Warnung vor ‘Thomas Cook’-Betrugsmails (auch Neckermann, Bucher, Öger-Tours)

Zum Sonntag noch eine Warnung vor einer neuen Welle an Betrugsmails, die sich die Insolvenz des Reiseveranstalter Thomas Cook zunutze machen und versuchen, mit dem Köder einer Erstattung des Reisepreises, persönliche Daten abzugreifen.


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Die Warnung richtet sich an Leute, die vielleicht bei einem Unternehmen der Thomas Cook-Gruppe (Thomas Cook, Neckermann-Reisen, Bucher-Reisen, Öger-Tours) eine Reise gebucht haben und nun auf Kosten sitzen bleiben.

Thomas Cook Deutschland warnt vor Betrugsmasche

Cyber-Kriminelle versuchen die Situation für neue Betrugsmaschen per E-Mail auszunutzen. Denkbar sind viele Szenarien, von Phishing-Mails bis zu Ransomware-Angriffen per Mail. Die deutsche Thomas Cook warnt aktuell vor einer Email-Betrugsmasche. Empfänger erhalten eine Mail, die als offizielle Nachricht von Thomas Cook deklariert ist und den Betreff: ‚Wichtig: Erstattung Ihrer Thomas Cook-Reise.‘  aufweist:

In der gegenständlichen E-Mail, die einen Erstattungsvorgang für Reisekosten suggeriert, werden sensible Daten abgefragt, beispielsweise Pass- und Kreditkartendaten.

Die Mail trifft den Nerv vieler Kunden

Der Köder ist wirklich die ‘Erstattung der Reisekosten’, da Kunden dieses Reiseveranstalters gezahlt haben, aber nicht wissen, ob sie auf dem Schaden sitzen bleiben. Der nachfolgende Tweet zeigt einen Screenshot der entsprechenden E-Mail.

Thomas Cook hat zu keiner Zeit E-Mails dieser Art an Kunden verschickt und bittet Empfänger diese zu ignorieren und diese Mails zu löschen. Auf Travelklima bietet dieser Artikel noch einige Informationen – da auch in Großbritannien ähnliche Betrugsmaschen laufen.


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2 Antworten zu Warnung vor ‘Thomas Cook’-Betrugsmails (auch Neckermann, Bucher, Öger-Tours)


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  2. RUTZ-AhA sagt:

    Diese monumentale Riesentheater im Zusammenhang mit den Thomas Cook Reiseunternehmen und deren teils katastrophalen Auswirkungen, besonders vor Ort, ist ein gefundenes Fressen für Kriminelle.
    Die Emotionen der Betroffenen sind in jeder Hinsicht auf dem Baum, das blockiert bei Einigen die Intelligenz, die Aufmerksamkeit und die Vorsicht.
    Und dann folgt auf die eine Katastrophe unter Umständen gleich die Nächste.

    Ehrlich gesagt, möchte ich auch nicht in der Haut von Thomas Cook Betroffenen stecken.

  3. Christian59 sagt:

    …tja, wenn einer solche Maschen bis jetzt immer noch nicht begriffen hat
    (egal wie gut oder schlecht der Phishingversuch gemacht ist) wird er es nie
    lernen und immer wieder gerne seine Kreditkartendetails bekanntgeben oder
    weiterleiten. Es ist nun mal so! Eigentlich könnten solche Leute ja in eine
    bevölkerte Einkaufsstrasse gehen und gleich ein riesiges Schild mit ihren
    eigenen Kartennummern hochhalten, oder?

    Ich mein’, das Deutsch das da in der Mail geschrieben wurde ist ja schon mal
    nicht so dermassen schlecht, jedoch macht mich dann spätestens so etwas
    hier stutzig:
    “…sowie zur verification (klein und mit “c” geschrieben) die dreistellige Ziffern
    (ja was jetzt: einzahl oder mehrzahl?!)…”

    Und zudem: Kein Anbieter, welcher bereits die Kreditkartendaten besitzt, verlangt
    diese bis ins Details per Mail noch einmal.

    Ok, wer kommt sonst noch mit in die Einkaufsstrasse heute abend – ich schreib’
    noch schnell ein grosses Plakat…

    Gruss, Christian

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