Ransomware beim Webmaschinenhersteller Picanol

Beim Webmaschinenhersteller Picanol hat es eine Infektion mit Ransomware gegeben. Als Folge stehen Fabriken in Belgien, Rumänien und China still.


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Ich bin über den nachfolgenden Tweet von Catalin Cimpanu auf diese Ransomware-Infektion aufmerksam geworden. Kommunikationsleiter Frederic Dryhoel bestätigt, dass die IT-Systeme des Herstellers heruntergefahren wurden, weil Ransomware wütet. 

„Und das ist problematisch, weil die gesamte Produktion computergesteuert ist.“ wird Frederic Dryhoel  zitiert. Das Unternehmen versucht, durch Backups die Kontrolle über das System zurückzugewinnen, und die Produktion wieder aufzunehmen. Wann das passieren kann, ist noch nicht sicher.


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3 Antworten zu Ransomware beim Webmaschinenhersteller Picanol

  1. Richard sagt:

    Interessante Überschrift. Ich musste wirklich überlegen, was das für Maschinen im Web sind.

    • Günter Born sagt:

      Tscha, ich stamme noch aus der alten Welt, wo ich sogar (neben vielem anderen wie Kernphysik, Materialwissenschaften, Finite Elemente, Regelungstechnik, Elektrotechnik und ein wenig Programmierung) mal Maschinenbau im Studium der physikalischen Technik hatte.

      Hab zwar nie Spinn- und Webmaschinen konstruiert (dass spinnen kommt übrigens nicht von verrückten Maschinen), aber mein Erstlingswerk als junger Ing – ein Ultraschalltechnik-Tauchbad für den Flugzeugbau – hat zu meiner Überraschung (das Design war imho grottenschlecht und ich hatte denen vor meinem Weggang zig Modifikationen für Verbesserungen vorgeschlagen) > 20 Jahre seinen Dienst getan. Die im Studium konstruierten und berechneten Getriebe, Feinwerktechnik-Gerätschaften und Seilwinden wurden ja nicht gefertigt – da hatten wir kein Geld zu. Von daher sagen mir noch FAG- und SKF-Kugellager (nix, wo man Kugeln lagert) was und ich habe mit Webmaschinen spontan was ganz anderes assoziiert als der gemeine ITler – ischa halt alles Neuland ;-)

      Der tiefe Fall kam erst 1981, als ich mit 8080/8085 Mikroprozessoren auf Du&Du per Maschinensprache kommunizieren durfte und in Debug-Schritten von Mikrocodes geträumt habe. War aber eine geile Zeit. Musste mir damals aber in einem Anflug von Leichtsinn einige Semester Informatik, Mathematik und Wirtschaftswissenschaften über die Fernuni Hagen reinziehen. Ohne das, wäre ich vielleicht ein anständiger Mensch geblieben, würde jetzt als junger Rentner einen Rosengarten pflegen (oder krampfhaft andere Beschäftigungen suchen) und (nach landläufiger Meinung) die Welt genießen. Stattdessen rante ich hier als nutzloser …. ach, lassen wir das einfach (und isch ‚abe gar keinen Rosengarten). Und das Ranten macht ja auch Spaß.

    • Dani sagt:

      Ging mir auch so… es gibt Maschinen die das Web „produzieren“?

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