Windows 10 V1903 und die ‘fehlenden’ Update-Pausierungs-Optionen

[English]Wer auf Windows 10 Mai 2019 Update umsteigt, wird möglicherweise feststellen, dass die Optionen zum Pausieren von Funktions- und Qualtitätsupdates fehlen. Hier ein Überblick und die Auflösung, was da schief geht – ohne dass ich eine zuverlässige Lösung bieten kann. Ergänzung: Ich glaube, ich habe den gordischen Knoten entwirrt.


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Worum geht es genau?

Ab Windows 10 Mai 2019 Update, Version 1903, gewährt Microsoft in allen Versionen den Nutzern eine Möglichkeit, Qualitätsupdates um 5 x 7 Tage (35 Tage) zurück zu stellen.

Update-Optionen in Windows 10 V1903
Update-Optionen in Windows 10 V1903

Unter Erweiterte Optionen werden einem dann die in nachfolgendem Dialogfeld gezeigten Optionen angeboten.

Erweiterte Update-Optionen in Windows 10 V1903
Erweiterte Update-Optionen in Windows 10 V1903

Ich hatte dies im Artikel Windows 10 Home bekommt wohl ab V1903 Update-Pause beschrieben. Was aber wohl fehlt, sind die in früheren Windows 10 Pro-Versionen vorhandenen Optionen, Qualitäts- und Funktionsupdates bis zu 35 bzw. 365 Tagen zurückzustellen.

Update-Optionen

Ich spreche von den in obigem Screenshot gezeigten Optionen (siehe auch meinen Beitrag Erweiterte Update-Steuerung in Windows 10 Version 1703).

Es gab bereits seit Monaten Diskussionen


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Das Thema dümpelt hier bei mir bereits seit März 2019 auf ‘Halde’, weil ich auf Twitter auf die folgende Diskussion zwischen Woody Leonhard und Tero Alhonen gestoßen bin.

Im Forum bei askwoody.com gab es diesen Diskussionsthread dazu. Und Martin Brinkmann hatte zu dieser Zeit was bei ghacks.net dazu geschrieben (auch hier gab es was). Da alles noch ziemlich frühe Preview war, habe ich das auf ‘abwarten und Füße stillhalten’ gelegt. Freitag stieß ich dann bei heise in den Kommentaren auf einen meiner Artikel auf den Thread hier, der das Thema wieder aufgriff. Meine Erklärung, auch basierend auf Microsofts Erklärungen (siehe Windows 10 Mai 2019 Update mit Update-Kontrolle).

In der GUI ist die Einstellmöglichkeit herausgefallen. Hintergrund ist (imho), dass Funktionsupdates ja ab der Version 1903 bis kurz vor Ablauf des Supportzeitraums nicht automatisch installiert werden. Vielmehr muss der Nutzer den Link ‘Herunterladen und installieren’ anklicken, um das Upgrade anzustoßen (wird für die Version 1903 erst bei Verfügbarkeit der Version 1909 relevant). Aus dieser Sicht ist der Wegfall der GUI-Elemente unter Einstellungen … Windows Update logisch.

Und die 35 Tage Verzögerung von Qualitätsupdates hat man ja noch – zwar in fünf Intervallen a 7 Tage – aber immerhin. Nur ist das für Profis ziemlich doof und ich habe mich geirrt – dazu später mehr. Zudem gab es Leute, die behaupteten, dass sie die Option hätten …

Gruppenrichtlinien zur Update-Steuerung

Ich kann natürlich die Gruppenrichtlinien mit gpedit.msc unter Computerkonfig/Administrative Vorlagen/Windows-Komponenten/Windows Update/Windows Update für Unternehmen zur Update-Steuerung verwenden.

Gruppenrichtlinien zur Win 10 Update-Steuerung

Obiger Screenshot zeigt die Richtlinien in diesem Zweig, und dort stehen die Optionen auch wie gewohnt zur Verfügung. Eine Anpassung der Gruppenrichtlinien änderte aber nichts an meiner GUI-Darstellung.

Wirre Testergebnisse

Mangels Zeit konnte ich wenig testen und mein Testsystem hat genau die weiter oben gezeigten Optionen, also nichts mehr mit den 365-Tage-Verzögerungsoptionen. Bei heise waren aber Leser so freundlich und haben sich die Zeit für Tests genommen. Eine erste Rückmeldung war (nochmals mein Dank an den Leser):

So, nachdem ich jetzt insgesamt vier Rechner auf 1903 gebracht habe, stelle ich folgendes fest:

Alle Rechner sind mit derselben mittels MediaCreationTool erstellten DVD upgegradet worden, also scheiden unterschiedliche Installationsquellen aus.

Alle Rechner waren zuvor auf Windows 10 Pro 1803 64bit, Feature-Upgrades um 365 Tage zurückgestellt.

1. Erster Testlauf mit Laptop, automatische Update-Suche brachte kein 1903. Also Verzögerung von 365 auf 0 gestellt und erneut gesucht. Diesmal hat er ungefragt die 1809 runtergeladen und installiert, also die Version die ich eigentlich überspringen wollte. Als er damit fertig war, habe ich mit der DVD auf 1903 upgedatet. Dieser Laptop hat in den erweiterten Optionen *keinen* Eintrag, um Feature-Updates zurückzustellen. Lediglich Qualitäts-Updates können um 35 Tage zurückgestellt werden.

2. Zweiter Testlauf, Desktop-PC mit DVD direkt upgedatet. Auch dieser Rechner hat nun in den erweiterten Optionen *keinen* Eintrag, um Feature-Updates zurückzustellen. Lediglich Qualitäts-Updates können um 35 Tage zurückgestellt werden. Hier habe ich den Tip mit gpedit.msc versucht. Läßt aber trotzdem keinen Eintrag in den Einstellungen erscheinen.

3. Dritter Testlauf, Microsoft Surface Pro 4, mit DVD geupdatet. Hier finde ich zu meiner grenzenlosen Überraschung in den erweiterten Optionen die Einstellung für Feature-Updates, allerdings auf 0 gestellt (wir erinnern uns: alle Rechner hatten zuvor 365 eingestellt). Also wieder auf 365 zurückgestellt.

4. Vierter Testlauf: Desktop mit DVD upgedatet. Wieder alles beim alten: keine Möglichkeit, Feature-Updates zurückzustellen.

Wir fassen zusammen: Vier Rechner mit derselben DVD von derselben Windows-Version (eine Ausnahme über automatische Update-Suche) auf 1903 gehoben. Drei bieten nunmehr keine Möglichkeit mehr, Feature-Updates zurückzustellen, einer schon — dort wurde die Einstellung aber klammheimlich auf 0 zurückgesetzt.

Ein ziemlich undurchschaubarer Murks, den MS hier wieder verbrochen hat.

Ich bat den Leser um Screenshots, da ich das Ganze irgendwie über Blog-Beiträge nach Redmond melden wollte. Dann kam eine noch verwirrendere Rückmeldung des Lesers:

Es wird immer undurchschaubarer. Ich wollte vom Desktop einen Screenshot machen, bei dem ich zuvor per gpedit.msc die 365 Tage eingestellt hatte. Ich bin absolut sicher, daß in den erweiterten Einstellungen keine derartige Option war, weder vorher noch nacher.

*Jetzt* ist sie da. Ausgegraut, weil sie “von meiner Organisation” verwaltet werden, also das was man erwartet wenn gpedit verwendet wird.

Ich bin mir ebenfalls absolut sicher, daß unter “von meiner Organisation” das Zurückstellen von Feature-Updates gestern noch nicht auftauchte, da ist es jetzt ebenfalls vorhanden.

Also hat irgendwer bei Microsoft das nun doch noch aktiviert…

Also beim Laptop (erster Versuch) geschaut — Trommelwirbel! — Option nicht vorhanden. Da hatte ich ja auch nicht im gpedit rumgespielt.

Also am PC die gpedit-Einstellung wieder auf “nicht konfiguriert”. Windows Update zeigt noch immer die ausgegraute Option. Also PC neu gebootet — keine Änderung. Windows Update sagt 365 Tage, ausgegagraut, obwohl in gpedit nicht konfiguriert.

Jetzt ändere ich das noch im Laptop über gpedit und bin gespannt wann die ausgegraute Option erscheint.

Vielleicht ein wenig abwarten. Durchsichtig ist das nicht.

Edit: Auch ein Re-Boot bringt die Option am Laptop nicht hervor bzw. macht sie am PC nicht konfigurierbar.

Edit 2: Die Option (ausgegraut in den erweiterten Optionen von Windows Update falls in gpedit.msc konfiguriert, bzw. verschwunden falls nicht konfiguriert) wird offenbar getriggert, wenn manuell nach Updates gesucht wird.

Warum sie auf dem Surface frei unter den erweiterten Optionen konfigurierbar ist, entzieht sich mir.

Jetzt hab ich erstmal genug experimentiert. Soll MS das Chaos selber aufräumen.

Tja, was soll man dazu sagen? Mir fehlen die Worte und ich hatte beschlossen, den Fall mal den Entwicklern vor die Füße zu werfen. Denn irgendwo gibt es einen Mechanismus, der was in der GUI umstellt.

Irrweg: Ein Registrierungseintrag hilft (möglicherweise)

Martin Brinkmann hat sich in diesem alten Blog-Beitrag mit der Thematik befasst, dass es zwei verschiedene Arten der GUI für die Update-Steuerung gäbe und den DWORD-Wert BranchReadinessLevel im Zweig:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\WindowsUpdate\UX\Settings

der Registrierung erwähnt. Microsoft hat hier noch einen Beitrag, wo der Wert dokumentiert ist. In Windows 10 V1903 ist der Wert auf 0x20 gesetzt, was die Anzeige der erweiterten Optionen zur Update-Steuerung verhindert.

BranchReadinessLevel-Wert
BranchReadinessLevel-Wert

In Windows 10 V1903 ist der Wert vermutlich nicht mehr per Gruppenrichtlinien änderbar – ich habe jedenfalls auf die Schnelle nichts gefunden – die Optionen, die Martin Brinkmann beschreibt, sind bei mir nicht verfügbar – möglicherweise muss man eine neue ADX-Datei importieren.

Die Kollegen bei deskmodder.de haben nun den Tipp bekommen, dass das Löschen dieses Eintrags die alten Optionen zur Update-Verzögerung zurück bringt. So richtig zuverlässig scheint das aber nicht zu sein (schreibt der Kollege auch und hat Nachträge im Text geliefert). Mein Versuch, den Wert umzubenennen und dann neu zu starten, hat nichts bewirkt. Ich habe mich dann unter einem Administratorkonto angemeldet und die Maschine aus dem Insider Preview-Programm (Release Preview Ring) heraus genommen).

Ergänzung: Es gibt bei deskmodder.de und hier in den Kommentaren den Hinweis die beiden Registry-Werte

DeferFeatureUpdatesPeriodInDays
DeferQualityUpdatesPeriodInDays

auf 0 zu setzen. Obiger Screenshot zeigt, dass die Werte auf 0 stehen. Nach Updates suchen lassen habe ich auch angestoßen. Hat bei mir alles, was ich getestet habe, nichts bewirkt – auch nach einem Neustart nicht.

Nachtrag: Neue Erkenntnisse

Das Einzige, was mir jetzt aufgefallen ist: Durch die Experimente ist plötzlich eine Änderung eingetreten. Nun ist es möglich, im Listenfeld Anhalten bis in den erweiterten Optionen eine Scrollleiste zu verwenden und die Update-Pause auf 35 Tage auszudehnen (siehe folgender Screenshot wo im hier abgeschnittenen Text plötzlich die Option kommt, dass die Installation von Updates für 35 Tage ausgesetzt werden kann).

Windows 10 V1903 Update zurückstellen

Das entspricht der alten Option, Qualitätsupdates um 35 Tage zu verzögern. Die in den Kommentaren in einem Screenshot gezeigte und grau ausgeblendete Option, um Funktionsupdates um 365 Tage zurückzustellen, taucht bei mir nicht auf (auch nicht bei Anpassung der Gruppenrichtlinie für Funktionsupdates auf den Wert ‘Semi-Annual’. Da aber das Funktionsupdate bis kurz vor Ablauf der Supportperiode manuell zur Installation angestoßen werden muss, wären das indirekt die alte Option, Funktionsupdates um 365 Tage zu verzögern (jetzt werden es wohl ca. 15-16 Monate, wenn der Nutzer solange wartet, bis Microsoft die automatische Zwangsinstallation vornimmt).

Die in den nachfolgenden Kommentaren beschriebene Beeinflussung, dass die Gruppenrichtlinien Vorrang haben und etwas ändern, kann ich nicht bestätigen. Hier bleiben die 35 Tage, egal was ich in den Gruppenrichtlinien einstelle. Auch eine Änderung DeferQualityUpdatesPeriodInDays = 1 ändert nichts. Was aufgefallen ist: Die Meldung, dass Updates von ihrer Organisation verwaltet werden verschwindet nicht, wenn ich die Gruppenrichtlinien deaktiviere und neu startet oder gpupdate /force als Befehl in der Eingabeaufforderung ausführe. Erst nachdem ich nach Updates suchen ließ, verschwand die Option. Neustarts haben nichts verändert.

Mir fehlt die Zeit und der Nerv, da weiter zu testen. Mein Fazit: Irgendwo ist da noch ein Bock drin, und Microsoft steuert in irgendwelchen Interna, wann die erweiterte GUI mit den Optionen eingeblendet werden – und das auf ziemlich krude Weise. An dieser Stelle mein Dank an die Leser bei heise, bei den Kollegen von deskmodder.de sowie hier in den Kommentaren, die vieles getestet haben – und ich kann verstehen, wenn Leute hier im Blog an anderen Stellen von ‘Windows 10 ist Schrott’ schreiben, denn professionell ist dies nicht, was Redmond so abliefert.

Ergänzung: Eigentlich war ich an dem Punkt, wo mir das alles ziemlich egal ist. Aber dann ist mir hier beim Schreiben der Nachträger hier doch wieder ein Stück weit die Hutschnur geplatzt. Denn das Ganze wäre in meinen Augen vermeidbar gewesen! Wir hatten eine saubere Update-Steuerung für Windows for Business – hätte man für alle Windows 10 SKUs übernehmen können – transparent und eine logische Fortsetzung der bisherigen Optionen. Wollte man nicht, implementiert was neues und versemmelt das.

Hinzu kommt eine weitere Erfahrung. Letzte Woche gab es mal wieder eine Online-Konferenz für Windows Insider MVPs mit den ‘Vorturnern’ aus Redmond (einen Lead haben wir ja nicht mehr). Ich habe nach langer Zeit mal wieder die Zeit geopfert und war online. Dort wurden die Vorstellungen, die die Vortuner an Windows Insider MVPs haben, präsentiert. Die Leute erwarten allen Ernstes, dass die Windows Insider MVPs Videos drehen und dort verkünden, wie toll das alles sei. Ach ja, und in der Familie oder im Bekanntenkreis sollen die MVPs für dieses Windows 10 werben sowie in den Communities den Leuten bei Problemen helfen. Als ich mal im Chat gefragt habe, ob man irgendwo auch noch die professionellen Anwender im Blick habe und ob MVPs nicht eher die Aufgabe haben, technische Probleme zu filtern und konzentriert an die Entwickler weiter zu geben, hat das keiner verstanden bzw. man ist nicht darauf eingegangen. Da mir die Zeit für so was zu schade ist, habe ich die Session vorzeitig beendet und das Ganze abgehakt. Mein Optimismus, dass Microsoft das mit dieser Mannschaft auf die Reihe bekommt, ist mittlerweile auf Null gesunken.

Ergänzung: Laut diesem Tweet könnte es am Patchlevel liegen, warum bei dem einen oder anderen Nutzer die Optionen da sind oder fehlen. Allerdings wie oben angemerkt, zieht sich das Thema seit vielen Wochen durch Insider Previews – und Windows 10 V1903 ist generell freigegeben.

Ergänzung 2: Das Rätsel ist wohl weitgehend gelöst

Inzwischen kann ich so einiges nachvollziehen, warum und weshalb Windows 10 V1903 dieses Verhalten zeigt.

Erkenntnis, Admin musst Du sein

Dank eines Tipps von Jan Schüßler von der c’t bin ich bezüglich der zwei Optionen zur Verzögerung von Updates und Funktionsupdates ein Stück weiter. Auf diesen Mist falle ich bei Windows 10 immer wieder herein. Ich arbeite hier unter Windows 7 aus Sicherheitsgründen ausschließlich mit Standardkonten. Benötige ich administrative Berechtigungen, benutze ich die Benutzerkontensteuerung, um diese Rechte zu erlangen. Unter Windows 10 pflege ich die gleiche Arbeitsweise mit Standardkonten, vergesse aber, dass die Einstellungen-App keine Befehle, die erhöhte Berechtigungen erfordern, anzeigt. Es gibt also ‘zwei Gesichter’ der Einstellungen-Seite, je nachdem, ob das aktuelle Konto Mitglieder der Gruppe der Administratoren oder der Standardbenutzer ist. Unter Standardbenutzerkonten fehlen in der Einstellungen-Seite schlicht eine ganze Reihe Befehle. Und in den Erweiterten Optionen werden zwei Optionen zur Verzögerung von Updates nur für Administratoren angezeigt.

Erweiterte Optionen für Updates

Unter einem Administratorkonto sieht die Seite Erweiterte Optionen wie in obigem Screenshot aus. Das zweite Listenfeld zur Auswahl des Installationszeitpunkts für Updates ist jetzt auch vorhanden (es fehlt unter einem Standardbenutzerkonto).

Per Insider-Preview in den Fuß geschossen

Die obige Erkenntnis erklärt aber nicht, warum ich initial (siehe Screenshots am Beitragsanfang) nur 7 Tage Verzögerungszeit angeboten bekam, jetzt aber ein Intervall von 35 Tagen habe. Und ich meine mich auch zu erinnern, bei der Fummelei mit den Registrierungsschlüsseln mehrfach unter einem Administratorkonto die Seite Erweiterte Optionen kontrolliert zu haben. Aber am Ende des Tages sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Ich habe dann nach zwei Tagen meine Testmaschine wieder im Insider Programm im Release Preview Ring angemeldet. Und dann gab es plötzlich die folgenden Optionen unter meinem Administratorkonto:


Nach wie vor die drei Optionen. Aber jetzt meldete mir Windows 10 V1903, dass ich die Installation von Updates 7 Tage verzögern könne. Ich habe mich dann parallel unter einem Standardbenutzerkonto angemeldet. Dort war erwartungsgemäß nur die Option Anhalten bis mit dem Datumsauswahlfeld zu sehen. Aber dort kam die Information, dass sich Updates um 35 Tage verzögern ließen. Ich habe mich abgemeldet und erneut am noch aktiven Administratorkonto angemeldet. Und jetzt erschien dort die Meldung, dass Updates um 35 Tage zurückgestellt werden.

Inzwischen kann ich auch das oben beschriebene Verhalten nachvollziehen, dass die Optionen verschwinden, wenn Verzögerungswerte größer 0 in den Listenfeldern zum Zurückstellen eingetragen werden. Transparent ist das alles nicht – manche Leute könnten auf die Idee kommen, das Ganze als Murks zu bezeichnen.

Ich habe die Informationen in einen englischsprachigen Blog-Beitrag umgesetzt und habe versucht, das den Microsoft-Entwicklern zur Kenntnis zu bringen. Falls jemand von Euch noch weitere Erkenntnisse hat, kann er ja einen Kommentar hinterlassen.

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31 Antworten zu Windows 10 V1903 und die ‘fehlenden’ Update-Pausierungs-Optionen


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  2. Alitai sagt:

    Sind wohl eher die Einträge “DeferFeatureUpdatesPeriodInDays” und “DeferQualityUpdatesPeriodInDays”.

    Sie auch Nachtrag auf Deskmodder.

    Gruss

    • Janami25 sagt:

      Genau so ist es. Bei diesen beiden Registry Werten die “Null” eintragen, dann tauchen die beiden Menüpunkte wieder in den Update Einstellungen auf, nachdem man einmal manuell nach Updates gesucht hat.

      Allerdings verschwinden diese Einstellungen diese, sobald man in den Einstellungen etwas anderes als “0” Tage einstellt.

      Die Krux ist also, wenn man vor einem Upgrade auf die 1903 dort eine andere Verzögerung als “0” eingestellt hatte, sieht man diese Menüpunkte nach dem Upgrade nicht. Aber die Verzögerungen greifen, weil diese noch in den Regkeys drinstehen. Ein Teufelskreislauf, weil manche sich wundern, warum sie keine Updates bekommen, weil es diese Einstellung “ja gar nicht mehr gibt”…

      So ist es jedenfalls an meinen 3 Rechnern gewesen.

      • Janami25 sagt:

        Übrigens, die Einstellungen in den Gruppenrichtlinien haben übergeordneten Charakter gegenüber den Einträgen in den Regkeys.

        Sobald man aber die Gruppenrichtlinien auf “nicht konfiguriert” stellt, greifen wieder die Werte in den Regkeys für die Verzögerung. Und jeder Wert größer als “0” wird zwar übernommen und ist auch aktiv, aber dann sieht man die Menüpunkte in den Einstellungen nicht mehr.

        Solange dieser Bug existiert, würde ich die Regkeys auf Null lassen, und auch die Einstellungen der Tage im Menü auf Null Tage, sonst kann man nur noch über due Regkeys sehen, was dort und wie lange die Zeit für die Verzögerung der Funktions und Qualitätsupdates ist.

        Bis MS das fixt am besten erst mal nur die Globale Update Pause Funktion im Menü nutzen. Da kann man auch den Zeitraum per Datum auf mehr als 7 Tage erweitern.

  3. Roland Moser sagt:

    Ich (IT-Laie) vermute, dass das beabsichtigt ist.
    Denn wenn man auswählen kann, ob man das Feature-Upgrade installieren will, oder eben nicht, braucht es die Funktion des Zurück-Stellens gar nicht mehr.

    Dass die Sicherheits-Updates auch davon betroffen sind, könnte die Ursache darin haben, dass man die Home und Pro Versionen identisch haben will.

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  5. Roland Moser sagt:

    Ich habe noch 1809 und kann es deswegen nicht ausprobieren.

    In 1809 habe ich die Möglichkeit “Zugriff auf Feature “Updates aussetzen” entfernen”.
    Das ist in den Gruppenrichtlinien Computerkonfiguration, Administrative Vorlagen, Windows-Komponenten, Windows-Update.
    Evt. ist das in 1903 standardmässig aktiviert?

  6. Alitai sagt:

    Es gibt ein Nachtrag bei Deskmodder.

    Kann es sein, dass mein erster Kommentar nicht angekommen ist?
    Es kam ein Hinweis: “Dieser Kommentar ist Spam” hab dann nochmals probiert und dann ging es (Liegt an Umatrix).

  7. Jack Wuest sagt:

    Ich habe Windows 10 1903 komplett neu installiert, also kein Upgrade von einer Vorversion.
    Bei mir fehlt der Registry Eintrag “BranchReadinessLevel”.
    Bei mir fehlte auch die Verzögerung für die maximal 365 Tage für neue Upgrades.
    Ich habe daraufhin per Gruppenrichtlinien (gpedit) die beiden Werte “Vorabversionen verwalten” deaktiviert und “Zeitpunkt für den Empfang von Vorabversionen und Funktionsupdates” aktiviert.
    Auf der folgenden Seite konnte ich für das Windows-Bereitschaftsniveau wie gehabt “Semi-Annual Channel” einstellen und die 365 Tage Verzögerung.
    Infolgedessen taucht jetzt wieder die ausgegraute 365 Tage Verzögerung in den Erweiterten Optionen des Windows Updates auf und der Registry Eintrag “DeferFeatureUpdatesPeriodInDays” mit x”016D” (365).
    Ich habe einen kompletten Screenshot aller infrage kommenden Fenster angefertigt, welchen ich gegebenenfalls hochladen kann.

    Liebe Grüße aus Berlin-Friedrichshain von Jack

    • Janami25 sagt:

      Der Eintrag ist normal, wenn die Anzeige auch normal arbeiten würde für die beiden Menüpunkte. Was nicht der Fall ist.

      Die Werte, die man dort normalerweise in “x” Tagen auswählt, werden in die beiden Registry Keys geschrieben. Sobald man die Gruppenrichtlinien aktiviert oder deaktiviert, werden diese Werte allerdings überschrieben. Somit hat die Gruppenrichtlinie übergeordneten Charakter, wie ich oben schon beschrieb. Und deshalb wird das auch so angezeigt, weil man in den Gruppenrichtlinien auch einen festen Wert vorgeben muss. Dann sind die Einstellungen sozusagen im Menü “gesperrt”. Das wäre normal, und daher werden diese wieder eingeblendet.

    • Günter Born sagt:

      Lade den Screenshot auf Onedrive oder Imgur und poste den Link. Ich trage es nach und bereite es für MS auf. Aber noch ist Sonntag, und ich Versuche, den Rechner möglichst ein paar Stunden aus zu lassen.

      Danke übrigens für eurer Feedback, hilft ungemein! Das ist das, warum ich hier blogge: Das Wissen und die Informationen von Vielen hier strukturiert zusammen zu führen.

      • Janami25 sagt:

        Günter

        Hattest du das weiter oben gelesen, das Werte grösser “0” in den Regkeys bzw. in den Einstellungen für das verzögern der Funktions- und Qualiupdates dann auch für das ausblenden der jeweilgen Menüeinträge im Windows 10 Update Menü (mit-) verantwortlich sind ?

        Und das diese höchstwahrscheinlich auch aktiv sind, nur nicht in den Einstellungen präsent ?

        Wie gesagt, ich bekam gar keine Updates in der 1903 mehr, weil ich dort noch Werte “365” für die Funktionsupdates und “30” Tage für die “Qualitätsupdates” als Verzögerung drin hatte. Sehen konnte ich das natürlich nicht, weil Werte über “0” die Menüeinträge ausgeblendet hatten.

        Nach setzen der Keys auf “0” kam alles per Windows Update wieder “in Strömen rein”. :)

        • Günter Born sagt:

          Danke für die Ergänzungen – ich hatte den Blog-Beitrag kurz erstellt und mir dann schlicht Sonntag gegönnt ;-).

          Das von dir beschriebene Verhalten, dass keine Updates kommen ist logisch. Ich kann hier aber die Werte auf > 0 stellen, die 35 Tage Verzögerung bleiben als Möglichkeit. Auch die in deinem nachfolgenden Screenshot sichtbare Option für Funktionsupdates fehlt bei mir – GPOs habe ich auf Semi Annual geändert, Verzögerung ist 2 x auf 1 Tag. Das Ärgerlich ist, dass das Ganze höchst untransparent ist. Bei einem Nutzer kommt dies, bei dem anderen nicht und bei einem Dritten sieht es wiederum anders aus.

    • Jack sagt:

      Hier der gewünschte OneDrive-Link auf den Screenshot in einem PDF Dokument abgelegt:
      LG Jack
      ——
      G. Born: Ich habe jetzt den Screenshot als JPG-Datei eingebunden

      (Zum Vergrößern klicken)

  8. Janami25 sagt:

    Jedenfalls, ich habe so meine fehlenden Updates endlich bekommen (siehe oben). Nach dem Upgrade auf die 1903 wurde gar nichts gefunden, weder automatisch noch manuell.
    Jetzt funktioniert wieder alles, jedenfalls soweit, wie ich es brauche.

    Das die Einstellungen für das verzögern von Funktions- und Qualitätsupdates im Windows 10 1903 Update Menü verschwinden, sobald man einen grösseren Wert als “0” Tage einträgt (das entspricht den oben genannten Registry Werten und umgekehrt), muss von MS gelöst werden.

    Ich bin mir nicht sicher, ob die Funktionen wirklich beabsichtigt wegfallen sollen.

    Damit werden Funktionsupdates (NICHT UPGRDAES) verschiebar gemacht. Denn kumulative Updates gibt es auch als Funktionsupdates. Der einzige Unterschied ist, das die Funktionsupgrades nur noch manuell zur Installation angeboten werden.

    Ich habe den Tipp und spekulatives in einem anderen Forum gespostet, aber das Niveau dort war nicht “gerade toll”.

    • Günter Born sagt:

      Ich schlage vor, das wir den Vorgang an dieser Stelle erst einmal auf hold stellen. Microsoft hat es verbockt – einige Leute haben sich den Sonntag um die Ohren geschlagen – das ist der Mist schlicht nicht wert. Ich habe bei dem schönen Wetter zumindest einen Spaziergang gemacht, eine Weinprobe genossen und dann mit der Familie gegrillt.

      Ich versuche das Ganze in einen englischsprachigen Blog-Beitrag zu gießen und dann an Microsoft weiterzuleiten. Danke nochmals, auch an Jack für den Screenshot.

      • Janami25 sagt:

        Der Screenshot ist nicht von mir. ;)

        Okay, verstehe ich. Trotz allem, hier nochmals mein Eindruck und meine Meinung zu dem ganzen.

        Ich habe nach dem Upgrade auf die 1903 keine Updates mehr bekommen, aber viele andere schon, und für mich war das eben nicht offensichtlich. Und ich kannte die beiden Registry Keys nicht.

        Die beiden Registry Werte “DeferFeatureUpdatesPeriodInDays” und “DeferQualityUpdatesPeriodInDays” sind wohl (mit) als Haupt Ursache dafür zu sehen, das die beiden Einträge nicht im Windows 10 1903 Update Menü zu sehen sind und ausgeblendet werden. Und zwar nur, wenn der Wert dort nicht Null entspricht. Sie greifen aber und verzögern die Updates, auch wenn man diese dann nicht (mehr) im Einstellungsmenü sieht. So bei meinen 2 Rechnern.

        Wenn man also vor dem Upgrade auf die 1903 eine Verzögerung eingestellt hatte über das Menü, wurden diese Werte in diese beiden RegKeys geschrieben. Und diese haben Einfluss auf die Update Suche, auch nach dem Upgrade auf die 1903.

        Aber Werte grösser als Null blenden diese Menüeinträge in der 1903 aus, und man kann es nicht mehr über die GUI ändern oder rückgängig machen, sondern nur über die Registry Keys.

        Die GPO’s ändern diese RegKey Werte offensichtlich nicht, trotzdem wird die GPO Einstellung dann priorisiert, und das wird dann auch im Einstellungsmenü sichtbar. (ausgegraute Schaltflächen, Text zu Organisationseinstellungen).

        Ich empfehle, alles lieber auf Standard zu stellen, bis das Problem gefixt ist.

        Und zwar:

        1.) die beiden Regkeys auf “0” stellen (Einträge tauchen nach einmaliger Suche in den Update Menüs wieder auf)
        2.) die Einträge im Einstellungsmenü (verschieben von Funkions- und Quailitätsupdates) nicht ÄNDERN und ebenso auf “0” Tage belassen (entspricht Eintrag in den Regkeys)
        3.) Die GPO’s auf “nicht konfiguriert” setzen, damit diese nicht auch noch “dazwischen hauen”.

        In diesen Fällen bekommt man immer alle Updates, auch manuell. Und das ist umso mehr nötig, um diesen Fehler zu beheben. Und wer weiss, wenn alles durcheinander eingestellt ist, was dann nach einem weiteren Update noch schief gehen kann. Also, meine persönliche Meinung, alles auf Standard. Die 1903 ist noch “jung”, und da ist ratsam, besonders am Anfang alle Patches zu zügig zu installieren.

        Das ganze ist recht verworren,aber genau so stellt es sich bei mir dar. Und zwar auch bei einer Clean Install. (Eben getestet). RegKeys auf “0” = Einträge da, Regkeys auf andere Werte, Einträge wieder weg. Und zwar immer erst sichtbar, wenn man einmal die Update Suche angestossen hat.

        Siehe auch hier, DK2000 hat das ganze angestossen (Danke).

        https://www.deskmodder.de/blog/2019/05/25/windows-10-1903-funktionsupdate-und-qualitaetsupdate-verzoegern-fehlt-in-den-einstellungen-loesung/#comment-102133

        https://www.deskmodder.de/phpBB3/viewtopic.php?f=327&t=22090

    • Roland Moser sagt:

      “…Ich bin mir nicht sicher, ob die Funktionen wirklich beabsichtigt wegfallen sollen…”
      Ich habe zuerst auch gemeint, die Funktion falle beabsichtigt weg. Vielleicht ist es ja so.

      • Hans Thölen sagt:

        Version 1903 ist auch so eine Wundertüte aus dem Hause
        Microsoft, verpackt von einem Herrn Nadella.
        Wer diese Wundertüte öffnet ist sein Elend selber schuld.

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  10. Andres Müller sagt:

    Für Computer- Laien wird es wohl am besten sein vor dem Mai Funktionsupgrade die beiden Einstellungen zur Verzögerung unter den erweiterten Optionen für Qualitätsupdates und Sicherheitsupdates auf 0 Tage zu setzen.

    Dadurch ist wenigstens gewährleistet dass sich der PC nicht in einen unkontrollierbaren Zustand gerät bei dem der Laie bei unerwünscht lange ausbleibenden Updates in der Registry rumfummeln muss um die erwünschten Werte zur Verzögerung manuell zu setzen.

    Sollte man beabsichtigen unter Win 10 Pro weiterhin die Qualitätsupdates um einige Tage zuverlässig zu verzögern, so nimmt man im Moment am Besten den Weg über die Gruppenrichtlinie. Administrative Vorlagen > Windows Komponenten > Windows Update > Windows Update für Unternehmen > Beim Empfang von Qualitätsupdates Auswählen doppelklicken und dann die Richtlinie aktivieren, sodann unter “Anzahl Tage die der Empfang von Qualitätsupdates nach der Freigabe zurückgestellt werden soll” die Anzahl Tage angeben und mit übernehmen oder ok abschliessen.

    Die Sicherheitspatches lassen sich nicht mehr zuverlässig verzögern, denn Microsoft wird mit Sicherheit wegen dieses Verzögerungs-Bug den Registry Eintrag DeferFeatureUpdatesPeriodInDays bei einem der nächsten Updates auf 0 setzen oder sonstwie den Eintrag überarbeiten müssen.

    Die ganze Angelegenheit finde ich höchst eigenartig, zumal ich weiss dass bereits seit Monaten an diesen Update-Verzögerungs-Funktionen nicht mehr gearbeitet wurde.

    Die Fehlerkontrollen hätten daher längst greifen müssen da es sich wirklich um keine komplexen Funktionen handelt die man da neu implementiert hat. Ich frage mich langsam was für Leute bei Microsoft in der Update-Funktions-Abteilung arbeiten, zumal ja auch seit Langem eine Menge Leute wegen diesen unter Update geänderten erweiterten Optionen versuchten Microsoft zu erreichen um ihren Ärger auszudrücken oder auf Fehler hinzuweisen.

    • Janami25 sagt:

      Ich finde, du hast in allem vollkommen recht. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Auch wenn ich die GPO’s im Moment auch gar nicht anrühren und auf Standard (nicht konfiguriert) lassen würde, eben weil man insbesondere lieber die Updates komplett installieren sollte, weil es nun mal genug Fehler zu beheben gibt. ;)

      Aber das ist jedermanns eigene Entscheidung.

    • Roland Moser sagt:

      Meinung: Microsoft ist zu einer Müllhalde verkommen.

  11. Moin,
    “Die Leute erwarten allen Ernstes, dass die Windows Insider MVPs Videos drehen und dort verkünden, wie toll das alles sei. ”

    Na Prima, früher™ war ein MVP noch !unabhängig! und de Schnittstelle Public->MS,
    stand so in dem Wisch. 🤔
    Hat sich allerdings fix geändert, wer die Leine gedehnt hat wurde entfernt /gegängelt.
    kannstedirnichtausdenken^^

  12. Roland Moser sagt:

    “…Inzwischen kann ich auch das oben beschriebene Verhalten nachvollziehen, dass die Optionen verschwinden, wenn Verzögerungswerte größer 0 in den Listenfeldern zum Zurückstellen eingetragen werden. ..”
    Das ist bei mir gestern auch passiert, wobei es genügt, wenn an einem Ort ein Wert grösser Null ist. Wenn ich mich richtig erinnere, waren die Optionen aber auch im Admin-Konto verschwunden.
    Ich habe dann zurück auf 1809 gewechselt und die Einträge auf Null gesetzt und es nochmals probiert. Dort waren die Möglichkeiten dann wieder vorhanden, im Admin-Konto.
    Anschliessend bin ich auf 1809 zurück.
    Soll ich es nochmals ausprobieren?

  13. Georg sagt:

    Ich bin direkt von Windows 7 Pro über das Media Creation Tool auf Windows 10 Pro Vers. 1903 gewechselt. Unter Windows 7 war mein Profil der Gruppe der Adminstratoren zugewiesen. Zusätzlich hatte ich auch noch den Administrator unter Windows 7 aktiviert.
    Leider wird weder unter meinem Benutzer noch unter dem Administrator die Option für das Funktionsupdate angezeigt.
    Auch ein neu erstelltes Profil unter Windows 10 mit Adminrechten bringt mir die Option nicht zum Vorschein.
    Nun werde ich alle oben genannten Workarounds durchprobieren, und hoffe, falls es nicht funktioniert, dass Microsoft hier schnell eine Lösung bietet.

    • Georg sagt:

      So, nach obigen Informationen von Günter Born, konnte ich die Optionen wieder zum Vorschein bringen.

      Zum einen habe ich bei den beiden Registry-Einträge
      DeferFeatureUpdatesPeriodInDays und
      DeferQualityUpdatesPeriodInDays
      den Wert auf 0 zurückgesetzt.

      Zum anderen hat bei mir der Eintrag
      “BranchReadinessLevel” im Zweig:
      HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\WindowsUpdate\UX\Settings komplett gefehlt. Diesen habe ich nach Vorlage eines Referenz-PCs neu angelegt und dem Wert 10 hinzugefügt.

      Nach einem Neustart waren beide Einträge mit 0 vorhanden. Nach Auswahl in beiden Feldern mit X Tagen und einem Neustart, wurden weiterhin die Einträge nun korrekt angezeigt.

      Also, alles Super! :-)

      Vielen Dank an alle und im speziellen, Günter Born.

      Ich konnte nun

  14. AlTa sagt:

    Hallo,

    nachdem ich in der Ct gelesen habe das es dort doch noch diese Verzögerungspunkte gibt in der aktuellen Version ;-) habe ich auf meinen Geräten auch festgestellt das sie dort alle fehlen (4 Maschinen).
    Habe momentan noch alte Rechner herumstehen, wovon ich einen mal eben mit der aktuellen Win10 Version installiert habe. Dort ist die Einstellung vorhanden.
    Habe dann den Tipp aus der Ct probiert. Nach einem Neustart waren die Einstellung nicht da. Durch Zufall habe ich mal auf Nach Updates suchen geklickt. Danach waren plötzlich die erhofften Einstellungen zur Aussetzung wieder da unter Erweiterte Optionen. Ich hatte allerdings vorher noch den Tipp von Georg probiert wo der BrachReadinessLevel wieder eingetragen werden sollte…
    Eventuell hilft es hier jemanden weiter…

  15. Surfy sagt:

    Gibt’s hier was neues? Anscheinend ist der Murks ja immer noch nicht von Microsoft gefixt?

  16. Frank sagt:

    Neuer Dell XPS 7390 mit W10 Pro. Nach dem kum. Update 2919-10 KB4517389 wieder da:
    Funktionsupdate-Optionen verschwinden, wenn Verzögerungswerte größer 0 in den Listenfeldern zum Zurückstellen eingetragen werden.

    Die packen das nicht!

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