Privacy-Tool PrivateWin10 V0.60

[English]David Xanatos hat sein Open Source-Tool WinTen (Private Win10), mit dem man die Privatsphären- und Firewall-Einstellungen von Windows 10 kontrollieren kann, weiter entwickelt und kürzlich die Version 0.60 freigegeben.


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Regelmäßige Blog-Leser erinnern sich vielleicht noch an meinen Blog-Beitrag Windows 10-Tool: Private WinTen (Private Win10), in dem ich die Erstversion vorgestellt hatte. Die damalige Beschreibung:

PrivateWin10 ist ein fortschrittliches Datenschutzwerkzeug für Windows, das eine einfache und umfassende Benutzeroberfläche zum Optimieren der Datenschutzeinstellungen sowie Optionen zum Blockieren des Systemzugriffs auf Dateien und Registrierungsschlüssel bietet, um die Privatsphäre durchzusetzen, wenn Windows keine zufriedenstellende Einstellung dafür bietet.

Um Datenschutzprobleme mit anderer Software zu lösen, enthält das Tool ein leistungsstarkes, benutzerdefiniertes Firewall-Frontend für die in die Firewall integrierten Fenster.

Der Quellcode des Open Source-Tools findet sich auf GitHub. Bei der Ausführung erfordert das Programm Administratorberechtigungen. Wer dem Programm nicht traut, sollte also die Finger weg lassen. Zudem ist es nichts für Benutzer, die wenig erfahren sind.

Neue Version 0.60

David Xanatos hatte mich Anfang November 2019 bereits per Mail kontaktiert und schrieb mir:

Nach längeren Verzögerungen gibt es jetzt ein neuen Build von meinem Privacy Tool für Windows mit sehr vielen Verbesserungen, Bug Fixes und neuen Features. Vielleicht ist das eine Erwähnung in Deinem Blog wert.

Die Mail ist etwas liegen geblieben, aber ich habe es jetzt nachgeholt. Hier der Auszug aus der Beschreibung der Version 0.60, die zum 30. November 2019 eingestellt wurde:

This new build includes a major new feature, a DNS proxy that can be used to blacklist domains using Pi-Hole blacklists, as well as a manual wildcard and regex supporting blacklist. Using priv10 as system wide DNS proxy ensures effective domain blocking as some MSFT components are known to bypass the regular system hosts file and query DNS servers directly, with a DNS proxy intercepting the requests this bypass becomes ineffective.
The default blacklists contain a lot of ad blocking such that in addition to improved privacy the new feature provides system wide ad blocking.

[0.60] – 2019-11-30

Added
  • added DNS proxy to monitor all DNS requests
  • added ability to set priv10 as system DNS
  • added DNS Query Log based on DNS Proxy events
  • added system DNS cache monitor
  • added dns proxy page
    • added dns querry log
    • added dns blacklist/whitelist page
    • added dns blocklists page
  • added blocklist update mechanism
Changed
  • reworked DNS Inspector class
  • changed from tne .NET reverse dns facility to using native windows API’s for better performance
  • dns inspector can now be switched on or off
Fixed
  • issue where the accept button in the notifiction window would get disabled again
  • issue with aplpyung rules when some rules were already present for the given programm
  • issue saving gpo’s, sometimes it failed with a file is in use error
  • issue where file blockign tweaks were never shown as available after a recent change

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5 Antworten zu Privacy-Tool PrivateWin10 V0.60


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  2. Info sagt:

    Ist ja lustig – Interessant!
    Der richtige Artikel – zur richtigen Zeit.

    Spiele gerade ein wenig mit einer WIN10 Home Version auf einem geschenkten “neuen Laptop”. Bei dem Anblick was da “Standardmäßig” alles über das WAN geht, permanent und regelmäßig verschiedenster Dienste und Task, ist schon echt unglaublich.

    Ich weiß warum ich “bis Heute”, Privat, nur mit WIN7 unterwegs war/bin. Wenn ich hier beispielsweise eine mobile Verbindung auf einem Laptops mit WIN7 gestartet habe dann passiert “nichts” – dank der richtigen Vorgehensweise usw. .

    ————————————————-

    Versuche gerade testweise dieses Theater zu minimieren unter WIN10 Home.
    – über die kompletten Einstellungen(völlige Verarschung – derart verteilte Datenschutz und Privacy Optionen das “Otto normal” sowieso nicht klar kommt.)
    – Jegliche überflüssigen Dienste/APPs auch “ohne Nutzung” dieser, verbinden sich trotzdem regelmäßig mit MS-Servern. Was interessiert speziell mich beispielsweise XBOX… usw…

    Mit etwas Wissen lässt es sich schon minimieren. ABER – ich habe mich schon gefragt in wieweit ich diese Verbindungen minimieren/unterbinden kann, das beispielsweise die halbjährigen Funktionsupdates usw. noch erfolgreich und ohne Schaden funktionieren.

    Die Frage zu der “mir” bisher die Erfahrungen fehlen, inwieweit MS so etwas wie Dienste und andere Querelen wieder aktiviert bei Rollups/Security-Updates.

    ————————————————

    Wenn man sich einmal die “Windows Defender Firewall” / “Zugelassene APPs” Geschichte ansieht und die ganzen “permanenten externen/eingehenden Löcher” die da aufgerissen sind und auch werden … unglaublich, auch wenn man sowas nicht nutzt wie “Cortana”/Sprachausgabe usw…

    Deswegen habe ich mir so Gedacht… :
    – Kann man WIN10 nur beikommen wenn man auf “Windows Defender” komplett verzichtet?
    – Die “Windows-Defender Firewall” deaktiviert und auf mobilen Geräten eine alternative “Firewall-Software” verwendet?
    – Einen anderen Virenschutz verwendet?
    – ist W10 noch lauffähig… :-)

    Einmal sehen wie lange ich mir das Theater noch antue. Für jemanden wie mich, der erwartet das eine externe Verbindung nur entsteht wenn ich es auslöse. Alles Andere wird unterbunden. Ist Windows noch ein ertragbares Betriebssystem…?

    Der Artikel kommt zur richtigen Zeit und das Programm “Open Source-Tool WinTen” ist einen Blick wert – schauen wir mal…!

    • DavidXanatos sagt:

      Also, den Defender abdrehen mache ich auch so, aber wen es nur um die Datensammeleih geht reicht hier die cloud features und den smart screen ab zu drehen.

      Ich würde nicht jedem empfehlen den Defender zu deaktivieren, AV Tools von anderen sind imho der selbe Mist nur in einer anderen Farbe. Da minimiere ich lieber die Angriffsfläche.

      Und ganz ohne AV Tool, ist nichts was man allgemein weiterempfehlen sollte, das kann ich machen weil ich ein Profi bin und immer vorsichtig unterwegs.
      Aber für die breite Masse ist so was eher riskant.

      Die “Windows-Defender Firewall” heißt nur so und ist die selbe Firewall wie sie schon zu Win 7 Zeiten drin war, hat auch bis jetzt keine Spionage Features drin soweit ich das überblicke. Nur ein paar kleinere Erweiterungen z.b. das man nun eine Regel für “Internet” anlegen kann und so was.

      Außerdem falls MSFT ein Loch in die “Windows-Defender Firewall” einbauen sollte dann können die das gleich so machen das auch dritt Anbieter Firewalls dieses eine noch nitch stopfen können, PatchGuard sei dank.

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