Office 365: OneDrive ab Februar 2019 als Speicherziel

Ab Februar 2019 stellt Microsoft OneDrive als Standard-Speicherziel zum Sichern von Dateien in Microsoft Office 365 für Windows und macOS ein. Hier einige Informationen.


Anzeige

Office 365 ist ja die Office-Lösung von Microsoft, die als Abonnement auf Monats- oder Jahresbases für Firmen und Endanwender angeboten wird. Während die Kaufversionen Office 2016 und Office 2019 nur mit monatlichen Updates versehen werden, verfolgt Microsoft bei Office 365 den ‘Software as a service’-Ansatz und aktualisiert die einzelnen Module zyklisch.

Standardspeicherort wird OneDrive

Bisher war es ja schon möglich, OneDrive zum Speichern und Laden von Office-Dokumenten zu verwenden. Zudem hat Microsoft im vergangenen Juni die Funktion Known Folder Move (KFM) angekündigt. Diese ist unter Windows 7, 8.1 und Windows 10 für OneDrive verfügbar. Die Funktion bietet eine einfache Möglichkeit, Desktop-Dokumente und Ordner auf OneDrive umzuleiten. Dadurch wird OneDrive zum Standardspeicherort für diese Dateien. Mit KFM werden Inhalte automatisch mit OneDrive synchronisiert, ohne die Produktivität zu beeinträchtigen.

Speichern auf OneDrive aus Office
(Quelle: Microsoft)

Im Blog-Beitrag Save your files to the cloud more easily hat Microsoft nun die nächste Änderung beim Anlegen und Speichern von Dokumenten in angekündigt. Word-, Excel- oder PowerPoint-Dokumente können nun direkt in die Cloud speichern. Sobald der Benutzer ein Office365-Dokument mit Strg+S (Windows), Cmd+S (macOS) oder der Schaltfläche Speichern ablegt, wird ein modifiziertes Dialogfeld angezeigt. Dieses ermöglicht die Auswahl des Speicherziels, wobei standardmäßig OneDrive oder SharePoint ausgewählt sind. Und wenn Sie vergessen haben, ein neues Dokument zu speichern, bevor Sie es schließen, sehen Sie auch dieses aktualisierte Dialogfeld.

OneDrive-Datei in Word umbenennen

(Quelle: Microsoft)

Sobald ein Dokument in der Cloud gespeichert ist, können Sie die Datei einfach umbenennen und den Speicherort in der Titelleiste ändern. Diese Möglichkeit, Ihr Dokument direkt aus Word, Excel oder PowerPoint in der Cloud zu speichern, wird ab Februar in Office 365 unter Windows und Mac eingeführt.


Anzeige

Diese Funktionen sind zusammen mit OneDrive Files On-Demand für Mac Teil des Ansatzes von Microsoft, Dateien in die Cloud zu bringen. Durch das Speichern in der Cloud sollen Nutzer von jedem Gerät aus sicher auf ihre wichtigsten Dokumente zugreifen und damit arbeiten sowie diese mit weiteren Personen teilen können.

An dieser Stelle habe ich die Jubelarien im Microsoft-Text bezüglich der großartigen neuen Funktionen natürlich ‘geschliffen’. Zudem hat Microsoft ein großartiges Gefühl für perfektes Timing. Donnerstag habe ich von einer großflächigen Office 365-Störung berichtet (siehe Office 365 down (24. Januar 2019)?). Diese Störung betrifft auch die USA und dauerte aus Freitag an. Wie sagen die Bayern: Passt schon! (via)

Ähnliche Artikel:
Office 365 down (24. Januar 2019)?
Microsoft Office als Apps im Mac Store
Microsoft-Mitarbeiter erleben reply-all E-Mail-Lawine


Anzeige


Dieser Beitrag wurde unter Office, Onlinespeicher abgelegt und mit Cloud, Office, OneDrive verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Office 365: OneDrive ab Februar 2019 als Speicherziel


  1. Anzeige
  2. Matt sagt:

    Ich verstehe es bis jetzt immer noch nicht weshalb es nötig ist, alles in eine Cloud zu speichern. Vor paar Jahren wäre es undenkbar gewesen, persönliche Dokumente, Notizen, etc. in fremden Händen zu geben, aber nun zählt nur mehr der Komfort.
    Das dieser Komfort jedoch auch seine Schattenseiten hat wird oft nur am Rande erwähnt (wenn überhaupt)!

  3. wufuc_MaD sagt:

    die möglichkeit ein lokales konto bei verwendung des (noch) “kostenlosen” “betriebssystems” windows10 anzulegen wird in diesem zuge sicher weiter verschachtelt versteckt und erschwert, bis sie ganz verschwindet. beim ausrollen dieses features wird es wie immer auch bugs geben, was wäre windows ohne bugs.. keine arbeit hätte ich sonst, höre ich hin und wieder, korrekt. und doch ist genau das mein ziel und kann nur das ziel eines it’lers sein der es ernst meint. wozu ist die technik sonst da? der weg den ms beschreitet ist eindeutig, ob die das packen da bin ich mir nach wie vor nicht sicher. linux zunehmend mit einzubeziehen, ein bisschen open source hier und da zeigt dass die zweifel begründet sind und man sich auch in redmond gedanken macht. das genügt aber nicht, da menschen fehler machen.. die einzige garantie die es von ms gibt sind max. 50 dollar im schadensfall (vor kurzem war es noch 1 dollar, kein witz)! soviel wie in die neuen rechenzentren für die azure-cloud investiert wurde düfte der wille mit ihr erfolgreich zu sein oder unterzugehen jedoch alternativlos sein :-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Hinweis: Bitte beachtet die Regeln zum Kommentieren im Blog (Erstkommentare und Verlinktes landet in der Moderation, gebe ich alle paar Stunden frei, SEO-Posts/SPAM lösche ich rigoros). Kommentare abseits des Themas bitte unter Diskussion.