Windows 10 V1809 erneut freigegeben (13. Nov. 2018)

[English]Microsoft hat am 13. November 2018 das Windows 10 Oktober 2018 Update (Version 1809) erneut für die Allgemeinheit freigegeben. Hier ein paar Informationen zu diesem Re-Release.


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Ich hatte ja vor zwei Tagen im Artikel Windows 10 V1809: Freigabe am 13./14. Nov. 2018? darauf hingewiesen, dass Microsoft die Windows 10 V1809 am 13. Nov. 2018 erneut freigegeben könnte. Diese Version war zwar bereits am 2. Oktober 2018 erschienen, musste aber wegen zahlreicher Bugs zurückgezogen werden (siehe Links am Artikelende). Im Oktober wurden zahlreiche Updates im Insider Preview-Programm getestet.

Die Ankündigung von Microsoft

Nun hat Microsoft das Windows 10 Oktober 2018 Update (Version 1809) zum 13. November 2018 erneut freigegeben. Im Blog-Beitrag Resuming the rollout of the Windows 10 October 2018 Update hat John Cable von Microsoft die Details offen gelegt. Dort schreibt er, dass Microsoft die ‘Bugs’ im Hinblick auf verlorene Benutzerdateien zum 9. Oktober 2018 behoben habe.

Neben einer ‘umfangreichen internen Validierung’ hat Microsoft sich die Zeit genommen(faktisch einen Monat), die Feedback- und Diagnosedaten unserer Windows Insider und der Millionen von Geräten auf dem Windows 10 Oktober 2018 Update genau zu überwachen. Microsoft hat dort keine weiteren Hinweise auf Datenverlust erhalten.

Basierend auf diesen Daten beginnt Microsoft ab sofort mit der Wiederveröffentlichung des Oktober-Updates. Das Rollout erfolgt, wie üblich in Wellen – diesmal aber mit angezogener Handbremse, sprich:

Benutzer, die das Funktionsupdate auf Windows 10 Version 1809 von früheren Versionen haben wollen, müssen in der Einstellungen-Seite über Updates und Sicherheit nach Updates suchen. Dann sollte das Update angeboten werden (sofern die Maschine kompatibel ist).

Wie bei früheren Windows-Versionen prüft Microsoft die Ergebnisse, Rückmeldungen und Diagnosedaten, die von den Installationen zurückkommen. In den kommenden Wochen und Monaten soll dann diese Windows-Build in einem phasenweisen Update für weitere Geräte angeboten werden.

Während Microsoft bei Windows 10 V1803 ganz stolz war, dass dessen Rollout mit der höchsten Geschwindigkeit seit Einführung von Windows 10 ablief, hat man (auf Grund des Oktober Desasters) die bereits erwähnte Handbremse angezogen. Microsoft will beim Rollout jetzt einen maßvolleren und verlangsamten Rollout verfolgen, um die Telemetriedaten der Geräte genauer zu untersuchen.

Sprich: Microsoft wird das Windows 10 Oktober 2018 Update nur auf solchen Maschinen per Windows Update anbieten, wenn deren Telemetriedaten zeigen, dass das Gerät wirklich für das Funktionsupdate bereit ist. Stellt Microsoft fest, dass das Gerät ein Problem hat, wie z.B. eine Anwendungsinkompatibilität, will man das Update erst zur Installieren anbieten, wenn dieses Problem behoben ist. Das gilt auch für den Fall, dass der Nutzer über die Einstellungen-Seite “Nach Updates suchen” lässt.

Wo gibt es die Installationsabbilder?


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Natürlich können ‘fortgeschrittene Benutzer’, die wagemutig genug sind, die Version 1809 über die Microsoft Server als Installationsmedium beziehen und installieren. Auf MSDN hat Microsoft aktuell zwar noch keine Installationsabbilder für Windows 10 V1809 bereitgestellt. Aber die ISOs lassen sich schon von den Microsoft Servern herunterladen.

Dazu ist im Browser diese Webseite aufzurufen. Erwartungsgemäß wird der Download des Media Creation Tool (z.Z. MediaCreationTool1809Oct.exe) angeboten. Dieses sollte (bald) das neue Installationsabbild erzeugen (ich habe es noch nicht getestet, Ergänzung: Laut deskmodder erzeugt es die aktuelle ISO). Aber die ISOs stehen auch direkt zum Download auf den Microsoft-Servern bereit. Wie man direkt im Browser an die Download-Adressen für die 32- oder 64-Bit-ISO-Abbilder heran kommt, hatte ich im Blog-Beitrag Tipp: Windows 10 ISO direkt von Microsoft per Chrome laden beschrieben.

Windows 10 V1809 Download im Chrome-Browser

Obiger Screenshot zeigt, dass die ISO-Datei für das Windows 10 October 2018 Update im Chrome-Browser (den ich auf iPad-Emulation umgestellt habe) angeboten wird. Nach Auswahl der Edition und der Sprache kann die 32- oder 64-Bit-ISO heruntergeladen werden.

Windows 10 V1809 Download über Adguard
(Windows 10 V1809 Download über Adguard)

Einfacher geht es möglicherweise über die Webseite von Adguard (siehe obiger Screenshot). Dort wird Windows 10 V1809 Build 17763.107 zum Download von den Microsoft Servern angeboten, wenn man in den Formularfeldern als Typ “Windows (Final)” auswählt. Die Kollegen bei deskmodder.de haben hier die direkten Download-Links bereitgestellt (ich verwende aber lieber dynamische Seiten, wie oben beschrieben, um die neuesten Builds zu erhalten).

Update für Build 17763.134 mit Bug-Fixes

Sobald Windows 10 V1809 Build 17763.107 installiert ist, wird über Windows Update ein kumulatives Update KB4467708 ausgerollt, welches die Build Build 17763.134 anhebt. Dieses fixt diverse Probleme mit UWP-Apps und der Anmeldung am Microsoft-Konto. Zudem wird eine weitere Unterklasse mit ‘Schutzmechanismen’ gegen spekulative Seitenangriffe (Spectre) installiert.

Für Leute, die kumulative Updates als manuellen Download installieren (müssen oder über WSUS beziehen) der Hinweis, dass Microsoft wieder ein aktualisiertes Servicing Stack Update (SSU) KB4465664 bereitgestellt hat. Dieses muss vor der Installation des kumulativen Updates installiert werden. Laut diesem Kommentar könnte es BlueScreens mit den neuen Builds geben – ich habe noch nichts getestet.

Bekanntes Problem Dateitypen-Zuordnung ungefixt

Microsoft hat zwar einiges in der V1809 gefixt (u.a. den im Blog berichteten ZIP-Bug, siehe Windows 10 V1809: Update KB4464455 fixt ZIP-Bug). Aber in Windows 10 V1809 ist ja seit einigen Wochen ein Bug in der Zuordnung von Dateitypen bekannt. Ich hatte zuletzt im Blog-Beitrag Windows 10: Neues zur kaputten Dateitypen-Zuordnung darüber berichtet. Im KB-Artikel heißt es aber, dass dieser Bug ungefixt sei:

After installing this update, some users cannot set Win32 program defaults for certain app and file type combinations using the Open with… command or Settings > Apps > Default apps.

In some cases, Microsoft Notepad or other Win32 programs cannot be set as the default.

In some cases, attempting to set application defaults again will succeed.

Microsoft arbeitet an dem Problem und schätzt, dass Ende November 2018 eine Lösung verfügbar sein wird. Wer die Windows 10 V1809 bereits installiert hat, braucht eigentlich nur auf Windows Update zu warten. Dann werden die oben erwähnten Patches automatisch eingespielt (eine Neuinstallation der V1809 ist nicht erforderlich). So, damit hoffe ich, das Wichtigste aufgewischt zu haben. Letzter Tipp: Wartet mit dem Update, bis klar ist, ob die dicksten Bugs raus sind.

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20 Antworten zu Windows 10 V1809 erneut freigegeben (13. Nov. 2018)


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  2. Thorky sagt:

    Ich traue dem Braten immer noch nicht. Werde weitere 30 Tage abwarten und schauen, was für Macken nach wie vor oder neu drin stecken.

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  4. Rolf Dieter sagt:

    Ein Update diesmal mit “angezogener Handbremse”.
    Daraus kann man nur schließen, die haben keine Ahnung ob es nicht weitere gravierende Probleme damit geben wird. Wie auch, MS hat den Überblick vollkommen verloren. Das wird nichts mehr. Ende Gelände. W10 wird wahrhaftig das letzte Windows sein.

    • Roland Moser Normalverbraucher :-) sagt:

      :-)

    • Roland Moser Normalverbraucher :-) sagt:

      das erste und letzte von Nadella

      Danach kommt Windows 21. 21 für 21. Jahrhundert. Der 3. Welt-Ramsch von Nadella stammt nicht aus dem 21. Jh.

      • Andreas B. sagt:

        3. Welt-Ramsch??? – Nein, Einspruch, Euer Ehren!
        Dekadenz-Erscheinung eines weltbeherrschenden Monopolkonzerns. – Ubuntu bspw. war ja (schon dem Namen nach) mal gedacht als etwas, was einfach, zuverlässig, schnörkellos robust ist und funktioniert; gerade (im Kontrast dazu) für User in der 3. Welt (und alle, denen die Hypertrophie des MS-Betriebssystems nur auf den Keks geht).

  5. Lance sagt:

    Der Fehler mit dem Energiesparmodus wurde auch nicht behoben, Dort bleibe ich hängen, kein Neustart möglich, auch ein Kaltstart zeigt die gleichen Fehler. Bin gezwungen mit der Aus-Taste zu beenden dann neu starten, bleibt wieder hängen. Jetzt Reset, dann bootet er endlich. Bei 1803 gab es dass nicht. Der reine Irrsinn!

  6. Robert Richter sagt:

    War ja mal wieder klar…

    “Windows 10, version 1809 will be available for Visual Studio Subscriptions (formerly MSDN Subscriptions) by the end of this week.”

    Früher war man mit einer MSDN Subscription der König,
    heute ist man der Ar… :-(

  7. Vendoree123 sagt:

    Zu einem Problem gehört zumindest m. E. dieser bescheidene Halbjahreszyklus.
    Selbst Hinausschieben (soweit möglich) verbraucht sich.
    Möglicherweise kommen einige andere Aspekte hinzu, so Kompatibilität Hardware, Firmware, Treiber, das ganze Gerangel mit ausgeprägtem interdisziplinären Wissenschaftscharakter (so diverse Interessen), Kompliziertheit/ Komplexität …

    Wenn auch nur im Raum gestellt: Passt das alles zusammen etwa mit NTFS …/ chkdsk? Vor einiger Zeit lt. KB4032188 (1703) wurde angesprochen, dass diverse Dinge geglättet wurden.

    Als irgendwo minimalste Einheit des Ganzen viel mir im ganz Konkreten als Nutzer auf, am wenigsten gibt es beim guten alten Gerät im zweistelligen Alter zu meckern.

    Betreffend Notebook und Helligkeitseinstellung nach Neustart hab ich mal bei einem jüngeren Gerät geschaut: Seit Build 17763.134 bei Version 1809 trat das Problem im Konkreten nicht mehr auf, aber eben erst seit Build 17763.134.

    Updates bzw. Upgrade als solche haben funktioniert im Konkreten mit 1809. Bei dem Gerät auf dem grad geschrieben wird, wie soeben sich u. a. mit Zuverlässigkeitsverlauf bestätigte, scheint es jedoch Fehler zu geben, Dem wäre aber erst noch nachzugehen.

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  9. Rolf Dieter sagt:

    Interessanter Kommentar:
    https://www.sueddeutsche.de/digital/windows-microsoft-macht-nutzer-zu-testkaninchen-wider-willen-1.4208912
    Wobei ich die Ausrede, es gäbe zu viele Hardwarevarianten bei Windows nicht gelten lassen kann. Linux bekommt es auch auf den Schirm, und wenn ich mir die Surface Reihe ansehe, die nur so vor Fehlern strotzt, und da hat MS den Finger drauf.
    Es ist definitiv kein Niveaulimbo was MS betreibt, um auszutesten wie weit sie die Qualität runterschrauben können, bis die Fangemeinede aufschreit. Sie können es nicht mehr besser. Das KnowHow ist weg. Die Windows Reihe wird bewußt an die Wand gefahren. Gewinne werden wo anders realisiert. Bald, ganz bald, wird Windows eingedampft. Man wird sich immer mehr Linux öffnen, und die müssen dann die “Drecksarbeit” erledigen, damit MS sich ganz auf die Cloud konzentrieren kann. Das ist Herrn Nadella alles zu aufwendig, und nicht genug Gewinnträchtig.
    Schaun wir mal….

    • sole-fuer3 sagt:

      also linux als gutes Beispiel für Verträglichkeit vieler Hardware-Kombinationen anzuführen ist aber einigermaßen grotesk, stimmt hinten und vorne nicht!
      grad linux macht seit Jahren/Jahrzehnten den Fehler, leider, auf viel zu breiter Basis laufen zu wollen. Als Beispiel sei hier nur mal eine aktuelle TV-Karte genannt. Bekommt man unter linux nie oder nur mit extremen Verrenkungen + Einschränkungen ans laufen, vollkommen indiskutabel. Da bleibt nur windows , gilt für andere Hardware teils ähnlich, linux ist da viel zu oft weit hinterm Mond. Von Spielen schweigen wir lieber ganz.
      Denen würde es guttun, etwas vom apple-Prinzip anzuwenden: selektierte Hardwarebasis, dafür wird programmiert, dafür werden Funktionen zur Verfügung gestellt. Was dann auch funktioniert.

      • Rolf Dieter sagt:

        Wer benutzt denn heute noch eine TV Karte im den Zeiten von Internetstream?
        Es geht hier um die grundsätzliche Basis. Und die funktioniert.
        Mein Exot, Clevo Notebook wird komplett unterstützt. Alles da, von der GF1060 bis zur Tastaturbeleuchtung. Das “Daddeln” kommt. Steam hat den ersten Schritt getan. Interessiert mich aber peripher. Natürlich gibt es auch hier Ausreisser. Aber die Patzer die sich jetzt MS erlaubt gibt es bei Linux nicht. Ab W7 geht es kontinuierlich nach unten. Bei Linux aber konstant nach oben. Die haben zumindestens eine Qualitätssicherung, was bei MS überhaupt nicht mehr vorhanden ist. Und wenn ein Problem da ist, wird es zeitnah behoben. Das kann man weder von Apple noch von MS behaupten. Apple ist die Firma, die die bekannten Probleme am längsten aussitzt, oder einfach behauptet, man hält es falsch. Und das bei der überschaubaren Hardware die bei Apple eingesetzt wird.

        • Micha sagt:

          Ich benutze jeden Tag meine TV Karte von Techni Sat Cable Star Combo Ci zum hören von Digitalradio DVB-C am PC. Zur Wiedergabe und Aufnahme wird Progdvb Professional genutzt. TV aufzeichnungen werden über die Windows Taskplanung aus dem Ruhezustand (S4) heraus realisiert.

          Die Sendung “Matuschke – der etwas andere Abend in Bayern 3” gibt es nicht als Podcast. Wenn ich Spätschicht oder Nachtschicht habe muss ich das aufnehmen. Nur so kann ich die Sendung bis zu ende hören.

          Die Karte hat aber schon unter Windows XP mit dem Original Techni Sat Cable Star Combo Ci Treiber sehr schlecht funktioniert.

          Ich nutze dafür einen Treiber für eine Azure Wave DTV Box. Der wurde manuell über den Gerätemanager Installiert.

          Um den TV Tuner unter Linux zu benutzen muss man die Firmware einer Terratec H7 TV Karte benutzen.

          MS schafft es doch nicht mal einen USB 3.0 Treiber zu programmieren die mit der TV Karte ordentlich laufen. Unter Windows 7 x64 läuft sie auch am USB 3.0 Anschluss. Es wird ein USB Treiber von AMD genutzt.

          Sofern man Windows 8.1 x64 oder 10 x64 mit MS USB 3.0 Treiber benutzt erhält man einen “Kernel Security Check failure”. Den kann man mit 2 Lösungswegen beheben.

          1. Das Installieren einer PCE-E USB 2.0 Controllerkarte. Habe eine mit “VIA Rev 5 oder höher USB universeller Hostcontroller” eingebaut. Selbst Windows 10 x64 nutzt für so einen alten Controller noch einen Treiber aus 2006.

          2. Alternativ kann man auch den AMD Chipsatztreiber für Windows 7 x64 entpacken. Anschließend Installiert man per Gerätemanager den Treiber für Windows 7 x64 unter Windows 8.1 oder 10 x64. Windows meckert zwar das es nicht geht aber macht es dann doch. Danach funktioniert es dann auch mit der TV Karte.

          Als letztes braucht man noch unter Windows 8.1 und 10 ein Mediacodec für MPEG2 da Windows das ab Werk gar nicht mehr dekodieren kann. Es gibt nicht mal ein aufpreisflichtiges Media Center um das auf offiziellen weg nachzurüsten.

          Im Grunde ist Windows 10 x64 kein Multimedia Betriebssystem mehr da sehr viele Funktionen die es damals schon mal gab entfernt wurden.

          Nur App gedöns und ein mehr oder weniger Nutzloser App Store ist geblieben.

          • Rolf Dieter sagt:

            Deine Karte sollte ohne Probleme auch seit 2013 unter Linux funktionieren.
            https://www.linuxtv.org/wiki/index.php/TechniSat_CableStar_Combo_HD_CI

          • chapeau sagt:

            das dumme an linux ist allerdings: “sollte” bedeutet oft ‘tut sie dummerweise nicht’.
            hat et rd wohl vergessen zu erwähnen…
            ;-)
            Hab da so meine eindeutigen Erfahrungen mit u.a. Hauppauge-Hardware. Da gibts viele Listen, wo behauptet wurde, dass es unter linux funktioniere – ein brauchbares Signal kam nur nie an, wie dumm. Aber wer braucht sowas schon. Als linux-fan nimmt man eine tv-Karte – ohne TV zu schauen. :-P

    • ralf sagt:

      zu “Die Windows Reihe wird bewußt an die Wand gefahren. Gewinne werden wo anders realisiert. Bald, ganz bald, wird Windows eingedampft”:

      warum sollten sie das tun? ZDNET (20.07.2018): “Microsofts größter Geschäftsbereich ist nach wie vor die More Personal Computing Group, zu der das Consumer-Geschäft mit Windows-Lizenzen gehört. Sie nahm 10,8 Milliarden Dollar im vierten Fiskalquartal ein, 17 Prozent mehr als vor einem Jahr. Dicht dahinter folgt die Sparte Productivity and Business Processes mit 9,7 Milliarden Dollar (plus 13 Prozent). Die Intelligent Cloud spülte 9,6 Milliarden Dollar in Microsofts Kasse, was einem Plus von 23 Prozent entspricht.” windows hat fuer microsoft zudem eine ueberragende strategische bedeutung. vor allem die kontrolle ueber das windows api verschafft microsoft gravierende entwicklervorteile bei vielen anderen produkten ihres portfolios.

      es sieht auch nicht so aus, dass sie es tun: win10 erhaelt neben der minimalen instandhaltung (bugfixes und sicherheitsupdates) zusaetzlich noch halbjaehrliche funktionsupgrades. warum sollte microsoft sich freiwillig diese kostspielige last ans bein binden, wenn sie mit windows eine exit-strategie verfolgen wuerden?

      • Rolf Dieter sagt:

        Die Zahlen beziehen sich alle auf den Umsatz, nicht auf den Gewinn.
        Wen interessiert der Umsatz? Nadella auch nicht. Der will nur den Gewinn steigern.
        Siemens ist z.B. damals aus dem Joint Venture mit Fujitsu ausgestiegen, weil nur 105 Millionen Gewinn bei rüber kamen, bei einem Umsatz von 6,6 Milliarden.
        Leider dröselt MS seinen Gewinn aber nicht auf. Wenn der aber in der Sparte von Windows zu niedrig ist… wir werden es in der Zukunft sehen.

        • Rolf Dieter sagt:

          Und wenn man die Meldung von ZDNET vom 25.10.2018 liest:
          “Ihr im Vergleich schwaches Wachstum hat die More Personal Computing Group dem klassischen Windows-Geschäft zu verdanken. Der Verkauf von Windows-OEM-Lizenzen spülte lediglich drei Prozent mehr in Microsofts Kasse als im Vorjahr. Die Nachfrage nach nicht-Pro-Lizenzen war sogar rückläufig”.
          Ein eindeutiger Trend? :-)

        • ralf sagt:

          zu “Die Zahlen beziehen sich alle auf den Umsatz, nicht auf den Gewinn”:

          richtig, anderes hatte ich auf die schnelle nicht gefunden.

          zu “Wen interessiert der Umsatz? Nadella… will nur den Gewinn steigern”:

          ich denke schon, dass man sich bei microsoft auch fuer den umsatz interessiert, ist er doch eine wesentliche komponente auf der ertragsseite der betrieblichen gewinn- und verlustrechnung (ausserdem spuelt er liquiditaet ins unternehmen, aber daran scheint es microsoft wohl nicht zu mangeln).

          zu “Siemens ist z.B. damals aus dem Joint Venture mit Fujitsu ausgestiegen, weil nur 105 Millionen Gewinn bei rüber kamen, bei einem Umsatz von 6,6 Milliarden”:

          windows ist fuer microsoft kein isoliertes produkt, das man einfach auslisten kann, sondern bildet die grundlage auf der die meisten anderen produkte der firma aufsetzen. microsoft waere schlecht beraten windows ab- oder aufzugeben. selbst wenn das betriebssystem selber unrentabel waere, bliebe es fuer microsoft immer noch ein kritischer erfolgsfaktor.

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