Windows (Insider Programm): Quo vadis?

[English]In der letzten Zeit strapaziert Microsoft seine Windows 10-Nutzer und auch die Teilnehmer am Windows Insider Programm reichlich. Nach dem Motto: Täglich eine neue Verwirrung, werden unterschiedliche Bezeichnungen für Windows 10 verwendet, die Ringe im Insider Programm kräftig durcheinander geschüttelt, und es gibt A/B-Tests, wo nur wenige Leute neue Features bekommen. Da fragt man sich schon, wie es um Windows 10 und das Windows Insider Programm steht und wo die Reise hin geht.


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Es gibt ganz böse Zungen, die behaupten ‘alles, was Microsoft in die Finger bekommt, kriegen die auch kaputt’. Ganz so schlimm wird es wohl nicht sein. Aber wer sich am Windows Insider Programm beteiligt, wird zumindest auf eine harte Probe gestellt. Hier einige Kostproben, was so läuft.

Fehler in den Feedback-Hub melden …

Stößt man als Windows Insider auf Fehler, kann man diese im sogenannten Feedback-Hub melden. Statt so etwas im Browser (meinetwegen nach Anmeldung) zu realisieren, braucht es Windows 10 und die betreffende App. Die App kann man nur als Krankheit bezeichnen. Ich habe das Teil ein oder zwei Mal bemüht, um im Feedback-Hub nach Problemen zu recherchieren, dann das Ganze aber entnervt aufgegeben.

Allerdings: Leute, die sich die Mühe machen, in die Niederungen des Feedback-Hub steigen und fleißig Fehler melden, werden zunehmend frustriert. Denn für Meldungen gilt wohl ‘Gelesen, gelacht, gelocht und abgeheftet’. Bugs, die nach dem Release eines Feature-Updates öffentlich werden, sind durch die Bank Monate vorher im Feedback-Hub gemeldet worden.

Entweder bekommt Microsoft die Auswertung nicht auf die Reihe, oder es interessiert nicht, weil Meilensteine eingehalten werden müssen.

Chaos bei Namen und Ringen

Auf OnMSFT hat Kip Kniskern sich im Artikel Confusion reigns: what’s going on with the Windows Insider Program? Luft verschafft und einige Probleme und Konfusionen des Windows Insider Programms aufgespießt.

Namen sind Schall und Rauch

Dass Microsofts Marketing recht kreativ in der Namensfindung für seine Produkte ist, war bekannt. Wer das genauer beobachtet, weiß auch, dass Microsoft dabei auch gerne mal auf den Bauch fällt, weil weder langfristig noch global gedacht wird.

Da gab es irgendwann das Windows 10 Creators Update, was im Frühjahr 2017 freigegeben wurde und die Versionsbezeichnung 1703 trägt. Im Herbst gab es dann das Fall Creators Update (Version 1709), wobei das ‘Fall’ in manchen Kulturen bestimmte Assoziationen weckte. Dass der mit ‘Fall’ gemeinte Herbst auf der Südhalbkugel der Erde eher Frühling ist, bleibt nur eine Fußnote – Redmond lebt halt in einer eigenen, nördlichen Hemisphäre.


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Dass die Version 1703 nicht im März 2017, sondern eher im April, und die Version 1709 nicht im September 2017, sondern im Oktober herauskam, nicht der Rede wert. Immerhin dämmert einigen Leuten inzwischen, dass es im Frühling 2020 ein Problem gibt. Denn nach der obigen Nomenklatur ist dann ein Windows 10 Version 2003 zu erwarten, was aber mit Windows Server 2003 aus dem vorherigen Jahrzehnt kollidiert. Ich bin gespannt, wie man das auflöst.

Falls jemand fragt, ob ich das besser gemacht hätte: Wahrscheinlich nicht. Aber erstens wäre ich wohl nicht auf Windows as a service verfallen und zweitens werde ich nicht dafür bezahlt, mir einen Kopf um die Windows 10-Nomenklatur zu zerbrechen …

Treshold, Redstone, 19H1 …

Für Windows Insider gab es früher spezielle Codenamen wie Treshold 1, 2 oder Redstone 1, 2 etc. für die Entwicklungszweige. Weil das zu Konfusion führte, änderte man ab Anfang 2019 die Bezeichnung für die Entwicklungszweige. Dort gibt man das Jahr und dann die Ziffer 1 für das Frühjahrs-Release und die Ziffer 2 für das Herbst-Release an. Windows 10 Version 1903 ist also der 19H1 Entwicklungszweig. Im Herbst kommt dann Windows 10 19H2 (möglicherweise als V1909).

Und on Top kommt dann bei Microsoft oft noch die Benennung einzelner Windows Build-Nummern. Ich persönlich habe es längst aufgesteckt, eine Zuordnung dieser Build-Nummern zu Entwicklungszweigen vorzunehmen – das interessiert keinen Nutzer und ich muss immer nachschauen, auswendig merken lohnt nicht. Die Kollegen von deskmodder.de haben sich (wie ich vor einigen Tagen beim Schreiben dieses Beitrags gesehen habe), in diesem Artikel am Thema abgearbeitet.

Auf OnMSFT hat Kip Kniskern die Frage gestellt, ob es nach vier Jahren Nonsense nicht langsam an der Zeit sei, eine einzige Nomenklatur für die Windows 10-Releases festzuklopfen. Dem kann ich mich nur anschließen und hätte nichts dagegen, wenn das Namensschema 19H1, 19H2 etc. einheitlich für die Insider- und Produktivversionen von Windows 10 verwendet wird.

Haupt- und Nebenreleases

Speziell Business-Anwender sind ja schon immer bezüglich der halbjährlichen Funktionsupdates Sturm gelaufen. Inzwischen hat Microsoft dazu einen neuen Schlenker erfunden. Um die alte Strategie, zwei Mal im Jahr ein neues Windows 10 rauskippen zu müssen, zumindest verbal beibehalten zu können, ist man auf eine ‘geniale Lösung’ verfallen. Im Frühjahr eines Jahres soll es ein gewohntes Funktionsupdate geben, welches in allen Windows 10-Versionen für 18 Monate Support mit Updates erhält.

Das früher im Herbst fällige Funktionsupdate wird mit Windows 10 19H2 in den kommenden Wochen als ‘Nebenversion’ kommen. Sprich: Nutzer, die auf Windows 10 Version 1903 (Frühjahr 2019) sind, erhalten ein Update, welches das Betriebssystem auf den 19H2-Entwicklungszweig hebt. Wer allerdings mit älteren Windows 10-Build unterwegs ist, erhält ein Funktionsupdate auf die 19H2. Es wird also im Herbst eines Jahres alles auf einen Entwicklungstand gebracht – aber über zwei verschiedene varianten. Komplizierter geht’s (n)immer.

Nur am Rande sei für das Protokoll vermerkt, dass diese Version 30 Monate Support erhält, allerdings nur in den Enterprise-Versionen. Windows 10 Home und Pro werden 18 Monate unterstützt. Ob das ein normaler Anwender wirklich kapiert?

Die Ringe werden knapp

Ursprünglich war Microsoft mal mit einem Slow und einem Fast-Ring zum Testen von Insider Previews gestartet. Wer sofort neue Versionen testen wollte, wählte den Fast-Ring, der Rest stellte den Slow-Ring ein und bekam neue Testversionen verzögert. Konnte man noch verstehen.

Inzwischen kennen Insider den Skip-Ahead-Ring, mit dem die übernächste Windows-Version bereits getestet werden kann. Und am unteren Ende gibt es seit einiger Zeit den Release Preview Ring. In diesen kippt Microsoft Updates, die man noch nicht am Volk testen will, sondern seinen Insidern als Versuchskaninchen zuwirft.

Mit der recht früh angelaufenen Entwicklung der Windows 10 20H1 (wird im Frühjahr 2020 erwartet), musste manche Insider überrascht feststellen, dass diese bereits im Fast-Ring (nicht im Skip-Ahead-Ring) verteilt wurde, als die heutige Windows 10 V1903 noch als 19H1 im Slow-Ring getestet wurde. Daher wurde eine ganze Zeit spekuliert, dass die Windows 10 19H2 ausfallen könnte. Inzwischen  wird der 19H2-Entwicklungszweig im Slow-Ring getestet. Eine Aufteilung in Slow- und Fast-Ring findet beim 19H2-Entwicklungszweig nicht mehr statt (weil der Fast-Ring durch die 20H1 blockiert ist).

A/B-Tests bei Windows Insider Previews

Als neuester Schlenker erleben Windows Insider, dass der 19H2-Entwicklungszeig seine eigene Dynamik bekommt. Microsoft hat in den letzten Wochen zwei Mal jeweils gleich zwei 19H2-Builds im Slow-Ring freigegeben. Je nachdem, welches Build bei den Leuten installiert war, bekamen diese dann die eine oder die andere Build angeboten. Manche nur nach einer manuell angestoßenen Update-Suche, manche als Funktionsupdate, manche als einfaches kumulatives Update.

Dabei gehen die Leute eigentlich ins Insider-Programm um vorab und zeitnah neue Funktionen testen zu können. Das fällt mit A/B-Tests aber flach. Ich dachte erst, es liegt an meinen mangelhaften Englisch-Kenntnissen, warum ich nicht verstanden habe, was Microsoft nun genau damit bezweckt. Aber diesem Artikel auf OnMSFT entnehme ich, dass auch Andere die Flügel stecken und nicht mehr wirklich durchblicken.

Persönliche Erfahrung: Nix klappt mehr

Irgendwie habe ich persönlich das Gefühl, dass sich das Windows Insider Programm langsam selbst zerlegt. Gabe Aul, der noch Technik vermitteln konnte, hat den Abflug zu Facebook gemacht. Die Verantwortlichen um Dona Sakar ergehen sich lieber darin neue T-Shirts mit irgendwelchen Ninjas und Symbolen zu entwerfen, als irgendwie Ordnung in das Chaos zu bringen.

Früher, vor 50 Jahren, sind die Amerikaner zum Mond geflogen, erfolgreich gelandet und heil nach Haus gekommen. Zumindest in Redmond klappen selbst die einfachsten Dinge nicht mehr. Ich habe die Tage (für mich überraschend) meine Windows Insider MVP-Urkunde für 2019 bekommen. Beim Award gibt es dann auch einen Acryl-Stein, der das Jahr angibt und auf eine Art Säule aufgesteckt werden kann. Es gibt Leute, die haben 20 Steine auf der Säule aufgefädelt. Vor einigen Stunden bekam ich eine Mail, dass man da ‘Qualitätsprobleme’ für die Steine der Juli 2019 Insider MVPs gehabt habe.

Insider MVP

Das obige Foto verdeutlicht die Problematik. Links ist die Säule mit den Windows MVP-Jahresringen zu sehen. Für 2013 und 2014 passen die Ringe mit den Aussparungen genau übereinander. Im Jahr 2015 kam im Juli Windows 10 RTM und kurz danach der MVP-Ring für das Jahr. Da gibt es bereits geringe Abweichungen in der Tiefe des gefrästen Schlitzes (aber nix gravierendes). 2015 wurde der Windows Consumer MVPs Award gekippt, wir wurden 2016 in das Insider MVP-Programm verschoben. Rechts im Foto ist die Säule für die Windows Insider MVPs zu sehen. Der Block für 2017 passt in der Tiefe des gefrästen Schlitzes noch zum Block aus 2016. Aber bereits 2018 hatte der betreffende Block ‘Schlagseite nach rechts’ ist im Foto deutlich zu erkennen. 2019 wollte man dann korrigieren und ist zu weit nach links gerutscht.

Böse Zungen behaupten ‘spiegelt genau die Entwicklung von Windows 10 wieder, da passt nix zum Vorgänger’. Aber ich sage mal ‘Übereinstimmungen sind rein zufälliger Natur’. In diesem Sinne warte ich gespannt, was Microsoft uns im Herbst und im nächsten Frühjahr kredenzen wird. Am Windows Insider Programm nehme ich persönlich inzwischen nicht mehr wirklich aktiv teil. Es lohnt einfach nicht – die finalen Windows 10-Builds, die unters Volk verteilt werden, bieten mir als Blogger genügend Abenteuer, so dass mir der Stoff zum Schreiben einfach nicht ausgeht.

Natürlich kommt manches oben im Text flapsig rüber und man kann, je nach Sichtweise die Position ‘so what, wen interessiert es’ oder ‘wenn es sonst keine Probleme mehr gibt, ist alles gut’ einnehmen. Aber wenn ich ehrlich bin, es wurmt mich, als langjähriger Nutzer von Microsoft-Produkten zu verfolgen, welche Schlenker Microsoft unternimmt und zu sehen, was da so alles schief geht. Ich spekuliere mal, dass da extrem viel ausgelichtet und outsourced wurde. Wenn mir das jemand vor 10 Jahren erzählt hätte, wäre der in der Schublade ‘meschugge’ verortet worden.


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11 Antworten zu Windows (Insider Programm): Quo vadis?


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  2. Micha45 sagt:

    Es stimmt schon, dieses Insiderprogramm wirkt wie ein einziges Chaos und kein Mensch blickt da mehr durch. Ich selbst haben den Versuch, da durchzublicken, längst aufgegeben.
    Ich kenne ein paar Leute, die einst an diesem Insiderprogamm teilnahmen, aber irgendwann völlig entnervt das Handtuch geworfen hatten. “Verschwendete Lebenszeit” war das Motto. Fehler wurden gesucht und gemeldet und nur die Wenigsten wurden, zumindest zeitnah, beseitigt.

    Das kann natürlich verschiedene Gründe haben. Ignoranz, oder mangelnder Durchblick wegen diesem Chaos, oder Überforderung seitens der Entwickler.
    Es könnte aber auch sein -und das ist für mich der naheliegendste Grund- dass viele der durch die Insider entdeckten Fehler von den Entwicklern schlicht und ergreifend nicht reproduzierbar sind. Jedenfalls nicht auf die Schnelle.
    Und der Zeitfaktor spielt wohl offensichtlich eine bedeutende Rolle. Zeit ist Geld und deshalb haben die Entwickler nicht die notwendige Zeit, um in aller Ruhe zu suchen, zu prüfen und die Fehler zu beseitigen.
    Ein Teufelskreis.

    Bei allem Verständnis bleiben natürlich die berechtigten Fragen: Warum investiert ein Multimilliardenkonzern nicht mehr Geld in die Entwicklung bzw. in die Tests? Warum überlässt man die Tests nicht echten Profis und stellt deshalb genügend ein? Warum räumt man den Testern nicht genügend Zeit ein?
    Die Antwort ist recht einfach: Weil es auch so, wie es jetzt ist, zu funktionieren scheint. Denn die Nutzerzahlen sprechen Bände und das Gemeckere der von Bugs betroffenen Nutzern interessiert sowieso niemanden. Weil es auf das Produkt Windows 10 und den Konzern selbst keinerlei negative Auswirkung hat.

    Dieses Insiderprogramm ist wohl nichts anderes als Augenwischerei, es ist eine Nebelkerze für die Öffentlichkeit, frei nach dem Motto: Die Kunden sind uns sehr viel wert und deshalb beziehen wir einen Teil davon in die Entwicklung unseres Produkts mit ein.
    Dass man aber eigentlich nur Geld sparen möchte und das Betriebssystem Windows, zumindest die Versionen, die auf den Privatnutzer zugeschnitten sind, intern keine bedeutende Rolle mehr spielen, verschweigt man natürlich.

    Mir persönlich kann das alles eigentlich am verlängerten Rücken vorbeigehen. Ich nutze Windows 10 privat und beruflich und komme weitestgehend klar damit. Das ist für mich die Hauptsache.

  3. Roland Moser sagt:

    “…Denn nach der obigen Nomenklatur ist dann ein Windows 10 Version 2003 zu erwarten, was aber mit Windows Server 2003 aus dem vorherigen Jahrzehnt kollidiert. Ich bin gespannt, wie man das auflöst…”
    Das lässt sich einfach lösen: Mann nennt 2020 Windows 2004.

    Das Problem mit dem 20H1 im Insider-Programm ist meines Wissen so gewollt, weil man ja einen Systemwechsel mit Funktions- und Voll-Updates will.

    Beim Rest kann man nur zustimmen. Das totale Chaos. Das Problem ist der CEO, der muss weg. Was allerdings nur nützt, wenn er durch jemanden fähigen ersetzt wird.

    • Hans Thölen sagt:

      Das ist die Frage aller Fragen : Woher soll Microsoft die fähigen Leute
      nehmen. Diese wurden doch fast Alle entlassen. Was bleibt ist der Herr
      Nadella, und mit dem ist kein lauffähiges Betriebssystem zu entwickeln.
      Er kann nur das unlösbare Chaos verwalten bis zum endgültigen Crash.

      • Roland Moser sagt:

        Das noch viel grössere Problem ist, dass trotz verlottertem Windows die Kassen klingeln. Denn der Wechsel von Kauf-Versionen zu Abo-Versionen und die Cloud-Lösungen sind Wachstumsmärkte. Und auf Wachstum stehen die Verwaltungsräte. Satan Nutella wird kaum dort landen, wo er hingehört: Als arbeitslos gemeldet.

        Evt. müsste man Steve Ballmer aus der Versenkung holen.

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  5. Al CiD sagt:

    “In der letzten Zeit strapaziert Microsoft seine Windows 10-Nutzer und auch die Teilnehmer am Windows Insider Programm reichlich.”
    .
    In etwa seit 2015, würde ich sagen.
    .

  6. krzemien sagt:

    Sehr gut gesagt.

    Und leider auch sehr traurig.

  7. Don Omerta sagt:

    Seit 27 Jahren nutze ich Windows aber was in den letzten Jahren bezüglich Update/Upgrade rausgehauen wurde, ich kann da nur mit den Kopf schütteln. Allein was ich bei RS5 (1809) für ein Theater mit meinen Realtek Audio-Treiber hatte (1803 keine Probleme), unglaublich. Gute Arbeit bekommt man nur durch fachlich gute Mitarbeiter aber viele wurden ja von MS entlassen und man merkt es dem System mittlerweile an. Als Privat-User ist man MS sowieso egal, die machen das Geld mit Cloud und Firmen. Erschreckend finde ich aber auch, das ich als langjähriger User, mittlerweile über ein anderes BS nachdenke, eines das nicht so nervt. Erschreckend auch, das MS mir diesen Gedanken eingepflanzt hat…. ;)

    • Sansor sagt:

      „Als Privat-User ist man MS sowieso egal…“

      Mir als Privat-User MS aber auch. Bin schon vor Jahren auf Linux und MacOS ausgewichen. Es werkelt hier zwar auch noch ein Windows 10 1903, aber wenn es mal nicht funktioniert, was soll‘s.

      Ich denke, 2 mal im Jahr Funktions Updates ist einfach zu viel. Damit hat sich MS selbst ins Bein geschossen. Anstelle den Fuhrpark zu wartender Betriebssysteme zu verschlanken haben sie ihn auch noch massiv vergrößert. Das kann ja nicht gut gehen. Sie sollten besser nur alle 2 Jahre eines heraus bringen. Das würde mich auch als Firmenkunde glücklicher machen.

      • Janami25 sagt:

        Zuerst einmal sollten Sie Windows 10 auf einen Stand bringen, der möglichst bugfrei ist. Es gibt mehr als genügend Fehler, die gemeldet wurden und nicht behoben wurden.

        Wenn das passiert ist, können Sie gerne 2 Jahre warten, bis zum nächsten Upgrade, das durchgetestet ist.

        Aber ich mache mir nichts vor, das wird nicht passieren, wenn selbst solche groben Fehler wie das Cortana/Suche Problem es “nur” in kumulative Patches schaffen (obwohl Wochen vorher bekannt).

        Da muss man sich nicht wundern, was alles bei Upgrades daneben geht. Die Insider geben sich alle Mühe, sonst wäre das Chaos wohl noch grösser und es würde noch früher alles ungetestet als Final released werden.

        Trotzdem, Insider Programm = Farce (in meinen Augen).

        Der 18362.329 Patch war nur ca. 3-4 Tage im RP Ring, und wurde dann bereits released. Klar, da hat man bestimmt viel Feedback sammeln können und auch etliche Fehler behoben. ;-)

        Da stimmt etwas ganz gewaltig nicht.

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