Windows 7 Supportende: Ubuntu wirbt für den Umstieg

[English]Windows 7 SP1 bekommt für die breite Masse der Nutzer ab dem 14. Januar 2020 keine Sicherheitsupdates mehr. Die Ubuntu-Macher haben die Gunst der Stunde aufgegriffen und werben für einen Wechsel zu Linux. So in der Art ‘Und Tschüss Microsoft, Hallo Linux’. Die Idee finde ich ganz spannend und den Überblick der Ubuntu-Entwickler auch.


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Mit dem Supportende von Windows 7 SP1 zum 14. Januar 2020 stehen Privatanwender vor der Frage, was tun. Nicht jeder will auf Windows 10 wechseln. Ich werde hier im Blog was zu 0patch machen, mit deren Mikropatches man Sicherheitslücken in Windows 7 auch als Privatanwender, und das kostenlos, abdichten kann.

Aber man könnte auch direkt den Wechsel zu Linux wagen. Bleeping Computer weist in diesem Beitrag auf den obigem Tweet der Ubuntu-Macher hin. Diese werben für einen Wechsel zu Linux werben. Dazu haben die Ubuntu-Leute ein Tutorial erstellt, was diesen Wechsel unterstützen soll.

„Wir werden eine Reihe von detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen anbieten, die weniger technisch versierten Windows 7-Benutzern bei der Migration von ihrem alten Betriebssystem zu Ubuntu helfen sollen“, schreibt Igor Ljubuncic, ein Entwickler von Cannocial, der sich für Ubuntu einsetzt. Diese Anleitungen werden die folgenden Themen abdecken:

  • Vorbereitung der Migration – Im ersten Teil werden wir die Optionen, die Windows 7-Benutzern zur Verfügung stehen, die notwendige Checkliste der Schritte vor der eigentlichen Migration und die Datensicherung vor dem Wechsel behandeln.
  • Installation von Ubuntu – Im Wesentlichen ist Ubuntu ein Betriebssystem, genau wie Windows. In diesem Leitfaden werden die verschiedenen Szenarien durchgespielt, mit denen die Windows 7-Benutzer Ubuntu auf ihrem Rechner installieren können. Die Installation des Betriebssystems ist kein trivialer Prozess, insbesondere für Benutzer ohne Vorkenntnisse in diesem Bereich, und wir wollen diesen Teil der Reise so nahtlos wie möglich gestalten.
  • Konfiguration nach der Installation – Nach der Installation von Ubuntu muss sich der Benutzer mit dem neuen Betriebssystem, dem Layout des Desktops, den Anwendungen und anderen Einstellungen vertraut machen, die Teil der alltäglichen Nutzung des Desktops sind.

Für viele Menschen ist die Frage, ob sie ihre Anwendungen weiterhin nutzen können, von entscheidender Bedeutung. Die Ubuntu-Macher wollen diesem Aspekt besondere Aufmerksamkeit widmen. Der englischsprachige Beitrag hier beschreibt noch einiges zur Nomenklatur und gibt auch einige Hinweise, warum man als Windows-Nutzer über Linux nachdenken soll. Spannend finde ich die Übersicht, welche Windows-Programme auch unter Linux verfügbar sind. Vielleicht eine geeignete Lektüre für das Wochenende.


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84 Antworten zu Windows 7 Supportende: Ubuntu wirbt für den Umstieg

  1. RedOne sagt:

    Mit Linux ist es schwieriger als gedacht.
    Zu viel ist anders, zu viel muss noch mittels Befehlen im Terminal gemacht werden. Sehr viele Begriffe sind neu. Zu viel funktioniert nicht intuitiv.

    Es empfiehlt sich auf jeden Fall ein Einführungsbuch zu kaufen.

    Mit Ubuntu wirbt meines Erachtens gerade das falsche Linux für einen Umstieg.

    Linux Ubuntu 18.04 LTS, die neueste Langzeitversion,
    mit Unterstützung für Privatanwender bis April 2023,
    wurde zu stark „aufs Wesentliche“ reduziert.

    Nach der einfachen Installation mittels Live-CD
    muss noch so einiges nachinstalliert werden damit man selbst
    selbstverständliche Sachen ändern kann;
    z.B. die Uhrzeitanzeige in Datumsanzeige zu ändern erfordert eine zusätzliche Programm- oder App-Installation.

    Allerdings kann die Linux Ubuntu Installation auch schiefgehen da die eigene Hardware nicht sofort unterstützt wird und wie geht man dann vor ohne fachliche Hilfe?

    Man kann Linux Ubuntu zwar von der Live-CD ausprobieren und testen.
    Aber das heisst nicht dass die Installation dann reibungslos funktioniert.
    Und dann braucht man echte Hilfe. Aber von wem? Und Hilfe kostet.

    Beispiele zur Installation fremder Programme:

    Firefox ESR kann man nicht direkt in der deutschen Version mit Doppelklick installieren, sondern nur über Umwege. Der normale Firefox ist aber in Software enthalten und kann sofort installiert werden.
    Ein öffentliches und legales Steuerprogramm kann man erst nach ausprobieren von bis zu fünf Befehlsvarianten installieren.

    Sowas kennt man in Windows nicht!
    Doppelklick und die Installation startet mit einer Frage.

    Beispiel Sicherheit:
    Ein Image für alle Fälle anzulegen ist nicht einfach und erfordert Ausdauer um sich darüber zu informieren.

    Die wiki-ubuntu-Hilfe im Internet ist häufig zu kompliziert beschrieben und lässt die einfachen Befehle und das einfache Vorgehen vermissen.

    Welcher Normal-User tut sich das nach ersten Schritten wirklich an?

    Eventuell sind Linux Mint oder andere sich an Ex-Windows-User
    richtende Linux-Varianten geeigneter.

    • Tim sagt:

      Und deshalb dümpelt man auf den Desktops und Notebooks auch bei rund 2% Marktanteil. Und daran wird sich auch nix ändern, wenn man die von dir beschriebenen Probleme nicht angeht.

      • Blupp sagt:

        Oder man macht selbst mit und holt sich die vorhandenen Treiber aus dem Netz und installiert diese als Kernelmodul. Ist übrigens auch für Anfänger nicht schwer, es gibt richtig gute Anleitungen die auch funktionieren.

        Aber klar ist es gibt Treiberprobleme, jedoch nicht so viele wie manchmal behauptet wird. Da auf Linux zu schimpfen geht an der Ursache vorbei, es sind die Hersteller der Hardware die sich einfach nicht um Ihre Produkte kümmern wollen. Abhilfe ist einfach, man kaufe ein Produkt für das passende Treiber im Kernel enthalten sind. Dann werden auch die Hardwarehersteller, wennn sie nicht total taub sind, den Schuss hören, wenn die denn hören wollen.

        Man denke mal darüber nach als Notebooks in die Läden kamen, für die es von Intel keine Treiber (z.B. Grafik) für Windows 7 gab. Hab so ein Beispiel hier auf dem Tisch, ‚Windows 8 only‘ war zu lesen obwohl 7 noch Jahre Updates bekommen würde. Zwei Jahre später fanden sich dann doch mal passende Treiber für 7.
        Da stelle ich mir vor, dass macher Hersteller auch Linux regelrecht boykottieren könnte, vielleicht hat da der Günter irgendwann ein paar Infos die einen Artikel rechtfertigen. Hinter den Kulissen vermute ich da eine riesen Sauerei mit Absprachen zwischen einigen Konzernen. Die 2% Marktanteil würde ich jedoch nicht auf die Treiberproblematik zurückführen. Die Leute gehen in den Laden, Kaufen ein Book und was ist drauf …

      • Ärgere das Böse! sagt:

        Das sehe ich genau so.
        Und die Linuxer wollen es nicht anders, sonst gäbe es längst ein benutzerfreundliches Linux.

  2. Wer umsteigen will, dem empfehle ich Linux Mint MATE.

    Grund: Mate hat ein Startmenü, das fast genauso aussieht wie bei Windows 7. Und man kann die ganze Sache mit Hilfe von Themes so gestalten, dass Mint von Windows kaum noch zu unterscheiden ist.

    Doch es gibt einen wichtigen Unterschied: Die Updaterei dauert nicht mehr so endlos quälend lang wie bei Windows (4-5 parallele Update-Funktionen) sondern ALLES wird aus einem einzigen Katalog aktualisiert, ähnlich wie bei Smartphones (Store Konzept). Macht die ganze Sache schnell und sicher.

    Ach ja, noch was: um Viren braucht man sich keine Gedanken mehr zu machen, da alle Schädlinge dieser Art nur Windows verstehen. Und durch den zwingend vorgegebenen Admin Modus ist man da zusätzlich auf der sicheren Seite, weil man nicht unbeabsichtigt Viren Tür und Tor öffnet wie bei Windows.

    Und zum Schluss noch das Beste: der Startvorgang ist um Einiges schneller als bei Windows!

    Und wer trotzdem Windows Programme braucht, für den gibt´s auch Möglichkeiten, diese unter Linux zum Laufen zu bringen. Ist aber zugegeben etwas Fummelei.

    • Tim sagt:

      Also mein Windows 10 startet in deutlich unter 10 Sekunden. Und schneller ist auch nicht nötig

      • deoroller sagt:

        Aber nicht, wenn es mit BIOS im legacy Mode installiert ist.
        Dann kann man höchstens noch mit Ruhezustand und Standby beschleunigen, wobei das kein sauberer Neustart ist.

        • Tim sagt:

          Warum sollte ich im BIOS den Legacy Mode aktivieren?

          • RedOne sagt:

            Weil die Hardware älter oder zu alt ist. Der Legacy-Mode hilft meines Wissens bei der Erkennung älterer Hardware.

        • wufuc_MaD sagt:

          ubuntu im uefi modus ist eine rakete, kann man nicht beschreiben…

          da sind einigen bei microsoft die haare ausgefallen als die das gesehen haben, da wurde dann schnell in der 1809 bissel nachgebessert…

    • Uwe Bieser sagt:

      „Ach ja, noch was: um Viren braucht man sich keine Gedanken mehr zu machen, da alle Schädlinge dieser Art nur Windows verstehen.“

      Diese Annahme ist nicht nur fehlerhaft, sondern Sie offenbart auch den Kardinalfehler der Überlegung. Angenommen alle Computerviren befallen ausschließlich Windows Systeme, dann habe ich im geschäftlichen Umfeld ein Riesenproblem, wenn ich mit Viren infizierte E-Mail Anhänge oder Dokumente versende bzw. weiterleite. Da kann es zu Haftungsproblemen kommen, wenn man selbst kein Antivirusprogramm einsetzt, auch wenn der Empfänger ein Antivirenprogramm installiert hatte und es zu einem Befall seines Systems kam.

  3. Ärgere das Böse! sagt:

    Linux ist leider immer noch eine Freak-Show wie vor 15 Jahren, für Normalverbraucher kaum geeignet.
    Ist der rudimentäre Marktanteil ein Beweis oder lediglich ein Indiz dafür?

    • Al CiD sagt:

      Über solche Aussagen kann ich nur den Kopf schütteln… es ist in meinen Augen eine sehr traurige Demonstration völliger Ahnungslosigkeit.

      Den meisten Windows-User kann man ein visuell angepasstes Linux vorsetzen und, siehe da, sie arbeiten einfach darauf los, meinen sich nicht außerhalb des MS-Universums zu befinden.

      • Tim sagt:

        Dann erkläre uns doch einmal warum Linux auf den Desktops und Notebooks nicht über 2% oder 3% Marktanteil hinaus kommt…. und das schon seit Jahren. Woran liegt es aus deiner Sicht?

        • Nobody sagt:

          Wenn ich da mal reinplatzen darf.
          Die Marktanteile sähen sicher anders aus, wenn nicht auf fast jedem neu gekauften Rechner Windows vorinstalliert wäre.

          • HansS sagt:

            Andersrum wird ein Schuh draus: Windows ist vorinstalliert, weil die Leute Windows-Rechner nachfragen. Rechner mit vorinstalliertem Linux lägen wie Blei in den Regalen.

          • Ärgere das Böse! sagt:

            @ Nobody
            Das habe ich mich auch schon gefragt. Schlussendlich entscheidet aber die Benutzerfreundlichkeit. Wenn die Normalverbraucher in Windows in der Power-Shell oder sonst in einer „Konsole“, oder wie der Kram heisst, arbeiten müssten, wollte niemand das Zeug.

          • wufuc_MaD sagt:

            word!

            nein die (usability) entscheidet nicht!

            das ist wie zwei weltkriege verkacken…

            da niemand bock auf nen dritten hat arrangiert man sich mit dem status quo. KB4023057 hat gezeigt was ms zu tun bereit ist um an der macht zu bleiben.

            es ist „gut, dass das nicht jeder erleben muss!“

        • ThBock sagt:

          Dir scheinen die geschichtlichen (und kommerziellen) Hintergründe zu diesem Thema unbekannt zu sein.
          Ich empfehle eine Suchmaschine deiner Wahl.

          • Tim sagt:

            Die geschichtlichen (und kommerziellen) Hintergründe kenne ich. Aber Linux ist doch nun wirklich schon lange genau auf dem Markt um wenigstens mal 5% zu erreichen, oder?

          • Ärgere das Böse! sagt:

            Wieso will niemand Linux? Weil es so toll ist?

      • 1ST1 sagt:

        Und wo ist ,mein Office 365? Ich brauch das! Ohje, ich finde auch mein Affinity-Photo nicht mehr!

    • Nobody sagt:

      Als Freak-Show würde ich Linux nicht bezeichnen.
      Man muss sich aber mehr damit beschäftigen als mit Windows.

      • Und genau das will der normale Benutzer keine einzige Minute tun. Niemand will sich damit (egal ob Software, geschweige denn Betriebssysteme) beschäftigen. Einschalten, ein bisschen im Internet surfen und aus. Wenn etwas nicht passt, muss Hilfe geholt werden bzw. sind viele extrem schmerzbefreit. WLAN, Drucker oder sonst was einrichten machen die wenigsten selbst. Und wenn, finde ich Linux noch weniger geeignet als Windows. Vielleicht ist das auch der Grund weshalb PCs in den Haushalten ohnehin immer weniger werden. Oft sind es eh nur noch Tablets oder gar einfach das Smartphone. Selbst damit kennen sich die wenigsten ‚wirklich‘ aus.

      • Ärgere das Böse! sagt:

        Das ist das Problem der Linux-Freaks, dass sie meinen, jeder müsse sich halt damit beschäftigen. Das will niemand.

        Umgekehrt ist es dann aber so, wenn der Linux-Fritze mit einem offenen Beinbruch in den Spital geht, soll ihn der Chirurg gefälligst zusammen flicken, ohne dass der Linux-Fritze sich vorher mit der Chirurgie befasst hat.

        Und die Aggressionen welche dir in den Linux-Foren als Linux-Unkundiger entgegenschlagen, wenn du eine Frage stellst, sind auch nicht ohne. Genau deshalb habe ich im Jahr 2000 oder 2001 darauf verzichtet, mich mit Linux zu befassen.

        Die Linux-Deppen wissen nicht, dass sich in einem Forum viele treffen, die wenig wissen, um von wenigen, die viel wissen, Antworten zu erhalten. Das überfordert den Linux-Deppen.

      • Al CiD sagt:

        „Man muss sich aber mehr damit beschäftigen als mit Windows.“
        Erst einmal, aber dann… hat doch bei Android und iOS auch geklappt… und zwar wunderbar und sehr erfolgreich.
        …und Windows wurde da eingestampft.

        Ach, nebenbei erwähnt, Android ist auch ein OS mit Linux!

        …daran merkt man schon, dass keiner auf die Shell zugreifen MUSS und dass, wenn die Hersteller Treiberunterstützung liefern, es kein Problem mit dem User gibt, der sich auch auf veränderte Arbeitsweisen einstellen kann und eingestell hat.

        Linux hat mit Abstand den größten Marktanteil aller elektronischen Geräte…nicht nur die knapp 2% auf dem Desktop.

        Man kann aber auch alle Argumente und Tatsachen ignorieren…

      • wufuc_MaD sagt:

        also.. ich nutze ubuntu privat jetzt seit ende 2018 auf notebook und pc..

        ich kann mir nicht alle kommis durchlesen, daher:

        – ja am anfang war es wirklich anstrengend, einiges ist superanstrengend, herrausfordernd und kostet etwas zeit (~12 wochen)
        – backups hat mir bis jetzt nichts, gefallen, ALLES zu anstrengend oder nicht geeignet für meine zwecke, dafür nehm ich mein DRIVE-SNAPSHOT (danke für den tipp / die werbung herr born)! das tool kann auch linux 100% zuverlässig sichern und wiederherstellen, ist 3mal schneller als acronis. ich habs gekauft WEIL ich es nicht musste und es gut ist! (die wahrheit!)
        – wer den firefox nutzt, einfach den ordner bookmarkbackups sowie key4.db, falls vorhanden key3.db und logins.json aus dem profil übernehmen ins profil unter ubuntu und man hat alle seine lesezeichen und passwörter!
        – nach einem jahr hab ich mir nun doch parallel win10 zum zocken (offline) installiert, was ich keinem nicht-„insider“ empfehlen kann. die einrichtung als „zweitsystem“ ist anspruchsvoll.
        -> ich bleib bei „ubuntu“, auch wenn mir der etiketttenschwindel mit „firmwareblobs“ nicht gefällt, die alte ati und der vga monitor funzen! ich kann alles machen was ich vorher unter windows gemacht hab
        – das ich hier ne stunde, am sonntag, mit windows verbringe ist beruflich bedingt, das leben wäre sonst viel entspannter nun ohne compattelrunner.exe

    • Ärgere das Böse! sagt:

      Mitten ins Wespennest :-)
      1 oder 2 % Marktanteil, weil Linux so der Hammer ist.

  4. nook sagt:

    „RedOne: Mit Linux ist es schwieirger als gedacht…“

    Von Dos zu Win3.1 zu Win95 war auch vieles sehr anders, und wir waren jünger! ;-)

    Vor dem Linux Umstieg erst mal Suchmaschinen zu Problemen mit eigener Hardware und div. Distris befragen. z.B. Nvidia Grafik, best. Scannerhersteller etc.

    „Keine Gedanken mehr um Viren machen …“ das 100% sichere OS gibt es nicht! Linuxvorteil: Die Zielgruppe ist für potentielle Angreifer nicht groß genug ;-)

    Bin immer noch mit MXLinux unterwegs, ohne Abstürze o.ä. Es läuft einfach rund.

    Über diese Erfahrung probiere ich gerade GhostBSD und NomadBSD, um festzustellen, dass ich nur mit dem FreeBSD Handbook richtig weiterkomme. Da gab und gibt es etliche Hürden.
    Surfen (esr) und mailen (claws) lief mit Nomad out of the box!

    Über diese Live CD Geschichten keimt immer mehr der Gedanke an einen schreibgeschützen USB Stick zum surfen, mailen und banken.

    Porteus Kiosk bietet so etwas ootb. Wenn es um Banking geht, bastel ich es lieber selber.

  5. DavidXanatos sagt:

    Linux taugt für den Alltag der allermeisten fortgeschrittenen Benutzer einfach nicht weil zu viel Windows Software da drin nicht läuft.

    Es ist einfach keine Option auf so viel kommerzielle Software zu verzichten.

    Die Linux Community sollte mal das heum frickeln am Kernel für 1-2 Jahre sein lassen und sich zu 90% darauf konzentrieren wine zu zu mindest win 7 volständig kompatibel zu bekommen, und natürlich das ganze dan auch in die releases ordentlich rein integrieren. Momentan ist das noch sehr stifmüterlich das ganze.

  6. Macintom sagt:

    „Linux taugt für den Alltag der allermeisten fortgeschrittenen Benutzer einfach nicht weil zu viel Windows Software da drin nicht läuft.

    Es ist einfach keine Option auf so viel kommerzielle Software zu verzichten.“

    Komisch, für mich ist es seit Support-Ende von Windows 7 keine Option mehr kommerzielle Software zu nutzen. Wenn man sich nur ein halbes Stündchen Zeit nimmt stellt man fest daß es im Linux-Universum für alles eine Alternative gibt.

    Die Frage ist doch eher ob man gedanklich noch so flexibel ist sich umzugewöhnen. Natürlich ist es einfacher, frei nach „Was der Bauer nicht kennt …“, einfach so weiterzumachen und auf Windows 10 upzugraden. Aber die wenigen Programme, auf die man dann vielleicht nicht verzichten will, läßt man in einer virtuellen Maschine mit der alten Windowslizenz laufen.

    Aber gut, jeder muß wissen wieviel Privatleben er nach Redmond übertragen möchte. Mein Kubuntu habe ich diesbezüglich im Griff ;-)

    • DavidXanatos sagt:

      Ok dann zeig mir mal eine alternative für SolidWorks.
      und in einer VM läuft ein groses CAD packte richtig langsam wegen fehlender GPU Leistung.
      Für GPU Leistung zeig mir mal ein GPU passthrough am Laptop.

      • Macintom sagt:

        Ich bezog mich auf folgenden Absatz:
        “Linux taugt für den Alltag der allermeisten fortgeschrittenen Benutzer einfach nicht weil zu viel Windows Software da drin nicht läuft.“

        – Alltag! –

        Sobald es um closed Source Software, die hardwarenah agiert und mit der man Geld verdient, geht ist es mir egal welches OS darunter werkelt. In meinem Job brauche ich die Creative Suite, die einen Quasi-Industriestandard darstellt. Ich käme nie auf die Idee sowas unter Linux mit Wine oder in einer virtuellen Maschine laufen zu lassen. Also habe ich eine Workstation mit Windows 10 die nur selten ans Netz geht. Genauergesagt dann wenn der Cloud-Client seine DRM-Überprüfung startet. Und dann wieder offline.

        Mails und Web werden auf diesem Rechner nicht ausgeführt.

        Wenn Du Dein SolidWorks zum Arbeiten brauchst solltest Du da keine Kompromisse machen. Aber für alles andere ist Windows keine Alternative mehr.

        • DavidXanatos sagt:

          Was ist das den für ein umständlicher Workflow?
          Ein separater PC für Software die man oft braucht ist do viel zu umständlich.

          Solange solche Software nicht irgendwie unter Linux läuft ist und bleibt Linux keine alternative.

          • Macintom sagt:

            Ein Workflow, der mich nicht durch Updates-Nags und Netzwerklast und sonstige Onlineaktivitäten des Betriebsystems/sonstiger Software nervt ist eine Wohltat und lädt zum konzentrierten Arbeiten ein. Ruhig mal ausprobieren.

          • Macintom sagt:

            und btw, der separate PC hat den nicht zu unterschätzenden Vorteil das separate Aktivitäten keinen Einfluß aufeinander haben. Security Basics.

          • DavidXanatos sagt:

            „Ein Workflow, der mich nicht durch Updates-Nags und Netzwerklast und sonstige Onlineaktivitäten des Betriebsystems/sonstiger Software nervt ist eine Wohltat und lädt zum konzentrierten Arbeiten ein.“

            Das kann ich nur bestätigen und mit Windows 10 und den richtigen Tools priv10 + wumgr hat man genau das.

            Das OS ist schön zugenagelt und lässt einen komplett in ruhe.

            Ruhig mal die beiden Tools ausprobieren.

    • Ulf sagt:

      Ich arbeite seit Ende der 90er Jahre im Serverbereich hier und da mit Linux, d.h. ich komme durchaus mit der Shell zurecht und kann auch einen vi blind bedienen. Ich käme aber im Leben nicht (mehr) auf den Gedanken, mir Linux auf den Desktop zu holen. Das hab ich um 2000 herum mal ernsthaft probiert und es hat sich in diesen knapp 20 Jahren nichts wesentlich verändert.

      Hardware will immer noch mit sehr viel Bedacht ausgewählt werden, insbesondere Alltäglichkeiten wie Drucker und Scanner. Das Angebot an (kommerzieller) Software ist mehr als mau – und die „Alternativen“ aus der OpenSource Abteilung kann man oft genug einfach nur in der Pfeife rauchen. Oder man kann stundenlang mit Krücken wie WINE rumbasteln, um Windows-Software zum Laufen zu bringen. Dafür ist mir persönlich meine Freizeit schlichtweg zu schade.

  7. Sophie sagt:

    zum eingewöhnen habe ich“ zusätzlich“ Linux Mint 19 auf dem Rechner. Ein Bekannter hat mir eine zweite Partipation eingerichtet und Linux instaliert.
    Ja es verlangt einiges an Zeit. Bei Fragen, es ist ja kein Meister vom Himmel gefallen, ziehe ich das Buch Linux zu rate.

  8. Blupp sagt:

    Die Meinungen hier sind zum Teil schon lustig.
    Linux funktioniert wunderbar, zum Teil sogar einfacher als Windows.
    Jedoch kann man auch schnell in Probleme laufen, weil manche Hardware nicht so läuft wie sie sollte. Hardwareprobleme sind aber auch unter Windows nicht unbekannt ;-) Da kann man dann durchaus graue Haare bekommen. Grund ist aber nicht Linux, es sind fehlende oder schlechte Treiber weil der Hersteller der Hardware Linux nicht unterstützt. Ganz großer Problembär sind immer wieder bestimmte WLAN-Chips, manchmal eine Soundkarte (damit hatte ich Probleme, mittlerweile behoben) oder seltener Grafiktreiber. Aktuell hat sich die Treibersituation aber deutlich verbessert.

    Natürlich will jeder Windowsprogramme unter Linux einsetzen, einiges geht aber nicht alles. Jedoch ist Linux nicht Windows, könnte man mal drüber nachdenken und vielleicht doch mal nach Alternativen suchen. Für vieles gibt es super Alternativen, jedoch nicht für alles, so z.B. gewisse Software aus dem Profibereich. Für den Normalnutzer ist jedenfalls alles da. Übrigens laufen die meisten Dot-Net Programme auch direkt unter Linux wenn das Mono-Framework installiert ist, z.B. das beliebte KeePass2 inclusive Global-Autotype.

    Software für Linux per Doppelklick installieren geht nicht? Doch geht auch, ganz ähnlich wie unter Windows. Es finden sich viele *.deb-Pakete im Netz, Quellen dafür gibt es zu Hauf z.B. bei GitHub oder auf der Homepage manches Entwicklers. Voraussetzung ist man hat GDebi installiert, ist in den Paketquellen enthalten und nur ein Klick. Dann läd man sich die passende *.deb-Datei und per Doppelklick wird installiert. Ist am ehesten mit der Installation von *.msi-Paketen unter Windows vergleichbar.

    Im Grunde geht unter Linux alles was auch unter Windows geht, man muss nur bereit sein zu lernen und mal zu lesen. Sogar kostenlose Hilfe findet man in diversen Linuxforen, auch Deutsch, im Netz. Sogar Gruppen auf Facebook gibt es.

    Die wirklich schlechte Nachricht gibts für die Zocker, die aktuellste Games zocken wollen. Da läuft einiges nicht, auch mit Wine kommt man nicht immer zum Ziel. Da kommt man dann, so wie bei mancher Profisoftware, um Windows nicht herum. Aber selbst diese aktuellen Games laufen später oft, weil auch Wine ständig weiterentwickelt wird.

    Meine Erfahrung ist, Linux ist toll, man muss nur den Willen besitzen umzudenken und zu lernen. Linux Mint war vor etwa 2 Jahren meine Antwort auf Windows 10 und ich bereue es nicht, hätte ich mal schon viel früher gewechselt …

    Wünsche ein schönes Wochenende

    • RedOne sagt:

      Ich gratuliere Dir zu Deinen positiven Linux-Erfahrungen.

      Aber Dein Textbeitrag zeigt eigentlich von selbst das ein Normal-User mit Linux überfordert ist.
      Mit Treibern gibt es Probleme, mit NVIDIA-Grafikkarten gibt es Probleme – weil die sich nicht grün.
      Wenn ich diese bestimmte Software benützen möchte, muss ich „das“ zusätzlich installieren.
      Wenn ich Doppelklick-Erfahrung möchte muss die Programmdatei als *.deb-Datei vorliegen und GDebi installiert sein.
      Aber wenn es die *.deb-Datei nicht gibt? Und das kommt häufig vor.

      Der wesentliche Unterschied von Windows zu Linux ist wohl:

      in Windows ist das meiste schon vorhanden, darum braucht es auch mehr Platz. In Linux ist vieles nicht vorhanden, darum braucht es weniger Platz.
      Man kann in Linux vieles hinzu installieren, ist ja häufig schon in „Software“ hinterlegt. Aber man muss erst wissen was fehlt und muss es dann finden, was bei den vielen Namensgleichheiten gar nicht so einfach ist.

      Hinzu kommt es gibt kein eigentliches Linux:
      Du schreibst über Linux Mint, hier im Block liest man von Ubuntu, Kubuntu, Debian usw.
      Das alles macht es doch – wenn wir ehrlich sind – schwierig.

      • WieWo sagt:

        @RedOne – FYI: *ubuntu ist die Basis von LinuxMint.
        Oder umgekehrt: LinuxMint basiert auf *ubuntu.
        *ubuntu selbst wiederum basiert auf Debian.
        Somit ist eigentlich des ‚Pudels Kern‘ überall derselbe und es wird nur von den perönlichen Vorlieben bestimmt, welche Distribution man letztendlich verwendet. Ich gebe zu, dieser Entscheidungsprozess ist nicht leicht zu lösen und bedarf entweder fachlicher Beratung oder einen ‚Haufen Zeit‘.

      • Blupp sagt:

        Vielen Dank für die Gratulation, meine Linux-Erfahrungen sind nicht nur positiv. Auch ich musste mich einlesen und hatte beim Umstieg eine Grafikkarte bei der die Lüfter immer 100% liefen, dazu ein Soundproblem. Das war schon eine Lernkurve. Man muss eben etwas dafür tun und wenn man etwas tut und sich weiterbildet ist das sicher nicht verkehrt.

        Du schreibst „…in Windows ist das meiste schon vorhanden…“. Sehe ich anders, als ich Mint installierte war das Office-Paket schon da, einige andere nette Sachen übrigens auch. Wie war das bei Windows 7, war Office nach der Installation auch schon da?

        GDebi muss man nicht verwenden, der offizielle Weg ist die Anwendungsverwaltung, das geht so einfach da kann MS schlicht nicht mithalten, ein Vorteil von OpenSource. Aber wenn man will, dann geht auch GDebi, jedoch muss man sich dann um Aktualisierungen selbst kümmern. Thema Aktualisierungen, darum kümmert sich Windows für Software Dritter nicht, da muss man immer selbst aufpassen um Aktuell zu sein, außer man installiert eine Drittsoftware die da (inclusive Datenabgriff?) etwas bietet, unter Linux kümmert sich das OS über die Anwendungsverwaltung selbst darum. Eigentlich ist das deutlich einfacher als unter Windows.

        Nur mal so zwei Beispiele aus meiner Praxis:
        Ein guter Bekanter kam um zu fragen wie er nach der Zwangsbeglückung mit Windows 10 durch MS nun weiterarbeiten könnte, zuvor war Windows 7 drauf. Grund war schlicht er kam damit nicht klar, die Unterschiede in der Bedienung waren ihm zu groß.
        Eine ältere Dame, wird nächsten Monat 75, wollte einen einfach zu bedienenden Laptop empfohlen haben. Nach völlig neutral gehaltener Beratung und Vorführung, sie konnte auch einige Zeit Windows 10 und mehrere Linuxdistributionen selbst testen und damit frei rumspielen, traf sie ihre Wahl, sie wollte ein Gerät von HP und Linux Mint. Hat sie bekommen und ist glücklich. Nun die Dame ist fast 75 und vermutlich deutlich jüngere erzählen, dass sie nicht mit Linux klarkommen. Man könnte fragen ob die Jugend heute nix mehr auf der Pfanne hat. Egal, alles wird bekanntlich irgendwann gut und jeder kann sein OS selbst wählen und sich vielleicht sogar noch per Telemetrie bespitzen lassen.

    • Linux/ Windows User sagt:

      > Die wirklich schlechte Nachricht gibts für die Zocker, die aktuellste Games zocken wollen.
      Die gute Nachricht ist, dass unter Steam jetzt auch viele Windows Spiele unter Linux laufen.
      Allerdings war ich vor 2 Jahren der Rechneraufrüstung – nur damit die Spiele laufen leid und habe mir eine PS4 gekauft. KIS (keep it simple). ;-)

  9. ThBock sagt:

    Ich habe den Umstieg forciert, als ich den ersten Screenshot von Windows 8 sah.
    Nun läuft hier auf dem Laptop Mint Cinnamon & auf dem Desktop Ubuntu 16.04 LTS (ab April 20.04 LTS).
    Ich bin in der Situation, dass ich privat kein Windows only Programm brauche, und ich kann nur für mich sprechen, aber mir kommt kein Windows mehr ins Haus.

  10. David sagt:

    Ich lese immer wieder „UMSTIEG“ zu Linux….
    Warum nicht beides? Wenn man Linux (z.B.: Mint) vom Stick oder CD startet, kann man es ausprobieren. Und es bietet nicht nur den Umstieg, sondern auch eine Parallel-Installation an. Also das Beste aus beiden Welten, beim Start frei wählbar!
    Klar – es ist heute nicht zumutbar, wählen zu sollen/müssen! Dabei sind die Rechner heute so schnell, das der Wechsel zw. beiden Systemen innerhalb einer Minute erledigt ist…
    Aber mit beiden Systemen kann man das auch als Vorteil sehen: ein sicheres Linux für das Netz (Einschränkung: Spiele!) und ein stabiles, Arbeits-Windows für den Rest.
    Warum nicht so?

  11. WieWo sagt:

    Wenn ich mir die Kommentare hier so durchlese, komme ich immer mehr zu dem Schluß:
    1. Wer Linux verwendet, ist im Großen und Ganzen damit zufrieden.
    2. Wer darüber meckert, scheint es nicht zu verwenden, da immer wieder dieselben und teilweise unzutreffenden bzw. überholten Argumente gebraucht werden.
    3. Gerade diejenigen aber, die über Linux meckern, scheinen die für sie passende Distribution noch nicht gefunden zu haben; denn sonst würde Pkt 1. zutreffen.

    Dieser Beitrag ist einer der letzten, die noch auf meinem letzten Windows-Rechner verfaßt wird. Der Ersatz mit Linux Mint 19.3 Cinnamon steht schon kurz vor seinem ersten Einsatz.

    • DavidXanatos sagt:

      Das was du da beschreibst stimmt nur für anspruchslose Benutzer zu.
      Ich brauche b.z. Solidworks das wir das am Institut Einsätzen .
      Das läuft ums verrecken nicht unter wine.

      Für mich wäre die passende Distribution in der jede Windows Software problemlos läuft, so einfach ist es.

      Und zu windows, das hahause telefonieren stelle ich einfach selber ab: https://github.com/DavidXanatos/priv10
      gut ist etwas Aufwand alles dicht zu zu nageln aber es ist machbar.

      • WieWo sagt:

        Sorry David,
        aber daß gerade eine CAD-Software nicht unter einem Betriebssystem läuft, für das es nicht geschrieben wurde, ist keineswegs verwunderlich.
        Und daß sich derartige Spezial-Software auch nicht unter Wine betreiben läßt, müßte auch jedem klar sein.
        Umgekehrt gibt es unter Windows nichteinmal ein „Wine-Äquivalent“. Nur ein „Windows Subsystem For Linux“, das lt. MS die Programmenwicklung für Linux unter Windows ermöglichen soll. (Warum wohl???)
        Somit geht Dein Argument für den Großteil der Interessierten wohl ins Leere.
        Zitat: „Für mich wäre die passende Distribution in der jede Windows Software problemlos läuft, so einfach ist es.“
        Für mich auch, aber das wird wohl immer ein Wunschtraum bleiben.- Wäre übrigens auch umgekehrt wünschenswert, löst aber nicht das grundsätzliche Problem…

        • DavidXanatos sagt:

          Mit dem „Windows Subsystem For Linux“ habe ich bis jetzt fast jede linux software zum laufen bekommen, mit nem lokalem x-server sogst ein linux build vom firefox, qt creator und vieles mehr.

          Wen Wine so gut wäre wie WSL dann gäbs keine probleme für linux nutzer

          • WieWo sagt:

            Wir machen uns eben keine Probleme, sondern nehmen Linux so wie es ist.
            BTW: WSL = Ubuntu!

          • DavidXanatos sagt:

            WSL = Ubuntu!
            Ja
            und wie wäre es mit dem selben für linux?

            Also ich würde meinen auf basis von reactOS einen pseudo-kernel für ein betrieb unter linux schreiben und alles was usermode in windows ist aus einer existierenden windows instalationnähmen.

            Und ja dann braucht man für den PC eine Windows Lizenz kaufen na und? dann geht es zumindest.

      • aDude sagt:

        @DavidXanatos
        Nur mal so angemerkt…

        „Das was du da beschreibst stimmt nur für anspruchslose Benutzer zu.“

        Das was du beschreibst stimmt so auch nicht, denn es impliziert:
        Windows = fortgeschritten
        Linux = anspruchslos

        Ich kenne User, die nutzen professionell Blender, Fusion FX, DaVinci Resolve usw. alles unter Linux.
        In diversen Bereichen ist es nicht ungewöhnlich auf Firmen zu treffen, die in ihrer Pipeline neben Windows auch Linux inkl. entsprechender Profi-Software einsetzen.
        Dort spielt das Ergebnis die Hauptrolle, egal welches OS oder Kreativ-Software!
        Es wird halt das umgesetzt was den „Künstler“ in seinem Workflow effizienter macht.
        Ob Windows, Linux, Blender, Maya, 3ds Max, Nuke, Fusion, After FX usw. spielt keine große Rolle, solange es nur in deren Pipline integriert werden kann und mit entsprechenden Lizenzen kein Problem darstellt.

  12. Mance sagt:

    Nachdem ich das anschaute

    https://de.wikipedia.org/wiki/Linux-Distribution

    möchte ich mal wissen, wie ein auch halbwegs versierter User den Überblick gewinnen will, was nun das Richtige wäre.
    Aber mal abgesehen davon läuft bei mir WIN 10 seit dem Umstieg vor einem Jahr ohne Probleme. Also was für einen Grund hätte ich zu wechseln zu einem System, das es in ca. 20 Jahren nicht geschafft hat sich „marktgerecht“ zu etablieren?
    Ja ich weiß es liegt am User der zu faul ist sich damit intensiver zu beschäftigen :-(
    Liebe Linuxer schnarcht weiter. Solange da nicht „marktgerechtes“ Denken einsetzt wird das leider nix.

    • Günter Born sagt:

      Leute, die Win 10 ok finden, müssen ja nicht zu Linux wechseln. Es gibt aber Leute, die sich Gedanken um Abhängigkeiten machen. Die Ubuntu-Entwickler machen ein Angebot, mehr nicht. Ob man das annimmt (ich, auf Grund der Schlenker der Cannonical-Entwickler, eher nicht), muss jeder selbst wissen ;-).

      Hier im Blog wird es auch weiter was zu Windows 10 (und Windows 7) geben …

      • WillyB. sagt:

        Hallo Günter,
        kannst du mehr über LINUX bloggen?
        Hast du auch Bücher für LINUX geschrieben?
        Wie wäre es mal mit einem LINUX-Wiki?

        Seit Windows 10 bin ich auf Linux Mint umgestiegen.
        Im Dual-Boot gibt es noch ein Windows 8.1, welches ich aber nur noch selten verwende.

        • Günter Born sagt:

          Zu: „kannst du mehr über LINUX bloggen?“
          Die Idee gibt es schon länger – allerdings bin ich durch die Themen gebunden, die die Masse abrufen will – und das ist halt Win 10. Mal schauen, ob ich die Zeit finde, da was einzustreuen – Material aus meinen Linux-Büchern habe ich ja.

          Zu: „Hast du auch Bücher für LINUX geschrieben?“
          Ja, es gab 1998/99 ‚Linux statt Windows‘ drei Auflagen, in denen ich viel Geld versenkt habe.

          Und es gab Linux-Titel zum eeePC sowie zu den Linux-Netbooks (Das Netbook mit Linux, Auszüge bei Google Books) – da habe ich ebenfalls viel Geld verbrannt (es heißt ja meine Zeit, oft viele Wochen Vollzeit in solche Projekte investieren, obwohl ich als Freiberufler damals von den Tantiemen leben musste – und bei 1.500 verkauften Buchexemplaren sind das so gerade mal 1.500 Euro an Tantiemen – kein Geschäft für 6-8 Wochen Vollzeitschreibe).

          Meinen Hintergrund zu Linux habe ich kürzlich im Blog-Beitrag Von Windows zu Linux skizziert. Alleine die Sachzwänge haben mich immer davon abgehalten, da voll einzusteigen.

          Vielleicht bereite ich mal die alten Texte aus den Linux-Büchern auf, wenn ich die damaligen Manuskript-CDs noch finde und noch einlesen kann. So ein Projekt kann aber nur nebenbei laufen.

  13. ubie sagt:

    Ich verstehe die ganze Problematik nicht? Bin seit Jahren Windows XP-Nutzer gewesen, habe mir im Herbst, nachdem der alte Läppi nicht mehr wollte, einen Neuen mit WIN 10 geholt. Da musste ich mich auch erst mal darauf eingewöhnen.

    Nun habe ich mir vor 2 Wochen auf einem geschenkten und total verrödeltem Samsung-Notebook mit WIN7 eine LINUX MINT, Cinnamon Version 17.3, 32bit aufgespielt. und WIN7 komplett runtergeschmissen.
    Ging eigentlich recht flott von einer selber angefertigten Installations-CD runter. Nach rd. 60 Min. war es installiert und dann habe ich mich ein wenig damit vertraut gemacht. Optisch sieht es dem WIN10 recht ähnlich, die Bedienung ist auch identisch. Lediglich die Updatefunktion (noch manuell) oder Installation von Software ist halt anders. Aber nicht schwierig, so mein erster Eindruck. Dann stellte ich fest – Version 17.3 wird gar nicht mehr supported?

    Also habe ich am nächsten Tag die aktuelle Linux Mint Cinnamon 19.3 Version, 64bit mit meinem WIN10 Läppi runtergeladen, eine neue Installations-CD erstellt und diese neueste Version auf das Gerät aufgespielt (die 17er Linux Version entfernt). War alles nach rd. 1 1/2 Std. erledigt. Die Version zieht sich die Updates jetzt automatisch rein bzw. meldet neue Updates.
    Das geschenkte Notebook (i3-Prozessor, 4 GB-RAM Arbeitsspeicher) läuft damit prima.
    Wer nur surft, Youtube schaut, E-Mails, ein bischen Bild/Video Bearbeitung macht
    und dabei nur WIN als OS hat und eh die MS-Produkte (Office, Edge, etc.) nicht nutzt,
    der kommt meines Erachtens auch mit Linux, Firefox, Thunderbird und LibreOffice klar, weil eigentlich bleibt alles beim Alten, nur werkelt im Hintergrund der Pinguin.
    Man muss sich halt nur im Vorfeld ein wenig zur Linux-Installation informieren.
    z.B. unter
    https://linuxmint-installation-guide.readthedocs.io/de/latest/index.html

  14. Linux und Windows Nutzer sagt:

    Sich mit Linux zu beschäftigen erfordert den Willen, sich auf etwas Neues einzulassen und dazuzulernen. Viele der Kommentare (ja, ich habe auch Fische dabei) zeigen, dass die Mehrzahl dazu nicht bereit ist. Das ist auch ok so.
    Das ist der Grund, warum Linux mit 2% auf dem Desktop ein Nischendasein fristet.
    Auch das ist nicht schlimm.
    Ich arbeite im Job mit Windows (Server wie Client) und privat seit > 13 Jahren mit Linux. Für exotische Software (Kassen Software, TomTomHome) brauche ich ein Windows Notebook aber alle anderen Dinge kann ich problemlos unter Linux erledigen. Das beinhaltet das Entwerfen von Drucksachen und Werbung, Bildbearbeitung, allerlei Bürokram, Finanzverwaltung, Banking sowie Spielen (auch von Nur-Windows Spielen unter Steam). Das alles läuft in ordentlicher Geschwindigkeit auf einem >12 Jahre alten Rechner mit Linux MX.

    Der Hauptunterschied zwischen Windows und Linux ist für mich: Wenn mein Windows zu lahm ist für die Hardware, muss ich neue Hardware kaufen. Wenn mein Linux zu lahm für die Hardware ich, suche ich mir eine genügsamere Distribution und kann weiterarbeiten mit meinen Programmen und Daten.
    Geht der Linuxrechner kaputt, stecke ich die Festplatte in einen völlig anderen Rechner und kann sofort weiter arbeiten.
    Das geht unter Windows nur mit Knowhow das 99,9% der normalen Windowsuser nicht haben. ;-)

    Ich wünsche Cannocial viel Erfolg auch wenn ich denke, dass er sich (siehe 1. Satz) im Rahmen halten wird.

    Wie wäre es denn, eine Beschäftigung mit Linux als Herausforderung zu begreifen an der man selbst wächst?
    Ich habe einen passen Spruch heute gehört:
    „Ich kenne keine Niederlagen, entweder ich habe Erfolg oder ich lerne dazu.“
    In diesem Sinne viel Glück.

    • 1ST1 sagt:

      „Geht der Linuxrechner kaputt, stecke ich die Festplatte in einen völlig anderen Rechner und kann sofort weiter arbeiten.
      Das geht unter Windows nur mit Knowhow das 99,9% der normalen Windowsuser nicht haben. ;-)“

      Falsch. Windows 10 kann man inzwischen auch einfach „umstecken“. Man muss beim ersten Boot nur sehr viel Geduld haben, durchaus mal 30 Minuten, dann hat es die Hardware erkannt (sobald es Internetzugang erkannt hat, lädt es automatisch fehlende Treiber nach!) und man kann sich wieder anmelden. Was dann noch fällig ist, ist die (Re-)Aktivierung.

  15. RedOne sagt:

    Linux und Windows 7 im Dual-Boot-Mode

    Mal eine ketzerische Frage an die IT-Experten im Blog:
    Linux und Windows 7 im Dual-Boot-Mode, wäre das eine Option?

    Wie sähe das Sicherheitstechnisch aus?

    • MAE sagt:

      Kein Problem, siehe meinen Beitrag weiter unten.

    • Blupp sagt:

      Windows 7 kann von sich aus auf ext4 (Linux-Mint-Partition) nicht zugreifen und somit am Linux nichts verändern. Insoweit gibt das einige Sicherheit und ist durchaus eine Option, läuft hier für ein noch wichtiges Windowsprogramm ohne Probleme. Nach wohl nicht mehr langer Zeit dürfte es jedoch besser sein Win 7 nicht mehr ins Netz zu lassen.

    • Nobody sagt:

      „Linux und Windows 7 im Dual-Boot-Mode, wäre das eine Option?“
      Praktiziere ich seit geraumer Zeit.
      Dabei ist Linux sogar im Windows Bootloader.
      Anleitung dazu hier .

  16. MAE sagt:

    Das hier ist ja schon fast eine Art von „Glaubenskrieg“ – das findet man aber auch in vielen anderen Foren und Blogs. Ich kann hier nur als Privatanwender sprechen, in Firmen, Behörden usw. sieht das sicher anders aus.

    Wir habe drei Laptops, je einen größeren zum täglichen Arbeiten und einen kleineren für Reisen. Auf den Arbeitsrechnern ist Linux Mint 19.3, Windows 7 Ultimate und Windows 10 Prof (jeweils x64) als Triple-Boot istalliert, auf dem Reiserechner nur Linux Mint. Wie arbeite ich, wie arbeiten wir damit:

    Wir müssen des öfteren chinesische Texte, Mails etc. bearbeiten, nutzen chinesische Programme – dazu bieten sich die Windows Versionen an; speziell das chinesische Office läuft nur unter Windows 7 und (noch) nicht unter Windows 10.
    Eine Virtuelle Maschine für Windows 7 wurde getestet, hat sich aber als ungeeignet erwiesen. In Windows 7 wurden alle Netzwerkkarten deinstalliert, es kann nicht mehr online gehen. Da es dafür auch keine Updates mehr gibt, braucht man dieses System auch nicht mehr pflegen. Ich werde aber weiter das was Günter über Opatch Mikropatches berichtet beobachten

    Linux Mint ist für den täglichen Online-Betrieb, auch für Multi-Media usw. also das „Standard“-Betriebssystem. Alles was man täglich (und darüber hinaus) braucht, ist in Linux vorhanden. Vor allen nicht mehr diese „Windows-Update-Orgien“, bei Linux kommt alles in einem Rutsch. Nach einer kurzen Einstellungs- und Einarbeitungszeit funktioniert alles bestens; selbst meine Frau, die vom PC keine Ahnung hat, kommt damit zurecht.
    Gut ist dass Linux auf die (Windows-) NTFS-Laufwerke lesend und schreibend zugreifen kann. Einige wichtige Terminal-Befehle wie ’sudo apt-get dist-upgrade‘ usw. wurden mir von einem freundlichen Linuxforen-Nutzer gemailt und sind schnell gelernt, braucht man aber in der Regel kaum, außer man will sich weiter in Linux einarbeiten.

    Nun zu Windows 10: Es wurde hauptsächlich aus Neugier installiert und um auf dem Laufenden zu bleiben, quasi als „Spielwiese“. Nach und nach alles Überflüssige deinstalliert, Cortana, One-Drive usw. still gelegt, Telemetrie weitestgehend abgeschaltet, Desktop, Startmenu, Aussehen etc. angepasst – man kann durchaus damit arbeiten.

    • Ich verstehe diese Sätze um die Windows-Update-Orgie nicht. Wir haben auch privat nur Windows 10-Rechner und niemandem wäre eine Update-Orgie aufgefallen. Läuft ja auch alles im Hintergrund von selbst. Keiner in der Familie beschäftigt sich mit den Windows-Updates. Hört doch bitte mit diesem Schwachsinn auf! 8ch setze mich doch nicht hin und schaue Windows beim Updaten zu.

      • MAE sagt:

        „Ich verstehe diese Sätze um die Windows-Update-Orgie nicht.“

        Bezieht sich auf die vielen unter Windows installierten Programme, nicht auf Windows.

        Jedes einzelne der installierten Programme:
        Browser
        Pdf-Reader
        Mail-Programm
        Office
        Diverse Tools
        Media Komponenten
        Evtl. Anti-Virus
        Treiber (u.U.)
        usw. usw. usw.
        müssen „händisch“ aktualisiert werden. Das alles macht Windows „im Hintergrund“ … Wow, ist mir noch gar nicht aufgefallen.

        • Mein Browser, der auch PDF-Reader ist, mein Mailprogramm, mein Office, mein Anti-Virus (das wäre ja noch schlimmer, wenn nicht) und ja, auch die Treiber … aktualsiert sich alles von selbst. Der VLC als Mediakomponente sagt mir wenn ein Update ansteht und ich muss immerhin auf OK klicken. Was genau ist da das Problem? Also DAS als Argument für Linux finde ich halt einfach dünn. IMHO muss bei dieser Debatte als erstes zwischen Heim- und Enterprise-PC unterschieden werden. Daheim kann ich mir Linux vorstellen. Im Unternehmen für die Benutzer kann ich mir das überhaupt nicht vorstellen. Da sehe ich den Sinn eher als Infrastruktur-Systeme. Webserver, SQL usw. sogar unbedingt. Da eher CentOS. Mehr kann ich dazu nicht sagen, andere Baustelle. Ich bin da halt für die Benutzer-Systeme zuständig und das ist nun einmal Windows und das wird es auch bleiben.

  17. Ärgere das Böse! sagt:

    Linux ist Regenwasser vom Kirchendach, oder Schlangenöl. Oder wie man es nennen will.

    • Dekre sagt:

      Können Sie, Herr „Ärger“, dann mal was Sachliches schreiben!
      Es ist leicht kontraproduktiv, wenn man was nicht mag oder nicht verwendet, dann noch solche Kommentare abzugeben.

      Es geht um das BS Linux und hier Ubuntu. Da Sie Herr „Ärger..“ es nicht nutzen, egal in welchen Varianten, werde ich es erst recht installieren. Es gibt hier auch gute Hinweise.

    • Nobody sagt:

      Dein unsachliches Linux Bashing ist wenig hilfreich und hat nichts mit dem Thema zu tun.

  18. Walter G. sagt:

    Ich finde es gut, dass Ubuntu die Gelegenheit nutzt und für den Umstieg wirbt. Ich selbst habe bisher den Umstieg nicht bereut, ich bereue aber, dass ich erst jetzt umgestiegen bin.

    Für alle, die noch skeptisch sind: In vielen Städten gibt es Linux-User-Groups, die helfen gern und kostenlos. Selbst Linux bekommt man dort installiert, wenn man die Hardware mitbringt. Einige haben auch Mailinglisten, in die man sich eintragen und Fragen stellen kann.

    Ich habe einige Linux-Distros ausprobiert: Mint, Ubuntu und OpenSuse kamen mit der Hardware nicht ganz zurecht, bei Debian gab es keinerlei Probleme, alles lief reibungslos und menügeführt. Das hätte auch ein nicht so versierter User gekonnt. Selbst mein HP LaserJet und mein HP ScanJet, beide aus Windows98/XP-Zeiten, wurden problemlos erkannt durch die Programme HPLIP und Simple Scan und arbeiten einwandfrei. Für diese Hardware gab es unter Windows 7 schon keine Treiber mehr, ich betrieb sie bisher über ein Windows XP in der VirtualBox.

    In dieser VirtualBox (Windows7-Host) hatte ich mich vorher auch schon etwas vertraut mit Linux gemacht. Und wer bisher mit dem TotalCommander gearbeitet hat, dem sei unter Linux der Double Commander empfohlen. Den kann man auch schon unter Windows ausprobieren.

    Natürlich geht ein Umstieg auf Linux nicht ohne die Bereitschaft, sich mit der neuen Umgebung zu befassen. Zeitaufwändiger und schwieriger wird es, wenn man gleichzeitig auch die alten Windowsprogramme z. B. in der VirtualBox weiter nutzen möchte. Dann muss man sich zwangsläufig mit der Konsole und der Rechteverwaltung befassen und ggf. auch schon mal die passenden Kernel-Header für die Gasterweiterungen nachinstallieren.

    Debian enthält eine große Auswahl an Anwendungsprogrammen und Werkzeugen; derzeit sind es ca. 60.000 Programmpakete, nach denen man über „Software“ suchen und installieren kann. Es ist einfacher als in Windows, selbst DEB-Dateien lassen sich per Rechtsklick installieren. Anstehende Updates werden angezeigt oder man sucht selbst über das Software-Tool.

    Aus meiner Sicht würde ich sagen, Linux ist erwachsen geworden und kann sich durchaus mit Windows messen. Und wer wegen des Datenschutzes auf Linux umsteigt, der sollte auch gleich seinen Browser Firefox mit den bestmöglichen AddOns ausstatten und dazu mal nach „Mike Kuketz Firefox-Kompendium“ im Internet suchen und seine Tipps der Reihe nach befolgen.

  19. janil sagt:

    Guten Morgen!
    Windows 10 in 20H1
    Linux Mint
    Manjaro Linux
    alle 3 im Dualboot und alle 3 gepflegt und in Benutzung.
    So what, das spezielle CAD-Prog. mit Win 10. Schnelles surfen mit Linux, eventuell mit Steam spielen. Gelegentliches Gucken nach Alternativen zu Progs. unter Windows.
    Und selbstverständlich ein ständiges dazu lernen und verstehen.

    Allen einen schönen Sonntag!

    • Uwe Bieser sagt:

      So what? Weil sich die Offerte auch an Normalnutzer richtet. Und für die sind das einfach unrealistische Szenarien. Mir ist so eine Installation schlicht zu umständlich, weil ich ja nicht stundenlang eine Anwendung ausführe sondern häufig zwischen Anwendungen wechsle, die nicht mit Linux klar kommen. Und ich habe nichts davon, alle Fenster zu schließen um schnell mal ein Programm aufzurufen, dass auch mit Linux läuft.

      Diese Diskussionen kennt man auch aus der VCR-Zeit. Klar war Video 2000 gegenüber VHS das bessere System, aber der Absatzmarkt wurde durch die Software in den Videotheken bestimmt. So ist es auch bei Windows. Alle Diskussionen um die Windows Probleme sind das falsche Gleis.

      • genty sagt:

        weisst Du, kennst Dich nicht aus und schreibst müll!

        Würdest Du Linux nur ein wenig kennen, wüsstest Du – das Linux Mint Cinnamon erheblich besser ist als Windows.

        Auch wüsstest Du – dass mehrere Fenster gleichzeitig geöffnet werden können und man ganz easy switchen kann.
        Für Linux Users ist diese Szenerie schon soooo lange möglich ist – was jetzt ERST bei windows 10 funktionniert.

        Es ist die Gewohnheit, die MAN/DIE MEISTEN USER zu windows haben, aber wer sich ein wenig auskennt und sich einliesst, bemerkt, dass Linux erheblich besser ist und unsagbar viel kann verglichen zu Windows und zwar OHNE SCHNÜFFELEIEN und OHNE VIREN und OHNE ZWANGSUPGRADES und DATENSAMMELWUT… der….

        LINUX ist auch für Einsteiger das bessere Betriebssystem!!!
        that s fact!

        und nichts ist schwer, lies mal und schau dir mal paar Filmchen an.

        WER LESEN KANN IST KLAR IM VORTEIL.

        LG von genty

  20. Triceratops sagt:

    Naja für PC-Spieler ist Linux (egal welche Version) nicht wirklich geeignet. Selbst manche Tripple A Spiele laufen unter Linux (Wine) nicht. Und wenn ein Spiel unter Linux (Wine) läuft, dann ist die Performance nicht gut (Habs selbst ausprobiert). Was aber auch daran Liegt, das die Spielehersteller es nicht auf die Kette bekommen, sich für eine Linux Variante zu entscheiden (Unter Linux könnten die als DirectX alternative Vulkan nutzen). Für Menschen die keine PC-Spieler sind, und den PC nur für Multimedia/Internet Surfen/Office oder Onlinebanking nutzen, ist Linux aber durchaus eine Alternative (Und das sage ich als Windows nutzer. Als PC-Spieler bleibt mir da Leider eh keine andere Wahl als Windows).

  21. Hape sagt:

    „Die Ubuntu-Macher haben die Gunst der Stunde aufgegriffen und werben für einen Wechsel zu Linux.“
    Das ist lobenswert, aber warum sollten Nutzer von W 7, die W 10, auch wegen der Telemetrie ablehnen, ausgerechnet zu Ubuntu wechseln?
    Eine der wichtigsten Linux-Eigenschaften ist die Freiheit von Spionage! Mit Ubuntu 18.04 LTS hat Canonical aber eine Telemetriedatenerfassung eingeführt. Bereits von 2012 bis 2016 hat Canonical grob gegen den Schutz der Privatsphäre verstoßen und damit, trotz späterer Nachbesserung, das Vertrauen vieler Anwender verspielt. Suchbegriffe, die ab Ubuntu 12.10 in die Suchmaske der Unity-Dash eingegeben wurden, weil Anwender Informationen auf ihrem lokalen Gerät finden wollten, wurden ins Internet ausgeweitet und gerieten zur Produktsuche. Neben Amazon hatte Canonical rund 50 Partner, an die Suchbegriffe weitergegeben wurden, um die Systeme der Anwender zuspammen zu können. Wenn man also einrechnet, dass Ubuntu 14.04 LTS noch bis April 2019 unterstützt wurde, so fungierte Ubuntu sieben Jahre lang als Spamschleuder für rund 50 Canonical-Partner, sofern sich der Anwender nicht aktiv dagegen entschied.
    Dagegen ist Clement Lefebvre’s Absage an die Schnüffelei ein wichtiger Vorteil von Linux Mint. Einfach die Live-ISO 19.3 auf einem USB Stick oder einer DVD, auf der eigenen Hardware ausprobieren und dann entscheiden, ob man eine DualBoot Installation neben Windows 7 einrichtet. Bei entsprechender Hardware ist auch eine VM mit W 7 unter Linux als Hostsystem möglich. Deutschsprachige Hilfe gibts unter:
    https://www.linuxmintusers.de/
    Die Auswahl an Linux Distros ist groß und das Aussehen kann man anpassen (z.B.Windows 7). Auch die Wahl des Desktops (Cinnamon, Mate, XFCE, LXDE usw.) spielt eine Rolle. Für ältere Rechnern kann ich Antix 19 oder Sparky Linux empfehlen.

  22. genty sagt:

    Linux vs. Windows 10

    Hallo,
    wenn ich mir so die Kommentare durchlese, schlimm. Ich bin 50+ und darf sagen, Linnux ist einfach nur klasse! ich habe es hinausgezögert bis zum geht nicht mehr mit einem upgrade. Es geht auch nicht um die Frage: Was ist hier besser, sondern was möchte ich mit linux machen? bin ich ein normal-user, bin ich ein gamer etc.pp.

    also, ich bin ein normal-user (Internt/mail und arbeite nur damit)
    – ich habe zuerst das upgrade auf windows 10 gemacht
    – gleichzeitig gibt es wunderbare Anleitungen – ganz einfach zu verstehen, um sich mit dem Programm z.B. rufus 3.8 einen bootfähigen stick zu erstellen und dann die neueste Linux version herunterzuladen -und zwar schön datenschutzkonform – von der direkten linux-webiste. So gefällt mir das…ich mag schnüffeleien meiner Datein nicht…
    – dann die iso datei auf den stick ziehen und vom stick aus starten und erstmal prüfen, vom live-system, ob alles funktionniert (Drucker/Treiber/ vorinstalliert ist schon libre-office anstelle MS – Office und Thunderbird als mail-programm)
    – ansonsten sieht die Oberfläche von Linux einfach toll aus, man kann sich im Gegensatz zu Windows seinen Computer und seine Ansicht so gestalten, wie MAN DAS WILL.

    – Linux Mint Cinnamon 19.3 ist eine super geeignete Einsteiger Version von Linux. ich darf den Programmieren sagen, SUPER GUTE ARBEIT. Toll gemacht.

    – hexachat für den support und auch ansonsten gefällt mir verglichen zu Windows alles besser.
    – auch ist Linux Cinnamon erheblich schneller als mein Windows 10.

    Zusammenfassend mein Fazit:
    – wer schneller im Netz unterwegs sein möchte
    – wer auf Viren und ständigen Zwangsupgrades keine Lust hat
    – wer seine Daten ein wenig mehr datenschutzkonform haben möchte
    – wer ein Normal User ist
    – wer sich seinen Desktop so „schick“ machen möchte, wie er mag (es gibt tausende Vorlagen für ungeübte)

    der ist mit Linux besser dran und sogar freaks die Programme haben, die nur mit Windows 10 laufen, da haben die Linux Programmierer sich was einfallen lassen.
    Mal lesen – aber lesen machen die wenigsten heute! deshalb verblöden auch soviele Menschen….meiner Meinung nach!!!

    Ich boote derzeit entweder Windows 10 oder Linux Mint Cinnamon 64bit, habe beides auf dem Rechner, habe mir eine tolle Anleitung ausgedruckt, dass die Entwickler auch super einfach erläutert haben, da arbeite ich mich gerne ein…..

    und dann fliegt Windows 10 im hohen Bogen von meinem Rechner und zwar für immer!

    Ich bin seit 1995 bei Windows – mag aber diese Schnüffeleien nicht und keiner von uns usern weiss, wie es in Zukunft noch wird.

    Deshalb, da bin ich glücklich jetzt umgestiegen zu sein, einarbeiten ist einfach, da ähnlich wie Windows 7 und super leicht überschaulich und fühle mich jetzt und wahrscheinlich in der Zunkunft erheblich wohler mit Linux Cinnamon 64bit version.

    Später mache ich mal ein upgrade auf Linux Manjaro.

    Ich bin ein sehr guter user – kein Linux Nerd oder Professional – bin froh endlich den Umstieg gemacht zu haben und wie gesagt, in Kürze fliegt Windows 10 vom Rechner.

    viele Gruesse von
    genty

  23. KS sagt:

    Habe auf allen Rechner seit ca. 5 Jahren Dual-Boot Installationen mit entweder W10, W7 oder WXP (!) plus jeweils Linux Mint (Ubuntu Derivat).

    Läuft völlig problemlos, wenn man sich einmal auf die relativ geringen Unterschiede zu Windows eingelassen hat.

    Linux ist definitiv das bessere Windows.

    Windows nutze ich nur noch für Photoshop (mit Gimp komme ich nicht klar) und zum Online-Racing (GT Legends, was nicht unter Linux funktioniert).

    Die Option, die beiden letztgenannten Programme bzw. Windows über Virtual Box zu betreiben, habe ich bislang noch nicht ausprobiert.

    KS

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