Bauchlandung mit Windows 10 V1809: Rollout gestoppt

Momentan sieht es so aus, als ob Microsoft mit der Freigabe von Windows 10 Oktober 2018 Update (V1809) eine ziemliche Bauchlandung hinlegt. Zumindest ist der Rollout für bestimmte Maschinen gestoppt und einige Komponenten wurden von den Microsoft-Download-Servern entfernt.


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Microsoft hat den Stecker gezogen und das Rollout des Funktionsupdates auf Windows 10 V1809 gestoppt, wie man u.a. hier lesen kann.

Media Creation Tool (MCT) zurückgezogen

Die Kollegen von deskmodder.de schreiben hier, dass Microsoft das Media Creation Tool (MCT) zum Erstellen eines Installationsmediums für Windows 10 V1809 zurückgezogen habe. Es lässt sich nicht mehr vom Server herunterladen. Ich habe es gerade auf dieser Microsoft-Seite probiert, mir wurde das Media Creation Tool (MCT) für Windows 10 Version 1803 angeboten.

Windows 10 V1809 Funktionsupdate mit Problemen

Im Blog-Beitrag Windows 10 V1809: Bekannte Probleme – Teil 1 hatte ich ja bereits geschrieben, dass Microsoft Probleme beim Funktionsupdate für Systeme einräumt, die den Intel Display Audio-Treiber intcdaud.sys verwenden:

Intel Audio displays an intcdaud.sys notification. Microsoft and Intel have identified a compatibility issue with a range of Intel Display Audio device drivers that may result in excessive processor demand and reduced battery life. As a result, the update process to Windows 10, version 1809 fails (KB4465877).

Customers who see this notification when setting up their Windows 10 October 2018 Update have an Intel Audio Display device driver (intcdaud.sys, versions 10.25.0.3 – 10.25.0.8) installed on their systems.

Betraf aber nur einen Teil der Windows 10-Maschinen. Problematischer waren aber andere Fehlerberichte, z.B. mit Hinweisen auf Datenverluste.

Funktionsupdate auf Windows 10 V1809 ist gestoppt

Inzwischen hat Microsoft aber auf seiner englischsprachigen Windows 10 KB-Seite 4464619 bekannt gegeben, dass das Rollout komplett gestoppt sei.

We have paused the rollout of the Windows 10 October 2018 Update (version 1809) for all users as we investigate isolated reports of users missing some files after updating.

Die von mir im Blog-Beitrag Windows 10 V1809: Bekannte Probleme – Teil 1 berichteten Fälle, in denen Benutzerdaten komplett verloren gingen, haben Microsoft bewogen, dass Rollout komplett einzustellen.

Media Feature Pack für V1809 zurückgezogen

Ich habe gestern Nacht noch den Blog-Beitrag Windows 10 N: Media Feature Pack für Version 1809 verfügbar geschrieben. Beim Schreiben war noch das Media Feature Pack für Windows 10 N Version 1809 zum Download verfügbar.


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Heute morgen gab es diesen Kommentar im Blog, der das Feature Pack nicht mehr finden konnte. Microsoft hat also das Media Feature Pack für Windows 10 N Version 1809 ebenfalls von seinen Download-Servern entfernt.

Meine 2 Cents

Ist ja alles kein Problem! Muss ja mal passieren dürfen, und die armen Microsoft-Entwickler müssen ja sooo viele unterschiedliche Hardware-Konstellationen bedenken. Und überhaupt, wer ist schon so blöd, ein Funktionsupdate auf sein System zu zerren, bevor das offizielle Update von Microsoft auf die Maschinen gedrückt wird (soll am 9. 10. 2018 so weit sein)  …

Doof nur, dass genau das Problem mit den verschwundenen Dateien wohl im Feedback-Hub in den vergangenen Wochen berichtet wurde. Es gibt auf reddit.com eine Diskussion dazu. Auf askwoody.com gibt es diesen Post, der die Feedback-Hub-Meldungen des Bugs auflistet. Bei deskmodder.de hat man das in einem separaten Beitrag thematisiert. Doof auch, dass das mir jetzt irgendwie bekannt vorkommt. Da war doch was mit mehrfach gestopptem Rollout bei Windows 10 V1803 (siehe Artikellinks am Beitragsende).

Ich sage es mal so: Irgendwann wird Microsoft es mit Windows 10 V1809 wieder hin bekommen und das ‘beste aller Windows’ erneut auf die Menschheit los jagen. Und die Leute werden jubeln, liegt doch die Halbwertszeit, bis so etwas vergessen wurde, deutlich unter der Lebensdauer einer Eintagsfliege. Aber das Konzept ‘Windows as a service’ samt Tests von Insider Previews durch Windows Insider hat sich, bei Licht betrachtet, gerade (zum wiederholten Mal) selbst ad absurdem geführt.

Obwohl, wenn ich es genau bedenke, funktioniert Microsofts Ansatz, die Windows 10 Home-User als Versuchskaninchen (Guinea Pigs) zu missbrauchen, bestens. Interessant finde ich auch diese Forendiskussion – da hat man immer noch nicht gemerkt, wie es läuft. Bis das Funktionsupdate an Firmen ausgerollt wird, dürften die dicksten Klopper raus sein.

Aber wer braucht so was schon: Ein Windows 10 welches alle 6 Monate aktualisiert wird, damit man Bugs bekommt, die in der Vorgängerversion nicht da waren und plötzlich Funktionen vorfindet, die niemand braucht? Scheint eine Menge Masochisten in Sachen ‘das tue ich mir freiwillig an’ da draußen zu geben, unter diesen Windows 10-Fans – auch ja, und unter der Fraktion ‘knallt die Updates so schnell als möglich auf eure Systeme’ …

Ergänzung: Microsoft hat einige Fehler, die für den Datenverlust verantwortlich waren, gefunden und angeblich gefixt. Ich habe einige Informationen und weitere Gedanken im Blog-Beitrag Windows 10 V1809: Ursache für Rollout-Stopp erklärt zusammen getragen.

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42 Kommentare zu Bauchlandung mit Windows 10 V1809: Rollout gestoppt

  1. Harald.L sagt:

    Im WSUS wurde das Upgrade auf 1809 anscheinend als “abgelaufen, kann nicht genehmigt werden” als nicht mehr gültig markiert. Habe das im wsus.de-Forum gelesen, kann es selber aber nicht prüfen da ich wegen der WSUS-Sync-Probleme der letzten Zeit das Produkt Windows 10 in meinen beiden WSUS deaktiviert habe. Bis auf eine Testmaschine brauche ich das aktuell nicht und jetzt syncen die wenigstens wieder.

    • JohnRipper sagt:

      Ja stimmt. am 6. Oktober mit dem Sync um 2 und 4 Uhr sind alle Windows 10 Updates (sowohl “Anwendereditions” wie “Volumen”) und zwar sowohl von Windows 10 auf Windows 10 1809, wie auch von Windows 7 und 8.1 auf Windows 10 1809 abgelaufen.

      Mich plagen aber eher gerade andere sorgen: Seit dem letzten CU suchen und installieren meine Clients nur noch nachts zwischen ca. 3 und 5 Uhr nach Updates und senden den Bericht an den WSUS. Sind sie in dieser Zeit ausgeschaltet, wird der Vorgang nicht nachgeholt. Außerhalb der Zeit ist keine manuelle Suche möglich.
      Getestet mit 1709, 1803 sowie 1803.
      Muss am letzten Servicing Stack iVm mit einer GPO liegen

      • JohnRipper sagt:

        Ah Super: Die Richtlinie “turn off auto-restart for updates during active hours” bzw. “Automatischen Neustart nach Updates während der Nutzungszeit deaktivieren” funktioniert mit dem neuesten Servicing Stack nicht mehr, wenn man eine Nutzungszeit angibt die den Tag überschreitet (bspw. 14 Uhr [Mittags] bis 2 Uhr [nachts]).

        MS wie ich dich liebe.

        Ich hoffe mein WSUS explodiert nicht, wenn viele Clients am Montag die letzten Updates nachholen.

  2. oli sagt:

    Ich würde spätestens jetzt den Ansatz Windows-as-a-Service als gescheitert ansehen. Es macht null Sinn Funktionen halbjährlich neu einzuführen, wenn gleichzeitig jede Menge neue Bugs auftreten (teilweise so schwerwiegende wie hier), die es vorher nicht gab oder teilweise ja schon gepatcht waren (Meltdown-/Spectre-Patch für 1803 am Anfang? ->Fehlanzeige). Teilweise wurden die Fehler ja sogar von den Insider-Testern (werden die von MS eigentlich bezahlt?) gemeldet, aber von MS einfach nicht behoben. Wahrscheinlich um einfach die entsprechenden halbjährlichen Termine einzuhalten. Solches Gebahren kannte man bisher eigentlich nur von einigen Spielepublishern.

    Die vielen Entlassungen der letzten Jahre sollten ja eigt. mehr den Sales- und Smartphonebereich treffen. Aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass im Bereich Windows ebenfalls Stellen abgebaut wurden (scheint ja nichtmal genug Leute zu geben, die klassiche Systemsteuerung abzulösen). Oder wie erklärt man eine Veröffentlichung eines wissentlich fehlerhaften Produkts? Und mit fehlerhaft meine ich jetzt nicht die Art Fehler, die sowieso in jeder Software schlummern und entweder gar nicht, oder nur unter ganz bestimmten Umständen zum Vorschein kommen.

    Ich kann mich nur meinem vor über einem Jahr verfassten Rant ( https://oli.new-lan.de/2017/06/microsoft-ihr-macht-mist-mit-windows-10/ ) anschließen “Sry Microsoft, aber ihr produziert z.Z. Softwareschrott”.

  3. Robert sagt:

    Wieder andererleutes Mannjahre und Ressourcen mit Problembereinigungen verschwendet nach mittlerweile 48 Monaten Verfügbarkeit. Wurde eigentlich damit der Rekord der längsten Betaphase der Welt eingestellt? :)

  4. Robert Richter sagt:

    Die ISOs auf MSDN wurden anscheinend auch zurückgezogen.

    Mich würde interessieren, unter welchen Bedingungen der Datenverlust bzgl. der Eigenen Dateien stattfindet und in welchem Umfang, besonders ob da nur einzelne Directories bzw. Files verschwinden, oder ob es sich um ganze Hauptverzeichnisse handelt, also alles unter Bilder oder alles unter Dokumente. Man liest ja die wildesten Berichte inzwischen. Vielleicht kann ja da Herr Born nach und nach für Aufklärung sorgen – wäre klasse.

    Persönlich habe ich da ja OneDrive in Verdacht bzw. wenn die Eigenen Dateien mit OneDrive geynced werden. Hoffe, man findet noch mehr Infos…

      • Ja so in etwa hatte ich das auch gelesen, das wohl unter bestimmten Voraussetzungen der Ordnerinhalt von C:\Users\ wohl bereinigt wird, das es aber D:\Dokumente\ ebenfalls treffen kann habe ich bist zu diesem Beitrag nicht gewusst.

        • Compeff sagt:

          Einige Blogbeiträgen auf reddit intepretierte ich so, dass die Löschung von eigenen Dateien vor allem bei Usern auftrat, die die Bibliotheken auf z.b. d:\ ausgelagert haben.

          Aus Programmierersicht könnte man sich vorstellen, dass da unsauber gecodet wurde, frei nach dem Motto:
          1) kopiere c:\users\hans\documents in windows.old
          (hart gecodeter Pfad) (ist leer, ist ja auf d:)
          2) alten documents ordner löschen, der wird korrekt
          ermittelt (nicht hart kodiert) und dann ist
          d:\documents weg

        • Andres Müller sagt:

          Uuups :(
          “D:\Dokumente\”

          Tatsächlich??

          Das ist allerdings extrem schlecht, ein Horror Szenario – da es ja Leute geben soll die bisher angenommen haben das man auf einer anderen Partition Backups sicherer ablegen kann als auf Partition bzw. Laufwerk C: .

          Jetzt muss man wohl Backups nur noch auf einem Laufwerk machen das man nach der Sicherung vom Zugriff durch Windows vollkommen entfernt.

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  6. Ralf sagt:

    Unter Linux hat man im Laufe der Jahre schmerzhaft gelernt, die Userdaten lieber getrennt in einer eigenen Partition zu halten. Dann kann man bei fehlgeschlagenen Updates nach der System-Neuinstallation die Partition einfach wieder einbinden und verlustfrei weiter arbeiten.

    Unter Windows mach ich das seit Windows 10 auch. Ich lasse die Struktur der Eigenen Dateien im Profil links liegen und habe meine Daten in einer getrennten verschlüsselten Partition gespeichert. Eine sinnvolle Verzeichnisstruktur kann man sich schnell erstellen und die Rechte auf den eigenen User zuweisen. (Dann können auch weiter mehrere Personen mit dem PC arbeiten.) Beim Upgrade bleibt die Partition verschlüsselt und das Upgrade kann damit hier auch nichts kaputt machen. Und es ist auch schneller, weil nicht so viele Daten vom Upgrade-Prozess kopiert werden müssen.

    • keyuser sagt:

      @Ralf
      Ja das ist eine gute Idee, ich richte für die Userdaten auch immer eine extra Partition ein. Meine Frau hat auf ihrem Laptop Windows 10 installiert. Dort habe ich für Funktionsupdates eine Verzögerung von 60 Tagen eingestellt. Damit bin ich bisher ganz gut gefahren. Nach diesem Zeitraum sind die gröbsten Böcke meistens raus.
      Es bleibt mir allerdings ein Rätsel, weshalb sich Microsoft den Stress macht und alle 6 Monate ein Funktionsupdate raushaut. Aber so alt werde ich vermutlich nicht, dass sich mir die Strategie von Microsoft noch jemals erschließen wird :)

      • Dokumente und Bilder liegen bei mir schon solange ich denken kann auf einer anderen Partition oder gar Festplatte (ich glaube sogar schon sein Windows95 weil da die Festplatten viel zu klein war um all meine Daten zu beherbergen.
        Und wieso sollte ich das heute anders machen, aber wenn der Fehler an einer falsch konfigurierten GPO ändert das ja nichts.

        Also insgesamt gesehen hat dort Microsoft einen echten Bock geschossen und wer kein Backup seiner Daten gemacht hat für den ist das der Griff ins Klo.

        Wie ich schon immer sagte, wer sich einen PC Kauft, sollte sich dazu einen Externen Datenträger und ein Backup Programm gleich mit dazu kaufen, egal ob es sich um Linux, Windows oder Apple Handelt.

    • Steter Tropfen sagt:

      Offenbar schaut das Update-Programm sich nicht nur auf C:\ um.
      Schon bei Windows XP kenne ich den Effekt, dass zur Ablage von Installations-/Updatedateien eine vorhandene Partition oder Platte D:\ herangezogen wird, in der Annahme, dass dort mehr Speicherplatz zur Verfügung steht.
      Wenn dort dann ein Ordner vorhanden ist, dessen Name einem Systemordner gleicht, dann… tja, Wonder-Windows denkt eben mit und entwickelt Eigeninitiative.

      Ein Betriebssystem, vor dem man seine Arbeitsdateien sogar verschlüsseln muss, ist eigentlich kein vertrauenswürdiges Werkzeug.

    • Roland Moser sagt:

      Eine eigene SSD für die Daten.

  7. Andy sagt:

    Die Rapid-Release-Strategie von MS ist gescheitert. Microsoft sollte W10 bis 2025 noch mit Sicherheitsupdates versorgen. Neue Features bitte nur mehr bei Windows 11. Danke!

  8. Bernard sagt:

    heise schreibt:

    “Wer nach dem Update Probleme bemerke, solle sich direkt an den Microsoft-Support wenden. “

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Verschwundene-Dateien-Microsoft-zieht-Windows-10-Update-vorerst-zurueck-4182651.html

    Leider vergisst heise, den Leuten zu sagen, an WELCHEN Support man sich wenden soll. Telefonisch? Per E-Mail? An den deutschen Support?

    Und was, wenn man von 7 auf 10 upgedatet hat, ohne dafür zu zahlen?

    Ist das mit dem Support ernst gemeint oder das übliche Blah-Blah der Windows-Jünger?

    Hat hier jemand Erfahrungen mit diesem Support?

    • Klaus sagt:

      Telefonisch. An den deutschen Support. Ist eine 0180-6 Nummer (20 Cent pro Anruf vom Festnetz, 60 Cent bei Mobiltelefonen). Steht so (bis auf die Kosten) im von Günter verlinkten Microsoft KB-Artikel.

      Microsoft leistet Support bei Problemen mit Sicherheitsupdates generell (da sind die Telefonnummern aber gerne versteckt, weil die Leute mehr den Online-Support nutzen sollen, außer in den USA, die dürfen irgendwie immer anrufen) und bei Upgrades wie hier nach eigener Entscheidung bei allen Versionen, also auch OEM und kostenlosem Update von 7 oder 8.

  9. Dekre sagt:

    Danke für die Mitteilung.

    Na ja, es soll ja Mütter geben, die können es nicht abwarten, weil die eben Computerbild mit E-Mail-Newsletter abonniert haben. So fing das ganze Anfang dieser Woche an:
    “Warum habe ich es noch nicht?”
    Antwort – “Weil ich Funktionsupdates an Deinen neuen PC auf das machbare geblockt habe. Du hattest doch schon bei dem letzten Probleme. So wird es eben erst einmal belockt und andere können es testen. Melde Dich bitte von den Newsletter von Computerbild ab”.
    Erwiderung – “Ach so, danke, stimmt. Ja Du macht es schon, Danke.”

    Sodann heute per Telefon:
    Ich: “Das Ganze ist nun von Microsoft zurückgezogen und es ist doch gut, dass wir es geblockt haben”.
    Antwort: “Das weiß ich doch schooooonnn, [gäääähn]”.

    Na ja. So ist es eben. Was tut man nicht alles für ein gutes Familienleben.

    Wie man es macht ist es verkehrt.

  10. Manfred sagt:

    Kurzer Erfahrungsbericht zum Upgrade auf 1809: habe mehrere Rechner mit dem Upgrade-Tool von MS “upgegradet” oder es versucht. Feststellung: Rechner mit UEFI waren völlig problemlos. Ein Rechner mit BIOS dagegen ist beim Upgrade steckengeblieben / eingefroren. Maus und Tastatur funktionslos. Rechner ausgeschaltet. Neustart mit Systemwiederherstellungsdatenträger (Problembehandlung, PC zurücksetzen oder erweiterte Optionen anzeigen, System wiederherstellen) zeigte mir dann zwar noch die letzten 4 Wiederherstllungspunkte (automatische u. manuelle) und startete auch diese Wiederherstellungsmöglichkeit (Dateien werden wiederhergestellt), er kam jedoch zu keinem Ende und brach irgendwann mit der Fehlermeldung 800700003 ab.
    Das einzige, was wirklich half war eine Systemimagewiederherstellung von der Datenpartition der selben Festplatte. Images auf USB-Lw wollte er auch nicht. Jetzt habe ich wenigstens das 1803 (April Update) wieder in Funktion.
    Aber es ist schon eine ziemliche Sauerei, wenn MS ein sogenanntes Update anbietet, und den Leuten damit die Daten klaut, die nicht gesichert waren. Wer bitteschön macht denn ein tägliches Backup oder zumindest bevor er online geht.
    Noch eine Anmerkung: Auf Rechnern, bei denen das Update / Upgrade auf 1809 klappte gibt es dennoch ein Problem. Die Tastaturanschläge funktionieren nicht immer. So wie bei diesem Text hier, also nicht bloß in MS-Word o.ä.. kurze Schreibunterbrechungen (ab 2 oder 3 Sekunden) lassen die Tastatur funktionslos werden, d.h. erst wenn man noch mal etwas kräftiger auf den nächsten Buchstaben tippt reagiert die Tastatur wieder.
    Geschrieben mit Windows 10 rs5 (Oktober-Update)
    MfG

  11. Roland Moser sagt:

    Satan Nadella macht auch Microsoft eine 3. Welt Firma und aus Windows ein 3. Welt Betriebssystem.

  12. Peter K. sagt:

    Nach knapp 3 Jahren Win10 im Unternehmen (kein LTSB) kann ich folgendes sagen:
    Die halbjährliche Updaterei ist das mit Abstand dümmste was MS jemals gemacht hat.
    Was soll das?
    Funktionen nach denen niemand gefragt hat, oder auch nur irgend jemand etwas damit anfängt, Dinge die funktioniert haben sind plötzlich mit Bugs versehen?
    Ja, Windows 10 ist wirklich das “Letzte”.
    Inzwischen habe ich aber leider auch jede Hoffnung aufgegeben, das MS merkt, das hier was total schief läuft. Die schweben ja schön in ihrer Cloud….

    • Roland Moser :-) sagt:

      Was lange gärt, wird endlich gut.
      Dann gibt es in 2 oder 3 Jahren einen neuen CEO, der MS ausmisten muss :-) Und andere fliegen dann hoffentlich auch raus.
      Und das schräge: Dann gehen sie anderswo hin, machen weiter nur Fehler, Leerläufe und Destruktives, und zocken möglicherweise noch mehr ab.

  13. Robert sagt:

    Und solche guten Geister wie Dekre gibt es zu hunderttausenden, ohne die viele private Rechner zu Staubfängern verkommen würden. Selten wird das wirklich honoriert, dann braucht’s erst recht keine Eigensabotagen der Hersteller als Zeitfresser.

    Aber wenn es offenbar eine dumme Idee und riskant ist, sein Nutzerverzeichnis im Systemstandard zu belassen, warum ist es dann überhaupt weiterhin Systemstand? Und wenn Backup auf eine externe Platte wichtig ist, warum gibt es keine Applikationen, die das am besten seniorentauglich nach 5 Klicks leistet?
    Ich glaube, sobald man das Treiberproblem und die Updates in den Griff bekommt, wird man sich dann auch darum kümmern ;)

    • Micha sagt:

      Die Windows Systemabbildsicherung kann das aber leider mit der Einschränkung das im Wiederherstellungsdatenträger (DVD) zum booten nur USB 2.0 Treiber beinhaltet. Somit wird es auf den allen modernen PCs mit USB 3.0 und ohne DVD Laufwerk nicht funktionieren.

      In Windows 8.1 (2013) hatte diese Funktion schon mal nativen USB 3.0 Support! Des weiteren wurde da auch ein USB Stick als Wiederherstellungslaufwerk erstellt.

      Das musste ich bei einen älteren Toschiba Laptop feststellen. Über USB 2.0 Anschluss hat er dann die Externe Festplatte erkannt und erfolgreich Windows 10 1709 wieder hergestellt nachdem das Upgrade auf Windows 10 1803 fehlgeschlagen war.

      Windows 10 ist halt das Beste Windows aller Zeiten. :-)

    • Thorky sagt:

      So ein Programm gibt es doch: Teracopy … sind afair drei Klicks. :)

  14. Peter V. sagt:

    Muss meinen Senf auch mal dazu geben.
    Auf meinem Hauprechner (UEFI) ging das Update auf 1809 ohne Probleme.
    Dagegen hat mein Portable Dell nach dem Update (BIOS) irgendetwas gelöscht, sodas im Office keine Macros mehr gingen. Deinstallation, Reinstall, Windows reset – alles ohne Erfolg.
    Erst nach einem Clean-Install der 1809 ging dann wieder alles.
    Ärgerlich….. ;(

    • Compeff sagt:

      Peter V.: Welche office Version war das, die betroffen war? 2007/2010? (das hatten wir bei einigen Kunden, aber schon vor 1809) Wäre spannend zu wissen, ob ggf. MS bei den Updates nur noch mit Office 2013/2016 testet, frei nach dem Motto “wenns ein älteres office zerschießt, kauft der Nutzer ja vielleicht ein Neueres”. (quasi: Geplante Obsoleszenz sponsored by “accident”)

      • Roland Moser :-) sagt:

        Ich mein mal gelesen zu haben, dass die älteste noch unterstützte Office Version die von 2013 ist.
        Aussage ohne Gewähr.

        • Dekre sagt:

          Das glaube ich nicht. Auf Win 10 ist Office 2010 installiert. Habe aber das Funktionsupdate geblockt auf die machbar möglichen Tage.
          Oder hat das MS wieder geändert?

  15. Bernhard Diener sagt:

    Testen läuft so:
    Mit der Feedback-App reportete Probleme mit werden priorisiert untersucht. Die Feedback-App bietet keine Möglichkeit, einzustufen, wie wichtig ein Problem ist (wozu auch? Die meisten Nutzer würden die kleinsten Kinkerlitzchen schon als weltbewegend einstufen und alles verzerren), somit geht die Priorisierung allein über Häufigkeiten.

    Die von Günther verlinkten
    https://aka.ms/AA2rxjc
    https://aka.ms/AA2qrdk
    https://aka.ms/AA2rasi
    https://aka.ms/AA2rvtp
    https://aka.ms/AA2ro9h
    https://aka.ms/AA2rat6
    https://aka.ms/AA2qrdg
    https://aka.ms/AA2ro9c
    https://aka.ms/AA2rxkg
    https://aka.ms/AA2qrdb
    https://aka.ms/AA2qyna
    https://aka.ms/AA2ratj
    https://aka.ms/AA2qrda
    https://aka.ms/AA2ratq

    haben nun welche Häufigkeit? Die meisten gerade einmal 5-6 Personen. Mit anderen Worten, das tritt fast nie auf. Oder? Ja, wie kann man zu der Aussage “fast nie” kommen, wie funktioniert noch einmal Statistik? Man braucht einen ausreichend großen Stichprobenraum. Und, wie viele Leute nutzen das Insiderprogramm, wie viele davon haben Probleme und wiederum wie viele von diesen reporten sie auch auf dem vorgesehenen Wege? Da liegt doch der Hund begraben. MS einen Vorwurf zu machen, ist immer einfach, und sich das Maul darüber zu zerreißen, scheint Spaß zu machen.

    Ich gebe mal zu bedenken, dass das Löschen von Dateien und Diensten bereits vor Jahren (und vor Windows 10!) ein Problem war und vermutlich nie gefixt worden ist. Vermutlich hat das immer noch die selbe Ursache: Besonderheiten in den Pfadnamen. Siehe https://www.administrator.de/wissen/windows-setup-brutal-nicht-lange-gefackelt-dienste-verknüpfungen-gelöscht-288508.html

    Wer ist also Schuld? Microsoft? Klar – aber jeder macht Fehler und es verhält sich ja nicht so, dass Microsoft, wie es Ihnen teilweise im Feedback-Hub unterstellt wird, Löschroutinen eingebaut hat, sondern es schlagen vermutlich eher Dateiverschiebungen wegen dieser Pfadbesonderheiten fehl und Microsoft fängt diese Fehler nicht korrekt ab.

    Schuld sind die Leute, die Lust haben, zu meckern, aber sich nie bereit erklären würden, selbst einen gründlichen Test zu machen auf einem System, dass eben NICHT völlig jungfräulich ist und NICHT nur für Tests genutzt wird. Denn würden Sie dies tun und mit all Ihrem Scha(r)fsinn da ran gehen, würden sie all diese bösen Fehler finden und könnten sie reporten und die Signifikanz und Priorisierung und *Tusch* Bearbeitungsdauer durch Microsoft wäre eine ganz andere.

  16. Bernhard Diener sagt:

    Mein voriger Kommentar erscheint nicht. Poste ich das selbe erneut, werde ich darauf hingewiesen, das ich dieses bereits gepostet habe. Bitte mal kontrollieren. (mal sehen, was mit diesem passiert)
    –ah, dieser erscheint… nun hänge ich meinen eigentlichen Kommentar ran:
    ———-
    Testen läuft so:
    Mit der Feedback-App reportete Probleme mit werden priorisiert untersucht. Die Feedback-App bietet keine Möglichkeit, einzustufen, wie wichtig ein Problem ist (wozu auch? Die meisten Nutzer würden die kleinsten Kinkerlitzchen schon als weltbewegend einstufen und alles verzerren), somit geht die Priorisierung allein über Häufigkeiten.

    Die von Günther verlinkten
    https://aka.ms/AA2rxjc
    https://aka.ms/AA2qrdk
    https://aka.ms/AA2rasi
    https://aka.ms/AA2rvtp
    https://aka.ms/AA2ro9h
    https://aka.ms/AA2rat6
    https://aka.ms/AA2qrdg
    https://aka.ms/AA2ro9c
    https://aka.ms/AA2rxkg
    https://aka.ms/AA2qrdb
    https://aka.ms/AA2qyna
    https://aka.ms/AA2ratj
    https://aka.ms/AA2qrda
    https://aka.ms/AA2ratq

    haben nun welche Häufigkeit? Die meisten gerade einmal 5-6 Personen. Mit anderen Worten, das tritt fast nie auf. Oder? Ja, wie kann man zu der Aussage “fast nie” kommen, wie funktioniert noch einmal Statistik? Man braucht einen ausreichend großen Stichprobenraum. Und, wie viele Leute nutzen das Insiderprogramm, wie viele davon haben Probleme und wiederum wie viele von diesen reporten sie auch auf dem vorgesehenen Wege? Da liegt doch der Hund begraben. MS einen Vorwurf zu machen, ist immer einfach, und sich das Maul darüber zu zerreißen, scheint Spaß zu machen.

    Ich gebe mal zu bedenken, dass das Löschen von Dateien und Diensten bereits vor Jahren (und vor Windows 10!) ein Problem war und vermutlich nie gefixt worden ist. Vermutlich hat das immer noch die selbe Ursache: Besonderheiten in den Pfadnamen. Siehe https://www.administrator.de/wissen/windows-setup-brutal-nicht-lange-gefackelt-dienste-verknüpfungen-gelöscht-288508.html

    Wer ist also Schuld? Microsoft? Klar – aber jeder macht Fehler und es verhält sich ja nicht so, dass Microsoft, wie es Ihnen teilweise im Feedback-Hub unterstellt wird, Löschroutinen eingebaut hat, sondern es schlagen vermutlich eher Dateiverschiebungen wegen dieser Pfadbesonderheiten fehl und Microsoft fängt diese Fehler nicht korrekt ab.

    Schuld sind die Leute, die Lust haben, zu meckern, aber sich nie bereit erklären würden, selbst einen gründlichen Test zu machen auf einem System, dass eben NICHT völlig jungfräulich ist und NICHT nur für Tests genutzt wird. Denn würden Sie dies tun und mit all Ihrem Scha(r)fsinn da ran gehen, würden sie all diese bösen Fehler finden und könnten sie reporten und die Signifikanz und Priorisierung und *Tusch* Bearbeitungsdauer durch Microsoft wäre eine ganz andere.

  17. Markus K sagt:

    Aber da steht doch ganz klar (Zitat Microsoft):
    Windows 10 ist ein Dienst, der laufend durch regelmäßige Softwareupdates verbessert wird.

    Was kann da schief gehen?

  18. Herr IngoW sagt:

    Also bei mir war es beim Update über “Windows-Update” eines PC’s mit BIOS (AMD Adlon, Samsung SSD) kein Probrem.
    Bei einem Laptop mit UEFI (AMD A4, Samsung SSD) war nach der Installation über “Windows-Update” alles sehr lahm (Prosessor 50%-98% ausgelastet).
    Die Neuinstallation mit einem USB-Stick (mit MediaCreationTool erstellt) und mit einer DVD (von einer Iso-Datei) gingen nicht zu starten, nach der Aufforderung “von der CD zu starten”.
    Dann wurde das noch funktionierende System mit der Windows-Funktion KOMMPLETT zurückgestzt.
    Nach der Aktion war die Version 1809 installiert, mit allen Treibern.
    Die paar Programme (Office, Packer,PDF-Reader usw.) mussten natürlich neu installiert werden.
    Über Datenverlust kann ich nichts sagen da ich meine Daten nur auf NAS, USB-Stick, USB-Laufwerken habe.
    Das ganze ist dann schon ziemlich ärgerlich. Hoffentlich wird das bald behoben.
    Die Qualitätssicherung funktioniert wohl gar nicht mehr.

  19. Sebastian sagt:

    Hallo zusammen,

    hat von euch auch das Problem, dass rechts unten bei den Benachrichtigungen eine Ziffer steht aber keine Benachrichtigungen vorhanden sind?

    Tritt seit 1809 auf.
    Sonst konnte ich keine Probleme mit Datenverlust o.Ä. feststellen.

    Dankeschön

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