Patchday: Windows Server 2008 R2 bootet in Recovery

[English]Bezüglich der Januar 2020-Sicherheitsupdates für Windows Server 2008 R2 gibt es einige Berichte, dass die Maschinen danach in den Recovery Mode gehen.


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Beim Januar 2020-Patchday gab es bisher erstaunlich wenig Problemmeldungen. Nur Woody Leonhard sind einige Berichte zu Windows Server 2008 R2, der am 14.1.2020 sein Supportende erreichte, zu Problemen aufgefallen.

Die sollen nach der Update-Installation in den Recover Mode booten. Jemand von euch dabei, dessen Windows Server 2008 R2 davon betroffen ist?

Altbekanntes Problem

Bei einer Suche im Internet habe ich zwar zum Januar 2020 keine Meldungen gefunden – da gibt es nur das Rauschen, dass der Support am 14.1.2020 endet. Aber aus den Vorjahren liegen viele Treffer vor.

Hier ein Technet-Foreneintrag aus dem Jahr 2010. Die üblichen Maßnahmen, in der Recovery-Console eine Datenträgerprüfung auszuführen und per BCD-Edit die Booteinträge zu prüfen, führte nicht weiter. Am Ende des Tages war es dort ein kaputter (SCSI-)Treiber, der die Probleme verursachte.

Die letzten Vorfälle, die mir so erinnerlich sind: Zum Patchday August 2019 gab es ähnliche Fälle – bei Krebs on Security habe ich bei der Internetsuche einen Benutzerkommentar von shmafoozius gefunden, bei dem ein System in den Recovery-Modus bootet. Von Clint Westenberger und weiteren Benutzern gibt es die Bestätigung, dass sie ach betroffen waren. Westenberger beschreibt das so:

Sagit,
Yep we had a Server 2008 R2 server constantly booting to a system rtecovery prompt after patches, this command rolled the updates back and got the server back up and running again, thankfully!

Ein Nutzer Kelly schreibt, dass er einen Fehler wegen modifizierte Firmware gemeldet bekomme. Im September 2019 gab es ein Update, um Startfehler unter Windows 7 SP1, Windows Server 2008 R2 SP1 und Windows Server 2008 SP2 zu vermeiden (siehe Windows 7-Updates: Patchday-Nachlese September 2019). Es sind unterschiedliche Fehlerursachen. In diesem Artikel beschreibt jemand, wie er dieses Problem durch Deaktivierung des Recovery Modus behoben hat – aber Anwendung auf eigenes Risiko.

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3 Antworten zu Patchday: Windows Server 2008 R2 bootet in Recovery


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  2. Rainer Winkler sagt:

    Über SIS (single instant storage) machen sich die wenigsten Gedanken. Diese Option gibt es eigentlich nur unter Windows 2003 storage server. Damit wird die mehrfache Speicherung identischer Dateien unterbunden – die Dateien werden bei zweiten Auftreten im SIS gespeichert und in der Folge nur noch verlinkt – spart u.U. enorm an Plattenkapazität.

    SIS wird jedoch automatisch (auch bei Windows server 2000!) aktiviert, wenn auf dem jeweiligen Volume RIS (remote installation service) installiert ist (ist berechtigt, weil sich Images in einer derartigen Umgebung sehr ähneln, z.B. Windows 2000 mit Office 2003 und XP mit Office 2003). Die Warnung bei der Installation von RIS, dafür ein eigenständiges Volume zu reservieren, habe ich aus Unkenntnis der Zusammenhänge ignoriert.

    Infolgedessen treten zwei Probleme auf:

    Das Löschen von (mehrfach vorhandenen, d.h. verlinkten) Dateien bringt keine Festplatten-Kapazität frei – oftmals nicht einmal, wenn alle Instanzen dieser Datei gelöscht werden. Letztendlich hilft nur f…

    In der Arcserve-Protokoll-Datei werden alle Verlinkungen aufgeführt – d.h. diese Datei wird „unendlich“ groß (erreicht nach 4 GB das NTFS-Limit).

  3. georg sagt:

    Wir haben exakt diesen Fehler!
    Die Suche nach einer Lösung blieb noch ohne Erfolg!

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  5. Volker Roman sagt:

    Ich spekuliere einfach mal:
    Wir hatten diese Probleme letztes Jahr im August. Auf Blech installierte Server mit UEFI liefen nach dem Update in den Recovery-Mode. Falls die Leute die dieses Problem melden seit July 2019 nicht mehr gepatcht haben, könnte es ja die gleichen Ursachen haben.

    Die Lösung findet sich hier:
    https://answers.microsoft.com/en-us/windows/forum/all/kb4512506-kb4512486-winloadefi-windows-cannot/228fbffc-e64d-4976-9530-e0e818bd3c59
    Das hat zumindest bei uns geholfen.

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