EU-Kartellbehörden untersuchen Googles Datensammelpraxis

Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters nach habe die EU-Kartellbehörden eine neue Untersuchung gegen Google eingeleitet. Es geht dieses Mal um die Sammlung von Daten durch Google.


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Die EU-Kommission hat Reuters wohl am Wochenende direkt über diesen Sachverhalt informiert, um klar zu machen, dass Google trotz Rekordstrafen der EU-Kartellbehörden weiter unter Beobachtung steht. Die für Wettbewerb zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager hat Google in den letzten zwei Jahren Geldbußen in Höhe von mehr als 8 Milliarden Euro auferlegt und angeordnet, dass Google sein Geschäftspraktiken ändern muss.

Es gab am Wochenende schon diesen Kommentar dazu hier im Blog. Laut Reuters untersuchen nun Wettbewerbsbehörden in den USA und in der EU, wie dominante Technologieunternehmen Daten nutzen und monetarisieren. Die EU-Kartellbehörden, so Reuters, suche Informationen darüber, wie und warum Google Daten sammelt. Reuters hatte wohl Freitag über diesen Sachverhalt berichtet.

“Die Kommission hat im Rahmen einer Voruntersuchung Fragebögen zu den Praktiken von Google im Zusammenhang mit der Erhebung und Verwendung von Daten durch Google versandt. Die Voruntersuchung läuft noch”, schrieb die EU-Regulierungsbehörde in einer E-Mail an Reuters.

Ein Reuters vorliegendes Dokument zeigt, dass der Schwerpunkt der EU-Untersuchung sích auf Daten im Zusammenhang mit lokalen Suchdiensten, Online-Werbung, Online-Werbeanzeigen, Online-Werbe-Targeting-Diensten, Login-Diensten, Webbrowsern und anderen bezieht.


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5 Antworten zu EU-Kartellbehörden untersuchen Googles Datensammelpraxis


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  2. wufuc_MaD sagt:

    pfeil und bogen ist genug!!!

    danke!

  3. Bernard sagt:

    Die Überschrift sollte besser wie folgt lauten:

    EU-Kartellbehörden veranstalten Hornberger Schießen

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  5. Die/Das/Der Gender-Krankheit*er sagt:

    Die EU tut etwas sinnvolles. Ich staune.

    Wenn die Wettbewerbsbehörden schon am Untersuchen sind, könnten sie auch die Marktdominanz der Android-Smartblöd mal unter die Lupe nehmen. Kann man dort eigentlich ein vernünftiges Betriebssystem drauftun oder nicht?
    Könnte Microsoft ein Android-Windows programmieren, und ich könnte es dann runterladen und auf dem Android-Smartblöd installieren?

    • Rudi sagt:

      Träume weiter….
      Von MS wird da nichts mehr kommen.
      Die haben sich schon lange mit der Datenkrake zusammen getan, um selber daran zu verdienen.
      Eigentlich schade, das Betriebssystem für Smartphones von MS war richtig Gut, aber nicht lukrativ. Deshalb wurde es eingestellt.

  6. Sven Fischer sagt:

    Zahnloser Tiger. Als ob Google es juckt, wenn Brüssel den Zeigefinger hebt und DuDu macht. Google und andere Konzerne haben in sich so viel Macht konzentriert, das die machen können was sie wollen. Und wenn da die EU ankommt, lachen die sich krumm und schief.

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