Linux Kernel-Bug im Wi-Fi-Teil ermöglicht Angriffe

[English]Erneut ist ein heftiger Bug im Linux Kernel entdeckt worden, der einen Angriff per Wi-Fi auf Maschinen ermöglicht. Angreifer können die Maschinen über die Schwachstelle zum Absturz bringen oder ggf. sogar angreifen. Der Bug steckt seit 2013 im Linux-Kernel.


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Das Ganze wurde kürzlich auf Twitter von Mico Waisman aufgeworfen, der den Bug kürzlich gefunden hat.

Der Fehler tritt bei Wi-Fi-Direkt-Verbindungen im Realtek Linux rtlwifi-Treiber auf und führt zu einem Buffer-Overflow. Inzwischen gibt es einen Eintrag CVE-2019-17666 für diesen Bug. Arstechnica hat hier einen Artikel mit weiteren Informationen zum Thema publiziert.


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2 Antworten zu Linux Kernel-Bug im Wi-Fi-Teil ermöglicht Angriffe


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  2. Dat Bundesferkel sagt:

    Ergänzend solltest Du aber noch erwähnen, daß dieses lediglich auf Geräte zutrifft, die W-LAN Geräte von Realtek einsetzen. Das sind zwar nicht wenige, aber Qualcomm / Atheros sind nicht minder präsent.

  3. nook sagt:

    Auch Intel WiFi ist nicht minder präsent ;-)

    Wie schon der letzte heftige “sudo” Bug, kein Flächenbrand …

    Heise:
    Auch wenn es nur wenige Systeme konkret betreffen dürfte, sollte man dieses Sicherheits-Update zügig einspielen.

    Linux Magazin:
    Sie dürfte vor allem Linux-Systeme in Unternehmen und Organisationen betreffen, auf denen Admins den Zugriff auf bestimmte Tools über die „/etc/sudoers“ einschränken.

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