Killt Microsoft den Edge und bringt eine Chromium-Variante?

[English]Tschö mit ö – neuesten Gerüchten zufolge will Microsoft in Zukunft seinen Edge-Browser beerdigen und auf eine neue Entwicklung setzen. Dieser Browser soll auf Basis von Googles Chromium-Engine entstehen.


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Edge stetig im Sinkflug

Microsoft tut sich ja erkennbar schwer, seinen Edge-Browser an die Nutzer zu bringen. Vorinstalliert unter Windows 10 stimmen die Nutzer ‘mit den Füßen ab’ und wechseln trotzdem zu Google Chrome oder Firefox.

Marktanteile Browser Dezember 2018

Der neuesten Statistik – ich habe in obigem Bild mal stetic.com verwendet, bescheinigt dem Edge einen Anteil am Browsermarkt von 3,35% für den Dezember 2018. Und die Entwicklung zeigt seit Monaten einen schwindenden Nutzeranteil für den Edge-Browser.

Martin Geuß hatte bei Dr. Windows vor einigen Tagen weitere Statistiken zur Browsernutzung gepostet. Ich hätte den Beitrag hier gerne verlinkt – aber vor Schock über diesen Artikel hat sich Dr. Windows so verschluckt, dass mir eine ‘Error establishing a database connection’-Fehlermeldung entgegen geschleudert wird. Drücken wir den Kollegen die Daumen, dass sie diesen Fehler bald beheben können.

Die hier im Blog mehrfach berichteten Versuche Microsofts, die Nutzer vom Wechsel zu alternativen Browsern zu motivieren, muten hilflos an.

Ein Ende mit Schrecken – aus für Edge?

Jetzt berichtet Windows Central, dass Microsoft an einem auf Chromium basierenden Nachfolger für den Edge arbeite. Dieser soll den Edge irgendwann unter Windows 10 ersetzen.

Ein Indiz, der das Gerücht stützt, könnte auch der Umstand sein, dass Microsoft-Entwickler kürzlich Code für das Chromium-Projekt beigesteuert haben. Deutet darauf hin, dass Microsoft intern an einem eigenen Chromium-basierten Browser für Windows 10 arbeitet.

Technisch wird es so sein, dass die EdgeHTML-Engine, die für die Darstellung der HTML-Inhalte zuständig ist, durch die Chromium-Engine ersetzt wird. Ich könnte mir daher vorstellen, dass man die Benutzeroberfläche von Edge weiter verwendet, aber den Unterbau austauscht.

Es ist im Windows Central-Artikel nicht adressiert worden: Das hätte, so meine Überlegung, auch den theoretischen Vorteil, dass man den neuen Browser möglicherweise für Android anbieten kann.

Wann dieser neue Webbrowser für Windows 10, die Entwicklung läuft unter dem Codenamen Anaheim, den Edge als Standardbrowser auf der Windows-Plattform ersetzt, ist unklar. Auch ist es derzeit nicht bekannt, ob Microsoft einen neuen Namen für den Browser verwenden oder Edge als Name für den Browser weiter leben lässt. Natürlich wäre es auch denkbar, dass der neue Browser eine gänzlich von Edge abweichende Benutzeroberfläche bekommt. Bei Windows Central spekuliert man, dass die Neuerung vielleicht schon im Windows 10 1H19-Entwicklungszyklus zu sehen sein könnte. Aber das ist alles Spekulation – was sich aber herauskristallisiert: Der EdgeHTML-Part im Standardbrowser von Windows 10 ist tot. Ergänzung: Einige deutschsprachige Hinweise finden sich inzwischen auch bei WinFuture.de.


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25 Kommentare zu Killt Microsoft den Edge und bringt eine Chromium-Variante?

  1. chriscrosser sagt:

    …wie ich schon mal sagte:
    in sachen internet ist MS einfach bis heute hinterhergeblieben!
    logische schlussfolgerung:
    “wir satteln um auf chromium”
    ick könnte mir schon wieder beeumeln!
    wo soll windows 10 eigentlich noch “bruchlanden”?
    soll ich in einem oder diesem jahr für dieses schrott-system noch geld ausgeben?
    wenn das so weitergeht, denke ich nicht!
    verlängert den support für win7 – dann könnt ihr (MS) noch 2-3 jahre an dem vermurksten win10 weiterarbeiten – und alle freuen sich (die, die win7 oder 8 oder 8.1 haben)

    is doch wahr!
    man brauch doch nur in alle möglichen foren zu schauen – nur probleme mit 10

    abgesehen von den fanboys und girls von diesem betriebsystems

    • ilchaase sagt:

      “is doch wahr”…

      allein, es wird sich nichts ändern, mehr oder weniger, an der Bedeutung und Verteilung der BS. Windows ganz vorn, danach lange nix. Da kannste noch so oft ein “is doch wahr” in die Welt rufen oder auch (besser) vernehmlich rülpsen ;) , es wird sich kaum was ändern.
      Win10 funktioniert sehr gut. Wenn man dafür bereit ist, die Daten-Abschnorchelei hinzunehmen. Was die meisten machen (werden).

      Linux ist – leider – keine Alternative. Immer noch nicht. Und wird es nie werden. Man muss aktuell nur mal die Kommentare im heise-Forum zum vid-podcast vom Samstag (linux-Distries) verfolgen, ein battle der versehrten und hilflosen (ich hab recht, nein ich, …). Wie eigentlich schon immer.
      Solang da nicht grundsätzlich mehr und vor allem was anderes kommt, keine Chance.

      • Phil sagt:

        Bei Linux Distributionen gibt es nicht die eine richtige Distribution. Dass es “Fanboys” gibt, die ihre (Lieblings-) Distribution über alle anderen stellen und zum Teil für 3-8 jährige Kinder reagieren, ist nicht der Linux-Szene zuzuschreiben. Setz doch mal einen eingefleischten Apple-Jünger mit einem eingefleischten Windows-Vertreter zusammen. Du wirst die gleiche niveau- und gehaltlose Diskussion haben.
        Es gibt Linux Distributionen, die sich für bestimmte Zwecke besser eignen, generell ist es allerdings letztlich eine Frage des Geschmacks. Ich habe selbst meine persönlichen Favoriten genauso wie ich um manch eine Linux Distribution einen weiten Bogen mache. Das heißt allerdings nicht, dass die Distributionen in meinen Augen schlecht sind, sie eignen sich zum Teil schlicht nicht so gut für meine individuellen Anwendungszwecke.

        • Roland Moser sagt:

          Das Problem bei Linux ist, dass es für Normalverbraucher schlichtweg nicht brauchbar ist.
          In Firmen kann man es auch nicht gebrauchen. Wäre es anders, wäre es dort weit verbreitet, weil kostenlos.

    • Dekre sagt:

      die anderen sagten es ja schon.
      Es ist nicht zielführend @chriscrosser.
      Ich bin auch für Bleistift und Zettel, doch die jungen Leute könne ja gar nicht mehr schreiben.

      Es führt in das Chaos – alles!
      Weil der Mensch eben es nicht versteht mit “Fortschritt” und technischen Entwicklungen umzugehen. Es braucht nur noch etwas, bis das Chaos auch jeder begriffen hat. Das Chaos ist aber schon da.

  2. Herr IngoW sagt:

    Der “Edge” wird doch schon lange als “Chrome” angezeigt, zB. hier: http://avm.de/nc/service/zack-der-speedtest-fuer-ihre-breitbandverbindung/
    den Test starten dann kann man das auf der rechten Seite sehen was im System ist. ;-)
    Mal bitte mit dem “Edge” aufrufen.

    • Herr IngoW sagt:

      “Dr.Windows” ist grad wieder Online (10:58)

      • Günter Born sagt:

        Jo, hat geholfen, den Kollegen ganz fest die Daumen zu drücken :-). Wenn im ‘Inder-net ein Sack Reis’ umfällt – schlägt das bei mir sofort durch – keine Scherz. Um 6:00 Uhr wurde ich durch hunderte gebrochener Links begrüßt – und dann sah ich, dass Martins Server wegen eines Fehlers ausgefallen war. Also kann ich jetzt diese Links zur erneuten Überprüfung einplanen.

    • Phil sagt:

      Das ist allerdings ein Fehler von avm. amiunique.org erkennt den Edge korrekt als Edge.

  3. Bernd sagt:

    Moin !
    Ich bin Anfang 2017 komplett auf Linux umgestiegen. Nachdem ich vorher schon etliche Distributionen getestet habe bin ich bei Linux Mint “hängengeblieben” und einfach zufrieden. Das System “läuft einfach ohne Probleme” und Updates bestimme ich was und wann !

  4. Phil sagt:

    Webentwickler werden diesem Kapitel wohl freudig entgegen schauen. Wünschenswert wäre es vermutlich auch, wenn gleich noch die JavaScript Engines angeglichen würden. Zumindest im Bereich der Webentwicklung wird dann vieles einfacher, sofern man auf Abwärtskompatibilität verzichten kann.
    Andererseits treibt es auch einer Monopolstellung in die Hände, denn viel Auswahl abgesehen vom Gewand bleibt dem Anwender nicht mehr.

    Chromium Basis, Blink HTML-Renderer, V8 JavaScript-Engine:
    * Chromium
    * Google Chrome
    * Opera
    * SRWare Iron[1]
    * Vivaldi[2]
    * UC Browser[3]

    Mozilla Codebase, Gecko HTML-Renderer, Spidermonkey JavaScript-Engine:
    * Mozilla Firefox
    * Cliqz[4]

    KHTML HTML-Renderer:
    * Apple Safari (Nitro JavaScript-Engine)
    * Konqueror (KJS JavaScript-Engine)

    [1] Google Chrome Ableger
    [2] Abspaltung von Opera
    [3] Android-Browser
    [4] Firefox Ableger

    Reiht sich Microsoft mit einer Neuauflage des Internet Explorer/ Edge Browsers nun auch in die Chromium-Sparte ein, wird die letztliche Auswahl für den Anwender wirklich dünn. Safari und Konqueror werden wohl für die wenigsten Anwender (zumindest unter Windows) in Frage kommen. Wer Wert auf Datenschutz legt, für den fällt dann auch Cliqz: SemperVideo hat sich 2016 dem Thema gewidmet https://www.youtube.com/watch?v=6eybE5GVROk
    Die Wahl besteht dann nur noch zwischen Firefox oder einem Chromium in dem ein oder anderen Gewand.

    @chriscrosser ich bin ja auch immer ganz vorne dabei, wenn es darum geht, über Microsoft/ Windows zu spötteln, aber “schrott-system” und “nur probleme mit 10” kann ich tatsächlich nicht unterschreiben.
    Ja, Windows hat seine Schwächen und das zum Teil sicherlich auch konzeptionell bedingt. Ja, der Microsoft Store ist großteils eine Sammlung digitaler Abfallprodukte. Ja, Windows 10 kommt mit einem ganzen Haufen vorinstallierter Crapware daher, die sich teilweise nur über umständliche Konsolenbefehle löschen lässt. Ja, über das Konzept, alles, inklusive der Systemsteuerung, zu Apps umzuwandeln lässt sich streiten. Ja, all-cloud ist in der Breitband-Wüste Deutschland und in Sachen Datenschutz und Privatsphäre richtig daneben. Ja, Update-Zwang kommt gerade im professionellen Bereich einem Fußballspiel auf einem Minenfeld gleich. [An dieser Stelle beende ich die Auflistung von Kritikpunkten, auch wenn sie beliebig fortgeführt werden könnte.]
    Aber: Windows 10 ist nicht nur schlecht! Ich nutze es auf einem meiner Systeme [auf den anderen laufen verschiedene Linux Distributionen] jetzt seit einem Beta-Release und bisher läuft es äußerst stabil. Vielleicht mag es daran liegen, dass ich bisher glücklicher Weise stets von fehlerhaften Updates verschont geblieben bin, definitiv liegt es aber auch daran, dass Microsoft nicht allzu viel falsch gemacht hat, bei Windows 10.

    • Steter Tropfen sagt:

      In der Liste fehlt mir der PaleMoon-Browser. Ursprünglich ein Firefox-Ableger, hat er nun seine eigene Engine namens Goanna und geht konsequent eigene Wege. Gerade auf Datenschutz wird in diesem Browser sehr viel Wert gelegt!
      Ich finde, das ist hier mal eine Erwähnung wert, bevor man den „There is no alternative“-Seufzer ausstößt.

      • Phil sagt:

        Mir ist klar, dass es außer den aufgeführten, noch ein paar andere Browser im großen weiten Internet gibt. Allerdings sind die dann häufig doch etwa in der Größenordnung etwa bei “bedeutungslos” anzusiedeln.

        Natürlich kannst du sie auch als Alternative (be)nennen, allerdings brauchst du dir im selben Atemzug keine großen Hoffnungen zu machen, dass auch nur ansatzweise an Optimierungen seitens Webseiten-Betreibern gedacht wird.
        Auch sollte man die Reaktionszeiten auf Sicherheitslücken im Hinterkopf behalten. Ich weiß nicht, wie es konkret bei PaleMoon aussieht, aber kleinere Forks bzw. Projekte haben häufig nicht die nötigen Kapazitäten ihre Software groß angelegten Sicherheitschecks zu unterziehen oder gar zügig auf bekannte Sicherheitslücken zu reagieren. Größeren und erfahrenen Entwicklerteams, insbesondere, wenn sich wie im Fall von Chromium eine Codebasis geteilt wird, fällt das deutlich leichter. Gerade bei der heutigen Art der Verwendung, bei der wir allerlei kritische Anwendungen auf dem PC und insbesondere über den Browser abwickeln, ist dieser Aspekt wichtiger denn je. Daher sind zu kleine Projekte schlicht nicht zu empfehlen.

        Konkret zu PaleMoon, was ich so auf die Schnelle herausfinden konnte:
        – kein WebRTC
        Von Aluhutträgern sicherlich als Feature gefeiert, ist das schlicht nicht mehr zeitgemäß und für viele Anwendungsszenarien heute nicht mehr akzeptabel.
        – mittelmäßige HTML5 Unterstützung
        In late 2018 würde ich das als no-go bezeichnen.

        Generell: Natürlich kann man sich unter vielen IDEs mit wenigen Mausklicks in einer beliebigen Programmiersprache seinen eigenen Webbrowser zusammenklicken. Als “proof of concept” mag das durchaus akzeptabel sein. Für den Alltagsgebrauch eignen sich solche, ich nenne es mal Randerscheinungen, allerdings nicht.

        • Steter Tropfen sagt:

          Mit so viel Ignoranz und Vorurteilen trägt man nur dazu bei, dass kleine Projekte „unbedeutend“ bleiben. – Dann darf man aber auch nicht jammern, wie schlecht die Welt doch geworden ist!

          Der PaleMoon erfüllt alle Anforderungen an Sicherheit, dafür sorgt ein recht ambitioniertes Entwicklerteam. Das ist weit entfernt von einem schnell „zusammengeklickten“ Browser.

          Ich weiß nicht, wer da die HTML5-Unterstützung als mittelmäßig diskreditiert, aber bevor man deswegen den Browser als untauglich abkanzelt, sollte man sich erst selbst ein Bild davon machen.
          Und man braucht kein Aluhutträger zu sein, um die Risiken von WebRTC zu erkennen. Mir ist ein Browser lieber, der keine eierlegende Wollmilchsau ist. Wer meint, WebRTC zu brauchen, kann doch für diesen Einsatzbereich ein spezielles Programm benutzen. Deswegen muss man das nicht dem überwiegenden Teil der Menschheit als Schwachstelle auf den Rechner bringen.

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  6. Ich habe den Edge (Ebsch) ganz zu Anfang in der Beta von Windows 10 getestet und festgestellt das viele Webseiten die ich mindestens 1 mal die Woche besuche um die News zu lesen kaum anzusteuern sind und das der Ebsch mindestens 1 mal am Tag ohne Warnung Abstürzt.
    Es war ja nur eine Beta aber auch in einer Beta sollten die Grundfunktionen eines Browsers, nämlich das anzeigen von Webseiten funktionieren, tut das ein Browser nicht oder nur Teilweise, wie soll man dann so ein Programm dann nennen?
    Da ich eh zu 98% den Firefox verwende sehe ich auch keinerlei Vorteile darin einen anderen Browser zu verwenden.

    Wenn man schon Jahrzehnte lang Mercedes fährt wird man auch nicht von heute auf morgen auf BMW wechseln.

    Wie dem auch sei ich wünsche Microsoft mit einem neuen anderen Browser viel Glück aber ich glaube über mehr als Testen werde ich das Neue Ding auch nicht weiter benutzen.

  7. deo sagt:

    Firefox ESR und Thunderbird liegen mir eher als die dauernden Updates.
    SeaMonkey hat zwar auch auf ESR umgeschwenkt und wird im Rahmen der Gecko-basierenden Browsern genannt, aber die Sicherheitsupdates kommen nur sporadisch und können nur noch Nostalgiker begeistern.

  8. Christian59 sagt:

    Hat man also genug am “Äätsch” ‘rumgebastelt und jetzt will
    man auf einem anderen Gebiet wieder ‘rumprobieren…pffff!

    Ok, die Beileidsbriefe für “Äätsch’s” Beerdigung dann einfach
    z. Hd. Hr. Nadella schicken ;-)

    Gruss, Christian

  9. Ralf Lindemann sagt:

    Soll Microsoft halt einen neuen Browser entwickeln, bitteschön. Wenn die nichts Besseres zu tun haben. Dann verteilt sich der Marktanteil von rund 8% in Zukunft auf drei Browser statt auf zwei. Was ist damit gewonnen? – Das Problem ist, dass an Microsoft der Zug der Zeit ein wenig vorbeigefahren ist: Den Trend zu mobilen Geräten hat man vor 10 Jahren verpennt und so richtig ist es dem Unternehmen bis heute nicht gelungen, in diesem Segment Fuß zu fassen. – Das wäre meiner Ansicht nach aber dringend notwendig, wenn man einen Browser erfolgreich im Markt platzieren will. Eine wirkliche Chance hat das Projekt nur, wenn Microsoft die immobile Windows-Welt verlässt und den Browser plattformübergreifend entwickelt & anbietet, insbesondere auch für Android. Wie will man sonst die junge Generation als Trendsetter erreichen? Teenager finden Windows-Computer ungefähr so sexy wie Latein oder Integralrechnung. Die lieben ihre Android-Smartphones, und wenn man sie als Browser-Nutzer gewinnen will, muss man sie genau dort abholen. – Kurz: Entwickelt Microsoft den neuen Browser wieder nur für Windows 10, dann ist das Projekt gestorben, bevor es geboren wurde.

    • Ralf Lindemann sagt:

      Kleiner Nachtrag aus einer aktuellen Studie:

      „Nach der am häufigsten genutzten Zugangstechnik zum Internet gefragt, nennen 79 Prozent der Jugendlichen das Smartphone, für acht Prozent ist ein stationärer Computer die häufigste Nutzung und sechs Prozent gehen meist mit einem Laptop oder Notebook online.“ Quelle: JIM 2018. Jugend, Information, Medien. Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland, hg. vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest, Stuttgart, 2018, S.26. Bei netzpolitik.org ist heute eine Besprechung der Studie erschienen.

      Die untersuchte Altersgruppe ist die Kundschaft von morgen. – Sieht so aus, als könnte im privaten Umfeld für Microsoft & Windows die Luft in Zukunft sehr dünn werden.

  10. Micha sagt:

    Meistens benutze ich den Mozilla Firefox. Wenn ich einen Microsoft Browser benutze dann nur den Internet Explorer. Im Edge fehlt mir wie im Google Chrome das Drop Down Menü.

    Wenn MS einen neuen Browser entwickelt sollte der für alle noch unterstützen Windows Versionen bereitgestellt werden. Also auch für Windows 7 und 8.1. Wenn der Browser wieder nur für Windows 10 erscheint dann erreicht er nur 38% der Windowsnutzer. Die rund 45% Windows 7 und 8.1 Nutzer gehen wieder leer aus.

    Mit solchen Entscheidungen kann Microsoft im Browsermarkt keine Marktanteile gewinnen.

  11. Sherlock sagt:

    chriscrosser schrieb:

    > is doch wahr!

    Nein, nicht wirklich.

    > man brauch doch nur in alle möglichen foren zu schauen – nur probleme mit 10

    Mööp! Das gilt für alle Foren aller OSe auf dieser Welt. Beiträge wie “ich bin zufrieden” liest man da eher nie. Und wenn man sich das Geschimpfe genauer ansieht, erkennt man, dass diese Leute kaum Ahnung von der Materie haben. Hätten sie sie, müssten sie nicht schimpfen, sondern könnten sich selbst helfen. Just in Blasen wie hier befeuert sich diese Klientel untereinander in ihrer schrägen Wahrnehmung. Hier finden sich die “hateboys und girls” zusammen, um sich ihre schräge Realität untereinander zu bestätigen, nicht wahrnehmend, dass sie eine verschwindend geringe Minderheit sind.

    > abgesehen von den fanboys und girls von diesem betriebsystems

    Sie stellen die überwältigende Mehrheit der User! Sie kommen problemlos klar und sind zufrieden. Win 10 funktioniert hier ebenfalls zufriedenstellend, auch die Updates und Upgrades klappen immer. Wenn mir darin etwas nicht passt, ändere ich es, statt in Foren rumzuheulen. Bis auf sehr wenige Ausnahmen ist das problemlos möglich.

    • Micha sagt:

      Windows 10 baut auf einen älteren Laptop aber immer mal wieder DCP Watchlog Bluescreens.

      Windows 10 löscht Mini und Memory Dump Dateien von selbst obwohl noch genügend freier Speicherplatz auf Systemlaufwerk C:\ vorhanden ist. Der hacken “Vorhandene Dateien überschreiben” ist nicht gesetzt.

      Der einzige weg an Debug fähiges Material zu kommen ist es die Memory.dmp des betreffenden Laptops zeitnah aus dem Ordner C:\Windows zu kopieren.

      Mein Windows 7 hat noch nie eine Memory.dmp von selbst gelöscht.

      Des weiteren landen die Technischen Details auf dem Bluescreen meistens außerhalb des Bildschirms da das Microsoft Emoji :-( zu viel platz auf dem Bildschirm einnimmt.

      Die Autoupdate Funktion schafft es auch nicht den Aktuelsten Treiber für die Atherus Qualcommm Qualcomm Atheros AR956x zu installieren. Es war 10.0.0.355 drauf (01.08.2017). Habe dann im Updatecatalog eine Version 10.0.3.458 vom (22.06.2018) gefunden und manuell über den Gerätemanager Installiert. Da der Treiber von ASUS stammt hat mich Windows noch gewarnt das er nicht kompatibel ist. Seit dem der Treiber Installiert ist gab es keinen Bluescreen mehr.

      Auf dem Laptop läuft noch Windows 10 1709.

      Alternativ kann man auch die Inoffizielle Seite “https://www.ath-drivers.eu/” zur suche nach Treiberaktualisierungen für Atheros Qualcomm Geräten benutzen.

      • Sherlock sagt:

        > Windows 10 löscht Mini und Memory Dump Dateien von selbst obwohl noch genügend freier Speicherplatz auf Systemlaufwerk C:\ vorhanden ist. Der hacken “Vorhandene Dateien überschreiben” ist nicht gesetzt.
        ********
        Ich finde hier noch einige alte Dumps vom 24.11., die von einer Test-Manipulation der systemsettings.exe kamen. Win 10 hat sie bisher nicht gelöscht. Dumps brauche ich allerdings nie, ich richte mir meine Systeme so ein, dass ich jeden Fehler innerhalb von 60 Sekunden beheben kann. Eine Analyse mit windbg wäre mir viel zu zeitaufwändig.

        > Die Autoupdate Funktion schafft es auch nicht den Aktuelsten Treiber für die Atherus Qualcommm Qualcomm Atheros AR956x zu installieren.
        **********
        Ich lasse mir von Windows nichts automatisch updaten. Ich mache Updates einmal monatlich manuell und kontrolliert. Welche Treiber und sonstige Updates installiert werden, bestimme nur ich, nicht Microsoft.
        Je nach Hardware und Zustand der Systeme ergeben sich bei ONU schon immer viele Probleme. Das war mit 7 nicht besser als jetzt mit 10. Meine Systeme sind eigentlich immer in einem Zustand, der Updates problemlos macht. Kein Schlangenöl, keine sonstige Crapware, die auf nahezu allen ONU-Systemen zu finden ist. Wenn ich die Wahl zwischen Programmen mit gleicher Funktion habe, nehme ich das, das möglichst keine Systemeinmischung hat, also statt dem unsäglichen Monster Acronis kommt Drive Snapshot zum Einsatz usw…

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