Microsoft Managed Desktop angekündigt

[English]Die Gerüchte haben sich bestätigt, Anfang August 2018 hatte ich im Blog-Beitrag Plant Microsoft den ‘Desktop as a service’ (DaaS)? berichtet, dass Microsoft Geräte auf Mietbasis anbieten könnte. Das wird nun unter dem Begriff Microsoft Managed Desktop Realität.


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Software as a service, also Abo-Modelle für Programme, sind längst bekannt. Microsoft bietet so etwas für Windows und Office 365 an. Da ist es naheliegend, auch Hardware mit dazu zu geben und das zu vermieten.

Microsoft Managed Desktop

Im August schrieb ich: Dieser neue Dienst soll es einem Abonnenten ermöglichen, ein Windows 10-Gerät zu mieten, das gegen eine festgelegte monatliche Gebühr bereitgestellt und (in Bezug auf Windows 10) automatisch auf dem neuesten Stand gehalten wird.

Jetzt hat Microsoft seine Pläne im Blog-Beitrag Collaborating with customers and partners to deliver a modern desktop: Microsoft Managed Desktop genau dieses Konzept bestätigt. Microsoft Managed Desktop (MMD) ist ein neues Einstiegsangebot, das Microsoft 365 Enterprise, Device as a Service und Cloud-basiertes Gerätemanagement von Microsoft vereint. MMD ermöglicht es Kunden, die Konzentration ihrer IT-Organisationen auf ihr Geschäft zu maximieren, während Microsoft ihre modernen Desktops verwaltet.

MMD basiert auf der Leistungsfähigkeit von Microsoft 365 und arbeitet in einer konsistenten, und sich ständig weiterentwickelnden Referenzarchitektur. Dies soll es Kunden ermöglichen, Microsofts intelligente Sicherheitsfunktionen voll auszuschöpfen. Wichtig ist Microsoft, dass MMD auf modernen Geräten basiert, die den Unternehmensspezifikationen und Microsofts Laufzeit-Qualitätsanforderungen entsprechen.

Microsoft arbeitet mit der Lloyds Banking Group und  Seattle Reign FC zusammen, um MMD anbieten zu können. Beide Unternehmen haben mit Microsoft kooperiert, um das Konzept zu entwickeln. Auf der Hardwareseite sind strategische Partnern wie Dell, HP, DXC, HCL, Computacenter und Accenture/Avanade dabei. Mary Foley hat bei ZDNet.com in diesem Artikel noch ein paar Informationen zusammen gefasst.


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8 Antworten zu Microsoft Managed Desktop angekündigt

  1. Andres Müller sagt:

    Wobei man bei einer solchen Wahl der Miete wohl im weiteren Verlauf durchgehend auf Microsoft Produkte setzen muss, sowie auf die von deren Partner.

    Da ja der „Desktop“ permanent auf dem Stand gehalten wird der den laufend alle ca. 6 Monate ändernden Spezifikationen entspricht muss der Hersteller einer dafür geeigneten Hardware und der Anwendersoftware die dynamische Entwicklung des „Managed Desktop“ berücksichtigen.

    Da werden einige Softwarehersteller mit komplexen Produkten nicht mehr in Echtzeit mit der Entwicklung mitziehen können oder wollen.

    Somit eignet sich das Ganze wohl vor allem für Office 365 und dergleichen Produkte von Microsoft und beim“Managed Desktop“ eingebundener Partner.

    Das wird natürlich auch für Unruhe sorgen unter Systemadministratoren und Produktmanagern wenn die Geschäftsleitung ihrer Firma beschliesst oder beschliessen könnte auf diese sehr eng an Microsoft gebundene Lösung aufzuspringen ;)

  2. Tim sagt:

    >>Einen Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
    Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
    Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.<<

  3. Tim sagt:

    …ich höre schon gejubel aus München…

    Dauert ja aber noch bis das hier auftaucht. Puuuh

    • Al CiD sagt:

      +1

      …und erst recht das große Heulen in der Nach-Limux-Ära…
      .

    • Bernard sagt:

      Die werden vor allem jubeln, weil doch der angebliche Grund für den Wechsel war, dass die User – also die Politiker – nicht die vollen Administratorrechte hatten.

      Ob die die mit dem neuen Konzept jetzt bekommen?

  4. Bernard sagt:

    Da wird so mancher Geschäftsführer die Sysadmins entlassen.

    Denn so wie beschrieben, übernimmt Microsoft die Funktionsgarantie für das GESAMTE System. Kann ich mir zwar schlecht vorstellen, aber so hört sich das an.

    Wie schnell wird denn ein eventuell gecrashtes System wiederhergestellt? Kommt bei einem Hardwarefehler ein Microsoft-Mitarbeiter vorbei? Oder doch jemand von hp oder Dell?

    Und was macht Microsoft mit den Kunden, die partout Software wie ccleaner.exe installieren? Wird dann jeglicher Support verweigert?

    Ein wenig erinnert es mich an das gescheiterte Konzept der Thin Clients. Aber seitdem ist viel Zeit vergangen, und die Hardware ist sehr viel leistungsfähiger und auch das Internet ist jetzt viel schneller.

    • Sven Fischer sagt:

      Der ccleaner kommt sicherlich auf die „Blacklist“. Das würde bedeuten, das man dann nur Software installieren darf, welche von MS für den MMD freigegeben und autorisiert wurde.

      Grüße aus dem Erzgebirge

  5. Mark Heitbrink sagt:

    Firmen, die das Modell nutzen können brauchen es nicht. Sie haben nur 0815 Software im Einsatz und dann können sie den Semianual Channel auch hausintern locker stemmen.

    Wer nur Office und Standard Win32 Software hat braucht keine Angst zu haben.

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