Windows 10 V1903 verliert Wiederherstellungspunkte

Kurze Information, die ich mal in den Blog einstelle. Es gibt eine Nutzermeldung, dass bei ihm unter Windows 10 V1903 die Wiederherstellungspunkte verloren gehen.


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Beobachtung eines Blog-Lesers

Blog-Leser Andreas R. hat mich die Tage angemailt und über eine merkwürdige Beobachtung berichtet.

Ich habe seit dem Upgrade von Windows 10 Home V 1903 Probleme mit der Sicherheit. Alle Wiederherstellungspunkte egal ob manuell gesetzt oder geplante Wiederherstellungspunkte sind nach 2 Tagen wieder verschwunden.

Ich habe das Upgrade auf 2 Notebooks erst am 09.07.19 von Version 1803 gemacht, Version 1809 wurde übersprungen.

Habe schon Gegoogelt aber keinerlei Info zu dem Problem bzw andere Betroffene gefunden. Computerschutz ist auf ein gesetzt und der Speicherplatz ist auf 10% das sind 37 GB, seit Version 1803 wurde nichts verändert. Ein Tuningprogramm ist nicht installiert jedoch ein Fremdvirenscanner an dem es jedoch nicht liegen könnte.

Merkwürdiges Fehlerbild. Dass die Systemwiederherstellung beim Funktionsupdate deaktiviert wird, ist mir geläufig. Microsoft hat in diesem Supportbeitrag bestätigt, dass die Systemwiederherstellung beim Funktionsupdate deaktiviert wird.

Die Aussage aus Foren, dass die Systemwiederherstellung nicht zuverlässig ist, hilft hier übrigens nicht weiter – man kann das höchstens zur Kenntnis nehmen. Es gibt auch einen Blog-Beitrag Systemwiederherstellungspunkte verschwinden … aus 2010, der einige Maßnahmen beschreibt, aber hier wohl nicht zielführend ist.

Ergänzung 5.9.2019: In diesem MS Answers-Forenbeitrag ist mir nun ein weiterer Fall untergekommen.

Was sagt Microsoft dazu?

Diese Beschreibung zum Erstellen von Wiederherstellungspunkten wurde von Microsoft im Dezember 2018 für Windows 10 erstellt. Kein Hinweis, dass die Funktion ‘beerdigt wird’. Bei einer kurzen Suche auf den Microsoft-Seiten bin ich auf diesen Support-Beitrag vom 12. Juli 2019 gestoßen. Dort werden die Wiederherstellungsoptionen von Windows 10 weiterhin gesprochen und die Systemwiederherstellung ist auch thematisiert. Kein Hinweis, dass die Wiederherstellungspunkt automatisch gelöscht werden oder die Systemwiederherstellung nicht mehr funktioniert.

Es gibt lediglich einen Supportbeitrag vom 21. Juni 2019, der den Fehler 0xc000021a bei Verwendung der Systemwiederherstellung nach der Installation eines Updates thematisiert. Dort gibt es Hinweise, wie diese Konstellation repariert werden kann – aber kein Hinweis, dass Wiederherstellungspunkt gelöscht werden.

Was sagt das Internet dazu?

Dass Microsoft nicht mehr auf die Systemwiederherstellung setzt, und diese bei Funktionsupgrades deaktiviert, hatte ich ja im vorherigen Satz erwähnt. Ich habe daher mal im Internet gesucht und bin fündig geworden. Der englischsprachige Forenbeitrag hier in Microsoft Answers thematisiert das. Am 20. Juni 2019 schriebt der Thread-Starter:

restore point keep being removed windows 10 home build1903

why do the restore point keep being removed windows 10 Home build1903 ?

Also genau die Version 1903, die auch der Blog-Leser aus dem obigen Beispiel verwendet. Die Antworten im Thread sind nicht zielführend, um das Problem zu lösen, die Wiederherstellungspunkte werden trotz diverser Diagnoseversuche weiterhin gelöscht. Die Behauptung, dass Wiederherstellungspunkte in Windows 10 nach 90 Tagen automatisch gelöscht würden, trifft nach meinem Gefühl im obigen Fall auch nicht zu (wir haben i.d.R. noch keine 90 Tage seit dem Upgrade auf Windows 10 V1903).

Weitere Beschreibungen finden sich in diesem Forum, wo das als bekannt thematisiert wird (ich würde ein Fragezeichen dran machen, die beziehen sich auf diesen Blog-Beitrag, der aber den oben erwähnten Fehler 0xc000021a zum Thema hat).

Die 90 Tage-Regel?


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In obigem Forumseintrag wird behauptet, dass Wiederherstellungspunkte in Windows 10 nach 90 Tagen automatisch gelöscht würden. Ich habe da ad-hoc ein Fragezeichen dran gemacht, da mir diese Aussage absolut neu war. Allerdings habe ich die Angabe auch bei AOMEI in diesem Beitrag gefunden. Bei Recherchen bin ich dann auf einen MS-Answers-Forenthread gestoßen, wo Nutzer BulldogXX bereits im November 2015 behauptet, dass Systemwiederherstellungspunkte in Windows 7 nach 90 Tagen gelöscht würden.

In diesem MS Answers-Forenbeitrag von November 2016 werden automatisch gelöschte Wiederherstellungspunkte ebenfalls thematisiert. Dort gibt Benutzer Aswin_Anand folgende Regeln an, nach denen Wiederherstellungspunkte gelöscht werden.

  • Wenn die Kapazität auf dem Systemlaufwerk oder auf einem der verfügbaren Nicht-Systemlaufwerke ausgeht, reagiert die Systemwiederherstellung nicht mehr und stoppt die Überwachung des Systems.
  • Der Benutzer deaktiviert die Systemwiederherstellung manuell (ist auch bei Funktionsupdates in Windows 10 der Fall).
  • Ein Wiederherstellungspunkt erreicht ein Alter von 90 Tagen, danach wird dieser gelöscht, da 90 Tage die Standardlebensdauer darstellen.

Laut Wikipedia gab es in Windows XP diese 90-Tage-Regel – ab Windows Vista wurde die Systemwiederherstellung aber überarbeitet und auf größere Festplatten abgestimmt. Aktuell ist mir daher unklar, ob die 90-Tage-Regel noch existiert. In meiner Windows 7-Systemwiederherstellung sind nur Wiederherstellungspunkte für Juli 2019, angelegt bei der Update-Installation, aufgelistet. Aber bisher habe ich nur diese Microsoft-Quelle für diese Aussage zur 90-Tage-Regel gefunden. Die beziehen sie auf Registrierungseinträge im Schlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\
CurrentVersion\SystemRestore

Wo man bestimmte Registrierungswerte wie RPLifeInterval (ab Windows Vista) setzen können soll. In meinem Windows 7 SP1-System sowie unter Windows 10 V1903 ist der Registrierungswert nicht vorhanden. Zudem steht diese Microsoft-Quelle der Aussage zur 90-Tage-Regel gegenüber. Dort werden Features der Systemwiederherstellung für Windows XP, Windows Vista und Windows 7 gegenüber gestellt. Klare Aussage, die ich mir auch gemerkt hatte: In Windows 7 gibt es ein Speichermanagement der Systemsteuerung, die immer die ältesten Wiederherstellungspunkte löscht, um Speicher für neue Wiederherstellungspunkte zu schaffen. Dort lese ich nichts von einer 90-Tage-Regel. Wie es mit Windows 10 ausschaut, ist mir unbekannt. Und die Diskussion in diesem MS-Answers-Thread samt dem Post von MILESCFA von Februar 2016 gibt dort auch nichts belastbares. Dort verschwinden die Wiederherstellungspunkt nach einem Tag.

Ich stelle also eine Diskrepanz zwischen dem fest, was Microsoft in seiner Dokumentation zur Systemwiederherstellung schreibt und dem, was man in Foren liest. Daraus ergeben sich abschließend sich einige Fragen: Ist jemand eine Quelle bei Microsoft bekannt, wo das Löschen von Wiederherstellungspunkten nach 90 Tagen für Windows 7 bis Windows 10 dokumentiert ist? Gibt es irgend jemanden von Euch, der diese Beobachtung, dass Wiederherstellungspunkt nach Tagen gelöscht werden, auch gemacht hat oder eine Ursache samt Lösung kennt?

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Meldung “Die Wiederherstellung wurde abgeschlossen” Teil 1
Meldung “Die Wiederherstellung wurde abgeschlossen” Teil 2
Meldung “Die Wiederherstellung wurde abgeschlossen” Teil 3
Meldung “Die Wiederherstellung wurde abgeschlossen” Teil 4
Meldung “Die Wiederherstellung wurde abgeschlossen” Teil 5


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34 Antworten zu Windows 10 V1903 verliert Wiederherstellungspunkte


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  2. ID sagt:

    Windows10 ist einfach Mist

    • Red+ sagt:

      Nö, nur wer sich auf Wiederherstellungspunkte verlässt ist blöd.

      Ganz wichtig bei dieser Sache ist, ist das Wiederherstellungspunkte der Vorhergehenden Windows 10 V1809 beim Upgrade auf V1903 automatisch gelöscht werden, das sollte aber auch irgendwie für jeden Logisch sein weil die alten Wiederherstellungspunkte von einer ganz anderen Windows Version Stammen.
      Aber die Tatsache das Wiederherstellungspunkte von der Windows 10 V1903 gelöscht werden wieso auch immer stimmt!

    • 1ST1 sagt:

      Das ist keine zielführende Antwort. (Das hier auch nicht.)

    • Hans Thölen sagt:

      Daran wird sich auch niemals was ändern, auch wenn die Windows 10
      Hörigen hier im Blog Windows 10 für einen Fortschritt halten.

  3. Roland Moser sagt:

    Ich würde 30 Eier in die Finger nehmen und eine Win 10 Pro Version kaufen. Problem gelöst, und andere auch noch.

    • Günter Born sagt:

      Das hat m.E. nichts mit Windows 10 Pro zu tun – und die 30 Euro-Angebote sollte man sich sehr, sehr genau anschauen – da gibt es i.d.R. nur einen Key, aber keine Lizenz. Werde da bei Gelegenheit noch drüber bloggen.

      • Sebastian sagt:

        Naja, bei Lizengo kostet Windows 10 Pro 40,-€ – und für die Seriösität dieses Shops bist Du ja selber von einigen Monaten mal in die Bresche gesprungen.

        Hier bin ich voll Roland Mosers Meinung, dass sich diese Investition für fast jeden Computer lohnt.
        Seine Schlussfolgerung, dass damit automatisch das hier angesprochene Problem der gelöschten Wiederherstellungspunkte gelöst ist, sehe ich allerdings nicht wirklich belegt.

        • Günter Born sagt:

          Und diese Information bezog sich auf den Zustand des Shops vor über einem Jahr – wobei die Käufer sich darum kümmern müssen, dass sie eine Lizenz und nicht nur einen Key bekommen. Die juristischen Details, auf die man achten sollte, hatte ich ja in diversen Artikeln hingewiesen.

          Seit dieser Zeit ist viel Wasser den Rhein herunter gelaufen – und wer genau aufgepasst hat, der hat mitbekommen, dass die Sponsorschaft von lizengo hier im Blog entfernt wurde (ich hab das zum 30.6. auslaufen lassen).

          Es mag sein, dass Großkunden da einen sauberen Lizenznachweis bekommen. Ich weiß aber nicht, wie dies bei Einzelkäufen ausschaut – es deutet sich an, dass nur ein Lizenzschlüssel geliefert wird (was zum Nachweis der Lizenzierung nicht ausreicht, selbst wenn der Schlüssel nicht gesperrt ist). Ich werde die gesammelten Erkenntnisse, die mir von einem Blog-Leser über die letzten 6 Monate zugegangen sind, separat thematisieren.

          • Dekre sagt:

            Das verstehe ich nicht. Gut, mir ist schon aufgefallen, dass Du nicht mehr die Seite oben eingestellt hast.
            Ich habe Win 7 pro 64 bit neu gekauft Anfang Mai 2019. In dem Email steht “Lizenzschlüssel”, im Folge-Email steht “In dieser E-Mail finden Sie die Produktschlüssel zur Aktivierung Ihrer erworbenen Software”. Vorher war auf dem PC Win 7 home 32bit.

          • OwenBurnett sagt:

            Wieso sollte es einen privaten Endverbraucher scheren ob er eine legale Lizenz erhalten hat oder nicht?
            Wen er ein aktivierbaren Key lieber hat als ein zwielichtigen KMS Aktivator oder so, bitte.

            Ich kenne die deutsche Rechtslage nicht aber von hier aus auf andere schließend wäre der User wen überhaupt dann nur zum Schadensersatz in der höher einer echten legalen Lizenz belangbar, wen überhaupt. Von daher wieso sich die sorgen machen, whatever works works.

          • Günter Born sagt:

            @Dekre/@OwenBurnett: Natürlich läuft es auf ‘wo kein Kläger, da kein Richter’ hinaus. Solange Microsoft aktiviert, ist es für den kleinen Freiberufler/Unternehmer oder den Privatmann egal. Als Blogger versuche ich die Sachverhalte aber so abzubilden, dass auch ein Unternehmen mit 200 Arbeitsplätzen und einem eventuellen Audit fündig wird. Und da muss die Lizenzkette lückenlos (samt Versicherung des ursprünglichen Lizenzgebers, dass diese nicht mehr genutzt wird) nachgewiesen werden. Und da hapert es m.W. mittlerweile bei den diversen Anbietern. Hat mich dazu bewogen, die Sponsorschaft auslaufen zu lassen.

          • Dekre sagt:

            Danke Günter,
            für mich ist schon wichtig eine korrekte Lizenz zu haben.
            Wir warten auf Deinen Beitrag. Es würde ansonsten weiteres hier überlasten. Das Problem ist aber auch MS mit ihrem Lizenzsystem. Denn wenn man upgradet auf Win10 ist das nach wie vor kostenlos zu haben. Die Officie-Preise sind auch schon teilweise etwas merkwürdig.

          • Thorky sagt:

            Huch! Ich habe hier mal einen Lizenzkey von Lizengo gewonnen. Darf ich den gar nicht nutzen? 🤔

          • Micha sagt:

            Meine erste Windows 8.0 Pro Lizenz aus dem Mediamarkt hat im Jahr 2012 rund 30€ gekostet. Es war ein Upgrade für Windows XP bis Windows 7. Das Vorhandensein einer Windows XP Lizenz musste ich nie nachweisen. Die Clean Installation hat funktioniert. Das war eine Bunt verzierte Box mit Wilkommenskachel Pappe einer 32 bit DVD und einer 64 bit DVD. Sonst lag in der Packung noch der Produktschlüssel der auf einer Pappkarte aufgeklebt ist. Die Rechnung von damals habe ich noch. Sie liegt in der Box wo die DVDs und er Produktschlüssel drin ist.

            Meine Zweite Windows 8.1 Pro Lizenz hat im Jahr 2016 161€ gekostet. Es war ein versiegelter Umschlag in dem ein weiterer Umschlag mit der DVD und dem CoA ist. Der ist für OEMs gedacht. In Deutschland darf man das auch ohne PC vertreiben. Auch für den habe ich eine komplette Rechnung vom Händler.

            Sofern ich für eine Gekaufte Software einen Kaufbeleg/ Rechnung vom Händler bekomme wäre das für mich in Ordnung. Im Fall der Windows 8.1 Pro Lizenz für 161€ steht auch der CoA Barcode von dem Umschlag mit auf der Rechnung. Wie der Händler seine Preise macht muss mich als Endverbraucher eigentlich nicht Interessieren.

            Wenn die Rechnung für die Software nicht mehr geliefert wird oder kein zusammenhang zwischen Software und Rechnung festgestellt werden kann, kann ich als Endverbraucher ja gar nicht mehr nachweisen das ich die Software rechtmäßig erworben habe.

        • Roland Moser sagt:

          Das Problem ist evt. wirklich nicht gelöst. Ich vermute aber schon. Da Pro sowieso besser als Home ist, lohnt sich der Versuch auf jeden Fall.

      • Roland Moser sagt:

        ESD Electronic Software Delivery ist aber gang und gäbe.

        Hier z.B. mit dem Suchbegriff “Windows 10 ESD”: https://www.brack.ch/it-multimedia?query=windows+10+esd&redirected=1

    • Roland Moser sagt:

      Einen Key aber keine Lizenz? Jetzt bin ich überfordert.

      Wenn ich einen Key zur Aktivierung kaufe und dies nicht legal ist, kann man den Verkäufer wegen gewerbsmässigen Betrugs verheizen. In der Schweiz zumindest. In Deutschland wird es kaum anders sein. Also könnte man Lizengo und Softwarehexe wegen gewerbsmässigen Betrugs verheizen.

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  5. Gladi sagt:

    Ich benutze statt dieser Wiederherstellungspunkte schon lange Acronis True image.
    Die Version 2015 reicht mir vollkommen dafür, man muss nicht jedes Jahr eine neue Version kaufen.
    Vorteil: Man kann die Backups verschlüsseln.
    Man kann ein Backup als Laufwerk anhängen und eine einzelne Datei oder ein Ordner daraus wiederherstellen, statt das ganze Laufwerk C:/ wiederherstellen. usw.
    Ich möchte hier keine Werbung machen für das Programm.
    Es gibt durchaus auch andere Software um die Wiederherstellungspunkte von Windows zu ersetzen.

  6. Wolfgang Schneider sagt:

    Darauf habe ich mich noch nie verlassen. Geht nichts über ein
    vernünftiges IMAGE vom Dritthersteller. Aomei, Paragon usw.

    Beste Grüße,
    Wolfgang

  7. Eliza sagt:

    Habe genau das gleiche Phänomen- meine Wiederherstellungspunkte waren- bis auf einen- alle weg.
    Eine Lösung habe ich auch noch nicht gefunden.

  8. Ralf Lindemann sagt:

    Was heißt verschwunden? Ok, die Wiederherstellungspunkte sind nicht mehr vorhanden. Aber sind sie auch spurlos verschwunden?

    Werden Wiederherstellungspunkte gelöscht, sollte das im Normalfall in der Ereignisanzeige protokolliert sein. Das muss im Übrigen nicht mal eine Fehlermeldung sein. Es gibt auch reguläre Gründe, warum Wiederherstellungspunkte automatisch gelöscht werden, wie Speicherplatzmangel (wurde hier ausgeschlossen) oder weil beim Überprüfen des Wiederherstellungspunkts durch den VSS ein Problem festgestellt wurde. So ein Problem können zum Beispiel defekte Sektoren auf der Systempartition sein, die vom Festplattenmanagement nicht mehr ausgeglichen werden können. In so einem Fall werden Wiederherstellungspunkte zwar (noch) angelegt, werden aber später beim Überprüfen automatisch gelöscht. Diesen Fall hatte ich unter Windows 7 schon. Mit anderen Worten: Einen Hardware-Defekt (Beschädigung der Festplatte) sollte man bei so einem Fehlerbild im Blick behalten und ggf. ausschließen, bevor man anfängt, auf der Software-Ebene nach Fehlern zu suchen …

    • Günter Born sagt:

      Das mit den Disk-Fehlern ist ein Argument, kann man aber mit einer Dateisystemfehlerprüfung ggf. verifizieren. Auch Fehler im VSS Writer wären denkbar.

    • wufuc_MaD sagt:

      “die systemwiederherstellung wurde angehalten weil ein wiederherstellungspunkt momentan genug ist”

      so lautet der text im informativen ereignisprotokoll-eintrag nachdem ein in die tage gekommenes system (mehrmals bei win8 beobachtet) einen kleinen “anstubser” bekommen hat.

      hab ich mir damals verkniffen hier “bekannt zu geben” da mich noch weitere erkenntnisse bereits zur gänze in anspruch genommen haben ;-)

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  10. Zanza sagt:

    naja das problem kann eh nur noch leute mit festplatte treffen und das sollten hoffentlich heutzutage nicht mehr viel sein. alle anderen mit ssd sollten sowieso standardmäßig wiederherstellungspunkte deaktivieren um die ssd zu schonen.

    • Sebastian sagt:

      Das ist gefährliches Halbwissen und sollte sich nicht allzu weit verbreiten.

      Natürlich sollte man nicht zu billigen No-Name-SSDs greifen, aber selbst eine mittlerweile sehr günstige Consumer-SSD wie die Samsung EVO (500GB) hat eine TBW von 300.

      Übersetzt bedeutet dies, dass man über einen Zeitraum von 5 Jahren jeden einzelnen Tag mehr als 160 Gigabyte darauf schreiben könnte. Tests u.a. der C’t haben den Samsung SSDs oft bescheinigt, sogar noch deutlich länger als vom Hersteller angegeben zu halten.

      Die paar Gigabyte, die vielleicht zwei Mal pro Woche durch einen Wiederherstellungspunkt geschrieben werden, kümmern eine SSD überhaupt nicht.
      Durch deren Deaktivierung nimmt man sich dafür einige Möglichkeiten zur Problembehebung im Fehlerfall selber weg.

  11. Red+ sagt:

    Nein die Wiederherstellungspunkte sind einfach nicht mehr vorhanden, es gibt auch kein Eintrag in der Ereignisanzeige protokolliert, ich habe am 07.07.2019 das Upgrade von V1809 auf V1903 gestartet und kurz danach einen Wiederherstellungspunkt gesetzt und der ist im Ordner System Volume Information einfach nicht mehr vorhanden, Platz ist genügen auf dem Datenträger vorhanden und der Datenträger ist auch in Ordnung.
    Ich meine mir ist dieser Wiederherstellungspunkt so etwas von egal, nur er ist eben nicht mehr vorhanden und es gibt keine Aufzeichnung darüber, Wieso, weshalb, warum…

    Zum sichern von Laufwerken benutze ich übrigens auch Acronis True Image von daher ist mir der Wiederherstellungspunkt ziemlich egal. Fakt ist aber das der Wiederherstellungspunkt im Image noch vorhanden ist und wohl in der Zeit vom 12. auf den 14.07. gelöscht wurde weil da ist er nicht mehr im Backup vorhanden.

    • wufuc_MaD sagt:

      standardmäßig überwacht acronis (2018) sehr aggressiv vorhandene .tib dateien. da kann auch schonmal der explorer abstürzen. in dem moment war mir klar warum kein image, welches eine neuinstallation hätte abwenden können, vorhanden war. bei unbeaufsichtigtem system würde ich mich nicht auf acronis (2018) verlassen.

  12. Henry Barson sagt:

    Werden die nicht dank der neuen tollen Speicher Optimierung ebenso wie alte temporäre Dateien etc. automatisch gelöscht?

    Die Speicher Optimierung aktiviert sich ja/drängt sich einem förmlich auf, wenn man mal unter ein bestimmtes Quorum an freiem Speicherplatz kommt.

  13. Adrian sagt:

    Die Windows-Wiederherstllung konnte man noch nie “gebrauchen”, zudem sehr unzuverlässig.
    Ich verstehe def. nicht, warum man mit dem Müll “arbeitet”.

    Ich bin mal so frei und gebe eine Empfehlung ab…. Macrium Reflect…davon gibts auch eine Gratis-Version! Arbeitet sehr zuverlässig und schnell.
    Wer auch Dateien sichern will, kann dies mit der kostenpflichtigen Version erstellen, auch dies arbeitet schnell und zuverlässig.

  14. Andy sagt:

    Von einer 90-Tage-Regelung höre ich heute zum ersten Mal. Von einer Dokumentation bzw. einem Hinweis in Windows 10 auf diese 90-Tage-Regelung weiß ich nichts.

  15. Eliza sagt:

    @ Roland Moser
    Win 10 Home – habe die Wiederherstellung auch nach jedem Update kontrolliert und bei Bedarf wieder aktiviert. Heute habe ich die Wiederherstellung aufgrund dieses Artikels kontrolliert- es war auch die letzte nicht mehr vorhanden bzw. wurde nicht mehr angezeigt.- ich hatte 17 GB für die Wiederherstellung vorgesehen- bei Win 7 hat das für mdst. 10 Wiederherstellungspunkte gereicht.
    @ Ralf Lindemann
    Ich bin keine Admin oder PC-Fachfrau- für mich ist das ein Buch mit 7 Siegeln.. Der PC ist neu, ich schließe also ein Festplattendefekt aus.

  16. keyuser sagt:

    Ich habe mir gerade alle Kommentare durchgelesen. Es scheint ja wohl Fakt zu sein, dass die Wiederherstellungspunkte verschwinden/gelöscht werden. Deshalb meine einfache Frage, hat schon jemand diesen „Fehler“ an Microsoft gemeldet?
    Aktuell weiß man ja nicht wirklich, ob es ein Fehler ist, denn die Feststellung von Günter Born war ja berechtigt. Zitat: „Ich stelle also eine Diskrepanz zwischen dem fest, was Microsoft in seiner Dokumentation zur Systemwiederherstellung schreibt und dem, was man in Foren liest.“
    Und für den Fall, dass es jemand gemeldet hat, dann bitte die Antwort von Microsoft im Forum posten. Danke!

  17. BesenRein sagt:

    Oh, die System Protection – sie ist das Feature, das ich bei Windows sofort abschalte und das seit WinXP. Denn hat man sich mal ein 0Day-Vulnerability-Gimmick eingefangen, wird es immer wieder in den Dateien abgesichert. Und bei einer Recovery, hat man meist ein defektes, virenbehaftetes System.
    Deswegen nie gebraucht, nie aktiviert und selten vermisst!

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