Exchange Online gestört (7.2.2020)

[English]Kurze Meldung für Nutzer von Microsofts Exchange Online: Es gibt einen Störung des Diensts. Outlook hat Probleme, den Betreff von E-Mails korrekt abzurufen. Im Grunde zuckeln wir seit dem 30. Januar 2020 mit wiederkehrenden Störungen der Microsoft Cloud im Bereich Microsoft 365/Exchange Online und Teams herum.


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Auf allestoerungen.de und auf downdetector.com gab es die letzten Stunden immer mal wieder kleinere Peaks an Benutzermeldungen – aber nichts wirklich gravierendes.  Auf den Twitter-Kanälen ist nichts zu finden (aber Twitter war gerade auch ausgefallen, siehe Twitter mit Störung (7.2.2020)). Blog-Leser Andreas P. hat mich eben per Mail über neue Statusinformationen zu Exchange Online informiert (danke dafür).

Title: Can’t view complete email subject

User Impact: Users may be unable to view the complete subject line for emails within the Outlook client.

More info: The issue only occurs in the Outlook client. Users can see the full subject line in Outlook on the web or their mobile devices.

Current status: We’ve identified a recent update for the Outlook client that has introduced a code regression, causing the email subject line to be partially hidden. We’ve developed a code fix which is undergoing validations and testing in preparation, and suspect that the solution will be fully deployed by Tuesday, February 11, 2020.

Scope of impact: We believe the most users are unaffected by the event, though the problem could potentially affect anyone using the Outlook client.

Start time: Thursday, January 30, 2020, at 12:00 AM UTC

Root cause: A recent update for the Outlook client introduced a code regression that prevents users from seeing the full content of the subject line within the Outlook client.

Next update by: Tuesday, February 11, 2020, at 11:00 PM UTC

Dieses Mal gibt es das Problem, dass Outlook keine korrekte Betreffzeile in E-Mails mehr darstellen kann, wenn diese über Exchange Online hereinkommen.

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6 Antworten zu Exchange Online gestört (7.2.2020)

  1. Roman Handl sagt:

    Als Workaround wird empfohlen, Webmail oder mobile Geräte zu verwenden.
    „More info: The issue only occurs in the Outlook client. Users can see the full subject line in Outlook on the web or their mobile devices.“

    Nur gibt es dann im Webmail das Problem, dass der Posteingang nicht aktualisiert wird. Zitat aus der Incident-Meldung im Admin Center:
    „User Impact: User inboxes may not show new email until manually refreshing or after changing folders when using Outlook on the web.
    More info: Users may notice this issue after signing in to Outlook on the web for approximately 30 minutes from any browser.“

    Bleibt also nur noch der Zugriff über mobile Apps, wenn dort auch noch Probleme auftreten, wird die Empfehlung sein, den Client oder Webmail zu verwenden….

  2. Alitai sagt:

    Störung, Störung und noch mehr Störungen

    Wenn so weitergeht müssen wir bald den Störungspreis 2020 einführen. :)

    Gruss
    Alitai

    P.S: MS hat gute Chancen.

    • woodpeaker sagt:

      Vielleicht sollte der Günter dazu übergehen eher eine Positivliste einzuführen, also über das zu berichten was man auch schadlos benutzen kann.
      Wäre sicher eine maximale Arbeitsentlastung.

      All die, die so wie ich schon seit langem vor den Onlineabhängikeiten gewarnt hatten, werden leider mehr als bestätigt.
      Im privaten Bereich mag das noch ertragbar sein, aber im geschäftlichen Bereich werden da Unsummen an Menpower und produktiv Ausfällen generiert, die bald gefährlich werden. Wäre wirklich mal aufschlussreich das in Zahlen zu fassen.

      • Günter Born sagt:

        Gott bewahre Haus und Hof vor der Cloud. Bei einer Positiv-Liste wäre es ganz schön leer hier im Blog bezüglich neuer Beiträge.

        Ich drücke es mal diplomatisch aus: Wenn ihr positive Nachrichten der Art: ‚Microsoft hat mal wieder angekündigt ….‘, Microsoft hat ein Update für …., das Icon ist von oben links nach unten rechts gewandert und ist jetzt blau statt rot …‘ etc. lesen mögt, geht zu neowin.net & Co.

        Gestern ging die Meldung, dass bei der PowerShell ein Keyboard Manager kommen soll, durch die Blogs. Ich habe es unter den Tisch fallen lassen, denn ich habe die Faxen dicke, mich am Nasenring durch die Manege ziehen zu lassen.

        Die letzte Meldung Windows 10: PowerToys bekommen QuickLauncher vom 22. Januar 2020 mit einer Absichtserklärung habe ich gebracht. Butter bei die Fische zu diesem Thema? Bisher nix …

        Als ich die neueste Vapor-Ware-Ankündigung zur PowerShell gelesen habe, war für mich das Fass voll. Bisher haben die noch nix auf den Tisch gelegt, von dem ich sage ‚Boah, muss ich unbedingt haben‘. Das verkommt zur Frickelwiese für Me-Too-Entwickler.

        Ich habe es so satt, mit Windows 10 und dem Zeugs, was aktuell in Redmond sowie für diese Plattform verbrochen wird. Und bei Azure zieht sich der gleiche Mehltau durch wie wir ihn mit Windows 10/Windows Server oder Office 365 erleben. Geht man mal die Störungen durch, sind es kaputte Updates, vergessene Zertifikate oder ähnliches, die zu Problemen führen (das betrifft dann halt viele Server und Kunden). Letzter Schwank, den ich aus Zeitmangel nicht im Blog hatte: In Microsoft Azure gab es Schwachstellen, die Angreifer die Übernahme der Cloud-Server ermöglicht hätten. Ist gefixt, die Details lassen sich auf The Hacker News nachlesen.

        Positiv ist da nix, ergo werde ich mich auf die schlimmsten Unfälle in diesem Bereich fokussieren – da gibt es genügend zu berichten.

        • Alitai sagt:

          Du machst das schon gut. Bei dir gibt es immer Berichte von Themen die sonst nirgends zu finden sind.

          Tiptop!

          Danke und weiter so.

          Gruss

  3. Wolfgang Reichelsdorfer sagt:

    Am 6.2.20 hatte ich versucht, ein weiteres Office 2019 in einen vorhandenen Account zu installieren. Dieser Account wurde im Herbst letzten Jahres für eine Installation angelegt und nicht weiter benutzt. Die Anmeldung schlug fehl, obwohl Passwort und Nutzername korrekt waren.
    Noch nicht mal ein ein neues Konto konnte angelegt werden.

    Ebenfalls ärgerlich empfinde ich, dass bei erfolgreicher Registrierung eines Office nicht der Key der Karte verwendet wird, sondern irgend ein anderer erscheint. Im Konto selbst kann man auch nicht hinterlegen, für welchen Rechner z.B. die Installation getätigt war (jeweils Office 2019 H&B).

    Inzwischen verwende ich für jede einzelne Officeinstallation ein eigenes Konto. MS wird sich freuen, weil sie so viele lustige User haben. Unter den aktuellen Umständen kann ich von einer Nutzung von Microsoftprodukten nur abraten. Die Abhängigkeiten werden einfach zu groß.

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