Betriebssystem-/Windows Verteilung (Dezember 2019)

[English]Wir haben Anfang Januar 2020, und Windows 7 läuft diesen Monat aus. Zeit, einen Blick auf die aktuellen Marktanteile der Desktop-Betriebssysteme mit Stand Ende Dezember 2019 zu werfen.


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Windows dominiert den Desktop

Schaut man sich die neuesten Zahlen von netmarketshare.com (bis Dezember 2019) an, läuft Windows immer noch auf 86,84% (Nov. 2019: 86,06%%) der Desktop-Systeme. Mac OS kommt auf 11,9% (Okt. 11,0 %), während Linux auf 1,61% (Okt. 1,65) der Systeme läuft. Also faktisch keine wirklich Änderung in den Marktanteilen, Windows dominiert den Desktop.

Desktop Operatingsystem Share 12/2019
(Betriebssystemanteile Desktop 12-2019, Quelle: netmarketshare.com)

Desktop-Versionen im Überblick

In der Analyse der Verteilung nach einzelnen Betriebssystemversionen gibt die Webseite NetMarketShare für die Desktop-Betriebssysteme Ende Dezember 2019 folgende Verteilung aus:

  • Windows 10 kommt auf 54,62 % (Vormonat 53,33 %),
  • Windows 7 liegt bei 26,64 % (Vormonat 26,86 %),
  • Windows 8.1 kommt immerhin noch auf 3,63 % (Vormonat 3,32 %),
  • und macOS 10.14 kommt auf 3,50 % (Vormonat 4,15 %).

Windows 10 konnte also im Dezember 2019 nicht wirklich zulegen, und das, obwohl der Support für Windows 7 diesen Monat ausläuft. Windows 7 verlor minimale Marktanteile (liegt im Rahmen der statistischen Schwankungen) und läuft noch auf jedem vierten Desktop-System. Wer die Gewinne und Verluste detaillierter nachlesen will, kann sich die Tabelle bei Dr. Windows ansehen.

Betriebssystemverteilung Desktop 12-2019(Betriebssystemverteilung Desktop 12-2019, Quelle: netmarketshare.com)

Das hatte ich mir anders vorgestellt

Etwas erstaunt hat mich der Rückgang beim macOS, was aber an statistischen Schwankungen liegen kann. Linux kommt mit 1,41% (Mittelwert über 12 Monate in 2019, der Wert für Dezember 2019 liegt bei 1,20%) in obiger Grafik faktisch nicht vor. Was man aber auch konstatieren kann: Der Wechsel von Windows 7 auf Windows 10 fand zumindest zum Jahreswechsel 2019/2020 nicht statt. Die Leute verharren auf den aktuell benutzten Betriebssystemen.

Wenn 14 Tage vor dem Ende des Supports noch mehr als jeder vierte Desktop-Rechner mit Windows 7 läuft, ist das eine riesige Klatsche für Microsoft. Obwohl der Umstieg von Windows 7 auf Windows 10 nach wie vor kostenlos möglich ist, will jeder vierte Windows-Nutzer dieses Betriebssystem nicht mal geschenkt. Wenn mir jemand vor 5 Jahren das erzählt hätte, hätte ich den Menschen als meschugge eingestuft. Mir kommt die Information eines Ex-Microsoft Mitarbeiters aus Griechenland in den Sinn, der mir vor zwei Jahren schrieb, dass bei Microsoft in Redmond die Hütte brenne, denn Windows 10 laufe keinesfalls so erfolgreich wie erwartet. Da hat sich offenbar nichts geändert.

Und gestern habe ich, so als Neujahrsvorsatz, mal einen alten Stapel vdi nachrichten von Oktober 2019 bis Dezember 2019 quergelesen, um diese dann in den Papierabfall geben zu können. Dabei bin ich auf einen Artikel zu Windows 10 gestoßen, wo aus Datenschutzsicht festgehalten wurde, dass dieses Betriebssystem faktisch nicht DSGVO-konform eingesetzt werden könne. Werde das bei Gelegenheit nochmals separat thematisieren. Interessant ist dieser Artikel aus dem Dezember 2018, der darauf abstellt, dass die niederländischen Datenschützer auf einer Datenschutzfolgenabschätzung nach den Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), da wesentlich rigoroser mit Microsoft in Verhandlungen eingetreten sind, während in Deutschland das BSI da in Sachen Telemetrie weiterhin nicht an Microsoft heran geht.


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Bei den Browsern auf Desktop-Systemen ist Google Chrome mit 66,59 % der unangefochtene Spitzenreiter, gefolgt vom Firefox (8,22%). Der Internet Explorer kommt noch auf 5,77 % und der Edge dümpelt bei 6,47% herum. Es ergeben sich kaum Änderungen zum Vormonat.


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44 Antworten zu Betriebssystem-/Windows Verteilung (Dezember 2019)

  1. Vartanian sagt:

    Wird W7 Home auch Kostenlos auf W10 Home angeboten? Ich weiß das Prof ohne Probleme läuft aber leider noch kein Home hoch gezogen.

    • Rene sagt:

      Du kannst den Key von win7 (Egal welche Version) und win8* (Egal welche Version) zum Registrieren von win10 nehmen….
      Zumindest ging es noch bis Mitte Dez.2019 problemlos

    • deoroller sagt:

      Für ein Upgrade auf W10 Home reicht auch Win7 Starter.
      Den Lizenzcode hatte ich noch von einem kaputten Netbook.
      Da ist W10 eine Verbesserung, weil man auch die 64 Bit Version mit dem Code haben kann und ohne die anderen Beschränkungen der Starter Version.

    • Die/Das/Der Gender-Krankheit*erIn sagt:

      Den Fehler solltest Du nicht machen. Nimm Geld in die Finger und kauf dir eine Pro-Lizenz.

      • Frank sagt:

        Gender ist des Menschen Natur und keine Krankheit. Ihr Alias als Synonym eines Artikulierungsproblems ist missbräuchlich und diskriminierend.

      • Dat Bundesferkel sagt:

        Und damit hat er was gewonnen? Ist Dir vielleicht entgangen, daß Microsoft die Pro Edition mittlerweile auf Win 7 Home Niveau kastriert hat?

        Für die „verwöhnten“ Windows 7 Pro Anwender sieht Microsoft „eigentlich“ mittlerweile die Pro for Workstations Edition vor, das wäre zumindest ein vergleichbarer Leistungsumfang.

        Selbst die GPOs hat man in der normalen Pro immer weiter und weiter sabotiert. Ganz zu schweigen von Hyper-V Features (das ursprüngliche Win 10 hatte noch den schönen Remote FX Adapter drin, der mit der GPU gekoppelt sogar sauberes 3D Rendering erlaubt hat innerhalb einer VM – rausgepatcht).

        Während man also üblicherweise erwartet, daß ein System leistungsfähiger und moderner wird, geht Microsoft den Weg rückwärts. Schade eigentlich.

        • Die/Das/Der Gender-Krankheit*erIn sagt:

          Die Pro-Version hat aber mehr Möglichkeiten, die einfach über die Einstellungen zugänglich sind.

          Ich schreibe hier von Win 10 Home und Win 10 Pro und nicht von Win 7 Pro und Win 10 Pro.

          Dass MS rückwärts geht, macht bei den Einnahmen einen „Fortschritt“. Viele Unternehmen können die Win 10 Pro nicht mehr brauchen und müssen deshalb die teurere Enterprise-Version verwenden.

    • Dat Bundesferkel sagt:

      Win7 Pro auf Win 10 Pro ist ein recht schlechter Tausch. Leider hatte Microsoft die aberwitzige Idee, sämtliche bisherigen „Pro-Features“ mit jedem Update von Windows 10 weiter und weiter zu kastrieren.

      Deine Kernfrage wurde ja bisher beantwortet: Ja, Aktualisierung auf vergleichbares Release bleibt weiterhin inoffiziell frei und legal. Behalte aber als Legitimationsnachweis zwingend Deinen Windows 7 COA… nur für den Fall, daß…

  2. Tim sagt:

    Der Satz „Obwohl der Umstieg von Windows 7 auf Windows 10 nach wie vor kostenlos möglich ist, will jeder vierte Windows-Nutzer dieses Betriebssystem nicht mal geschenkt.“ ist so denke ich nicht ganz richtig und zu allgemein gefasst.

    In meinem Bekanntenkreis gibt es viele ältere Leute, wenn du die frägst welche Windows Version sie installiert haben…. die können dir das nicht beantworten. Und deshalb aktualisieren die eben nicht.

    Ich denke bei den 26% Windows 7 Nutzer ist das mindestens die Hälfte. Und dann gibt es eben noch Nutzer, die aus irgendwelchen Gründen ganz bewusst nicht umsteigen, und das eben solange als irgend möglich hinauszögern.

    • Steter Tropfen sagt:

      Doch, der Satz trifft es genau auf den Punkt: Nicht mal geschenkt wollen die Leute Windows 10. Die Gründe dafür sind sattsam bekannt und brauchen hier nicht nochmal wiederholt zu werden.

      Die älteren Leute, die angeblich nicht wissen, was auf ihrem Computer läuft: die fallen unter die 54% Windows10-Nutzer. Die hat es nämlich gleich damals beim großen Gratisupdate erwischt, ohne dass sie sich zu wehren wussten. Ein Win7 mit Standard-Einstellungen wurde da doch automatisch von Win10 überwältigt.
      Wer diese Zwangsbeglückung abwehren konnte, ist längst nichts so naiv-ahnungslos, wie getan wird.
      Es gibt eben immer noch Leute, die wissen, was sie wollen und nicht alles mitmachen, was ihnen vor die Tür gespült wird.

      Nicht mal 55% Marktanteil für ein „There-is-no-alternative“-Betriebssystem…
      – Batsch!

      • 1ST1 sagt:

        Ich glaube eher, denen ist das Update zu anspruchsvoll. Was sollen Laien tun, wenn dieses Update tatsächlich fehlschlägt?

        Ein anderer Grund kann sein, dass der eigene PC schlicht nicht für Windows 10 geeignet ist, weil z.B. Intel VT bzw AMD-V nicht verfügbar ist, oder im BIOS nicht aktiviert wurde. Ein weiterer Grund ist, dass es für die Grafikkarte keinen Treiber mit DirectX-9 bzw WDDM Treiber gibt.

        Und dann gibts natürlich noch die Variante, dass den Leuten das Update ausgeredet wird, „Das brauchst du nicht.“ „Das schnüffelt in deinen Daten rum.“ usw.

        Für manche ist auch die Design-Änderung ein Problem, die haben die Bedienung nicht so weit abstrahiert, dass sie die bekannten/gewohnten Bedienungsabläufe nicht auf die neue Oberfläche anwenden können. Diese Ablegnung kennen wir ja schon, das gabs bei jeder großen Änderung 3.11/NT3.51 -> 95-98-ME/NT4 -> 2000 -> Klickbunti-XP -> Vista und ja sogar 7 wurde verschmäht! Und 8.x, Katastrophe! Manche tun sich da mit zunehmendem Alter noch richtig schwer, aber das ist nichts neues, ich erinnere mich noch an eine Dame bei einer Großbank, die 3 Jahre vor Beginn ihrer Rente nicht mehr von ihrer elektronischen Schreibmaschine (mit Display) auf ein Textverarbeitungssystem mit Monitor umsteigen wollte, obwohl das sonst überall anders in den Büros Standard war.

        Da lässt man es dann lieber. Der PC läuft ja.

    • Mirko Heilmann sagt:

      Ich denke auch die Mehrheit dieser Win 7 Nutzer sind unbedarfte Anwender. Das erlebe ich jeden Tag bei meinen Kunden. Wer noch nicht durch Verwandte, Bekannte oder Rechnerdefekt zu Win 10 gekommen ist merkt davon seit Jahren eigentlich nichts. Den normalen Anwender, der außerhalb „unserer“ Filterblase lebt, interessiert sowas überhaupt nicht. Der ist froh, daß das was er machen will funktioniert. Da kommen so Sachen: Welches System überhaupt?, Geht dann der PC nicht mehr?, Ich habe Office.
      Für uns mag das komisch klingen, aber PCs haben sich erst um die Jahrtausendwende breit in der Bevölkerung durchgesetzt. Und das lag vorallem an den Bedienkonzepten und fallenden Preisen. Seit Win95 konnte auch „Oma Erna“ einen PC benutzen ohne viel Hintergrundwissen haben zu müssen. Daran hat sich nichts geändert, es wird benutzt, fertig.
      Der Normalanwender benutzt einen PC so wie ein Mac-User seinen Apple-Rechner. Aus dem Grund kommt auch der Pinguin auf dem Desktop nicht voran. Das Konzept ist ok, aber wenn ich mal ein Problem habe werde ich auf die Man-Pages verwiesen. Darauf hat keiner Bock.
      Und an einem „Standardwindows10rechner“ ohne Verbasteleien geht das auch in 99% der Fälle.
      Die Sonderfälle mit den Problemen sind wir selbst, die hier lesen und in unserer Blase leben, das zeigen mir einige Kommentare zu diesem Artikel.

      • Günter Born sagt:

        Zum letzten Satz: Die Nacht geht ein Artikel zu Windows 10 online, der mir gerade auf die Füße gefallen ist (hatte es oben am Rand über den vdi nachrichten-Artikel angedeutet). Wir haben noch ganz andere Probleme, wenn DSGVO mal hart durchgesetzt und hinterfragt wird. Ich möchte kein Datenschutzverantwortlicher in Firmen sein.

        • Mirko Heilmann sagt:

          Die DSGVO hatte ich bei meinem letzten Satz nicht unbedingt auf dem Schirm, aber da ist logischerweise auch vieles im Argen, auf beiden Seiten.
          Ich verdiene mit dem MS-Zirkus mein Geld. Bei dem ganzen Stuss den die ständig verzapfen werde ich nicht arbeitslos. Trotzdem versuche ich noch für den Verein eine Lanze zu brechen, weil es einfach an Alternativen fehlt. Und wie im langen Kommentar schon geschrieben, ich versuche immer die Sache aus Nutzersicht (dem Ahnungslosen) zu sehen.
          Bestes Beispiel sind Updates. Bei MS wird sich über die Updateorgien aufgeregt und bei Android wird sich über das Fehlen von Updates aufgeregt. Das soll einer verstehen.
          Den Normalnutzer regt weder das eine noch das andere auf, der weiss einfach nichts davon oder denkt sich „wird schon irgendwer machen“.

        • Bernard sagt:

          Hallo,

          was soll ein Datenschutzverantwortlicher denn tun, wenn der Chef einen Umstieg verlangt?

          Und warum gehen die Behörden „mit gutem Beispiel“ voran, wie z.B. Niedersachsen, wo per Ministererlass(!!!) ein Umstieg von Linux auf Windows angeordnet wurde.

    • B. Bachmann sagt:

      Denke ich auch. Habe versucht, meinen Laptop aus 2008 zu migrieren. Abbruch mit nicht aussagekräftiger Fehlermeldung. Habe mehrere Stunden vergeblich versucht, eine Lösung zu finden und es dann aufgegeben. Habe ja auch noch etwas anderes zu tun. Bleibt‘s halt bei Win7. Denn ein einwandfrei funktionierendes Gerät, das alles tut, was ich brauche, werfe ich doch nicht weg.

  3. Bolko sagt:

    Windows 10 Version 1909 ist immer noch verbuggt.

    – Bei der Installation konnte es sich nicht in das Gast-Netzwerk im Router einloggen.
    Einloggen am Hauptnetzwerk funktionierte.
    Ursache unklar.

    – Nach der Installation brach die WLAN-Verbindung oft zusammen.
    Automatisches Neueinloggen funktionierte nicht.

    – Die Hosts-Datei hatte ich durch eine größere Version ersetzt.
    Die wollte ich dann nochmal mit einem Texteditor ergänzen, aber das Speichern wurde verweigert, weil die Datei von einem anderen Prozess benutzt wird.
    Das war der DNS-Client, der die Datei nicht freigab.

    – Ein Deaktivieren dieses DNS-Clienten über den Dienste-Dialog funktionierte nicht, denn trotz Adminrechten waren alle Buttons zum Beenden und abschalten ausgegraut.
    Man muss dann in der Registry für Dienst den Startparameter auf 4 setzen (deaktivieren) und neu starten.
    Erst dann kann man die hosts wieder bearbeiten.

    – obwohl ich bei der Installation alles mögliche bezüglich Telemetrie und Co deaktiviert hatte, waren manche Optionen dennoch aktiv, etwa die „Freihandanalyse“, die Tastatureingaben mitprotokolliert.

    – Sandboxie erzeugt Fehlermeldungen

    – Defender zeigt false-positive an.

    – 7zip funktioniert nicht (Defender-Fehler)

    – DVB-Viewer zeigte kein Bild, weil ihm noch DirectX-Komponenten fehlten.
    Musste ich dann manuell mit einem DirectX-WebInstaller nachinstallieren, was aber gar nicht so einfach war, weil, mal wieder die WLAN-Verbindung tot war.

    Windows 7 hingegen läuft absolut rund.

    • 1ST1 sagt:

      So ähnliche WLAN-Probleme hatte ich bis kürzlich bei meinem Notebook auch. Abhilfe brachte zum einen Tausch der WLAN-Karte gegen eine mit Intel-Chipsatz (Ralink ist echt shice), zum anderen Einbau der zweiten WLAN-Antenne.

      • Bolko sagt:

        WLAN funktioniert aber mit Win7 und auch mit diversen Linux Distributionen einwandfrei.

        Also liegt das Problem weder am Chip noch an der Antenne, sondern nur am Win10.

  4. Rene sagt:

    [QUOTE=Günter Born] […] Interessant ist dieser Artikel aus dem Dezember 2018 […] [/QUOTE]

    Da bin ich ebenfalls sehr gespannt, was du da ausgräbst. :)

  5. oberon sagt:

    Vor einiger Zeit Win 8.1 gekauft und installiert im Dualboot Modus mit Windows 7 Pro 32bit mit dem ich bis vor 1 Woche noch gearbeitet habe. W7 habe ich jetzt mit W10 Pro aktualisiert damit ich eine digitale Lizenz erwerbe. Danach Windows 10 nochmals neu installiert…..die 64bit Variante. Und dann Dual Boot Menü wiederhergestellt.
    Ich arbeite jetzt erstmal mit Windows 8.1 bis auch da das Support-Ende 2023 kommt. Was danach kommt weiss ich noch nicht genau.
    Für alle Fälle habe ich ja dann das Windows 10.
    Bisher konnte man sich ja auf die jeweils neue Windows Version noch so einigermassen freuen. Das ist leider seit W7 vorbei. W8.1 geht noch so einigermassen. Wenn man sich die Aufgabenplanung so anschaut, sieht man erst, was sich da seit W7 bis W10 so alles an
    Hintergrundprozessen angehäuft hat.
    Im Wohnzimmer steht noch ein Mini-Pc mit Windows 10. Läuft bisher einwandfrei, auch nach dem Update von 1809 auf 1909. Allerdings ist da fast nichts installiert, wird nur zum Streamen benutzt. Eigentlich war dort auch W8.1 geplant, musste dann aber feststellen, dass manche Hardware-Treiber nur W10 fehlerfrei unterstützen.

  6. Die/Das/Der Gender-Krankheit*erIn sagt:

    Win 10 Pro. Steht das Pro vielleicht für „Pro Probleme“ oder nur für „PRObleme“?

    Vorgestern war beim Anmelden mein Standard-Benutzer Konto wieder mal weg, bzw. sämtliche Einstellungen, es sieht dann aus, wie ein neu angelegtes Konto. (Da ich alle (!) Daten auf einer externen SSD mit externer Stromversorgung habe, wäre der Schaden gering.) Da ich das Problem schon mehrere Male hatte, weiss ich inzwischen, dass man sich dann abmeldet und den PC mit „Neu starten“ neu startet. Anschliessend wieder abmelden und das Konto, bzw. die Einstellungen, ist wieder da. Echt schräg.

    Heute dasselbe mit dem Admin-Konto.

    Wer nicht weiss, was er machen muss, wird sich kräftig aufregen. Ob die Daten auch verlorens sind, weiss ich nicht, da ich ja die Daten extern lagere.

    • Die/Das/Der Gender-Krankheit*erIn sagt:

      Korrektur: „…Anschliessend wieder abmelden und das Konto, bzw. die Einstellungen, ist wieder da. Echt schräg…“ Gemeint ist natürlich, wieder anmelden.

      Dann habe ich noch schnell nachgesehen. Die Daten, welche ich als Köder für Ransomware auf der SSD in den Standard-Ordnern im Benutzer-Konto habe, sind immer noch da.

      Auf die externe SSD führen natürlich keine Weiterleitungen des Betriebssystems.

    • Bolko sagt:

      Hoffentlich machst du auch einen Backup der externen SSD.

  7. RedOne sagt:

    Frage zu Win7-Programmen die unter Windows 10 nicht laufen

    Meines Wissens sollte man zuerst Programme die unter Win10 nicht laufen,
    noch in Windows 7 deinstallieren.

    Nach Upgrade auf Windows 10 kann man solche Programme
    mit Windows 10 V1909 nicht mehr deinstallieren da nur noch eine Fehlermeldung erfolgt, das eine Deinstallation nicht möglich ist.

    Oder kennt jemand einen Trick um ein altes Programm doch zu deinstallieren?

    • Randolf sagt:

      Mal die Deinstallation außerhalb des Systemsteuerung versucht, z. B. mit Revo Uninstaller?

    • Mirko Heilmann sagt:

      Wenn ein Programm unter Win 10 nicht läuft versucht man als erstes den Kompatibilitätsmodus. Sollte das nicht funktionieren kann man deinstallieren. Läßt sich das Programm nicht deinstallieren liegt das meiner Erfahrung nach nicht grundsätzlich an Win 10. Da war vorher schon was im Argen. Gerne werden Tuning-Tools eingesetzt, irgendwelche Änderungen am System zugelassen und dann weiss niemand mehr etwas davon, weil es Monate oder Jahre zurückliegt.
      Win 10 prüft in der Regel vor Installation die installierten Programme und moniert alles was nicht kompatibel ist.
      Ich würde es mit BCUninstaller probieren, der hat bis jetzt bei mir auch zerstörte Installationen immer deinstallieren können. Aber bitte mit Bedacht einsetzen und Backup machen, sonst bekommt man noch mehr Probleme.

    • Die/Das/Der Gender-Krankheit*erIn sagt:

      Ccleaner.

  8. Marcel sagt:

    Off topic:

    Heute gabs über Windows Update einen Treiber namens HP Inc. SoftwareComponent 4.1.4.2923 für mein HP-Laptop, ohne jeden Kommentar oder Changelog. Der Microsoft Update Catalog kennt diese Version ebenfalls nicht.

    Der einzige Google-Treffer nennt HP Analytics… was mich an die Malwa-, äh, Telemetrie von vor ein oder zwei Jahren erinnert. In der Ereignisanzeige taucht dann auch direkt ein HP Analytics-Bereich auf. Ein komischer Treiber ist das, der sich in der Ereignisanzeige breit macht.

    • Die/Das/Der Gender-Krankheit*erIn sagt:

      Im Updateverlauf kommet aber nichts?

      • Marcel sagt:

        Doch, der Updateverlauf listet das Update unter Treiber auf – die eine Zeile mit dem Namen und Version ist aber auch schon alles. Ich weiß bisher nicht, zu welchem Gerät der Treiber gehört, hab aber erst nöchste Woche wieder Zeit um weiter zu forschen. Ich lese mal hier und bei dem Artikel weiter mit und antworte wenn möglich.

        • Die/Das/Der Gender-Krankheit*erIn sagt:

          Ich habe 2 HP Kisten, eine Z420 und irgendetwas mit Elitedesk 800 G1 o.ä. Beide noch mit Win 10 Pro 1809 und keine HP Software drauf. bzw. irgendeine Software für Hardware Raid ist drauf, habe ich aber deaktiviert.
          Bei mir wurde nichts installiert.
          Wenn irgendetwas installiert wird, könnte es daran liegen, dass du eine Kiste ab Werk mit all dem HP-Ramsch drauf hast.

          Verschwörungs-These zum Ganzen: HP ist am Serbeln, und jetzt versuchen Sie mit zusätzlicher Spionage rauszufinden, wieso niemand ihre Kisten will. Meine Antwort: Ersatzteil-Preise um 75 % senken.

  9. Uwe sagt:

    Wir mussten auf W10 EP LTSC umstellen, wollten aber nicht!!!! Damit zählen wir exakt gesehen noch zu den W7 Nutzern!

  10. RedOne sagt:

    Umstellung von Windows zu Linux benötigt viel freien Willen

    Vielleicht scheut der “Normal-User” den Aufwand.
    Es sind z.B. eine Menge Begriffe neu zu lernen und nicht jedes Vorgehen ist per Mausklick möglich.

    Nun geht gerade eine 10-jährige End-of-Life-„VerwöhnGarantie“ von Windows 7 zu Ende.
    Windows 10 z.B. wird fortlaufend angepasst.

    Bei Linux Mint läuft die Version 18 mit Ubuntu 16.04 bis April 2021 und die Version 19 mit Ubuntu 18.04 bis April 2023.
    Der End-of-Life Zyklus bei bekannten Linux-Distributionen ist also nur 5 Jahre.
    Aber anscheinend gibt es auch sog. Rolling Releases, z.B. Archlinux.
    Es soll auch Anfänger-freundliche Linux geben, z.B. Linux Lite oder Linux Mint Xfce.

    Zu viele Linux Distributionen (Varianten) verderben den Brei

    Was den Umstieg erschwert ist das es zu viele Linux Distributionen gibt.
    Das macht den Umstieg zusätzlich schwer.

    Laut Wikipedia plante
    2005 Neuseeland den Linux-Einsatz im Schulbereich
    2006 Südkorea den Linux-Umstieg in staatlichen Behörden / Universitäten
    2014 China einen teilweisen Umstieg von Windows XP auf Linux
    2019 Südkorea den Linux-Einsatz im Ministerium für Inneres und Sicherheit

    Über den erfolgreichen Einsatz von Linux liest man nichts.
    Der magere weltweite Marktanteil von 1.61% zeigt das nichts wirklich voran geht.

    Ev. gibt’s eine einfache Erklärung
    Linux muss man normalerweise als ISO-Datei selbst aus dem Internet herunter laden!
    Das ist zum Glück kein Problem.

    Dann kommen die Fragen:
    Wie erzeuge ich auf einem neuen Linux-Rechner einen installierbaren Live-USB-Stick aus der ISO-Datei wenn das Programm dazu fehlt?

    Wie erzeuge ich auf einem neuen Linux-Rechner einen Imagebackup Live-USB-Stick wenn das Programm dazu fehlt?

    Anleitungen dazu sind schwer zu finden und oft schlecht verständlich.

    Da weiss kein „Normal-User“ mehr weiter
    und ist auf Geld kostende Hilfe angewiesen.
    Da muss sich niemand wundern wenn Linux dahin dümpelt.

    • Bernard sagt:

      Und noch ein Problem bei Linux (welches auch bei Windows existiert):

      Wenn ein Linux-Neuling in einem Forum fragt, wie er sein Problem lösen soll, kommt meistens:

      – Wirf die Suchfunktion des Forums an!

      Oder:

      – Google ist dein Freund!

      Da kann ich den Frust der Neulinge verstehen.

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