Öffentliche Preview von Windows Virtual Desktop

Microsoft hat bereits letzte Woche eine öffentliche Preview des Windows Virtual Desktop freigegeben. Die Besonderheit ist, dass Nutzer dort Windows 7 betreiben können und kostenlos Extended Security Updates bis 2023 erhalten.


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Windows Virtual Desktop ermöglicht die sogenannte Desktop-Virtualisierung in Unternehmensumgebungen. Die Bereitstellung kann über Microsoft Azure (aus der Cloud), aber auch über On-Premise (über eigene Server) erfolgen, wie man hier nachlesen kann. Die Ankündigung des Windows Virtual Desktop erfolgte bereits im September 2018 in diesem Artikel. Als Teil von Microsoft 365 lassen sich Windows und Office über die Azure-Cloud virtualisieren und von allen Geräten (Desktops, Smartphones etc.) nutzen. Heise hatte seinerzeit diesen Artikel zur Ankündigung veröffentlicht.

Letzte Woche hat Microsoft dann die öffentliche Preview von Windows Virtual Desktop gestartet. Das Produkt richtet sich an Unternehmen, die eine gewisse Anzahl an virtualisierten Desktops für mobile Arbeitsplätze bereitstellen müssen. In Windows Virtual Desktop können Windows 7 oder Windows 10 sowie Windows Server ab 2012 R2 aufwärts als Betriebssysteme sowie Office als Office-Software laufen.

Heise hat hier einen ausführlichen Artikel zu den Voraussetzungen veröffentlicht. Benötigt wird u.a. eine Microsoft-365-Lizenz (E3, E5, A3, A5, Business), eine Windows-10-Lizenz (E3, E5, A3, A5) oder eine CAL-Lizenz mit Software Assurance (Windows Server), um den Windows Virtual Desktop zu verwenden. Die Kosten werden über die von den virtuellen Maschinen verbrauchten Azure-Ressourcen abgerechnet.

Kostenlose Sicherheitsupdates für Windows 7

Interessant ist Windows Virtual Desktop für Unternehmensumgebungen, in denen Windows 7 SP1 und Office 2010 über den 14. Januar 2020 hinaus eingesetzt werden soll. Bis 2023 gibt es ja Extended Security Updates (ESU) für dieses Betriebssystem. Diese sind kostenpflichtig, wie ich in diversen Blog-Beiträgen erwähnt habe (siehe Links am Artikelende).

Kunden, die Virtual Desktop Services mit Windows 7 SP1 (und Office 2010) nutzen, erhalten diese Extended Security Updates (ESU) und Support für Office 2010 bis zum Jahr 2023 gratis. Interessierte Leser finden bei Heise eine umfassendere Beschreibung dieses Angebot.

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