Windows Defender Application Guard für Chrome/Firefox

Mit der Freigabe von Windows 10 Version 1903 hat Microsoft auch den Windows Defender Application Guard für den Chrome und den Firefox freigegeben. Diese sollen die Browser vor dem Gefahren beim Besuch nicht vertrauenswürdiger Seiten schützen.


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Der Windows Defender Application Guard ist für Windows 10 und Microsoft Edge in Unternehmensumgebungen konzipiert. Unternehmensadministratoren können definieren, was zu den vertrauenswürdigen Websites, Cloud-Ressourcen und internen Netzwerken gehört. Alles, was nicht in der Liste enthalten ist, wird als nicht vertrauenswürdig eingestuft. Der Application Guard hilft Administratoren in Unternehmen beim Isolieren von als nicht vertrauenswürdig definierten Websites. Dies stellt sicher, dass das Unternehmen geschützt ist, wenn Mitarbeiter im Internet auf nicht vertrauenswürdigen Webseiten surfen.


Windows Defender Application Guard landing page
(Quelle: Microsoft)

Dieser Schutzmechanimus steht nun auch als Extension für den Google Chrome und den Firefox-Browser zur Verfügung. Ich hatte im März 2019 über diesen Sachverhalt im Blog-Beitrag Windows Defender Application Guard Extensions für Chrome und Firefox berichtet. Nun hat Microsoft die neuen Erweiterungen im Blog-Beitrag New browser extensions for integrating Microsoft’s hardware-based isolation nochmals vorgestellt.


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2 Antworten zu Windows Defender Application Guard für Chrome/Firefox


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  2. Nobody sagt:

    In Unternehmensumgebungen mag das hilfreich sein, aber nicht als Privatsurfer. Betreutes Surfen ist nicht akzeptabel. Deshalb ist in meinem Firefox alles deaktiviert, was unter Safebrowsing läuft.

  3. RUTZ-AhA sagt:

    “Betreutes Surfen ist nicht akzeptabel. Deshalb ist in meinem Firefox alles deaktiviert, was unter Safebrowsing läuft.”

    Bei mir ebenfalls die gleiche Konfiguration….plus weitere Einstellungen. Ich will auch nicht von Anderen [überwacht und beschützt ??? oder ausspioniert???] werden.

    Der FF Browser ist so umfangreich zu konfigurieren, das braucht keine weitere Überwachung. Und dann können Admins in Firmen auch noch den Enterprise Policy Generator 4.0 verwenden, die Erweiterung bietet genug Möglichkeiten.

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