofts Manager laut Foley daran, den Partnern die Idee, dass Wiederverkäufer nicht einfach Windows 7-Benutzern ein neues Gerät mit Windows 10 verkaufen sollten, auszutreiben. Stattdessen wurde den Partnern eingebleut, das sie den DaaS-Ansatz verfolgen müssen, um eine ganze Plattform samt neuen Windows 10-PCs an Kunden zu vermieten.

Microsofts Offizielle erklärten Partnern, dass der Schwerpunkt für DaaS Kunden bei Firmen mit bis zu 99 Geräten liege. Viele dieser Kunden wollen sich, nach Meinung von Microsoft, einfach nicht mit den alltäglichen Problemen rund um die Geräte befassen. Die Aussage ist von Steve Jensen, Senior Partner Solutions Manager bei Microsoft, während einer Sitzung auf der Inspire gefallen. Partner sollten dies nutzen, indem sie Geräte verleasen, die mit Cloud-Services, Desktop-Services, Sicherheitsdiensten und mehr vorinstalliert bereitgestellt werden.

Böse Zungen könnten jetzt unken, dass die Qualitätsprobleme bei Windows Updates gezieltes Programm sind, um die Kunden weich zu klopfen. Und wenn plötzlich alle ins DaaS-Bettchen von Microsoft gesprungen sind, lösen sich alle Update-Probleme in Wohlgefallen auf. Aber das ist sicherlich Aluhut-Träger-Denke und liegt mir fern.

Device as a Service Framework
(Quelle: Microsoft, Zum Vergrößern klicken)

Auf der Inspire wurde die obige Folie mit dem Device as a Service Framework gezeigt, welches die Möglichkeiten darstellt. Die drei Hauptkomponenten sind ein “modernes” kommerzielles Gerät, d.h. ein Gerät mit Microsoft 365; Cloud-Management dieses Geräts; und “moderne” Abrechnung, d.h. ständig erneuerbares Leasing. Diese drei Komponenten könnten zu einer einzigen, monatlichen Rechnung pro Benutzer gebündelt werden, sagte Jensen.

Jensen zitierte eine Studie von Forrester Research von Microsoft, die zeigte, dass Partner durch den Verkauf des Microsoft 365-Stacks über einen DaaS-Ansatz einen Bruttogewinn von mehr als 100 US-Dollar pro Gerät und Jahr erzielen könnten. Einige Hardwareanbieter wie HP oder Dell stehen mit DaaS-Konzepten in den Startlöchern und haben bereits Pilotprogramme am Laufen.

Ich denke, 2020 wird ein Jahr, in dem es heißt ‘I smell Dollars’, und sich einige Gelegenheiten für Zusatzgeschäfte bieten. Hoffentlich gibt es keine Maulsperre, weil einige zu gierig werden und sich an dem erwartbaren großen Brocken verschlucken.

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61 Responses to Microsoft zu Windows 7 Supportende: ‘I smell Dollars’

  1. RUTZ-AhA sagt:

    Morgen Günter,
    auf meinen Rechnern wird niemals ein Win10 laufen, das tue ich mir nicht an. Ich will kein Bastel,- Spionier- und Abkassier- Bertriebssystem. Microsoft gebärdet sich zunehmend wie eine Wildsau, da verliert der Nutzer völlig die Kontrolle über den eigenen Rechner, denn MS übernimmt die Herrschaft.

    Wenn ich mich schon mit einem neuen OS auseinandersetzen muss, dann gleich Linux. Ich habe 2 Jahre in der Firma und auch privat mit Linux gearbeitet, das erfordert vom Nutzer eben umdenken. Alles halb so schlimm, ich bin es gewohnt, mir die Dinge selbst zu erarbeiten.

    • Sherlock sagt:

      In meinen Win 10-Systemen wird weder gebastelt, spioniert noch abkassiert, denn das Upgrade auf Win 10 war und ist immer noch kostenlos. Weiterhin habe ich die volle Kontrolle über die Systeme, nicht MS. Der Einzige, der da ggf. bastelt, bin ich. Ohne meine Zustimmung ändert MS nichts am OS. Der Umstieg auf Win 10 bedeutet auch kein neues OS, sondern fast alles läuft wie gewohnt. Die Programme laufen, das Gros der erstellten CMD- und WSH-Skripte musste nicht geändert werden. Bei einem Nicht-Windows-OS hingegen müsste man mit riesigem Aufwand bei Null beginnen. Mit einem winzigen Bruchteil dieses Aufwandes hingegen ist es möglich, sich Win 10 passend zu den eigenen Vorstellungen zu konfigurieren und ein gut laufendes System zu haben. Zum Thema “Windows hinsichtlich Datenschutz konfigurieren” siehe
      https://docs.microsoft.com/de-de/windows/privacy/manage-connections-from-windows-operating-system-components-to-microsoft-services
      https://www.heise.de/-3716760 usw.
      Vor dem Anti-Spei-Müll aus Fremdquellen hütet man sich, ebenso vor Virenscannern und Dummenfang aller Art, wenn man Wert auf problemloses Arbeiten legt.
      Fazit: mit keinem bisherigen Windows war Arbeiten so einfach wie mit Win 10. Der Aufwand, dahin zu kommen, ist etwas höher als früher, schon wegen des zusätzlichen Metro-Systems, auf keinen Fall möchte ich aber zurück zu 7 oder XP, das wäre gruselig.

      • RUTZ-AhA sagt:

        So überzeugt, wie du bist, werde ich dir nicht widersprechen :-)
        Nur lese ich jeden Tag in Foren das Gejaule über nicht funktionierende Rechner mit Win10. ???

        Für mich kommt das OS schon allein deshalb nicht infrage, weil es nicht kompatibel zu meiner 10 Jahre alten Hardware ist. Und die Probleme der Anderen möchte ich weder jetzt noch in Zukunft haben.

        Mein Win7 Ultimate läuft wie ein Uhrwerk, das werde ich auf keinen Fall freiwillig weg schenken. So ein problemloses OS kriege ich nie wieder.

        Und ich fange auch nicht bei Null an, denn ich habe bereits 2,5 Jahre Linux Erfahrung, in der Firma wie privat.

        • Tja ganz so einfach ist es dann doch nicht einfach auf ein anderes Betriebssystem zu wechseln, wir haben uns fast alle viel zu sehr von Windows Abhängig gemacht, aber ich gebe dir in Gewisser weise recht nur verstehe ich dann nicht wieso du nicht gleich zu Linux wechselst, egal ob Windows 7 noch Support hat oder nicht.

          Ich fahre hier auch schon seit 2001 Zweigleisig mit Windows und Linux da diverse Software einfach unter Windows nicht so läuft wie sie soll, aber ich könnte auch auf Windows sehr gut verzichten.

        • Roland Moser sagt:

          Eine Internet-Security drauf und die Sicherheitsprobleme sind vermutlich gelöst. Dann kannst Du problemlos noch ein paar Jahre damit leben.
          Ich schreibe diesen Kommentar auf einem HP dc-7700, der ca. 12 Jahre alt ist, Pentium D, 3,0 GHz, 6Gb Arbeitsspeicher, eine 120 GB SSD auf dem Win 10 läuft, und 2 Velociraptor HD, eine für die Programme und eine für die Dateien. Ist aber aller nur Luxus, denn ich brauche den PC nur noch zum Musikhören im Modellbauzimmer :-) Und gelegentlich damit ins Internet, z.B. hierhin.

          • rolf dieter sagt:

            Wow, auch ein echter Dinosaurier. :-)
            Hier oxidieren noch vier EL36 als RAID 10 mit einem Adaptec Controller in einem XP Rechner mit GeForce 6800 GT dahin. Mein Museum.

          • Micha sagt:

            Vor gut einen halben Jahr habe ich alle Kondensatoren im V-Core Eingang der CPU getauscht. Die waren defekt deshalb gab es immer wieder abstürzte.

            Meinen alten PC habe ich dieses Wochenende Windows 7 X32 Installiert. Bis jetzt lief da erfolgreich Windows XP SP3 mit embedded Updates drauf.

            Es ist ein:
            Intel Pentium 4 Northwood 2.8GHz
            Intel 875 PBZ Bonanza Motherboard (aus 2003)
            2.5GB DDR1 RAM
            Radeon HD 3850 AGP 512MB
            Creativ X Fi Xtreme Gamer Soundkarte
            80GB Seagate Beracuda 7 Series IDE HDD für Windows XP
            Western Digital 120GB IDE für Windows 7

            Ich muss sagen wenn man vorher alle Updates mit NTLite in das Setup Medium integriert geht das echt einfach. Eine Updateorgie gab es nicht.

            Laufen tut es echt gut. Mit FireFox 61 ist sogar die Leistung beim Surfen noch besser als mit der ESR Version unter Windows XP.

          • Roland Moser sagt:

            Mein anderer Pc ist ein z420 workstation von HP. der dc-7700 ist mein alter Pc, den ich im Frühling eben durch die Z420 ersetzt habe.
            der dc 7700 hat ein 32-bit motherboard, aber einen 64-bit Prozessor, weshalb ich die 64 Bit Version von win 10 draufpappen konnte. die 6 GB Arbeitsspeicher sind aber nie voll. der Prozessor ist der Flaschenhals.

      • Rolf Dieter sagt:

        Darf ich die bescheidene Frage stellen, welches W10 bei Dir zum Einsatz kommt?

      • Roland Moser sagt:

        “…Ohne meine Zustimmung ändert MS nichts am OS…”
        hi hi hi…
        Schon mal probiert updates auszuwählen oder zu stoppen?
        Bei meinem Office xp small business wurden auf win 10 ständig updates runtergeladen, welche nicht installiert werden konnten und deswegen wieder runtergeladen wurden usw. Jetzt ist bei mir halt Libre Office drauf und Satan Nadella und Microsoft abgeschrieben.
        Natürlich bleibe ich jetzt bei win 10, werde aber nichts mehr von Microsoft kaufen und auch allen davon abraten, vor allem keine Abos. Wechselt zu Libre Office, ist zwar nicht so professionell wie MS Office, genügt aber immer noch für Privat und Geschäft.

        • Karl Wester-Ebbinghaus sagt:

          Windows 10 Business und Pro. Man muss keine Updates einzeln auswählen. Sie lasse sich per gui und Dism deinstallieren und auch notfalls zurück stellen.
          Windows 10 Pro kostet 0 Euro wenn du Windows 7 Pro hast. Oder du kaufst eine OEM für 15 Euro.

          • Roladn Moser sagt:

            Ich habe windows 10 pro. auf beiden PCs.
            das Problem mit den Updates mit Office xp haben andere auch. ich war am googeln, gefunden habe ich nichts.
            Deshalb jetzt libre Office. Und möglichst wenig von Microschrott.

            Wenn Du weisst, wie man all den nicht deinstallierbaren Müll trotzdem deinstallieren kann, machst Du der Welt einen Gefallen.

      • Karl Wester-Ebbinghaus sagt:

        Danke für den positiven sachlichen Kommentar

      • Gast sagt:

        @Sherlock

        Gilt für:
        Windows 10 Enterprise 1607 und neuere version
        Windows Server2016

        Hilft dem normalen Nutzer somit ungemein weiter…

  2. David Teichfloh sagt:

    Hi,
    Danke für den informativen Artikel!
    Da hat wohl jemand zuviel Gras bekommen – Win geht wohl davon aus, dass alle Firmen (privat interessiert Win ja nicht mehr) mit 2020 auf W10 umsteigen. Geht nur leider nicht – Hardware ist auf eine höhere Lebenzeit ausgelegt, wie wir an Win-XP sehen können. Zudem gibt bes inzwischen für spezielle Gerät keinen Ersatz mehr, der mit W10 funktioniert (was oft mit den verwendeten Schnittstellen zu tun hat). Zudem ist W10 in einer Produktiv-Umgebung eine Zumutung!
    Im privatem Bereich werden viele auch nicht mehr umsteigen, auch die, die weniger Ahnung von Win haben. Es lohnt sich einfach nicht…
    Und das Thema Sicherheit … geht den meisten privaten Nutzern eh am Ar… vorbei.

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  4. RUTZ-AhA sagt:

    Mein Sohn steht in seiner eigenen Firma auch gerade vor dem Dilemma der Anschaffung eines neuen Laptop. Momentan läuft es mit Win7 Home Premium und ist mittlerweile derart langsam, da schläft man beim Zugucken ein. Eine SSD einbauen geht nicht, das Gerät ist aus der 300 € Preisklasse und 7 Jahre alt.
    Ich habe ihm geraten, sich ein Laptop zusammen stellen zu lassen ohne Betriebssystem und Linux kompatibel, um seine Entscheidungsfreiheit nicht zu verlieren.
    Wenn ich meinem Sohn berichte, was im Zusammenhang mit Win10 ständig abgeht und nach Plänen von MS in Zukunft auf ihn wartet, ist die reinste Horrorvorstellung für ihn.

    • Christian sagt:

      Ein 7 Jahre alter Laptop der 300€ Klasse war sicher noch nie wirklich schnell, wenn es ein Neugerät war.

      Aber ich bin mir sicher, das man da eine SSD einbauen kann.
      Ob sich das lohnt steht auf einem anderen Blatt.

      Alternativ kann ich aber guten Gewissens zu gebraucht Geräten raten, z.B. dem hier:

      https://www.itsco.de/notebook-hp-elitebook-840-g1-intel-core-i5-4310u-vpro-2x-2ghz.html

      Für gerade mal 350€ ein bekommt man ein ehemals über 1300€ teueres Notebook mit 256 SSD, 14 Zoll HD+ Display 1600×900 (matt), 8GB Ram und Win 10 Pro (mit neuem Original COA Refurbish Aufkleber, nicht wie bei vielen Amazon Angeboten nur installiert und aktiviert, aber ohne Nachweis)

      Wer will kann sich da natürlich auch Linux drauf machen. die Frage ist immer, läuft da die Software drauf die ich für meine Firma benötige.

      Die Dinger laufen Top.

      • RUTZ-AhA sagt:

        Danke für deinen Tipp! Entscheiden muss allerdings mein Sohn :-)

        Das alte Laptop durfte damals nicht viel kosten, mein Sohn steckte bis zum Hals in größten Schwierigkeiten.

      • Martin sagt:

        Oder neue PCs und Laptops mit Linux (Windows ist auch möglich, auch als Zweitsystem) von https://www.tuxedocomputers.com/

        Die entwickeln sogar eigene Treiber und testen alles sehr ausführlich. Das nachgefragte Linux Mint haben sie ausführlich getestet, aber es genügte ihren Ansprüchen nicht, weshalb sie sich entschlossen haben, es nicht anzubieten. Die machen das alles wohl aus echter Leiderschaft. Ich habe zwar keinerlei Erfahrung mit der Firma, auch nicht aus dem Bekanntenkreis, aber es klingt vielversprechend. Drauf gekommen bin ich, weil ich auch schon überlege, was ich ab 2020 machen soll.

    • wufuc_MaD sagt:

      warum bitte soll das nicht gehen???
      ich habe dieses jahr bereits rund 70 ssd’s in 5-10 jahre alten notebooks eingebaut und es ging IMMER! egal ob mit bs klonen oder neu installieren…

      gruß!

  5. Max sagt:

    Windows 7 forever!

  6. H.V. sagt:

    … Für die die nun meinen “Win7 forever” – schön und gut, aber es wird auch die Zeit nach dem Supportende für Win7 kommen in der es keine Treiber/Anbindung für neue Hardware für dieses alte OS geben wird, was dann … ?

    • Karl Wester-Ebbinghaus sagt:

      Es gibt immer noch XP Vista und Windows 8.0 Benutzer die meinen sicher zu sein weil sie einen Virenscanner haben.

      Keine Ahnung ist auch eine Ahnung.

    • Steter Tropfen sagt:

      Windows 8.1 ist eine Notlösung, mit der man weitere 3 Jahre gewinnt. Das ist viel in unserer schnellebigen Zeit. Vielleicht hat Microsoft es bis dahin erfolgreich geschafft, sich selbst zu zerlegen. Und dann sehen wir weiter…

      • André sagt:

        die ich auch nutze. Ich hoffe Microsoft optimiert Windows 8.1 nicht kaputt um die Nutzer noch mehr auf Windows 10 zu zwingen.

  7. RUTZ-AhA sagt:

    Mein Desktop PC wurde 2008 Linux kompatibel zusammen gesucht. Alles nur ausgereifte bewährte Hardware, die macht ‘s auch noch weitere 10 Jahre. Läuft seit 1,5 Jahren mit Samsung SSD 850 Pro 512 GB über SATA 6 , mit OS Win7 Ultimate und ist demzufolge ausreichend schnell.

    Und 2020 suche ich mir ein passendes Linux, das mir zusagt. MS sieht dann nur noch meinen hochgereckten Mittelfinger.

    • Günter Born sagt:

      Vorschlag – Du liest ja hier im Blog wohl noch einige Zeit mit. Sofern ich meinen Hintern mal hoch bekomme und mir die Zeit freischaufele, ein wenig mehr über Linux-Installationen zu bloggen, könnten wir uns austauschen. Interessiert sicherlich einige Blog-Leser, was für Hardware mit diesem oder jenem Linux tut und wie man Hürden überwindet. Kann dann auch als Gast-Beitrag passieren – sofern Lust und Interesse besteht – den Text kann ich aus vielen Stichwörtern schleifen.

      PS: Das gilt natürlich auch für die anderen Linuxianer. Mir geht es nicht um Glaubenskriege! Mich treibt nur die Frage um: Was können Leute tun, die 2020 nicht zu Windows 10 wechseln wollen? Und was kann ich als Blogger zur Unterstützung leisten. Die Entscheidung, welcher Weg gangbar ist, muss eh jeder für sich indivuduell treffen.

      • Wolfgang sagt:

        Darf ich mich diesem Projekt anschließen?
        PN an meine Mail-Adresse würde mich freuen….

      • RUTZ-AhA sagt:

        Hallo Günter,
        da werden sich mit Sicherheit Leute für interessieren. Meine vorhandene Hardware ist natürlich kein Maßstab für Andere. Davon wird heute nicht mehr viel von zu bekommen sein. Die Schwierigkeit besteht in der Wahl des richtigen Linux. Es sollte halbwegs stabil laufen, einfach aktuell zu halten sein und Unterstützung in deutscher Sprache bieten. Daran hapert es z.B. bei Linux Mint, bei Manjaro läuft so was besser. Solcherart Informationen haben naturgemäß ihren Stellenwert und ließen sich geordnet zusammen tragen.

        • Georg S. sagt:

          Spätestens ab 10. Januar 2023 wird für mich eine Linux-Distribution (Linux Mint?) Pflicht. Vorher werde ich noch von Win 7 Ultimate auf Win 8.1 Pro upgraden.
          https://support.microsoft.com/de-de/help/13853/windows-lifecycle-fact-sheet

          Rudimentäre “Kenntnisse” sind durch Sinix vorhanden. Diese Unix-Variante durfte ich von ca. 25 Jahren bei meinem damaligen Arbeitgeber nutzen.
          Zurzeit teste ich Linix Mint 18.x auf einem Mini-PC Asus Nova Lite PX20, auf dem ich schon Win 7 Pro zum Laufen brachte. V.a. die Installation des Grafikkartentreibers war ein Gefrickel.

          • RUTZ-AhA sagt:

            “Vorher werde ich noch von Win 7 Ultimate auf Win 8.1 Pro upgraden.”
            Mal sehen, was bis dahin Sache ist. Darüber kann ja noch 5 Jahre nachgedacht werden :-)

        • Wolfgang sagt:

          S.g. RUTZ-AhA,
          laut distrowatch-com ist Manjaro auch ein österreichisch-deutsch-französisches Projekt. Warum sollte da die deutsche l10n (=localization) nicht klappen? ;-)

          • Kein Problem, Manjaro finde ich auch eine Gelungene Distribution die ich gerne installiere hab sie in einer VM Laufen und auch noch auf einer etwas Älteren Maschine.

          • RUTZ-AhA sagt:

            Manjaro ist mir schon sehr sympatisch, es sieht gut aus, bekommt gute Kritiken in Foren und scheint auch zuverlässig zu laufen. Ich behalte das weiterhin im Auge.

        • Hape sagt:

          Wir installieren seit einigen Jahren im Büro auf günstiger Hardware Linux Mint.
          Privat läuft bei mir Linux Mint Mate 17.2 sogar zuverlässig auf einem 10 Jahre alten Rechner.
          Bisher hatten wir keine Probleme mit der Hardwarekompatibilität.
          Alle Systeme laufen stabil und werden durch die Aktualisierungsverwaltung “Up to date”
          gehalten. Sicherheitspatches werden in wenigen Augenblicken ohne Neustart installiert.
          Und wegen Meltdown und Spectre wurden schnell Kernel-Updates angeboten.
          Bisher hatten wir keine Abstürze, Ausfälle oder MalwareAngriffe. Da alles zufriedenstellend
          läuft, brauchten wir auch keinen externen Support.
          Aber wer Fragen hat, kann sich an das deutsche HilfeForum für LM wenden.
          Und sollte doch mal was passieren ist Linux Mint umgehend neu installiert und die wichtigen Daten liegen sicher auf der “HomePartition”.
          Allerdings benötigen wir wegen spezieller Software noch immer Windows. Leider sind wir 2015 voreilig von W7 auf W10 umgestiegen. Wegen dem damit verbundenen Ärger und Aufwand wollen wir aber bald nur noch Linux Mint verwenden.

          • RUTZ-AhA sagt:

            Auch an @derPuritaner
            Derlei Erfahrungswerte helfen schon sehr bei der Entscheidungsfindung. Aber ich muss ja nichts überstürzen und gut Ding braucht Weile :-)

          • Cmd.Data sagt:

            @Hape

            Das blöde an allen Linuxen ist die schlechte Unterstützung von Farbtintenstrahldruckern, wenn man Fotos z.B. von einer EOS auf Fotopapier drucken möchten.

        • wufuc_MaD sagt:

          manjaro habe ich mir neulich mal in einer vm angesehen, bin durch ein acer nb drauf gekommen bei dem ich das linux zu plätten hatte vor winblows installation. es hat mir optisch nicht gefallen! kde.. hatte ich schöner in erinnerung. auch dass ich ständig die maus rumschubsen muss um dann doch nach 15 minuten mit einem “banner” vor die tür gesetzt zu werden und meine 1. sitzung über eine 2. konsole-sitzung wieder freizuschalten hatte. das ist schlecht, hätte ich die hdd/ssd/vhd/vmdk/vdi geierweiß ausgebaut/gemounted käme ich doch an jede einzelne datei. der umgang mit signaturen (sicherheit) bei der aktualisierung hat mir dennoch gefallen, so ganz anders als bei winblows, wo die updates standard über http kommen und die überhaupt nennenswerten updates standard verheimlicht werden. doch – solange es kein css gibt welches nativ unter linux läuft, ist es keine alternative! das ist echt das minimum!
          cs 1.6 ist grausam

      • Michael sagt:

        Würde mich auch interessieren. Und es gibt ja für fast jede Linux Version entsprechende Foren.

        Kurzfristig hatte ich einen Umstieg auf Windows 10 erwogen und es mal probehalber installiert. Fazit: Das kommt mir nicht auf meinen (und unsere) Rechner. Als “alter Hase”, von CP/M über MS-DOS, diverse Windows Versionen fällt es mir nicht so schwer auf ein neues Betriebssystem umzusteigen.

        Derzeit habe ich auf unseren älteren Thinkpads folgendes als Dual-Boot installiert: Windows 7 x64 Ultimate und Linux Mint x64 Version 18.3 – und das läuft bestens. Eine VM hatte ich zuerst erwogen und getestet, wegen der Performance aber wieder verworfen.

        Nach dem Supportende für Windows 7 wird dieses nur noch offline benutzt, ich brauche es (noch) für verschiedene Programme die nicht unter Linux laufen bzw. erhältlich sind. Schon jetzt ist Linux das Haupt-Betriebssystem mit dem alle Online-Sachen und Office etc. erledigt werden.

        Was ich an Linux besonders schätze: Diese “Update-Orgien” für Windows – und für die darin installierten Programm (jedes einzelne muss gewartet/upgedated werden) hören auf, alles kommt auf einen Rutsch, fertig. Was das allein schon an Zeit und Nerven spart ..!

        • Hape sagt:

          @Michael
          Stichwort “Update-Orgien” bei Windows:
          Das ist ein gutes Argument für die Nutzung von Linux!
          Wir haben bei Linux Mint 4 Ebenen für die Aktualisierung freigeschaltet und selbstverständlich alle SicherheitsUpdates. Nur die GRUB-Änderungen in der
          5 Ebene schieben wir auf.
          Bisher hatten wir mit Aktualisierungen noch nie Probleme, auch nicht mit Kernel-Updates!
          Und da ist ein Dank an die Verantwortlichen bei LinuxMint angebracht !

          @Cmd.Data
          Fotos von der Canon EOS haben wir noch nicht gedruckt.
          Aber unsere Samsung MultifunktionsLaserdrucker wurden unter Linux Mint 17 und 18 sofort erkannt und automatisch eingerichtet. Linux Mint 19 Beta haben wir im Juni getestet und da gabs noch Probleme.
          Auch bei Linux gilt: Lieber erstmal abwarten und Zeit und Nerven sparen, denn Linux Mint 18.x erhält noch bis April 2021 Updates!

      • Ralph D. Kärner sagt:

        Auch ich schließe mich da gern mal an, was meine mittlerweile 18 Jahre Erfahrung mit Linux als Desktop angeht.

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  9. Gaga sagt:

    Also bei mir läuft Win7 als Basis für diverse Win Produkte in VMs. Sollte ich meine Basis verlieren, kaufe ich mir ein gebrauchtes Macbook und mach mit VM weiter so. Da ich auf meinem “Haushaltsrechner” nur ein Office Paket benötige, reicht hier das neue Softmaker Office für Mac. Email, Kalender, Adressbuch usw. sind ja mit Bordmittel mit meiner NAS kompatibel (Imap, CalDav, CardDav). Alles andere bleibt in den VMs. Das wäre mein Plan bisher.

    Gruß
    Gaga

    • Rolf Dieter sagt:

      Mit einem Mac kommst Du aber vom Regen in die Traufe. Das würde ich mir noch einmal überlegen. Softmaker läuft auch unter Linux.
      Mein Arbeitsplatzrechner läuft mit Debian Trinity und einer W7 VM ohne Probleme.
      Das NAS ist auf jeden Fall eine sinnhafte Entscheidung.
      Bis auf den Mac gibt es nicts zu meckern. :-)

  10. Micha sagt:

    Nach 5 Jahren ist ein PC doch noch nicht veraltet. Für simple Office Angelegenheiten kann man auch PCs die 10 Jahre + sind problemlos mit Windows 7 Nutzen.

    Was soll der Nutzen darin sein einen Rechner den ich auf Arbeit zum Anzeigen von PDF Dokumenten, Buchen von Auftragen, und der Qualitätsdatenerfassung brauche nach 5 Jahren zu ersetzen?
    Das gibt doch nur wieder ziemlich viel zusätzlichen Elektroschrott.

    Der neue kann das auch nicht wirklich besser als der alte.

  11. Blupp sagt:

    Dann hoffe ich mal für Microsoft, ich wünsche denen nichts schlechtes, dass die Augen nicht glänzen weil die Rechnung nicht aufgeht.

    Nach Supportende auf Windows 10 Umsteigen müssen? Muss man nicht wirklich.
    Mich beschleicht das Gefühl, dass Microsoft sich dieses mal verrechnen könnte. Windows 10, dafür hat Microsoft selbst gesorgt, ist zumindest in dem hier vorhandenen Umkreis sehr negativ belastet. Selbst ME wurde einst besser aufgenommen als jetzt 10.
    Linux hat einiges aufgeholt und ist, zumindest bedingt, durchaus massentauglich. Wer umsteigen will sollte das nur nicht am letzten Tag tun, ein erfolgreicher Umstieg braucht seine Zeit. An Linux muss man sich ein wenig gewöhnen und wenn man sich eingewöhnt hat, dann ist es auch kein Problem einen Linuxrechner vernünftig am laufen zu halten. Man muss nur einiges lesen und an mancher Stelle umdenken. Wer jedoch nicht lesen und nicht selbst denken will, dem bleibt tatsächlich nur Windows 10.

    Veraltete Hardware sehe ich bei Windows eher als Problem als bei Linux. Wie lange unterstützt Windows 10 Hardware, ich glaube was gelesen zu haben das die Unterstützung für Hardware die zunächst gut unter 10 lief bereits rausgefalen ist. Vor ein paar Tagen erst habe ich für einen Bekannten ein aktuelles Linux auf einem PIII aufgesetzt. Als Surfmaschine reicht ihm das, sollte man mal mit Windows 10 versuchen.

    Die Zeit nach Supportende von Win 7 wird sicher interessant.

    • wufuc_MaD sagt:

      die läuft ja bereits, microsoft hilft mit support artikeln über “extended support” und dinge wie kb2952664 und kb4023057 das zu verinnerlichen!

      offenbar begreift noch immer fast niemand mit wem sie es zu tun haben und welchen anteil microsoft seit langem am linux-kernel hat. “linux-beta support” in windows 10.. schon vergessen?! immerhin unterstützt linux uefi bereits voll doch ich nehme an es wird da noch die ein und andere unangenehme überraschung geben. die masse der user taugt einfach nichts. wie autofahrer ohne führerschein! eine runde geremplt und 100€ leichter – nun überleg doch mal! nein…! es wird nicht gedacht.

  12. Shadena sagt:

    Ihr habt es alle gut.
    Im Gesundheitssektor sind wir wegen unserer speziellen Software auf Windows festgenagelt. Es stellt sich daher gar nicht erst die Frage, was wir demnächst tun werden… Das Windows 10 Migrationsprojekt startet in 2 Wochen.
    Mir graust es vor der Updatepolitik.
    Unter Windows 10 scheint es noch schlimmer als unter Windows 7 zu sein.
    Zumindest wenn ich hier die Blogbeiträge richtig interpretiere.
    Aber des existieren ja keine Probleme. Es gibt lediglich Herausforderungen. ;-)

  13. nook sagt:

    Mein win7 pro geht nicht mehr online, nutze es nur noch für Paint.Net.
    Für gimp sind meine Daumen “noch” nicht genug Linuxmässig anders rum ;-)
    Der Rest flutscht bestens mit Linux

    7 Jahre altes T520/SSD, MXLinux 17.1
    Bei der Bootzeit wird mir immer noch schwindelig:
    Mon Aug 6 07:39:41 2018: [….] Activating swap…^[[?25l^

    Mon Aug 6 07:39:44 2018: [….] Starting network
    … und der Desktop steht!

    Für`s Banking bastel ich gerade an Porteus Kiosk auf USB Stick.

    Wenn dann noch irgendwann mal Luft ist, geht es an das “IBM” X20 (2001 ;-) um zu sehen ob AntixLinux drauf läuft.

  14. Jens sagt:

    Für alle die ein Home Banking Programm für Linux suchen, kann ich nur Hibiscus empfehlen. Ich arbeite damit schon mehrere Jahre ohne Probleme. Das Programm wird ständig weiterentwickelt und läuft in einer Java Umgebung, somit auch unter Windows.

    https://www.willuhn.de/products/hibiscus/

  15. Walter G. sagt:

    Derzeit habe ich als Hauptsystem ein Win 7 Ultimate 64bit laufen und in der VirtualBox das alte Win XP (wegen altem Drucker und Scanner) sowie einige Linuxe zum Testen. Die Gastsysteme laufen recht gut bei 16 GB RAM und einem Intel Core i5-3570K Prozessor. Der Datenaustausch Gast/Host ist bei Linux etwas knifflig einzurichten und copy/paste zw. Host/Gast funktioniert nicht bei einigen Linux-Versionen.

    Vor Ablauf der Win7-Ära werde ich wohl (auf neuer Hardware) Linux als Host benutzen und Win7/WinXP (ohne Internetanbindung) sowie weitere Linuxe als VirtualBox-Gäste einrichten.

    Ich beteilige mich gerne an Linux-Diskussionen, wenn sie hier im Blog ermöglicht werden sollte und würde den Erfahrungsaustausch sehr schätzen. Vielleicht kann ich dann auch etwas dazu beitragen.

    Übrigens: openHPI bietet auch jetzt noch das Linux Online-Seminar vom Februar 2018 (nun als Kurs im Selbststudium) weiterhin kostenlos an. Kann ich nur empfehlen. Wem die Videos zu lange dauern, sie lassen sich herunterladen und im VLC-Player stufenweise schneller abspielen. Auch die Diskussionsthemen dort lösen einige Probleme.

    • Günter Born sagt:

      Der Hinweis zum openHPI-Kurs ist interessant. Ich hatte mir den Kurs nicht angetan, aber mal kurz in die Videos reingeschaut. Abgesehen vom ‘man braucht irre Zeit’ fand ich das Material auch nicht so dolle. Möglicherweise war ich zu schnell – bin kein Videofreund, da ich die Infos kompakt als Text bevorzuge, vielleicht hat das auch das Urteil geprägt.

      • Walter G. sagt:

        Stimmt, es brauchte seine Zeit – aber die habe ich als Rentner ;-) Es gibt auch PDFs der Folien von den Videos, die sind mir jedoch zu abstrakt, da fehlen die erklärenden Worte. Wie man aus einigen Forenbeiträgen erkennt, gab es zwar auch Widersprüchlichkeiten und Fehler in den Videos und den Aufgaben, aber dafür, dass es kostenlos angeboten wurde… Das Gute war eben, dass man im Forum selbst Fragen stellen konnte und auch meist konkrete Antworten oder zumindest Denkanstöße bekam (jetzt natürlich nur noch zum Nachlesen).

        Im Gegensatz zu einem VHS-Seminar, dass ich 2015 besuchte, war openHPI um Längen besser.

        Da der Zuspruch zum Linux openHPI-Seminar recht groß war, kann es sein, dass es dort irgendwann noch ein “Linux für Fortgeschrittene” gibt. Wenn man sich bereits für ein Seminar anmeldete und im Mailverteiler steht, wird man die Info bekommen.

  16. Sherlock sagt:

    @RUTZ-AhA

    > Nur lese ich jeden Tag in Foren das Gejaule über nicht funktionierende Rechner mit Win10. ???

    Das Geschimpfe gibt es bei allen Windows-Versionen und auch bei allen anderen Betrübssystemen. Man muss das erforderliche Wissen haben, es problemlos betreiben zu können. Hat man es nicht, wird eben geschimpft und mit der Konkurrenz gedroht – wo man dann vom Regen in die Traufe kommt. Mit den Stichworten “Nie wieder Mac” “Nie wieder Linux” findet man das gleiche “Gejaule” wie bei Windows.

    @Roland Moser

    > Schon mal probiert updates auszuwählen oder zu stoppen?

    Das muss man nicht “probieren”, man tut es. Die Update-Automatik kann man per Gruppenrichtlinie deaktivieren. Dann macht man einmal monatlich manuell Patch-Day, indem man sich die anstehenden Updates anzeigen lässt, die gewünschten installiert, den Rest ausblendet oder ignoriert. Siehe hier im Blog:
    https://www.borncity.com/blog/2015/10/13/windows-10-updates-steuern/

    • RUTZ-AhA sagt:

      @Sherlock
      Im Prinzip hast du vollkommen recht… mein Spruch passte in dem Moment gut zu deinem Text :-)
      “Information ist Wissen, Wissen ist Macht, und manchmal auch Geld :-))

      Ich habe 2002 das erste Mal an einem PC gesessen und mußte aus dem Stehgreif Text schreiben, ein Finger Hacksystem—ätzend. Das war der Beginn eines 8 Jahre währenden Kampfes um mein Recht und mein Geld, zwei mal vor Gericht [ohne Rechtsbeistand] gegen 6 Institutionen gleichzeitig. Dafür habe ich meinem Sohn den PC mit WinME abgekauft, das dicke Buch dazu und gelernt. Nach zweimaligem zerschießen des OS hatte ich begriffen. Darauf folgte Win2000, dann WinXP Pro (parallel Linux Ubuntu) und seit 2013 Win7. Jedes OS von der Pike auf gelernt, darum kann ich mir auch meistens selbst helfen, wenn es Probleme gibt.

      In diesem Sinne… nichts für ungut :-)

  17. Hans Thölen sagt:

    Wäre es nicht eine Möglichkeit, wenn die große Anzahl
    der Fachleute hier im Blog versuchen würde, Windows 7
    auch nach 2020 am Leben zu erhalten, und zwar mit
    erforderlichen Updates, wenn es so sein muß ? Die Gruppe
    der Windows 7 User ist doch hier sehr stark vertreten.

    • Günter Born sagt:

      Ich sehe da nur einen Ansatz: Linux als Host, Win 7 als gehärtete, non-persistente VM. Da kann es laufen bis Ultimo.

      • wufuc_MaD sagt:

        non-persistent trifft es gut..

        denn, natürlich hat sich ms neben zeitzonen problemen und der korrekten darstellung von wasserpistolen-smileys sowie bitcoin-symbolen längst dem problem der “konservierung” angenommen:

        Can’t migrate VMs.
        Can’t expand other disks.
        VMs will be trapped in a stopping or starting state if you try to shut down or start them after the disk expansion has become unresponsive. (ganz kleiner ausschnitt)

        hab das schon erlebt, eine 1803 die eine vm durchschlägt. wünsche ich niemandem diese erfahrung!!

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